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Socapex oder Harting

  • 4Art
  • 19. Januar 2004 um 21:36
  • 4Art
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    • 19. Januar 2004 um 21:36
    • #1

    Hat dieser Glaubenskrieg hier im Forum eigentlich schon mal stattgefunden? Habe mit verschiedenen Kollegen aus dem Business immer wieder mal Diskussionen, welche Steckverbinder für Lichtmukos verwendet werden.

    Falls das hier schon mal diskutiert wurde: bitte Link - falls nein - was sind Eure Meinungen, Erfahrungen etc. pp?

  • PA-Peter
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    • 20. Januar 2004 um 10:05
    • #2

    Ähm, für Lastverbindungen?
    Da ist es doch ganz klar:
    Socapex hat keine voreilenden Erdkontakte! Somit nicht im Bereich der VDE einzusetzten...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • 4Art
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    • 20. Januar 2004 um 11:24
    • #3

    Interessanterweise sieht man die Kabel trotzdem immer wieder auf VA's!

    Hier ein Auszug aus der Website von Sommercable:

    "Eine runde Sache...
    sind die 37-poligen SOCAPEX-Steckverbinder in runder Bauform passend zu unseren Multipairs MCF12 bzw. EMC12.
    Sie werden in erster Linie eingesetzt für die Konfektionierung mit Multipairs und Stageboxsystemen mit getrennter Masseführung in der professionellen Bühnen- & Veranstaltungstechnik bzw. für analoge 0 - 10 V Steuerleitungen in der Lichttechnik (Dimmer).
    Die Löt-Kontaktstifte und Buchsen sind fest im Gehäuse integriert."

    Also doch auch Strom?

  • Mister.Lange
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    • 20. Januar 2004 um 12:13
    • #4

    @ 4art

    Der PA-Peter bezog sich auf Lastverbindungen. :wink:

  • 4Art
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    • 20. Januar 2004 um 13:39
    • #5

    Stimmt. Man sollte immer alles lesen (und nicht nur das Stichwort "Dimmer" am Schluss der Beschreibung). Bäh.

    Trotzdem: Ist es tatsächlich so, dass Socapex-Kabel in Deutschland für Lastverbindungen verboten sind und auch nicht dafür "missbraucht" werden? Ich sehe nämlich gerade in der Schweiz die Dinger - auch bei sehr, sehr professionellen Verleihern - immer wieder. Die bringen dann oft das Argument der "unkaputtbarkeit" der Socapex-Verbindungen im Verleihbetrieb.

  • windischs
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    • 20. Januar 2004 um 13:41
    • #6

    Die oben angesprochenen Socapex37-Verbinder haben sich bei mir für die Übertragung von analogen Steuersignalen bewährt. Für die Lastcores, um die es ja eigentlich ging, kommt nur Harting in Frage. Die VDE-Verträglichkeit wegen voreilendem Schutzkontakt wurden ja schon angesprochen. Mir sind aber auch die Klemmbügel vom Harting wesentlich lieber als das geschraube bei Socapex.

    Grüße,
    Sven.

  • Tobias P.
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    • 20. Januar 2004 um 17:13
    • #7

    Ausserdem sind Hartings eigentlich Standard in der Branche. Will meinen, da wird es Probleme geben wenn man was zumieten muss und sein Equipment auf Socapex verkabelt hat.
    Für Steuercores sind sie jedoch ganz nett.

    MfG, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • KREISS
    Profi
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    • 20. Januar 2004 um 22:55
    • #8
    Zitat von "Tobias P."

    Ausserdem sind Hartings eigentlich Standard in der Branche.

    Das mag für Deutschland zutreffen - bei den Teebeuteln sieht`s dann doch wieder etwas "Linksrum" aus....

  • timo
    Verifiziert
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    292
    • 21. Januar 2004 um 17:26
    • #9

    hi,
    ich würde auch zu harting raten, sollte es dennoch soca sein, wir haben noch hunderte von metern zu verkaufen!

    ich möchte mich mals zum thema unkaputtbarkeit äussern:
    wir haben im sommer unser komplettes system von socapex auf harting umgestellt. vordergründig aufgrund der vde und 1,5 mm² der leitungen.
    allerdings gab es immer wieder probleme beimfestschrauben, dass neue kupplungen und alte stecker bzw. umgekehrt nur sehr schlecht passten und es immer rumgetrickst werden musste, bis es passte. das ist natürlich bei lakas ärgerlich, die man tagtäglich braucht.
    ein vorteil von socapex: durch die runden stecker kann man es gut einfach durch die truss ziehen beiom abbau. harting bleibt durch die eckige bauform immer an jedme bracing hängen, aber sicherheit geht vor komfort!

    ein weiterer grund für harting ist die gute wartbarkeit der kontakter. bei socapex muss immer der lötkolben ausgepackt werden, bei harting die crimpzange neur kontakt rein und fertig. wobei beide stecker eigentlich unkaputtbar isnd was die klontakte angeht.... nur die passform bei soca ist halt nicht das wahre.

    ich weiss dass das nicht explizit gefragt wurde, aber ich denke dass das nicht ganz unwichtig für die entscheidung ist.

    gruss timo

    chaos, panic and disorder - my work is done!

  • 4Art
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    6.135
    • 21. Januar 2004 um 20:40
    • #10

    Da schau her... Sind also doch welche mit Socapex als Lastmucos unterwegs... Ich habe langsam an mir zu zweifeln begonnen.

