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3 Watt.

  • manuela
  • 20. Mai 2005 um 00:05
  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 24. Mai 2005 um 07:44
    • #41
    Zitat von "spector"

    Meine erste "PA" bestand auch aus 2 Eigenbau-Boxen mit je 2 Stk.
    "Zwölfeinhalbern". Allerdings ohne Hörnchen, da diese bei uns kaum
    erhältlich waren. Angetrieben wurde alles von einem ziemlich schweren
    Kölleda-Normverstärker mit 2 x EL34 und 25 Watt.

    Bei mir wars ein alter VOX AC30, ich hab den mit der Takamine zusammen für Kneipengigs benutzt, zusammen mit einem selbstgelöteten 2-Kanal Mixi der das Mikro mit angebunden hat. Funktionierte tadellos bei vernünftiger Lautstärke. (Lieder v. Denver, Crosby und Joan Baez und sowas ) Hab die alte Kiste immernoch.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • rayman
    Beiträge
    272
    • 24. Mai 2005 um 10:27
    • #42

    Im HiFi Bereich gibts ja spezielle Röhrenvorstufen, um diesen wunderschönen warmen Röhrensound zu bekommen.
    Hat so was schon mal jemand mit ner großen PA probiert?

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 24. Mai 2005 um 12:00
    • #43

    ja ich :shock:

    die Profis hier würden an Lachkrämpfensterben wenn ich das erzähle...

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • moogman
    Beiträge
    353
    • 24. Mai 2005 um 12:02
    • #44

    hab da auch noch einen Klein + Hummel VM 40 Mischverstärker. Die Klangregelung gefällt, greift echt wirksam ein. Das Ding sieht mehr wie ein Gasherd aus als wie ein Verstärker (mehr Blech als elektronik ;)

    Das Ganze hängt an einer "Koffer Box" und ist mit nem alten RCF 15" und nem RCF 1 - 1,4" bestückt. Die Lautsprecher / Amp dürten schon etwas älter sein ( ca 30 Jahre). Den Amp bin ich gerade am richten da passt was im Moment mit der Treiberstufe nicht.

    Eine Festinstallation kann auch im Wohnzimmer stattfinden. Das Publikum sind in diesem Fall die Nachbarn. ;)

  • rayman
    Beiträge
    272
    • 24. Mai 2005 um 12:14
    • #45
    Zitat von "Manuela"

    ja ich :shock:

    die Profis hier würden an Lachkrämpfensterben wenn ich das erzähle...

    Kannst mir ja ne PM schreiben. :wink:

  • showdepot
    Reaktionen
    8
    Beiträge
    713
    • 24. Mai 2005 um 14:08
    • #46
    Zitat von "Rene"

    L3401
    Wer recont die teile noch?


    Da lassen wir immer reconen.
    Macht alle Speaker.

    http://www.ap-lautsprecher.de

    Hier einige Preise:
    http://www.ap-lautsprecher.de/repar.htm

    Wat mutt, dat mutt

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 24. Mai 2005 um 15:55
    • #47
    Zitat von "rayman"

    Im HiFi Bereich gibts ja spezielle Röhrenvorstufen, um diesen wunderschönen warmen Röhrensound zu bekommen.
    Hat so was schon mal jemand mit ner großen PA probiert?

    Ich hatte bis Dezember 1990 noch ein Röhrenmischpult im Einsatz.

    MfG

    DirkB

  • opusbass
    Beiträge
    47
    • 24. Mai 2005 um 17:29
    • #48

    Tja, was man mit 3 Röhren-Watt alles anstellen kann......
    habe auch noch 3 gut gepflegte voll betriebsfähige große Grundig (4040W; 4010, 5295) und Graetz Röhrenradios.
    Der gute Klang kam m.E. auch dadurch zustande, daß in der Gegenkopplung und Klangregelung ein immenser Aufwand getrieben wurde, nicht zu vergesssen die Loudness. Da bauen manche heute ein ganzes Gerät damit. *g*
    Bei den teureren Radios waren aber auch ganz schön große Ausgangstrafos drin; und alles ohne Rechnerunterstützung entworfen!!

