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Probleme mit DJ´s, usw.

  • tamaris-pa / mts
  • 16. November 2007 um 17:27
  • djgolle
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    253
    • 22. November 2007 um 12:48
    • #41

    Überfahrene Kanäle kenn ich auch....und zwar immer dann, wenn der kompetente Techniker den Monitor von Anfang an auf -10dB pegelt. Wenn dann auch freundliches zureden meinerseits nichts bringt, dann hol ich mir den Pegel halt über den Gain wieder her. 8)

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • test
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    4
    • 22. November 2007 um 17:32
    • #42

    die these 2 von mi halte ich für sehr elementar. es ist ja auch nicht umsonst so das in guten disco hits mit dem pegel gespielt wird.
    ansonsten wird hier die ganze zeit wissentlich bzw (leider meist) unwissentlich die neue pegelbegrenzung fürs publikum unterschlagen.
    der leq von 95 ist schon recht wenig, wenn ich mir hier die posts so durchlese. mit dem pegel ist es nicht möglich 4 von 6 horntreibern zu töten :D
    sicher verlangt der markt noch was anderes, weil es keiner kontrolliert :wink:

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 22. November 2007 um 18:45
    • #43

    disco va vor 2 wochen.
    ich hab dort ton technik geliefert.
    spl messung mit ner 0815 messkrücke für 100€ die der dj mitgebracht hatte.
    127 db auf der tanzfläche, 100 db auf dem am entferntesten durch publikum zu erreichenden ort.

    und dann hört man hinterher von jemandem aus dem va gewerbe, dass es ja auf der tranzfläche zum teil etwas leise gewesen wäre.
    der mann kann definitiv kein gehör mehr haben. ich hätte mich da ohne stöpsel nicht druntergewagt. selbst die 127 db hätte ich als fohler niemals gefahren. das war die limitereinsatzgrenze. hab mir hinterher von nem kollege sagen lassen, dass die anlage den ganzen abend in diesem bereich gefahren wurde. was soll man dazu noch sagen?

  • Micromann
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    1.622
    • 22. November 2007 um 21:56
    • #44
    Zitat von "Thomas"


    127 db auf der tanzfläche, 100 db auf dem am entferntesten durch publikum zu erreichenden ort

    ...

    was soll man dazu noch sagen?


    also imho sollte man vielleicht den Limiter krasser einstellen aber 127 db sind imho unverantwortlich


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • skabs
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    10
    • 23. November 2007 um 00:38
    • #45
    Zitat von "MI Acoustics"

    Der Maßstab für die Pegelgestaltung über den Abend kann bei heutigem Stand der Technik nur noch dann das "Überfahren" der Anlage sein, wenn jemand da nicht wirklich geeignetes Equipment hingestellt/geordert hat.
    (...gehören ja auch immer mindestens 2 dazu, wenn wir den Alleinunterhalter-Bereich mal weglassen)

    das spielt doch gar keine rolle.... vollkommen davon abgesehen was man mit dem Master Signal macht, habe ich auf die hohen "Gains" angesprochen. Auch mit nur 80 dB auf der Tanzfläche klingt es mit Verzerrungen nicht gut...!!!

    Ich mache auch lieber die Augen zu und denke ich sehe den Tiger nicht, anstelle mein können vom Veranstalter in Frage stellen zu lassen oder mich gar auf lange Diskusion mit dem DJ einzulassen.

    Sicher ist die Täuschung der Pegelanzeige nicht die beste Lösung, aber wohl eine effektive.....

    Ansonsten gebe ich MI Acoustics was die Nachbearbeitung des Signals anbelangt recht.

    Gruß SKABS

    Ehhh... Siehst du nicht das der Sänger da rumhampelt und dir den Vogel Zeigt...? also ich meine, wenn du den Fader schon nicht hochziehen willst, möchtest du wenigsten den "Mute" rausnehmen damit der wenigstens sein Moni hat...

  • mringhoff
    Profi
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    5.262
    • 23. November 2007 um 12:16
    • #46

    Was ich in der verlaufenden Diskussion gemerkt habe, ist daß hier oft zwei "Beschallungskreise" vermischt werden.

    Es gibt die PA-Anlage fürs Publikum und als zweites den Bühnensound.

    Als DJ mischt man auf der Bühne so, wie man es subjektiv richtig empfindet. Die Anlage "draußen" bemerkt man eher nur indirekt, hauptsächlich basslastig.

