Wie ist das eigentlich mit Amtec?
Hatte irgentwo im Forum eine Frage darüber gelesen, mir die Seite angeschaut und jetzt warte ich auf Infos von denen.
Lohnt sich das überhaupt?
Gruß
Frank
Wie ist das eigentlich mit Amtec?
Hatte irgentwo im Forum eine Frage darüber gelesen, mir die Seite angeschaut und jetzt warte ich auf Infos von denen.
Lohnt sich das überhaupt?
Gruß
Frank
ML hab ich jezz 4 mal gehört dreimal mit unterschiedlichem Mixer und auch verschiedenen Bands. Ist wohl doch ein ganz nettes System. Problem: Reichweite und der Bass ist komisch, spielt wohl nur auf ein paar Frequenzen rum, so hatte ich immer den Eindruck. Schieben tut es ganz gut, aber bei 6 Doppel18er für 400 Leute machen das auch andere Systeme ganz locker.
Zitat von "tthorsten"@ kraky so teuer ist concertaudio auch nciht im vergleich kann halt mit ACL dem billig heimer nicht mit.
...klingt dafür schlechter als der "Billigheimer" (Oder der "Preis-Wertere"?) ACL.....Zumindest was Evo anbetrifft
Das Gesetz der Markwirtschaft verbietet die Tatsache Gut und unbekannt!
Wenn ein Produkt alle Kriterien erfuellt um als gut zu gelten muss es auch bekannt sein!
Sonst wuerde man ja nicht wissen das es gut ist!
Zitat von "tthorsten"1stack SP5 oder so heisste es aj 10"1" horn top und 2x15" br sub Mukke Punk und Rocknroll
Und wie war es? Falls es zu offtopic wird kannst du ja einen neuen Thread aufmachen.
Zitat von "Inselgert"Das Gesetz der Markwirtschaft verbietet die Tatsache Gut und unbekannt!
Wenn ein Produkt alle Kriterien erfuellt um als gut zu gelten muss es auch bekannt sein!
Sonst wuerde man ja nicht wissen das es gut ist!
Da kann ich nun überhaupt nicht zustimmen.
Einige sehr gute Systeme sind untergangen, weil andere Ihren Ramsch einfach zu Spottpreisen verhökert haben. Die Qualität spielt keine Rolle, wenn der Preis tief genug ist.
Meine besten Beispiele dafür sind (passt hier leider nicht): Das PC-System, Microsoft, das VHS-System.
Da hast Du recht, nur da die anderen systeme auch bekannt sind weisst Du nur von diesem Untergang.
Das sich Qualitaet nicht unbedingt durchsetzt weiss ich auch. Allerdings heist das nicht das Qualitaet unbekannt ist!
Ich dachte das waere die Frage?
Kompliziert diese Sache!
Ich glaube nur nicht das was richtig gutes komplett unbemerkst bleibt. Marktfuehrer werden ist wieder was anderes.
Zitat von "Inselgert"Das Gesetz der Markwirtschaft verbietet die Tatsache Gut und unbekannt!
Wenn ein Produkt alle Kriterien erfuellt um als gut zu gelten muss es auch bekannt sein!
Sonst wuerde man ja nicht wissen das es gut ist!
Also die bekannten Sachen die ich bisher gehört habe waren kotzübel, während eine unbekannte Marke (Ohm) sehr beeindruckend war. Die Leute kaufen nicht was gut ist, sondern was gut vermarktet wird.
Ach!?!?!? So ist das... ![]()
Das ist ja nun nix wirklich Neues, oder?
Gruss
TeO
Also die bekannten Sachen die ich bisher gehört habe waren kotzübel, während eine unbekannte Marke (Ohm) sehr beeindruckend war.
Welches System meinst Du denn?
Zitat von "Brain"
Also die bekannten Sachen die ich bisher gehört habe waren kotzübel, während eine unbekannte Marke (Ohm) sehr beeindruckend war. Die Leute kaufen nicht was gut ist, sondern was gut vermarktet wird.
Echt? Ohm hat Dir gut gefallen? Also das was ich bin jetzt von denen gehört habe hat mich nicht umgehauen. Kann aber auch nicht sagen welches System. Aber da standen 2 Tops (so größe 12/2) und dann nochmal 4 Bässe (warscheinlich doppel 18er), und am F.O.H. Mischpult hat es schon so die eine oder andere rote Lampe am Output VU-Meter gegeben aber rausgekommen ist da echt nix. Kann natürlich auch kaputt gewesen sein. Oder was falsch eingestellt (Controller auf der Bühne oder so, was ich natürlich nicht noch rausfinden wollte, war ja Gast,...)
Wie schon gesagt kann aber 1000 Gründe gehabt haben...