    Das alles zusammen ergab mit den z.T. recht großen Speakern einen gigantischen Sound.
    Ein weiterer Grundig mit einer EL12(!) ..die kann echte 8 W- mußte schon als Versuchskaninchen für einen Baßpre- und Mini-amp herhalten. Mit einem EV 15L: Klasse!
    Für Freunde hätte ich 10 Stück davon bauen können..... alle waren restlos begeistert...

    Schön daß es doch noch praktizierende Röhrenfreaks gibt in dieser wattbesessenen Welt!!!!!!!!!!!!

    servus

    Norbert

    Der Ruhestrom ist dazu da daß man ihn in Ruhe läßt, sonst wird er unruhig und macht 'n Haufen Ärger.....(Prof. Gödel, FH Regensburg, 1981)

  • cnc
    Beiträge
    207
    • 27. Mai 2005 um 12:26
    • #49
    Zitat


    DirkB schrieb:

    Das würde zumindest den Hobby-DJs und Kinderzimmerbeschallern die Einsicht bringen, daß man für 30m² keine 2x 1kW braucht...
    Aber nee, lieber wirkungsgradlose Billigboxen und zementsackschwere Endstufen. Was für eine schizophrene Welt...

    tja, genauso ist es... in der Verkaufspolitik sind WATT ein sichtlich besseres Verkaufsargument als Wirkungsgrad... da hätte ein voll gorregder 1600 Watt-Woofer (aber nur 88 db SPL/w/m) ja nur 200 Watt (wenn 97 db/W/m)... wer kauft das denn???

    Ich denke, ist es nicht wirtschaftlich, Chassis mit hoher Empfindlichkeit auf Kosten der Belastbarkeit zu entwickeln! Vergleichbare Lautsprecher liegen ja mit ihrem Maximalschalldruck immer schon auf einem ähnlichen Level. (ist hier jemand in der Lautsprecherentwicklung, wie sieht's bei euch hinter den Kulissen aus... ) :?::?::?: )
    Ich weiß, dass alle ein wirkungsgradstarkes Chassis bei gleicher Klangqualität einem leistungsmäßig vergleichbarem Chassis vorziehen würden, nur wurde ja die Verstärkerleistung bei gleichem Preis im Laufe der Jahre ver x-facht! Lautsprecher stossen beim maximalen Output auf die selben mechanischen Grenzen...
    Liege ich richtig mit der Annahme, dass bei Verengung des Luftspaltes die Empfindlichkeit zwar steigt, aber eben auf Kosten der Belastbarkeit??? Dass sich die elektrische Güte des Chassis ändert sei mal dahingestellt...

    der Output, den man mit alten ALTEC-Treibern mit 15 W Belastbarkeit und 115 dB/w/m erzeugen kann ist sicherlich beachtlich! Der hat ja aber keine voll gorregden 300 Watt... crazy world...

    (Altec... wäre wieder ein Stichwort für Wolf :D:D :D)

    beste Grüße,

    Alois

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 27. Mai 2005 um 21:02
    • #50

    cnc:

    Das mit der Wirtschaftlichkeit als Argument sehe ich nicht so; denn wenn es in der von materiellen Engpässen betroffenen DDR funktioniert hat, wirkungsgradstarke Lautsprecher wie den L3401 herzustellen, sollte das jetzt erst recht kein Problem sein.

    Über diesen Watt- oder kW-Wahn (voll krass für billig Kohle) kann ich mich auch nur immer wieder wundern. Diese Angabe scheint mittlerweile das allein seligmachende Maß zu sein.

    Meine Lehrlinge sehen mich immer ungläubig an; wenn ich ihnen erzähle, daß ich Weihnachtsmärkte mit 100W erledigt habe...

    Weil weiter vorn das Thema EL12 aufkam: damit habe ich meinen allerersten Verstärker gebaut: EL12N, EF12 und noch irgendeine Triode.