    Für den Grundklang, Lautstärke und den Schutz der PA-Anlage sollte also der Techniker verantwortlich sein. Hierzu muss natürlich das Signal vom DJ auch einwandfrei, also unverzerrt kommen. Sonst nützt die tollste Controllereinstellung / Limitereinstellung nichts. Soweit ja wohl alles klar.

    Wie verzerrt also ein DJ das Signal?
    Eigentlich sind das nur zu stark aufgezogene Gainpotis (evtl. in Verbindung mit den Kanal-EQs). Mehr nicht.
    Und genau da müssen wir weiterdenken. Alles was eine nachträgliche Limitierung oder Reduzierung ist, ändert nichts mehr daran, daß das Signal verzerrt ist. Es wird nur leiser. (die angesprochenen kleinen, rückwärtigen Lautstärkeanpassungspotis z.B. beim Pioneer sind dafür also auch nicht wirklich geeignet dafür)

    Wenn also der Gain immer schön brav bei rund 0dB gefahren wird, dann sind alle zufrieden.

    Also fragen wir weiter: Warum schraubt ein DJ im Verlauf des Abends den Gain immer höher?
    Hier kann man mal folgende Überlegungen ansetzen:

    1) dem DJ ist es auf der Bühne subjektiv zu leise und das ist seine letzte Möglichkeit das Signal lauter zu machen.
    Hier wäre die Lösung: stärkeres Monitoring. Ein Monitoring muss aber auch gut klingen, auch und bei manchen Musikstyle gerade im Bass, vor allem wenn von der PA der rückwärtige Schall recht stark auf die Bühne drückt.
    Je nach Bedarf des DJs also nicht mit dem Monitoring geizen, das ist hier nicht anders wie bei Bands. Wenns auf der Bühne nicht gut klingt (und zwar aus Sicht des DJs bzw. Band), dann braucht der Tontechniker sich über ein schlechtes Soundsignal nicht wundern. Als Techniker müssen wir auch nicht dem DJ klarmachen, daß er taub ist oder wird. Wenn er es laut braucht, dann stellen wir ihm das Material hin, das laut macht. Leiser drehen kann er ja immer noch selber.

    2) der DJ hat ein sehr lautes Monitoring, aber sein Kopfhörer ist zu leise. Der Kopfhörerpoti ist bis zum Anschlag offen, das Vorhören klappt aufgrund des lauten Bühnensounds nicht mehr so gut.
    Hier würde dann jeder Techniker sagen: dann soll doch der DJ seinen Monitor leiser machen.
    Aber dann fällt auch auf der Bühne das Musikfeeling vom DJ ab.
    Also was macht der DJ: er dreht schon während des Vorhörens den Gain ordentlich laut, dann passts auch im Kopfhörer. Wenn dann der Kanal dem Livesound zugemischt wird, vergisst aber der DJ jetzt oder spätestens ein paar Lieder weiter, den Gain wieder zurückzudrehen. Das schaukelt sich also hoch.
    Pulte mit einem schwachen Kopfhörerausgang sind also bei großen, lauten Veranstaltungen ein No-Go. Evtl. auch einen guten, lauten Kopfhörer mitnehmen und u.U. dem DJ anbieten.


    Zudem kommt noch dazu, daß manche Pulte einfach schneller zerren oder anders gesagt, es gibt Pulte, deren Gains (bzw. Kanal EQs) verstärken dermassen stark, daß diese Regler fast schon einen Waffenschein voraussetzen. Die Pioneer DJM600 / 500 sind beispielsweise solche Kandidaten.
    Bei anderen Pulten gibts das Phanomen weniger (z.B. ist das DJM800 hier besser), bzw. sind die Gainregler harmloser. Natürlich kann man aber einem DJ nicht einfach deswegen ein anderes Pult hinstellen. Das muss vorher abgeklärt sein.


    Ich muss aber dazu unbedingt erwähnen, daß die DJs, die ordentliches Signal abgeben, weitaus in der Mehrheit sind. Wenn wir jetzt hier immer auf die "bösen" DJs schimpfen, dann sind diese also wirklich eine Minderheit.
    Aus Erfahrung heraus kann ich sagen, daß die sog. "roten" DJs oft auch schon ordentlich alkoholisiert oder mit anderen Rauschmitteln beeinflusst an ihrem Arbeitsplatz stehen. Scheinbar ist das bei manchen schon notwendig, um auf die entsprechende Stimmung zu kommen. Sicher kommt das immer gut bei den Gästen an, wenn der DJ auf der Bühne selbst in guter Stimmung und Partylaune ist, aber alles hat halt seine Grenzen.

