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Krawall Kapelle in kleinem Club - zum Kotzen!

  • Oliver Derks
  • 28. Oktober 2003 um 16:22
  • Oliver Derks
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    • 28. Oktober 2003 um 16:22
    • #1

    Hatte am Wochenende eine Produktion in einem kleinen Club. Passen so ca 150 Personen rein.
    Holz war eine Elektro Voice 15" 1" und ein Kling & Freitag Access B5 pro Seite - komische Kombi, ich weiß. Hat sich in diesem Laden aber bewährt. Die 15" läuft Fullrange. Die B5er über Aux Weg (nur Kick & Bass) für den Tritt in die Ei.. :D .

    System eingestellt, alles Supi.
    Dann kommt die Support Band und schafft es doch wirklich mit am FOH mit 110db(A) die Ohren zu föhnen! Ohne PA!

    Ich dachte ich kann nicht mehr!
    Darauf nachfrage: Leute ... so geht das hier nicht! Ist nicht Rock am Ring. Bitte leiser auf der Bühne.
    Antwort: Völlig unmöglich! Das geht immer so .....

    Was macht ihr? Knüppel aus dem Sack? Nach Hause fahren ....?

    Gruß Oliver

  • slayer
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    • 28. Oktober 2003 um 17:18
    • #2

    Ist halt so, wenn sie nicht hören wollen (passiert in letzter Zeit immer weniger) müssen sie halt mit nem miesen Sound spielen. Der Toner kann halt keine schlechte Band gut machen. Hilfe geben kann man ja, aber wenn sie nicht angenommen wird Pech.

    Ohrstöpsel rein und durch ...

    hauptsarre gitarre !

  • Seven
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    • 28. Oktober 2003 um 17:31
    • #3

    Am besten doch dem Kunden (hier der Club??) mitteilen, wie das abläuft und das so keine Kooperation und auch kein Sound zustande kommt.

    Nicht das du am Ende einen job verlierst, weil so ein paar Typen sich aufspielen müssen...

  • Oliver Derks
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    • 28. Oktober 2003 um 17:54
    • #4

    Nein, den Club werde ich als Kunden nicht verlieren.
    Es nervt einfach nur ....

    Es kann dich nicht sein, das Musiker soooo doof sind und überhaupt nicht verstehen, wie ein passabler Sound zustande kommt!

    Ich mache das ja jetzt auch schon recht lange ... aber 110db am FOH ohne PA hab ich eben noch nie gehabt!

    Gruß Oliver

  • Langsamdenker
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    • 28. Oktober 2003 um 20:38
    • #5

    ojeoje, so Leute hab ich ja gerne:
    "Nee, der Bass geht nicht leiser, das ist ein Röhrenverstärker, das muss so sein....

    manchmal hat es geholfen ans Verständnis zu appelieren, immer wieder fragen, ob das nicht ein klein wenig leiser sein könnte (meistens Gitarre oder Bass), diskutieren ("klingt gut! Der Bass ist leider noch ein wenig zu laut, meinst du nicht da könnte man noch was machen, ihr wollt doch auch dass es sich gut anhört, blah blah...")
    und sich so Stückchen für Stückchen der erwünschten Lautstärke zu nähern.

    ist aber schon nervig...

  • ERICH
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    • 28. Oktober 2003 um 21:36
    • #6

    Ich machs so:

    ich dreh die Master der Auxe der Monitore stramm zurück, dann beschwern die sich übern Monitor.

    Antwort: Das kommt von den zu lauten Verstärkern, das ist kein Wunder, wenn ihr nichts hört.

    Je leiser sie dann den Amp drehen, desto mehr schub gebe ich wieder, dann freun die sich darüber, das sie den Monitor wieder hören und ich, das das gebrülle der Amps sich reguliert hat.
    Hat bis jetzt immer funktioniert.

    Nur gegen Prügel Drummer kenn ich noch kein Patentrezept, die spieln nach Aufforderung mal dezenter, derhn beim nächsten Lied aber wieder voll ab.

