1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Mischwerkzeuge

Digitales Multicorekabel

  • rockit
  • 19. Mai 2005 um 00:25
  • rockit
    Beiträge
    32
    • 19. Mai 2005 um 00:25
    • #1

    Hallo,
    ich suche ein ADAT (TOS) Multicorecabel. Die Idee ist, mit zwei oder drei billigen (8-fach) AD-Wandlern eine Stagebox zu bauen und dann direkt digital mit dem 01v96 zu verbinden. Habe mit googel noch kein passendes Kabel gefunden.
    Kenn jemand einen Anbieter?
    Hat das schon mal einer gemacht?

    Grüße

    RockIt

  • Seven
    Profi
    Reaktionen
    309
    Beiträge
    4.371
    • 19. Mai 2005 um 00:41
    • #2

    Wird SO nicht funzen. Guck dir mal das MADI Zeuchs von RME Audio an. Damit ließe sich eine digitale Corelösung machen.


    http://www.rme-audio.de/madi/adi648.htm

    gruß
    Jan

  • bertz
    Profi
    Beiträge
    387
    • 19. Mai 2005 um 01:15
    • #3

    Das halte ich prinzipiell für keine gute Idee!!!! Ein "normales" analoges Multicore und die Digitalisierung am F.O.H. wäre aber völlig OK. und ist auch (zumindest in unserer heutigen Zeit) zumietbar und erweiterunngsfähig. Glasfasermulticores sind einfach extrem empfindlich und wirklich "roadtaugliche" Lösungen kenne ich nicht, bzw. halte ich nicht für wirklich gut realisierbar.

    Außerdem ist zu bedenken: Du hast die Gains und den Zugriff auf Phantomspeisung auf der Bühne stehen: uncool, oder???

    Falls es andere Meinungen, oder Erfahrungen gibt, bitte unbedingt posten. Interessiert mich auch!!!

    http://www.klanggeschaeft.de

  • Seven
    Profi
    Reaktionen
    309
    Beiträge
    4.371
    • 19. Mai 2005 um 01:36
    • #4

    Das mit den Preamps auf der Bühne ist in der Tat ein Problem. Wir werden aber in Zukunft wohl mit einem solchen System arbeiten.

    Feste Band, Digimixer für Monitormix, Digimixer am FoH. Preamps auf der Bühne einmal einpegeln. Instrumente, Mikros und Musiker ändern sich net.

    Solange du immer jemanden am Monitordesk hast, der dann auch an den Preamps drehen kann, ist alles im grünen Bereich. Ansonsten müssten die Gains halt fernsteuerbar sein...

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 19. Mai 2005 um 07:11
    • #5

    Dazu hätte ich mal eine Frage:

    Der einzigst erkennbare vorteil ist doch das dann dünne und somit billigere Kabel. Ist sowas denn ausreichend "trampelfest" für alltägliche Zwecke ? Ich hab sogar ein normales Muco schon kaputtgemacht bekommen das gewiß höher mechanisch belastbar ist.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • omega
    Profi
    Beiträge
    73
    • 19. Mai 2005 um 08:51
    • #6

    manuela

    So ein Netzwerkkabel läßt sich aber problemlos aufhängen und das auch über größere Entfernungen.
    Außerdem gibt es da roadtaugliche Versionen mit festem Außenmantel.

  • dave
    Beiträge
    288
    • 19. Mai 2005 um 10:51
    • #7

    Hallo

    Also mit einem ADAT Kabel ist das ganze auf keinen Fall zumachen, da diese wie schon geschrieben nicht roadtauglich sind. Wenn es nicht umbedingt MADI sein soll (was ja mit ADAT-MADI Konvertern nicht gerade billig ist und es ja hier um eine "billige" Lösung geht) gibt es auch eine Möglichkeit einen ADAT-CAT5 Konverter (z.B. von der Firma http://www.heartechnologies.com zubenutzten), da es CAT5 Kabel auch in sehr stabiler Ausführung für den Industriebereich gibt. Diese Konverter sind wenn ich mich richtig erinnere relativ günstig. Der NAchteil ist, dass man halt 3 CAT5 Kabel verlegen müßte statt nur einem MADI Kabel.
    Der Vorteil dieser Lösung ist, dass man einen digitalen Split hat. Die ADAT-CAT Konverter haben nämlich einen ADAT Thru. Wenn man auch ein digitales Monitorpult benutzt braucht man sich auch über den Split keine Gedanken zumachen und der Monitormensch kann im Notfalls auch was an den Gains an den Preamps drehen.
    Ohne jemand auf der Bühne halte ich das ganze für wenig sinnvoll, da fernsteuerbare Preamps doch noch eine ganze Stange Geld kosten.