    Als erfahrener VT-Dienstleister weiß man jedoch schon vorher, welche Parties eine bestimmte Ausstattung an Technik und Technikern bedürfen und welche nicht. Bei bestimmten Musikrichtungen muss halt dann auch ausreichendes und gutes Material an den Start gehen, sonst darf man sich hinterher nicht über Defekte beschweren.
    Andererseits bedürfen manche DJs immer noch eine gewisse "Gain-Betreuung". Also steht halt ein Techniker in der Nähe, der notfalls wie ein Babysitter immer mal wieder auf die Bühne kommt und den DJ beim Gain "behilflich" ist. So ein Techniker darf sich jetzt aber nicht aufspielen wie ein Hausmeister in einer Grundschule. Als Techniker sind wir Dienstleister...

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  • djgolle
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    • 23. November 2007 um 12:26
    • #47

    Ich glaube, dass mringhoff mit seiner Herangehensweise und Durchblick seltenst Probleme mit DJ´s hat. Liegt meiner Meinung daran, dass er die Problematik der DJ´s erkannt und begriffen hat und auch die Lösungswege gefunden hat. Großes Lob! Solches Personal wünscht man sich!

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • künstler
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    135
    • 23. November 2007 um 12:48
    • #48
    Zitat von "mringhoff"


    Also fragen wir weiter: Warum schraubt ein DJ im Verlauf des Abends den Gain immer höher?

    Weil der Dorf DJ einfach nicht anders kann um seine Timingprobleme beim mischen zu überspielen. Nach den Motto wenns laut is isses gut. zum Glück kann auch der untalentierteste DJ am Gain schrauben, soweit reichts meistens.

  • kristian w.
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    • 23. November 2007 um 18:11
    • #49

    künstler: Wie willst du durch Lautermachen ein Timingproblem vertuschen? Durch Lauterdrehen wird auch das Timingproblem lauter. Sowas höre ich zum ersten mal.

    Es gibt noch einen Grund, warum Dj´s lauter machen: z. B. Trance, irgendwo mitten im Lied kommt dann die Stelle, wo keine Bässe wummern sondern nur flächige Synthis spielen. Der Track kommt mit einem Snaretrommelwirbel zum Höhepunkt. Hier dreht der gemeine Dj gerne wild am EQ rum und macht gerne noch etwas lauter, feuert alle Effekte ab (gut daß beim Pioneer immer nur einer geht) um die ganze Sache noch zu dramatisieren. Noch gehts ja, es ist ordentlich laut, aber alles grün, weil ja noch der Basseinsatz aussteht. In dem Moment, in dem der Bass wieder einsetzt (und die Crowd abgeht) leuchtet alles rot. Wisst ihr, was ich meine?
    In dem Moment passt es auch, daß es lauter als vorher ist. Nur sollte man danach langsam (ohne daß es auffällt) wieder zum alten Pegel zurückkehren.

    Auch ist es eigentlich üblich, daß der erste Dj leiser spielt als der zweite. Dem Headliner bleibt es normal vorbehalten, daß er noch einen draufsetzen kann, das ist ja bei Bands auch so üblich. Wenn dann natürlich nix mehr da ist bzw. es eh schon zu laut ist, dann sind wir auch schon wieder bei unserem Problem.

    Außer man heißt Tom Novy. Der kommt mal entspannt auf die Bühne und das erste was Herr Novy (beim Pioneer) macht, ist alle 3 EQs an den rechten Anschlag drehen. Dann legt er die erste Platte auf. So gesehen bei der Loveparade Abschlußkundgebung 2002 in Wien.

    Dj, Verleiher und manchmal auch Veranstalter.

    http://www.faxe.at

  • Online
    zegi
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    • 23. November 2007 um 18:42
    • #50

    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man beim Bass auf Bass mixen dazu neigt, lauter zu werden. Beim Vorhören des Mixes ist es einfacher, wenn man den "neuen" Track etwas lauter hat, als den laufenden Track. Während dem Mix gleicht man die Pegel der beiden Kanäle wieder an. Trotzdem kann es dabei vorkommen, dass der "Gain-Pegel" etwas zunimmt.