    :)

    MfG

    DirkB

  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 27. Mai 2005 um 23:56
    • #51

    verneung luftspalt hat folgen:
    +der antreib steigt
    +die impulsivität der wiedergabe steigt
    +die wärme abführung wird besser
    + mankann wenigermagnetfürgleichen antreib verwenden oderdiepolkplattedickermachen für mehrvirtuelles Xmax -besseres verhalten imgrenzbereich
    - man darf nicht schlampig produzieren -> schräge spule verzogene spule => kratz
    - zulieferteile dürfen keine billigstkomponenten sein

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 28. Mai 2005 um 17:06
    • #52

    ...man sollte aber ein paar sachen bei der ganzen euphorie nicht vergessen:

    1. waren die leichten papier-papen nicht wirklich ein gewicht für die spule, im harten roadeinsatz (aus dem kalten lkw rein in die warme und feuchte halle...) überleben die dinger aber sicher nicht so lange wie die heutigen imprägnierten "kolosse". (ich erinnere mich da noch die alten ampeq-dingervon meinem Dad, aus denen ich mal kurz die schwingspule rausgeschossen hatte beim anschalten des verstärkers)

    2. röhren-sound läßt sich prima mit heutigen dsps immitieren, mit ein paar schlecht gemantelten elkos auch die haltbarkeit. Die hifi-jungs könnten theoretisch ihre rührenamps verschenken, sie verdienen sich dumm und dämlich durch den anschliessenden ersatzteil verkauf...
    :D
    Wers mag, bitte schön, ich bin kein freund rückgekoppelter schaltungen...

    3. verzeihen heutige lautsprecher viel mehr fehler:
    -fertigungstoleranzen (wie tbf schon sagte...)
    -kurz mal die 10fache leistung drauf geben ist kein problem, selbst bei hochtönern nicht mehr...

    Ein bekannter (aus der ehm. DDR) baut sich seine lautsprecher selbst, eben mit diesen 3-speichigen körben (die gießerrei gibt es wohl noch...) und wickelt seine Spulen VON HAND selbst. Er hat mir diese 30-Watt dinger mal vorgeführt, seine packen mit dem neusten Du-Pont-Kleber 200 Watt dauerhaft. Allerdings liegt der umgerechnete Stückpreis im oberen 4stelligen bereich (ingeneursstunde mit 60 Euro gerechnet). Er muss 4 Stück bauen, um einen funktionierenden zu erhalten, sobald er ein bisschen daneben-klebt kratzt die spule...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 29. Mai 2005 um 09:14
    • #53
    Zitat von "Arieba"

    ...man sollte aber ein paar sachen bei der ganzen euphorie nicht vergessen:

    1. waren die leichten papier-papen nicht wirklich ein gewicht für die spule, im harten roadeinsatz (aus dem kalten lkw rein in die warme und feuchte halle...) überleben die dinger aber sicher nicht so lange wie die heutigen imprägnierten "kolosse".


    Kann ich so nicht bestätigen, sachgemäßen Einsatz vorausgesetzt. Problematisch ist natürlich Feuchtigkeit, das erfordert(e) hin und wieder Klimmzüge bei den Gehäusen.

    Zitat

    2. röhren-sound läßt sich prima mit heutigen dsps immitieren, mit ein paar schlecht gemantelten elkos auch die haltbarkeit.


    Bei einem Mindestmaß an Wartung ist auch ein Röhrengerät kein Problem. Ich gehe hier mal von durchkonstruierten Exemplaren aus, so Kisten mit Elkos gleich neben Endröhren sind Fehlkonstruktionen.

    Zitat

    Wers mag, bitte schön, ich bin kein freund rückgekoppelter schaltungen...

    Dann solltest Du gar nichts mit Elektroakustik machen. Ausnahmslos alle Schaltungen sind heutzutage gegengekoppelt: Filter, Verstärker, Endstufen...

    Zitat

    -fertigungstoleranzen (wie tbf schon sagte...)
    -kurz mal die 10fache leistung drauf geben ist kein problem, selbst bei hochtönern nicht mehr...

    In gutem Deutsch: es kann bei der Fertigung geschludert werden, ohne daß der Kunde (der Qualität erhofft und teuer bezahlt) was davon merkt.