    MfG


    ERICH

  • bias79
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    • 28. Oktober 2003 um 22:05
    • #7

    Hab ich regelmäßig. Auch Club für 150 Leute. Bands immer zu Hardcore Punk... Ich sag halt immer das es scheiße vorne raus klingt wenn der Marshall den Leuten in der ersten Reihe die Haare föhnt und ich dann nix mehr drehen kann. Geht meistens. Nur auf der Bühne bleibt das heftig laut. Ich lasse meistens die Amps an der Seite aufbauen, dann kommt nich so viel bei mir an.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • ADMIN
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    • 28. Oktober 2003 um 22:52
    • #8

    Steck dem Veranstalter, dass die Gerichte für einen Hörschaden bei Konzerten üblicherweise 3000,- bis 5000,- Euro Schmerzensgeld (pro Person) zusprechen, und dass dafür noch nie die Band oder der Techniker, sondern immer nur der Veranstalter (manchmal gesamtschuldnerisch mit dem Hallenbetreiber) verurteilt wurde.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Inselgert
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    • 29. Oktober 2003 um 00:17
    • #9

    Also ich fange da nicht an zu nerven. Ich frage einmal hoeflich und wenn es nicht hilft dann gibt es noch Kick und Gesang in der PA und ich gehe an die Bar!
    Gute Konzerte sind Teamarbeit deswegen ist betteln bloede!! Mach ich nicht!
    Kann glaube ich behaupten wenn es mir zu laut ist gehen die Zuschauer schon in Deckung, oder nach Hause!!

  • Oliver Derks
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    • 29. Oktober 2003 um 01:28
    • #10
    Zitat von "Inselgert"

    Also ich fange da nicht an zu nerven. Ich frage einmal hoeflich und wenn es nicht hilft dann gibt es noch Kick und Gesang in der PA und ich gehe an die Bar!
    Gute Konzerte sind Teamarbeit deswegen ist betteln bloede!! Mach ich nicht!
    Kann glaube ich behaupten wenn es mir zu laut ist gehen die Zuschauer schon in Deckung, oder nach Hause!!

    Ja so ähnlich denke ich mir das auch!
    Ich habe keine Lust mir anzuhören, dass "ALLE ANDEREN TECHS DAS IMMER HINBEKOMMEN HABEN".
    Ja klar - könnte ich auch hinbekommen.
    PA noch mal 3db lauter als die Backline und gut. Dann bin ich bei 113db. Nein danke - das brauch ich nicht! Mir ist das zu laut. Ich will den Job ja auch noch was länger machen und mir nicht die Ohren schon mit 24 Jahren wegschießen.

  • tthorsten
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    • 29. Oktober 2003 um 08:59
    • #11

    1. BAND vor die PA stellen und ihnen das vorführen.

    2. Ohr stöpsel rein

    3. einfach beherzt am Gitarren lautstärke regler spielen

    4. dem Drummer Besen in dei Hand drücken

    5. dem Veranstaler auf den plan rufen und mit wneiger umsatz an der Bar drohen

    6. resignieren und nur gesang udn kcik in die anlage tun.

    7. oft hilft auch nen dezentes schild 92dbA at foh und das muss gut sichtbar am FOH und der Garderobe kleben bzw kommuniziert werden

    dann gibtste gross zügig 3db mehr udn alle sind glücklich


    Ansonsten es gibt immer arschlächer.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Sound-Klinik
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    • 29. Oktober 2003 um 09:18
    • #12

    ... es geht doch nichts über disziplinierte Bands.

    Ich spiele übrigens (seit über 30 Jahren ...) selbst Bass (derzeit: Mucic Man HD-130 und 2 x 10"-Box) und Gitarre (derzeit: Marshall JCM 2000 DSL-401) und bei Gigs kann man sich auf der Bühne unterhalten.

    Viele Gitarristen (?) "argumentieren" damit, daß sie sonst "kein Feeling" hätten, es nicht "klingt" oder kein "Punch" da ist.