    Bisher hatte ich aber nur schlechte Erfahrungen mit DJ-Anfänger im Zusammenhang mit Schulveranstaltungen. Die drehen einfach alles in den Anschlag, bis der Sound so klingt, wie aus ihrem Mobiltelefon :roll:

    Der Ton macht die Musik.

  • marcoboy
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    • 23. November 2007 um 20:01
    • #51

    DATEQ SPL D5 Schallpegelbegrenzer und man kann ganz entspannt sein :D Der DJ nicht :twisted: Wir haben das Gerät ein paar mal verbauen dürfen, Lautstärke oder übersteuerte Pulte gehören der Vergangenheit an 8)

    kurz vor dem Grenzwert senkt das Gerät den Linepegel ab und der DJ wird beobachtet. Dreht er nun gegen senkt das Gerät weiter ab. Tut sich immer noch nichts und wird der Grenzwert überschritten hat der DJ X Zeit geht die Musik für x zeit aus. Genauso geht die Musik aus wenn der DJ nachdreht das Gerät senkt den Pegel bloß um den eingestellten Wert X Z.Bsp 20db. Danach geht die Musik aus.

    Man muss nur dafür sorgen das die z.Bsp 20db Headroom im Mixer vorhanden sind. Vorteil von dem Gerät sind das kurzfristige Überschreitunggen erlaubt sind und nicht gleich begrenzt werden. Es geht keine Dynamik verloren.

    Es gibt mehre Gastronomen die sich das Gerät freiwillig einbauen lassen haben und das noch nicht bereut haben


    O-Ton von DJ " Das Ding Fi.. mich" :D

  • DJ Detto
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    • 23. November 2007 um 23:19
    • #52

    Hallo,

    was muss ich hier lesen......wir DJs sind gar nicht so böse!! Es wird ja langsam mal konstruktiv!! :shock: :shock:

    OT an
    @Golle – Ob Du der älteste bist...müsste noch geklärt werden. 8):D:D
    OT aus

    Was mringhoff geschrieben hat gefällt mir sehr gut und trifft den Nagel schon ziemlich genau. Auch ich drehe den neuen Track beim vorhören immer etwas lauter – aber nicht beim reinmischen. Auch das mit dem Kopfhörer habe ich jetzt festgestellt. Mein KME DJM2 hat einen echt „leisen“ Kopfhörer OUT. Da biste teilweise schon am Ende. Es ist eben ein Problem, dass wir hinter der PA stehen. Wenn der Monitor dann nicht das wiederspiegelt was vorne rauskommt.....

    Allerdings was „Künstler“ geschrieben hat ist – sorry – Blödsinn. Begründung: Ich habe ein Timingproblem und drehe den Gain vom neuen Track lauter – dann hört man den Fehler eher. Wenn ich das „vertuschen“ will lasse ich den zweiten Track LEISER. Aber gut mixen und mixen sind 2 Paar Schuhe.

    @ Christian
    Ja man kann so Späße z.B. bei Insombia machen, nur sollte man als DJ GANZ GENAU wissen, wann der erste Bass wieder kommt.

    Zum Thema „bewusstseinserweiternde Mittel“ hat Sven Väth mal was schönes bei VOX gesagt (SINNGEMÄSS): Es gab ne Zeit mit Alkohol, dann mit Drogen usw. und erst als sein Sohn geboren wurde, wurde Ihm klar, dass die Musik die Droge ist. Also ich brauche keine Drogen und exzessiven Alkohol um hinterm Pult in Stimmung zu kommen – gute Mucke reicht und dann kommt schon das richtige von der Tanzfläche zurück.

    Aber mal was anderes: Zu 98% mache ich ja als „Alleinunterhalter Jobs“ und komme ja auch in den Genuss der Ausläufer meiner „PA“. Kann es sein, dass das Ohr von sich aus – quasi als „Selbstschutz“ – „zu“ macht und man den Krach am Ende selbst gar nicht mehr so laut empfindet? Ich frage deshalb, weil ich ab und an wenn’s laut ist, mal mit meinem Nokia messe und da bin ich am ende einer lauten Party auch lauter als am Anfang der lauten Mucke. Wobei ich penibel auf die roten LEDs achte, da es sich um MEIN Holz handelt.