    Weiss von den Schweizer Forum-Usern eigentlich jemand, wie die Rechtslage diesbezüglich hierzulande ist? Laut VDE (und PA-Peter) ist Socapex und Last in D ja verboten.

  • krisusound
    Profi
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    264
    • 22. Januar 2004 um 00:33
    • #11

    Hallo,

    ich schreib mal das, was ich aus dem kopf zusammen bringe, bin gerade unterwegs und kann nicht nachschauen.

    37 pol soka, wie oben erwähnt, licht steuerleitung (0-10v) oder manchmal auch audio multicore (12paarig)

    19 pol soka, würde ich mal behaupten internationaler standart, nur in deutschland ist der große harting (bezeichnung hb) laut din der zugelassene stecker in der va-branche
    die orginalen haben keine ce-zulassung, es gibt aber neuere serien von verschiedenen herstellern die ce-zulassung haben (zulassungsproblem war wie oben erwähnt voreilende schutzkontakte). zu erkennen ist der zugelassene soka dadurch, daß die inneren stifte etwas weiter hervorstehen als die äußeren. => voreilende kontakte
    in meinen augen größter nachteil: gibt es nur als lötversion und das bei 16A!!

    16 pol rechtecksteckverbinder, dafür gibt es in deutschland eine din norm, keine ahnung was für nummer das ist?? darf laut dieser norm auch nur mit 16a belastet werden entgegen den anderen herstellerangaben.
    in meinen augen gibt es nur einen hersteller, der wirklich roadtaugliche einsätze baut und das ist HTS, wird u.a. von adam gmbh in dachau vertrieben. diese serie hat nämlich einen metallrahmen und nicht nur sollbruchstellen metallclips an den seiten.

    als was soka einzuordnen ist weiß ich nicht aber rechtecksteckverbinder sind laut norm ,ich glaube steckvorrichtungen und nicht steckberbindungen und dürfen nur von elektrotechnisch unterwiesenen personen gesteckt werden, also nur von jenen die eine entsprechende ausbildung haben. sprich eine Putzfrau darf zwar ihren staubsauger in der wand einstecken aber keinen rechtecksteckverbinder.

    es war ein langer tag ich hoff daß ich nicht sofiel müll erzählt habe

    gruß kux

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 22. Januar 2004 um 08:47
    • #12

    Hi!

    Die "Rechtecksteckverbinder" heissen "schwere Industriesteckverbinder". Die DIN, die du vermutlich meintest, ist die DIN 15565 "Multicoresysteme für Film - und Fernsehproduktionsstätten".
    Dass Hartings nur von elektrotechnisch unterwiesenen Personen gesteckt werden dürfen, ist IMHO Quatsch. Dann müsste nämlich jeder Hand, der irgendwo auf der Baustelle herumläuft, eine E.U.P. sein. Anders sieht das bei der Montage von Laststeckverbindern aus, da dürfen wirklich nur Fachkundige ran.

    MfG, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • windischs
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    290
    • 22. Januar 2004 um 15:27
    • #13

    Harting scheinen wirklich nur in DE der Standard zu sein. Grad gestern unterhielt ich mich mit einem Kollegen, der viel mit Amis und Briten zusammenarbeitet und der meinte: "Keine Chance mit Harting, da muß man Socapex haben um kompatibel zu bleiben."

    Soviel dazu,
    Sv "Harting bevorzugend" en

  • Thomi
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    37
    • 22. Januar 2004 um 16:07
    • #14
    Zitat von "4Art"

    Weiss von den Schweizer Forum-Usern eigentlich jemand, wie die Rechtslage diesbezüglich hierzulande ist? Laut VDE (und PA-Peter) ist Socapex und Last in D ja verboten.

    meines Wissens gibts in der Schweiz keine Normen/Vorschriften über die für Laka zu verwendenden Stecker. Beide sind anzutreffen. Es muss einfach alles SEV-konform sein...
    Überhaupt herrschen bei uns z.T. erschreckende Zustände, auch was das Rigging angeht :cry:

  • krisusound
    Profi
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    264
    • 28. Januar 2004 um 19:04
    • #15

    zurück zur "Steckerlaubnis"

    stand von vor zwei jahren (meisterkurs in baden baden)

    für laien ist es nicht erlaubt harting oder ähnliche stecker zu stecken!!
    wir sind damals in der hoffnung auseinander gegangen, daß sich bald was in dieser bezihung tut, habe aber leider seit dem nichts mehr gehört

    gruß kux

  • Online
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    • 29. Januar 2004 um 14:14
    • #16

    wenn nur noch leute mit 'schein' stecken dürfen, könnt ihr mal zwei drittel der branche absägen. es hat doch nur ne minderheit einen schein. was machen wir mit den arbeitslosen?
    was machen wir, wenn wir den billigen roadies nachtrauern?
    hand aufs herz: keiner hat den mut mal wirklich volle 30-40euro pro stunde für helfer abzurechnen und auch keinen auftraggeber, der das bezahlt !!

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Tobias P.
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    1.225
    • 29. Januar 2004 um 16:01
    • #17

    Hi!

    Also, meines Wissens nach ist das so: alles, was unter 125A liegt, darf von jeder beliebigen Person gesteckt und gezogen werden, egal obs ne Haushaltshilfe ist oder ein Gärtner oder sonstwas.
    Sobald es aber in den Bereich 125A und höher geht, muss der Fachmann ran. Aber das ist eigentlich irrelevant, denn es hält sich niemand an diese Vorschrift, zumindest nicht in der VA-Branche.

    MfG, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

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