Hallo in die Runde,
ich erstelle seit ca. einem Jahr bei uns in der Firma Einlagen für diverse Koffer, Rackschubladen etc.
Hierfür nutze ich einen X5 Diodenlaser, der kann max. 60cm x 60cm in Kombination mit Lightburn.
Als Schaumstoff nutze ich einen 5cm hohen, welcher 5 Lagen hat. Die Tiefe bestimme ich immer Anfangs anhand eines Tesstücks des Schaumstoffs, bei dem ich die Geschwindigkeit und Leistung so abstimme, dass er bei jedem Durchlauf ca. 1cm schneidet. Dies mache ich für jede neue Art Schaumstoff und Speicher dies in der Lightburn Bibliothek.
Die gewünschte Tiefe erziele ich dann aus der Anzahl der Durchläufe. Die Stücke reißen ich dann vorsichtig anhand der Schichten heraus, manchmal gelingt das nicht immer gleichmäßig. Dies kann man aber mit einem flachen Lötspitze gut nacharbeiten.
Was das Erstellen der Vorlage angeht, habe ich vieles ausprobiert und bin letztendlich wieder zu Schiebelehre zurück gegangen. Messen in cad umsetzten und dann mit pappe von alten Kartons wird testgelasert und wieder angepasst bis ich zufrieden bin. Fotos machen, Kopierer, Dokumentenkamera verzerrt viel zu sehr, da kommt man teils selbst bei einem sm58 auf der Länge auf eine Delta von 1cm und die Breite stimmt.
Am achönsten ist natürlich, wenn der Hersteller eine Cad oder eine genaue technische Zeichnung hat.
Was ich aber unbedingt noch als Tipp geben möchte, das Zeug entwickelt sehr gefährliche Dämpfe und ekligen Plastik Gestank der lange zu riechen ist. Besser Outdoor und mit Maske lasern und danach den Schaumstoff ein paar Tage an der frischen Luft ausdünsten lassen.
Ich schau mal ob ich noch ein paar Fotos finde.