    Mfg
    David

  • Seven
    Profi
    Reaktionen
    309
    Beiträge
    4.371
    • 19. Mai 2005 um 12:26
    • #8

    Der Unterschied liegt auch darin das du dir 100 Meter analogen Signalweg sparst. Ein Kollege der viel Klassik auf Innovason macht beschrieb das mal folgend:
    "Wenn du ein SM 57 über Digitalcore mit einem KM 184 über 100 Meter analog Core vergleichst wird der Unterschied relativ gering"

    Gescheite Kabel gibts auf Markt schon, die trittfest sind. Und über MADI schickst du halt 64 Send und 64 Return Leitung in einem Kabel. Bei analogem Core sind das (wenn man mal von weniger Returns) 2 dicke Sendcores und ein Returncore die ich legen muss, die ich kaufen muss und die wieder einsammeln muss.

    Interessant wird das ganze wenn es bezahlbare, fernsteuerbare, brauchbare Preamps gibt.

    gruß´
    Jan

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 20. Mai 2005 um 12:06
    • #9
    Zitat von "Seven"

    "Wenn du ein SM 57 über Digitalcore mit einem KM 184 über 100 Meter analog Core vergleichst wird der Unterschied relativ gering"


    Na ja, glaub ich weniger. Also an 100 m analoger Übertragung liegt das nicht. Dazu ist selbst der Wiederstand bei 20 KHz zu niedrig im Vergleich zu den Aus- und Eingangsimpedanzen, als dass hörbare Verluste auftreten dürften.

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 20. Mai 2005 um 18:16
    • #10

    Hallo,

    Toslink als PA-Multicore wird nicht gehen - als Studiocore schon eher. Ich weiß zwar nicht mehr genau, wie lang ein Lichtwellenleiterkabel sein darf, damit die ADATs noch funktionieren, habe aber damals alle Kabel <5m gekauft. Ich meine, 5m wäre die Grenze für sichere Funktion, und das lohnt sich als PA-Multicore ja nicht wirklich.

    Ich glaube aber, dass in 10 Jahren viele Anlagen mit digitalem Multicore arbeiten werden. Was ich noch nicht abschätzen mag, ist, ob diese digitalen Multicore noch (Lichtwellen- oder Kupfer-) Kabel benötigen. Ich könnte mir auch Funkverbindungen vorstellen.

    Soweit der Blick in die Zukunft von Radio Eriwan und damit wieder zurück auf den Boden der Tatsachen ...

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • Seven
    Profi
    Reaktionen
    309
    Beiträge
    4.371
    • 20. Mai 2005 um 19:37
    • #11
    Zitat

    Na ja, glaub ich weniger.

    Glauben ist eben nicht wissen. Und der Kollege ist ein von mir sehr geschätzter, der das ganze zwei Klassen über meinem Niveau und das ganze schon 15 Jahre länger als ich betreibt. Und er ist meistens im Klassikbereich unterwegs und arbeitet nur mit hochwertigstem Equipment die meiste Zeit.

    Und ein Unterschied zwischen 5 Meter und 105 Meter analogem Kabelweg ist imho hörbar.

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 20. Mai 2005 um 20:13
    • #12
    Zitat von &quot;Seven&quot;

    Glauben ist eben nicht wissen.
    [...]
    Und ein Unterschied zwischen 5 Meter und 105 Meter analogem Kabelweg ist imho hörbar.


    Theorie ist sicher keine Praxis, aber ein Freund und ich haben in der AED-Vorlesung mit den passenden Formeln das mal kurz überschlagen, selbst bei 20 kHz ist ein Verlust so gering dass man ihn nicht hört. Die Verluste waren sehr weit unter einem dB (war nicht mal ein zehntel dB glaube ich). Und hörbar ist ohne Umgebungslärm erst ein Unterschied min. von 1,5 dB.

    Stand auch mal in der T4M inkl. Messungen und Simulation, bis 1 km wirkt sich ein Mikrokabel nicht hörbar aus.

    Gilt natürlich nur für ein Kabel und den Weg, was vorher dran hängt (Mik, Stecker, Stage-Box, evtl. Splitter) ist da viel entscheidender als der Kabelweg.

    Ist jetzt die Frage ob dein Kollege am Digipult verglichen hat oder allgemein die Analogpult- vs. Digitalpultzeit. Inselgert erwähnte woanders dass das Innovason um Welten besser klang als ein H3000.