MfG
Naja Ohm ist ja auch nicht unbekannt! Kein Statement. Aber die tatsache das Du die schon kennst unterstuetzt ja meine Theorie
... wie wäre es denn, wenn die Mehrheit der Mucker und Soundleute mal damit beginnen würde, mit den eigenen Ohren zu hören ?
Ich behaupte folgendes: Wenn jeder Anwender ein System - für den geplanten Zweck - auf einer praxisgerechten Location ausprobieren würde, dann würden wohl etliche dieser "amtliche" Firmen (... und auch weniger amtliche ...) pleite gehen.
Warum kaufen "Soundleute" immer noch geschönte "Badewannenboxen" im Laden, nur weil die mitgebrachte CD "schön rund" klingt (... und fallen dann auf einem RICHTIGEN Gig mangels Durchsetzungsvermögen etc. voll auf die Schn...) ?
Es geht doch nicht darum, ob irgendein Sound-Guru seinen Segen zu einem System - z.B. in einem dieser Zeitschriften - gibt.
Was wirklich zählt (oder zählen sollte ...) ist doch, ob ein System für den geplanten Zweck tauglich ist ... oder das System ist es eben nicht.
Dieses ganze Marken-Geschwafel bringt NICHTS - genauso gibt es aber auch jede Menge Spinner im Nischenbereich.
Der m.E. einzige Weg ist: Immer nur SELBST und UNTER PRAXISBEDINGUNGEN ein System ausprobieren - alles andere ist vergleichbar mit Lottospielen und Pferdewetten ("ich hab da einen 100%-igen Tip ...").
Auch wenn ich System irgendwo höre, muß das - auch wenn der Sound Müll war - nicht unbedingt am Material gelegen haben.
Viele raffen die Zusammenhänge aber nicht - denn sonst würde man nicht ständig (auch hier im Forum ...) hören "... also, ich hab das System xyz gehört und es klang scheiße" ... ein anderer sagt dann das Gegenteil (weil der Soundmann es diesmal vielleicht besser in den Griff bekommen hat ?) ...
Verallgemeinerungen (bekannt kontra unbekannt) werden jedenfalls keine Antworten bringen, weil es es einfach zuviele Einflüsse gibt und es eben kein Patentrezept gibt.
Vertraut doch einfach mal Euren eigenen Ohren - am besten auf einer "richtigen" Veranstaltung (und einem hoffentlich "talentierten" Soundtechniker ...) !
Viele Grüsse sendet
hallo sound-klinik,
generell geb ich dir vollkommen recht, dass es um werkzeuge geht, deren eignung fuer konkrete problemloesungen individuell beurteilt werden muessten - aber:
wie viele der hier anwesenden sind denn fachlich und gehoermaessig ueberhaupt in der lage, eine solche eignung differenziert zu beurteilen?
hm, ich glaub, da siehts ganz schoen duster aus...... (und ich werde mich hueten, auch wenn ich schon ein paar tage in unterschiedlichen ecken dieses business taetig bin, mich davon 100%ig auszunehmen!)
ausserdem ist das doch momentan ne in beinahe allen lebensbereichen deutlich erkennbare modeerscheinung, trotz vollkommener ahnungslosigkeit alles kommentieren zu koennen. die welt wird immer komplexer, die wenigsten kommen noch mit (und ein teil davon merkt es sogar und wird noch frustrierter), also haengt man/frau sich an irgendwelche gurus, die ihr vermeintliches heil verkuenden und ihren juengern sagen, welche boxen denn nun die einzig wahren sind.
so lange ich mich erinnern kann, waren speziell amerikanische marketingfredies mit ihrem aus ahnunglosigkeit, patriotismus, loyalitaet und arroganz resultierenden geschwaetz fuehrend, naja, dann haben wir das halt uebernommen...... es ist doch auch viel einfacher, sich immer wieder selbst zu erzaehlen, man (nein, nicht frau) habe sowieso den laengsten - "pah, hoer mir doch auf mit langwierigen feldstudien".
das ganze ist also eigentlich ein zeitgeist-thread!
frustet mich auch, aber ich koennte ja auswandern (hm, oder selbst guru werden
? aber dazu ist mein selbstmarketing zu schlecht), wenns mich zu sehr stoert - aber dazu bin ich bisher zu feige....
tapfer weiter hoffen! in ein paar jahren redet auf der welt kein tier mehr von diesem evolutionsausrutscher mensch
kalaus
Naja, im Grunde genommen endet es wieder in einer Diskussion was denn wirklich gut ist, denn das ist hier die Frage. Material mit dem man Jobs erfolgreich meistern kann gibt es vieles aber was ist wirklich gut?