    Der Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • kristian w.
    Verifiziert
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    310
    • 24. November 2007 um 00:32
    • #53
    Zitat von "DJ Detto"


    @ Christian
    Ja man kann so Späße z.B. bei Insombia machen, nur sollte man als DJ GANZ GENAU wissen, wann der erste Bass wieder kommt.

    Hallo,

    daß du meinen Namen falsch schreibst (mich schreibt man mit "K"), verzeihe ich dir ja noch, aber die Hymne vom Faithless heißt Insomnia (schlaflos) :D

    Nene, Spaß.....

    Aber ich sehe, du hast mich verstanden, was ich meine. So kommen schnell mal einige dB zuviel zusammen. Oder wenn du Bass genau auf Bass mischst, dann addieren sich die zwei Bassschläge auch oft und du hast aus zwei grünen Pegel schnell einen roten gemischt. Ich drehe meistens ein von den zwei Bassregler ein wenig zurück.

    Leider haben viele Dj´s kein eigenes Holz und daher interessiert es sie meistens nict so, ob da was kaputt geht. Ich habe in meiner mittlerweile fast 20jährigen Laufbahn als Dj genau einen Mitteltöner abgeschossen, von einer PS10. Sonst habe ich nie Schäden.

    Ich hatte auch mal Erfahrung mit leisem Kopfhörerausgang, ist echt lästig. Bis vor kurzem haber ich auf Pioneer600 gearbeitet, dessen Ausgang ist schon sehr laut ich nutzte bis vor kurzem einen Sony700. Das funzte wirklich sehr gut. Wenn du ev. von Pioneer nicht so begeistert bist, dann kann ich dir den Denon x1500 empfehlen, der ist echt eine Pio- Alternative. Den habe ich seit kurzem und wirklich bestens zufrieden damit. Als Kopfhörer habe ich jetzt den HD25, weil es ihn endlich mit Spiralkabel gibt, und weil er leichter und kleiner ist als der Sony. Was hast du denn für Pult / Kopfhörer? Vielleicht reicht es schon, wenn du den Kopfhörer gegen ein Modell mit geringerer Impedanz wechselst?

    Wenn ihr schon diskutiert, welcher Dj denn älter ist, bin ich da mit meinen 35 Lenzen dabei? Na Leute, Schwänze auf den Tisch!

    Grüße, Faxe...

    Dj, Verleiher und manchmal auch Veranstalter.

    http://www.faxe.at

  • totte
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    210
    • 24. November 2007 um 12:28
    • #54

    Oh man,
    ich hab jetzt nach ein paar Tagen hier wieder reingeschaut. Für mich ergeben sich folgende Eindrücke:

    Stellen wir also fest:
    90% der DJ`s, insbesondere der Regios, sind vollgepumt mit Alc, BTM und taub und dumm.

    Stellen wir weiterhin fest:
    Diese 90% werden von jedem Tech/Toni,PAler wargenommen, aber kaum vom Publikum oder den VAlern. Deshalb müssen Techs,Toni,PAler auch für den DJ Erziehungsmassnahmen einleiten.

    Summe dieser Eindrücke:
    Also sind Techs/Tonis/PAler eine Mischung zwischen Medium, Drogensuchhund, Lehrer, allwissender Gott und meiner Mutter.

    DJ`s sind inkompetent, doof, süchtig. (Bis auf die zwei oder drei, weltweit , die normal sind)

    ABER: Sie sind maßgeblich am Erfolg der VA beteidigt. (Ja, Sie retten auch manche VA wie einer meiner Vorredner hier ausgesagt haben und JAAA, Sie sind auch oft genug der Star des Abends)

    Scheinbar muss man bei dieser Diskussion auf ein gewisses Niveau herabsteigen. Dann will ich ich das auch mal tun:

    Was bleibt den Leuten besser in Erinnerung:

    Eine 500 Personen Party die mit Raveland und Omnitronic beschallt wird, nen beschissenen Sound hat aber der DJ macht ne geile Fete daraus....

    oder

    eine Nexo oder EV PA mit Tech, supergeiler Klang, aber nen Looser am Mixer...........


    Sorry liebe Techs, für den Gast ist der DJ um Klassen wichtiger als der Tech. Und für die Kasse auch.

    Eigentlich strebe ich immer ein gutes Verhältnis zu den PAlern an, aber was hier abgeht ist schon fast Rassendiskriminierung und ich finde das sich hier einiger User mal ganz schön zusammennehmen sollten.

