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Anschluss einer Schukosteckdose

  • Lj_Gadena
  • 6. Dezember 2005 um 22:44
  • Lj_Gadena
    Beiträge
    579
    • 6. Dezember 2005 um 22:44
    • #1

    Guten Abend.

    Hab da mal ne generelle Frage die mich aufm Bau immer wieder aufregt.
    Wie schließt ihr Schukosteckdosen an. Phase links oder rechts??

    Also

    L / PE / N oder N / PE / L

    Hab jetzt immer öfters mitbekommen das dies sehr vom Herkunfsort des Ausführendesn Abhängig ist. Hier in Bayern wird die Phase eher rechts geklemmt. Die Kollegen die mehr aus dem Osten kommen Klemmen die Phase immer links.
    Leider hat es unsere Firma nicht auf die Reihe gebraucht das Firmenintern mal zu regeln.

    Wie macht ihr das so?

    MFG Alex

    P.S. Hätte gern ne Umfrage gestartet, ging aber nicht.

    !!! Es werde Licht !!!

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 6. Dezember 2005 um 22:49
    • #2

    Die Frage ist, wieso interessiert dich das? Du kannst eh nicht davon ausgehen dass die Phase an einer bestimmten Stelle liegt.

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • buzz
    Profi
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    Beiträge
    1.248
    • 7. Dezember 2005 um 12:05
    • #3

    Was will uns diese Anfrage sagen..?

    Es gibt definitiv keine VDE-Festlegung, an welcher Klemme der Aussenleiter bei einer Schukosteckdose anzuschliessen ist, es sei denn, der Hersteller markiert die Klemmen dementsprechend.

    Was es dagegen gibt, sind z.B. Werksnormen größerer Betriebe, die z.B. darauf bestehen, dass der Aussenleiter immer an der gleichen Seite anzuklemmen ist. Das gibt es z.B. bei einigen Abteilungen bei Siemens.
    Demnach klemme ich die Aussenleiter an die Stelle, die der Kunde will (ausser PE natürlich...)!

    Mehr kann ich dazu nicht sagen!

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • purelight
    Beiträge
    12
    • 7. Dezember 2005 um 12:55
    • #4

    Ich klemme die Phase immer rechts an. Habe ich mir so angewöhnt.

    Baut man das Gerät dann auf dem Kopf ein ist sie aber wieder links!!!

    :D:D:D:D

  • AES-Light
    Beiträge
    177
    • 7. Dezember 2005 um 14:51
    • #5

    Das zu was interessantes aud der Praxis:

    Ich weiß nich mehr genau, ob es auf der Monitor oder der PA zu hören war...auf jedenfall hat es nicht gerade unstörend gebrummt, dann wurde einfach mal ein Netzstecker um 180° gedreht, also N und L vertauscht und siehe da...das brummen war weg!
    Wie geht das denn??

  • PMN-Concepts
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.452
    • 8. Dezember 2005 um 10:37
    • #6

    Dann war da ber etwas an anderer Stelle zusätzlich im Argen. Z.B. Masseschleife mit Überschlage einer Phase oder so.

    Wer definitiv korrekte Belegungen von L und N braucht sollte zu CEE3 oder Powercon greifen. Schuko ist dafür NICHT zu gebrauchen, auch wenn ich schon bei einigen Companies gesehen habe dass sie aus die Verteiler schreiben wie rum die Stecker rein müssen *lol*

  • elo22
    Beiträge
    32
    • 19. Mai 2006 um 11:30
    • #7
    Zitat von "buzz"

    Es gibt definitiv keine VDE-Festlegung, an welcher Klemme der Aussenleiter bei einer Schukosteckdose anzuschliessen ist, es sei denn, der Hersteller markiert die Klemmen dementsprechend.

    Es gibt eine entsprechende DIN, L1 ist links.

    Lutz

  • timo
    Verifiziert
    Beiträge
    292
    • 19. Mai 2006 um 12:26
    • #8

    Hallo Lutz,

    hast du eine passende DIN? Mir ist keine bekannt, offenbar bin ich mit diesem Wissen nicht alleine..
    Nur die Antwort, dass es eine gibt, hilft hier leider recht wenig, da die meisten sich auch dafür interessieren werden, wo es genau steht, bzw mit welchem Wortlaut.