hallo oliver,
wenn sich mit irgendwelchem material irgendeine problemstellung angemessen loesen laesst ist es meiner ansicht nach "wirklich gut". bloss sind die kriterien so extrem vielfaeltig. es reicht halt nicht, wenn ein lautsprechersystem untenrum fuerchterlich kesselt, insgesamt sehr laut spielen kann, billig ist, gut aussieht, es muss auch noch der jeweiligen anwendung entsprechend ueberragend klingen, gut transportierbar sein, ein praktikables handling beim auf- und abbau bieten, es muss wirtschaftlich sinnvoll sein, die nutzer muessen es verstehen und bedienen koennen und noch tausend andere sachen, die von betreiber zu betreiber individuell unterschiedlich gewichtet werden, gemischt mit den verschiedenen anforderungen unterschiedlichster anwendungen.
es werden niemals alle (auch in dieser aufzaehlung noch fehlenden) kriterien erfuellt werden, es geht also immer um kompromisse.
aber, wie sound-klinik schon schrieb, dazu gehoert eine enorme entscheidungskompetenz, die meiner ansicht nach einfach die meisten nicht haben, aber gerne an ihre einmal gefundenen gurus abgeben - die muessens ja schliesslich wissen.....
es ist aehnlich, wie die beurteilung von kunst: fuer tante erna ist der realistisch gemalte roehrende hirsch ueber ihrem sofa, fabriziert von ihrem opa vielleicht kunst, fuer die verwandschaft mag es ebenfalls kunst, kitsch oder kunsthandwerk sein, selbst da gibts schon diverse moeglichkeiten.... und dann geh mal beispielsweise auf ne documenta in kassel: ein grossteil der leute stehen vor irgendwelchen sachen mit den immer wieder gern gehoerten worten: "das koennte ich auch" - mag sein, wieso habt ihrs dann nicht gemacht? die naechsten stuetzen ihren oberstudienratshalbvollbart in die hand und sinnieren innerlich: "das versteh ich nicht, das muss kunst sein". wieder andere haben in einer kunstzeitschrift beim arzt mal sowas aehnliches fuer richtig viereckiges geld gesehen: "oh, ja, sooooo teuer, das ist kunst".
ich war dieses jahr da, fand die im vorab in diversen medien als appetizer gezeigten sachen in realitaet ziemlich oede, war aber von ner videoinstallation hin und weg, weil sie mich einfach in ihren bann zog.
es geht mir (und sicher auch sound-klinik) um eigenverantwortlichkeit!
mir fallen die augen zu.....
gute nacht,
kalaus
Ich weiß ja nicht wie es euch geht aber ich kaufe Systeme die ich am Markt vermieten kann. Das sind nun mal die großen Hersteller!
Was bringt es mir wenn ich ein System habe das aus meiner ganz persönlichen Meinung nach super klingt aber immer im Lager steht weil es keiner Mietet und das ich auch nicht wieder zu einem angemessen Kurs verkaufen kann, weil keiner so viel Geld dafür ausgeben will?
Ich glaube, die Leute die hier immer von tollem Klang der unbekannten Systeme sprechen, haben keine 50 oder 100.000 Euro in ein PA System investiert.
Das ist doch Augenwischerei! Sorry das ich es so deutlich sage!
Das Label muss stimmen – so ist das nun mal. Wie ich das persönlich finde sei mal dahin gestellt. Aber im Betrieb bin ich nicht Tech sondern auch Geschäftsmann!
Auch dieses blöde gelaber alla d&b, K&F und wie sie nicht alle heißen sind nix - ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich damit gut leben (und arbeiten) kann.
Gruß Oliver
Die letzten Beiträge zeigen mir, daß es schon einige Kollegen gibt, denen die Problematik klar ist (und sowas gibt einem ja irgendwie noch "Hoffnung" ... :wink: ).
Die Sache mit dem "Markenzwang", weil (große ...) Kunden ein bestimmtes System einfordern ... und das Argument "Wiederverkauf" nützt letztendlich nur industriellen Großanbietern von Lautsprechersystemen.
Verleiher werden dann durch diesen Automatismus gezwungen, sich ständig neues (z.T. überteuertes ...) Zeug zu kaufen, weil sie sonst Produktionen (ab einer gewissen Größe) nicht mehr bekommen würden. Die Industrie profitiert davon in immer kürzeren Intervallen, weil ständig etwas neues (und angeblich "noch-nie-dagewesenes" ...) präsentiert wird und dann als quasi "neuer Standard" (auch durch freundliche Unterstützung von "amtlichen Fachzeitschriften") definiert wird.