    Größere Leistung war bei Exemplaren wie dem L3401 auch kein Problem, es gab davon umgewickelte Varianten mit 25W oder auch 50W, von anderen Lautsprechern auch. Die Ausfälle hielten sich in geringen Grenzen; durch 10fache Leistung konnte da am wenigsten passieren.

    Aber Du hast schon den Kernpunkt berührt: Husch-Husch-Fertigung. Schnell und billig, mit gutem Landmaschinenspiel überall dort, wo es der Kunde nicht sieht.

    MfG

    DirkB

    Einmal editiert, zuletzt von tufkadib (29. Mai 2005 um 10:37)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 29. Mai 2005 um 09:55
    • #54

    Ihr habt vorhin über Hochtöner mit einer Schraube in der Mitte geplaudert.
    Manu hat ihn im Lager gefunden

    Das Ding heist LA768/2z

    Foto wär auf Wunsch verfügbar. Der Korb ist aus Blech und komplett geschlossen. d = 100mm. Das müßte der HT zu diesen "Green Cones" sein :D Seine Pappe ist aber schwarz. Von der Bauweise her siehts nach Magnetfabrik Dortmund aus.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 29. Mai 2005 um 12:06
    • #55

    Ich hatte auch noch welche mit Schraube in der Mitte, die hatten aber die gleiche Farbe und waren hinten offen...

    Gruß
    Thomas

  • druid314
    Beiträge
    902
    • 29. Mai 2005 um 13:07
    • #56

    @ Arieba

    Zitat

    2. röhren-sound läßt sich prima mit heutigen dsps immitieren, mit ein paar schlecht gemantelten elkos auch die haltbarkeit. Die hifi-jungs könnten theoretisch ihre rührenamps verschenken, sie verdienen sich dumm und dämlich durch den anschliessenden ersatzteil verkauf...
    Sehr glücklich
    Wers mag, bitte schön, ich bin kein freund rückgekoppelter schaltungen...

    Röhrenschaltungen sind imho die einzigen am Markt die heutzutage NICHT gegenkoppelt sind (bis auf Ausnahmen)....

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 29. Mai 2005 um 14:19
    • #57

    ....

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    Einmal editiert, zuletzt von Hörnli (12. Juli 2006 um 10:00)

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 29. Mai 2005 um 16:07
    • #58

    druid314:

    Die wenigsten Röhrenstufen arbeiten gänzlich ohne Gegenkopplung, weil das viel zu große Verzerrungen hervorruft.

    Selbst bei einfachen Triodenschaltungen hat man eine oder zwei Gegenkopplungen: 1. der Katodenwiderstand (der evtl. auch nur für Gleichstrom wirken kann) und 2. der Durchgriff.

    Die einzigste Schaltung, die wirklich ohne Gegenkopplung arbeiten würde, ist eine Pentode ohne Katodenwiderstand (Gittervorspannung über externe Gleichspannung). Und das ist, ehrlich gesagt, nicht der Weisheit letzter Schluß.

    MfG

    DirkB

  • hp
    Reaktionen
    131
    Beiträge
    743
    • 29. Mai 2005 um 19:30
    • #59

    Das ist ja eine tolle Diskussion hier , ich hab auch mal so angefangen.
    (12,5 im Basshorn , Selbstbauendstufen mit PL 500 Röhren usw.)
    Speziell zum 12,5er ist anzumerken , das dieser zwar relativ laut
    im Bereich von 100 Hz bis 3khz war , aber im Bassbereich nicht zu
    gebrauchen war :oops: (dafür war er auch nicht konstruiert).

    MFG HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 29. Mai 2005 um 19:56
    • #60

    PL500 les ich da ?

    goil 8)

    ich hab mit Papi zusammen das Gleiche u.a. mit PL519 gemacht.
    Erst als Brenner für sein Funkgerät, dann als Endstufe :wink:

    Das sind doch die Powerklopse aus dem Farbfernseher. Sehr fleißige Röhre mit viel Kraft!

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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