    Ich habe es so gelernt, und mache es auch so, dass L rechts angeklemmt wird. So kenne ich es z.B. auch von Siemens und einigen anderen Industriefirmen. Allerdings sicher kann man sich nie sicher sein, ich messe trotzdem vorher lieber einmal mehr als ein mal zu wenig...


    Gruss Timo

    chaos, panic and disorder - my work is done!

  • TomyN
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    • 19. Mai 2006 um 15:03
    • #9

    Mir hat mal ein Elektriker erklärt, dass er die Phase immer links anschließt. Begründung: Die meisten Menschen sind Rechtshänder, und wenn die dann mal mit was in die Steckdose fingern, dann machen sie das dann auch rechts.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Marcel
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    • 19. Mai 2006 um 15:14
    • #10
    Zitat von "elo22"


    Es gibt eine entsprechende DIN, L1 ist links.

    Den genauen Wortlaut würde ich auch gern mal hören/lesen. War mir bisher auch noch nicht bekannt. Bei uns in der Firma gabs da auch keine Regelung - abgesehen von der regelmäßigen Klopperei ob Steckdosen in Kombination jetzt senkrecht oder waagerecht eingebaut werden. Bei senkrecht wär der Außenleiter dann übrigens oben oder unten :D

    Ich habs mir so angeeignet L im Normalfall immer auf die linke Klemme zu machen. Begründung gibts keine. Achja, und ich bin 100% für den waagerechten Einbau von Steckdosen in einer Hausinstallation :lol:

  • stefan-1
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    • 19. Mai 2006 um 16:51
    • #11

    Lustisch - über das Thema habe ich mich heute mit einem Kollegen unterhalten...

    Das Einzige, was mir dazu einfiel, war die Kompatibilität mit CZ bzw. FR/Benelux-Schuko bzw. UK-Adaptern. Und daß nach Möglichkeit innerhalb eines Gebäudes immer gleich angeschlossen werden sollte.

    Ach ja: bei Schraubfassungen soll der Außenleiter in der Mitte angeschlossen sein, dto. bei Schraubsicherungen die kommende Leitung. Das ist Vorschrift. Bleibt für mich die Frage, ob jeder Mensch brav seine Nachttischlampe oder PAR 20/30/38-Kannen 'richtigrum' einstöpselt...

  • DJheini
    Moderator
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    • 19. Mai 2006 um 17:49
    • #12
    Zitat von "stefan-1"

    Ach ja: bei Schraubfassungen soll der Außenleiter in der Mitte angeschlossen sein, dto. bei Schraubsicherungen die kommende Leitung. Das ist Vorschrift. Bleibt für mich die Frage, ob jeder Mensch brav seine Nachttischlampe oder PAR 20/30/38-Kannen 'richtigrum' einstöpselt...

    Dieses sehe ich als garnicht so problematisch an. Der Kontakt zum Schraubgewinde
    des Leuchtmittels wird doch erst ganz unten hergestellt. Früher gab es mal
    Fassungen, da wurde dieser Kontakt direkt über das Gewinde der Fassung hergestellt.
    Das war dann natürlich nicht so toll.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • elo22
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    • 21. Mai 2006 um 04:33
    • #13
    Zitat von "Timo"

    hast du eine passende DIN?

    Leider nein. Ich hatte mir vor Jahren mal einen Steckdosenprüfer aus ELO (Zeitschrift Franzis Verlag, lange eingestellt) nachgebaut. In diesem Artikel stand auch die entsprechende DIN. googeln half mir auch nicht weiter. Gefunden haben ich nur dieses Steckdosenstestgerät von Weidmüller http://tinyurl.com/kv685 dessen Beschriftung genau so lautet.

    Lutz

  • elo22
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    32
    • 21. Mai 2006 um 04:39
    • #14
    Zitat von "stefan-1"


    Ach ja: bei Schraubfassungen soll der Außenleiter in der Mitte angeschlossen sein, dto. bei Schraubsicherungen die kommende Leitung. Das ist Vorschrift.