    LG Totte

    achso, ich habe zwei PN`s erhalten ob ich aus Geesthach bin: Nein. Mein Forennick hat nichzs mit DJ zu tun.

  • mringhoff
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    • 24. November 2007 um 15:44
    • #55

    oh, das ist aber einer etwas unausgeschlafen... :)

    Zitat von "Totte"

    Stellen wir also fest:
    90% der DJ`s, insbesondere der Regios, sind vollgepumt mit Alc, BTM und taub und dumm.


    ich glaube der Grundtenor war in diesem Thread eher ein anderer.
    Aber man darf ja auch nicht vergessen, daß wir hier über ein Problem reden nicht über Statistiken, wieviele DJs gut oder schlecht auflegen.
    Wenn an einem Abend 5 DJs wie gewöhnlich nett, kooperativ und diszipliniert bezüglich Übersteuerung sind und einer laufend über die Stränge schlägt, sich nichts sagen lässt und die ganze Zeit den Techniker die Zornesröte ins Gesicht treibt, dann frag mal, über welchen der 6 DJs sich der Techniker am Tag danach Gedanken macht...

    Zitat von "Totte"

    Stellen wir weiterhin fest:
    Diese 90% werden von jedem Tech/Toni,PAler wargenommen, aber kaum vom Publikum oder den VAlern.


    dem Publikum oder dem VA interessiert ja die Anlage nicht, man schimpft höchstens über den "schlechten Sound"...

    Zitat von "Totte"

    Eine 500 Personen Party die mit Raveland und Omnitronic beschallt wird, nen beschissenen Sound hat aber der DJ macht ne geile Fete daraus....


    wenn Raveland und O-tronic zwischenzeitlich den Lebensgeist aushauchen, wirds nichts mehr mit der geilen Fete...

    Zitat von "Totte"

    eine Nexo oder EV PA mit Tech, supergeiler Klang, aber nen Looser am Mixer....


    Na, dann hat wenigstens einer die Hausaufgaben gemacht...
    Und mal nebenbei: wir reden hier nicht über gute oder schlechte Anlagen.

    Zitat von "Totte"

    Sorry liebe Techs, für den Gast ist der DJ um Klassen wichtiger als der Tech. Und für die Kasse auch.....


    Da hat ja auch ein Techniker kein Problem damit. Ein guter DJ zieht viele Gäste, die lange feiern, Umsatz machen und den Veranstalter das nötige Kleingeld herbeischaffen, damit dieser bei der VT-Firma eine gute Anlage bezahlen kann :)

    Ich finde aber, daß hier sich keiner als besonders "wichtig" empfinden soll. Jeder hat seinen Job zu erledigen und die Arbeit des anderen zu respektieren. Nur als gutes "Team" kommt man weiter...


    Wie gesagt, wir reden hier über eine Problematik (übersteuerter Gain), warum es dazu kommt und wie evtl. Lösungsansätze aussehen können. Hier wird nicht über die DJ-Zunft hergefallen (bin ja selber noch einer, wenn auch nur noch sehr selten...)

    Und vielleicht zu Deiner Zufriedenheit: Der letzte, uneinsichtige "rote" DJ, der mir wirklich einige Nerven gekostet hat, hatte das schon vor mind. 5-6 Jahren gemacht. Soweit mal zur 90%-Statistik von meiner Seite aus.
    Der kam als einer von 3-4 Star-DJs aus Italien, legte für rund eine Stunde auf und war hinterher so betrunken, daß er sich gleich noch auf der Bühne übergeben hatte. Leider war ihm noch unser Endstufenrack im Weg... :(

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  • DJ-JAJA
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    • 24. November 2007 um 20:02
    • #56

    Ich glaube wirklich dass es hierbei eher um dei Frage geht, ob Profi oder Pfeife!

    DJs die die Anlage schrotten, sorgen dafür, dass der nächste DJ nicht daran arbeiten kann. Eine Anlage ist ein Betriebsmittel. Wer nicht ordentlich damit umgeht, verhält sich eben so, wie einer der im Büro z.B. ständig dem Rechner nen Tritt gibt.

    Ich habe als Veranstalter auch schon mal nen DJ in Regress genommen, weil nach seiner Aktion die Anlage nur noch zu 50% lief.
    Folge Gäste gingen direkt heim + Schaden an den HTs.