    Hierzu eine kleine, aber wahre Geschichte:
    Ich hab in Hannover einige Jahre (als Bassist) in einer Top40-Band (alles Live - ohne Sequencer-Mucke !!!) gespielt und wir hatten einen (übrigens seeeeehr guten !!!) Gitarristen.
    Dieser spielte nur über einen Marschall-Preamp und hatte in seinem Rack noch ein Multieffektgerät und ein 19"-Stimmgerät (... und zwei E-Gitarren, eine akustische Gitarre).

    Mit dieser Band spielten wir u.a. Titel von Joe Cocker, Michael Jackson (auch Beat it - inkl. Originalsolo !), Pur, Deep Purple, van Halen u.v.m.

    Der Gitarrist hörte sich nur über den Floormoni ("gib mir mal ein bißchen Gitarre auf'm Moni ... ja, das reicht ...") und war der beste Gitarrist, mit dem ich je gespielt habe (sowohl technisch auf dem Instrument und auch soundmässig !!!).

    Ich diskutiere jedenfalls mit Spinnern nicht mehr über "sonst ist mein Sound nicht gut" oder dergleichen und sage denen ganz klar, wie es laufen kann (... ich mische für andere Bands ja nur gelegentlich - und dann mache ich mich norher "schlau", wer da kommt ...).

    Außerdem:
    Wenn eine Band in einem Club mit der Backline solche Pegel fährt, ist dies praktisch Körperverletzung und sollte VON KEINEM SOUNDMANN hingenommen werden (ggf. Mitschuld bei Hörschäden ...).
    Wenn solche Bands nämlich bei jedem Gig Ärger bekommen, setzt irgendwann entweder (vielleicht ...) ein Lernprozess ein ... andernfalls sollten die dann doch besser im Keller bleiben und weiterüben ...

    Viele Grüsse sendet

  • ThomasL
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    • 29. Oktober 2003 um 13:03
    • #13

    Das Problem bei solchen Bands ist, daß man meist jung ist und froh, wenn man irgendwo spielen darf. Ich hab in diesem Jahr die Nachwuchsbandreihe in einem kleinen Kulturzentrum betreut...und da war der Drummer ob der Hausbauweise (Kirche) in Natur schon zu laut. Normal hab ichs auch erst versucht von unten "leiser" zu "reden", bei Nichtbeachtung Kick und Gesang auf die PA und gut is. Leider sind solche Jungs auch Argumenten wie mach mal leiser sehr wenig zugänglich...je lauter desto geil. Das Problem ist glaub ich, daß sich inzwischen jeder Lautstärke "leisten" kann und das dann für professionelle Musikalität hält.Ich kenne ganz wenige Bands, die wirklich (!) leise sind, ein paar die sich leiser machen können und leider viel zu viele bei denen nur laut geht. Sorry, wenn ich Punkmucker seh, die alles auf der Bühne im kleinen JUZ aufreissen, sich Proppen in die Ohren stecken und dann den Mischer anmachen, weil sie aufm Monitor nix hören...dann läuft irgendwas falsch...

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • deepblue
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    • 29. Oktober 2003 um 13:13
    • #14

    Wie ich Euch allen Recht gebe, aber damit leben müssen wir trotzdem!

    Dem Zuhörer bzw. Veranstalter ist der Grund für einen schlechten Sound völlig egal und Musiker sind nicht immer kooperativ!

    Gruß

  • microsound.de
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    • 29. Oktober 2003 um 13:40
    • #15

    Sound-Klinik:
    Sorry, wenn ich das sage, aber Gitarristen, die mit einem komprimierten Wohnzimmersound spielen, sind nicht gerade ein Massstab für künstlerische Qualität (du merkst, ich kann diese Sorte Gitarristen nicht leiden). So ein Sound macht auf der Bühne auch null Probleme, weil er praktisch immer gleich laut ist.

    Ich habe mal den Gitarristen Chris Spedding in einem 100-LeuteClub gemacht, und der hat seinen Fender (irgendeinen mit 4x10") ziemlich aufgerissen, dass ich ihn nicht auf die PA geben brauchte. (Ich habe mich auch nicht getraut, ihm zu sagen, er solle leiser machen).
    Und trotzdem klang das gut, ich musste aus der Anlage rausholen, was zu machen war, aber keiner ist mit zugehaltenen Ohren rausgegangen, obwohl das bestimmt der lauteste Gig war, der je in dem Club gespielt wurde. Manchmal muss es einfach laut sein!