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • Seven
    Profi
    Reaktionen
    309
    Beiträge
    4.371
    • 21. Mai 2005 um 01:17
    • #13
    Zitat von &quot;00Schneider&quot;

    Inselgert erwähnte woanders dass das Innovason um Welten besser klang als ein H3000.

    was unter anderem ja auch am coresystem liegen könnte.... :wink:

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 21. Mai 2005 um 01:36
    • #14

    ein Kabelpaar in einem normalen Multicore hat zueinander und gegen Masse eine beachtlich hohe Kapazität, defakto kann man das betrachten wie einen Parallelkondensator zwischen den beiden Leitungen und je einen weiteren von jeder Leitung gegen Abschirmung. Bei ausreichend hohem Innenwiderstand der Signalquelle ergibt sich so ein Tiefpassfilter erster Ordnung mit geringer Güte.
    Die Kapazität von Kabelpaaren ist proportional zur Länge, bei 100 Metern kommt man in einen Bereich von weit über 1nF, die genauen Werte sind vom Hersteller zu beziehen. Anhand davon kann man nun selber ausrechnen welche Übertragungseigenschaften sich daraus ergeben.
    Wie man das Problem eingrenzt dürfte allen bekannt sein.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 21. Mai 2005 um 13:55
    • #15
    Zitat von &quot;Seven&quot;

    was unter anderem ja auch am coresystem liegen könnte.... :wink:


    Nee, es war ja ein Vergleich im Lager mit ein Paar Studio-Monitoren.
    Link

    Also glaube keinen Vergleich den du nicht selbst gefälscht hast... oder so.. ;)

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • test
    Profi
    Reaktionen
    984
    Beiträge
    10.206
    Marktplatz Einträge
    4
    • 21. Mai 2005 um 14:08
    • #16

    lichtwellenleiter sind im muco das ultimative system. über das core kann man daten ohne ende schicken, in beide richtingen. das kabel an sich kaum kaputt zu kriegen.
    billiger ist dann ein aviom system. alternativ geht auch die adat lösung. das geht in der regel bis 150m. für 90% (geschätzt) können diese systeme mehr als sie jemals brauchen werden.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 21. Mai 2005 um 14:18
    • #17

    http://audiorail.home.comcast.net/

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 23. Mai 2005 um 12:59
    • #18

    Hallo,

    zum Klangverlust bei langen Kabeln habe ich mal gelernt, dass die Höhendämpfung maßgeblich vom Innenwiderstand des Senders abhängt. Bei den üblichen Mikrofonen mit Ausgangswiderständen von <500 Ohm wird auch bei langem Kabel die Kapazität zwischen den Adern nicht soweit ansteigen, dass sich bei 20kHz ein Blindwiderstand einstellt, der die Höhen hörbar dämpft. Ich habe zwar die Gleichung zur Zeit nicht an der Hand, habe das aber früher mal für Aufnahmen durchgerechnet. Ich kam auf mehrere hundert Meter Kabellänge, bevor ein hörbarer Höhenverlust vom Mikrofon bis zum DA-Wandler eintritt.

    Generell gilt die Physik natürlich nicht nur im Studio sondern auch Live. Der Hinweis eines Kollegen auf die vor und nach dem Core geschaltete Technik ist deshalb vermutlich der richtige. Es muss ja nur ein hochohmiger Vorverstärker, DI-Box, ... dazwischen hängen oder die Eingangsimpedanz des Pultes klein sein, so dass "Schmutzeffekte" greifen.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • planaplatscha
    Beiträge
    44
    • 3. Juni 2005 um 19:43
    • #19

    Mal was zum Thema Robustheit von LWL-Kabeln.

    Vor zwei Jahren ist uns ein Traktor mit Frontlader in ein abgehängtes (höher als 4 Meter) LWL-Kabel gefahren und hat mächtig daran gerissen. Der Außenmantel war auf ca. 5m völlig zerstört, alle Fasern liefen ohne Probleme weiter. Das einzig ärgeliche war das aus der 1000m Strecke hinterher eine 700m und eine 300m Strecke wurden.

    Das einzige was LWL nicht mag ist zu enger Biegeradius und Spikes von Golfschuhen...

  • MIKE
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.694
    • 16. Juni 2005 um 11:30
    • #20

    Ich weis das ist für ein 01V und sicherlich auch andere Sachen etwas overdone aber ich habe auch lange geguckt und kann nur sagen das ich mich auf ein Optocore stürzen werde.

    http://www.optocore.de

    Es gibt auch anrede Lösungen wie die aus Hamburg nu ich denk das die Jungs von der Firma oben sicherlich auch die Tour im Auge hatten.

    Denn ich habe was gegen diese RJ 45 Stecker. Auch wenn die Mechanisch in den Neutrik sicherlich schon besser sind als das was man am PC hat.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™