    Nennt sich Fußkontakt. Eine entsprechende Vorschrift ist mir aber nicht bekannt.

    Lutz

  • Wagsly
    Beiträge
    114
    • 22. Mai 2006 um 12:45
    • #15
    Zitat von "elo22"

    Es gibt eine entsprechende DIN, L1 ist links.

    Lutz

    Hi,

    ich glaube das sich Deine Aussage "L1 ist links" wohl auf Drehstromverteilungen bezieht. Wenn drei Aussenleiter L1, L2, L3 ankommen, dann wird der Aussenleiter L1 immer links aufgelegt (z. B. bei einer Zählerverteilung).
    Für eine Schukosteckdose ist Deine Aussage nicht zutreffend, da ja alle drei Außenleiter (L1, L2, L3) auf die Steckdosen im Haus verteilt werden, also hängen manche Steckdosen auf L2 und manche auch auf L3.

    In meiner Lehrzeit haben wir bei Schukosteckdosen die "Phase" immer links angeschlossen und die Steckdosen dann so eingebaut, das die "Phase" links ist.
    War aber ne interne Festlegung unserer Firma, andere Betriebe haben das auch anderst rum gemacht.

    Gruß
    Wagsly :)

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 22. Mai 2006 um 12:54
    • #16
    Zitat

    Bei Haushaltssteckdosen gibt es beim Anschluss zwei unterschiedliche Wege: Als noch die Bezeichnung R-S-T für die Außenleiter eines Drehstromnetzes üblich war, wurde der Außenleiter überwiegend an den rechten Kontakt angeschlossen, da Außenleiter R=Rechts (oder auch aufgrund der Buchstabenähnlichkeit Phase). Nach Umstellung auf die Bezeichnungen L1-L2-L3 erfolgt der Anschluss in der Regel nach dem Schema Links (Leiter oder L1) an den anderen Kontakt. Da der Stecker auf zwei verschiedende Weisen eingesteckt werden kann, gibt es aber keine verbindliche Vorschrift, die angibt, wo der Außenleiter in Steckdosen angeschlossen werden soll. Jedoch gilt die Empfehlung, die Anschlussart im gleichen Haushalt einheitlich zu halten: Der Außenleiter soll in allen Steckdosen stets rechts oder stets links angeschlossen werden.

    Wikipedia...

  • dani cee
    Beiträge
    87
    • 25. Mai 2006 um 21:17
    • #17

    ich würde mal behaupten dass das auch damit zu tun hat das man bei der VDE 0100 messung nicht immer den stecker vom messgerät drehen muss

    über eine VDE 0100 Teil 610 Prüfung kann man mit mir nicht streiten

  • pearl_paiste
    Beiträge
    96
    • 26. Mai 2006 um 13:10
    • #18

    ich glaub, olange wir kein uneindeutiges stecken haben (stecker passt "richtigrum" und "falschrum" rein) ist es auch völlig egal, wo du deine phase legst. wenn jemand ein nagel reinsteckt ist die wahrscheinlichkeit 50:50 und da nützt es auch nix zu sagen: war doch "vorschriftsgemäß" links geklemmt :)

    ich markier die kabel auch net, wo meine phase is. somit kann ich auch mein kabel falsch einstecken (in der wand is braun links und mein kabel-kontakt is dann von br auf bl)

    einfach klemmen. solange grün-gelb net falsch geklemmt is, wird dich auch keiner verklagen denk ich mal so...

    COsinus Veranstaltungstechnik
    http://cosinus-vt.de

    in diesem sinne pp

  • l.a.dee
    Beiträge
    185
    • 28. Mai 2006 um 13:24
    • #19

    Nur so nebenbei:
    Ich klemme den Aussenleiter aus rein Praktischer Sicht immer links:
    Grund: ich bin Rechtshänder und beim Spannungsprüfen L gegen N únd L gegen PE, ist es mit der rechten Hand einfacher die Messspitze von N auf PE umzustecken als mit der linken.

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