Auch kleine kleine Verleiher (UND auch Musiker ...) sind durch diese Strategie mitbetroffen: "Amtliche Lautsprecherhersteller" schieben dann preiswertere (oder etwa billige ?) und "abgespekte" System des "neuen Standards" nach (z.B. Line-Arrays für "Arme" - zu teilweise unverschämten Preisen ...).
Am meisten profitieren dabei die großen LS-Anbieter - die großen Verleiher müssen ständig investieren - kleine Verleiher versuchen mit den "Billigvarianten" irgendwie mitzuhalten - Hauptsache mal wieder "was Neues".
Aber: Manchmal spielen Verleiher dieses (auf die Dauer und über die Jahre teure ...) Spiel - wenigsten im Bassbereich - nicht mehr so einfach mit.
Es gibt (nicht nur kleine !) Firmen, die mit individuellen, maßgeschneiderten Lösungen (Stichwort: Basshybrid mit ventangekoppeltem Horn ... auch mal mit 16 ... 20 solcher Systeme) auf Tour gehen. ![]()
Viele Grüsse sendet
Tja KF ist auch nciht gorss die sind erst gros geworden in Stuttgart wurdne die ersten 4 stacks heftig belächelt
da musst mann damals das neue C4 eigentlich kaufen
oder halt Meyer dann kam lange nix
irgend wann war turbosound hip dann EAW dann Community dann
HK (obwohl laut liste VK exakt so teuer wie D&B)
die mode und der angesagt hersteller und die szene sind doch massgebend.
ein gorsser verleiher bindet sich evtl an eine marke weil es sinn macht
andere wie Clair etablieren ihr system am markt als marke .
12am immer noch einer der besten wedges am markt das gibt zu denken.
Heute werdne mehr marken akzeptiert und die leute verkaufen oder sollten irgendwo hin gehen und ihre leistung verkaufen undnciht ein werkezug.
oder intterresiert es auch welche werkzeuge der schreiner einsetzt um eure verkaufs theke zu bauen.
nicht die bohne sondern euch interessiert was es kostet, wie mann es technisch lösen kann wei lange er dran baut und wei lange er es einbaut.
ich versteh nicht warum mann das im PA berich so extrem über die marke macht. und machen muss.
ich denke das liegt an der unreife der leute, die mit dem materila arbeiten
wenn ich höre mit dem pult oder so will ich nicht arbeiten dann rollen scih mir die fussnägel auf.
Jungs die herraus forderung liegt in der kreativität nicht in der marke der PA die maniifestigert höchstens ein paar umgebungs variblen die mich auf nem job erwarten aber das ist nicht immer so
auf einem job des CVJM kann nen abgerocktes spriti rum stehen auf nem gleich gorssen und wichtigen evtl nen K2 etc. etc. etc.
hallo oliver,
klar, die von dir angesprochene wirtschaftlichkeit ist ein wichtiges kriterium! und ich merke ja an mir selbst, dass ich sofort entspannter an ne produktion rangehe, wenn ich das da vorne stehende material zu kennen glaube (und mein eigenes material hab ich auch weitgehend so gekauft, dass ich nicht bei ner produktion drueber diskutieren musste). aber ich hab auch schon unmengen von jobs und konzerten erlebt, auf denen das amtliche material aufgrund galoppierender inkompetenz einiger anwesender klang wie ne halbtote katze und gelegentlich auch geschichten, wo offensichtlich selbstgebautes mit richtiger bedienung ziemlich gut tat. da gibts ne grosse bandbreite! aber die bandbreite an bedienern zwischen "ich weiss, wie ein knopf aussieht" und "hui!" ist mindestens ebenso breit - und ich persoenlich halte persoenliche wie fachliche kompetenz fuer mindestens ebenso wichtig wie gutes material - und auch da muss man/frau sich jedesmal aufs neu ueberraschen lassen, ob professionelles arbeiten moeglich ist oder ob sich die anwesenden anderweitig aufreiben! da ist weder auf tonmeister, noch sae-absolventen, noch meister oder fachkraefte fuer veranstaltungstechnik, noch quereinsteiger oder bild- und toningenieure generell verlass. das ist jedesmal aufs neu spannend und was brauchts dazu? eigenverantwortlichkeit!
und mir ist neulich ein mittelstaendischer verleiher (knapp 10 angestellte) begegnet, der tatsaechlich den grossteil seines markenkrams wegen miesem support durch den vertrieb rausgeschmissen und durch (professionellen) selbstbau ersetzt hat. er sagte von sich selbst, er habe kaum kunden, die auf rider wert legen und wenn doch mal was ganz bestimmtes gefordert ist, mietet ers eben an. das gibts also auch.....
aber generell geht nix uebers selbstdenken!
guten abend!
kalaus