  • Sound-Klinik
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    • 29. Oktober 2003 um 14:39
    • #16
    Zitat von "microsound.de"

    Sound-Klinik:
    Sorry, wenn ich das sage, aber Gitarristen, die mit einem komprimierten Wohnzimmersound spielen, sind nicht gerade ein Massstab für künstlerische Qualität (du merkst, ich kann diese Sorte Gitarristen nicht leiden). So ein Sound macht auf der Bühne auch null Probleme, weil er praktisch immer gleich laut ist.

    ... komprimierter Wohnzimmersound ist sicherlich etwas sehr pauschal.

    Du mußt doch mal die Realitäten sehen: Auf vielen Bühnen und in kleinen Clubs "klingt" ein Marshall mit zwei 4-fach-12"er-Boxen doch einfach nicht richtig (auf großen Bühnen dagegen: klingt richtig g...).

    Ich spiele ja nun selbst seit über 30 Jahren Gitrarre und fand es mit 17 auch "richtig", die Kiste aufzureißen.

    ... zu künstlerischer Qualität: Lautstärke hatte noch NIE etwas mit künstlerischer Qualität zu tun !!!
    Wenn ich in einem kleinen Club mit dem Git-Amp über 110 dB fahre, ist das nicht professionell sondern einfach nur Dummheit.

    Der (wirklich extrem gute !!!) Gitarrist - von dem ich erzählte - hat auch eine große Gitarren-Anlage (mehrere Boxen ...) - aber er war immerhin so schlau und wußte genau, wann und in welcher Location sowas Sinn macht.
    Was nützt ein mörderischer Gitarrensound, wenn alles andere soundtechnisch "den Bach" runter geht.

    Viele Grüsse sendet

  • rockline
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    • 29. Oktober 2003 um 15:22
    • #17

    Oliver, wenn die Lage so übel ist kommts eh nicht auf den Mix an! Kleine Bude, lärmende Britpopband oder was auch immer: Gesang und etwas Drums in die PA und gut ist!
    Ohrstöpsel drinn (wozu mußt man noch was mixen/hören?) und locker angehen lassen.

    Ich kann mich an die letzte Aktion vor einigen Monaten erinnern, PA-Peter wurde zufällig Zeuge:

    Die englische Combo "Slade" in einem 300 Mann Club. Pro Seite 2 Stacks Director mit 2 x 8kW, und war noch zu knapp! Noch Fragen?

    Grüße, Stefan

  • Dirk Maron
    Profi
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    118
    • 29. Oktober 2003 um 15:35
    • #18

    Slade? Oha, hab ich mal Monitor geschraubt, war eher Notwehr :o
    Immerhin ham sie es geschafft, den Saal schneller zu räumen als die Feuerwehr.
    Zum Thema, schließe mich an bei Augen zu und durch, wat will man auch machen? Je nach dem mit wem man es gerade zu tuen hat, grenzt die Bitte nach Amp leiser ja schon an Majestätsbeleidigung ( my Marshall goes to eleven!) Soundkliniks Ansicht finde ich richtig, Können hat nun wirklich nichts mit Pegel zu tuen und ein aufgeräumter Bühnensound die halbe Miete ( bei Clubgigs ). Den Drummern sollte man manchmal das Blech wegnehmen.

    Mahlzeit


    Dirk

  • cyberlight
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    • 29. Oktober 2003 um 17:29
    • #19

    Könnte man die PA in einem solchen Fall nicht einfach hinter die Band stellen?
    Vielleicht hilft es ja auch, wenn einer mal die Sicherung für diese amps rausschmeisst. "Sorry, soviel Strom haben wir leider nicht" :D

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Wulfson
    Verifiziert
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    • 29. Oktober 2003 um 20:13
    • #20

    gitarrenboxen auf ohrhöhe bringen und zum gitarristen rollen....dann klappts mit dem leiser machen :D

    selbst sich laut nennende bands wie terror etc können das :wink:

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