    Als DJ verstehe ich das schon 2 mal nicht. Ich bin seit mehr als 17Jahren mit Elektronischer->Musik am Start. Das macht laut mehr Spass.
    Ich habe auch schon mal mein Zeug wieder eingepackt, weil für 1k Pax so seltsames Holliwoodmaterial am Start war.
    Ich habe nen Rider und im Notfall kann ich mich darauf berufen, dass dieser Teil meiner Buchung ist.
    Ich gehe übrigens immer mal auf die Tanzfläche bevor ich auflege. Dann kann ich mir ein Bild machen, wie es klingt.
    Ich verstehe mich da als Profi. Ein Rennprofi schaut sich ja auch die Strecke vorher an und geht dann mit dem Wagen so um, dass er nach allen Runden noch ins Ziel damit kommt. Stellt ihm der Rennstall dann nen Trabi hin, wird er als Formel1 fahrer drüber lachen und gehen. OK der Vergleich hat ein Hinken an sich, aber im Grunde gehts doch darum sein Ziel zu erreichen. Nämlich Geld zu verdienen, den Leuten Spass zu machen und dann wieder gebucht zu werden.

    Erzählt es einfach an alle anderen Veranstalter, was der DJ mit der Anlage angestellt hat und sorgt dafür, dass er keinen Job mehr bekommt, bevor es nicht besser wird.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • georgenomex
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    • 26. November 2007 um 00:06
    • #57

    Hab mir jetzt nicht alles durchgelesen aber kann hier vielleicht noch was sinvolles beisteuern...

    Ich selbst habe bis vor kurzem auf Techno VAs aufgelegt, seit einem Gehörsturz vor 5 Jahren viel seltener. Events machen wir auch seit 10 Jahren und eine nette PA hat sich seither auf angesammelt...

    Es gibt prinzipiell 3 Gründe für die extrem roten Djs:

    1) Der Dj will die Platte, die er dazu mixt, beim Vorhören lauter am Kopfhörer haben als die aktuell laufende. Deshalb dreht er den Gain des jeweiligen Kanals bei jedem Übergang rauf. Dann wieder runter drehen machen die meisten nicht... Diese Sorte kanns einfach nicht besser!

    2) Jeder Dj will sich natürlich von den anderen Abheben, wenn ers nicht durch seine Selection oder sein Mixing schafft dann muss er es halt mit der Lautstärke schaffen.

    3) Diese Dj-Variante hat einfach eine bevorzugte Stellung der Potis und Regler. Master ist sowieso ganz offen und die Gains sowie die EQs sind bevorzugt auf 14:00 bis 15:00 gedreht.


    Deshalb stellen wir Limiter und Endstufen auch immer so ein, dass bei Variante 3 alles im grünen Bereich ist. Bei manchen hilft es aufs Übersteuern hinzuweisen bei vielen nur kurze Zeit.
    Einen nicht regelbaren Monitor bzw. verzerrenden Monitor würde ich mir nicht erlauben... da gibts Stress...

    Nun einfach das doppelte Holz hinzustellen hat auch keinen Sinn, da es dann einfach trotzdem immer voll aufgedreht wird. (Wir mussten schon mal den Mixer mit Gaffa am Podest ankleben weil er von den Vibrationen hin und hergewander ist. )

    Mann kanns einfach testen indem man die Anlage so einstellt, dass die Maximallautstärke schon bei halb aufgedrehtem Master erreicht wird. Wieviele Djs, werden dann nur bis zur Hälfte aufdrehen???

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • mi acoustics
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    • 26. November 2007 um 10:13
    • #58

    Hi,

    @ mringhoff

    Du schriebst:
    >>1) dem DJ ist es auf der Bühne subjektiv zu leise und das ist seine letzte Möglichkeit das Signal lauter zu machen.
    Hier wäre die Lösung: stärkeres Monitoring. Ein Monitoring muss aber auch gut klingen, auch und bei manchen Musikstyle gerade im Bass, vor allem wenn von der PA der rückwärtige Schall recht stark auf die Bühne drückt.
    Je nach Bedarf des DJs also nicht mit dem Monitoring geizen, ... .
    Wenn er es laut braucht, dann stellen wir ihm das Material hin, das laut macht. Leiser drehen kann er ja immer noch selber.

    2) der DJ hat ein sehr lautes Monitoring, aber sein Kopfhörer ist zu leise. Der Kopfhörerpoti ist bis zum Anschlag offen, das Vorhören klappt aufgrund des lauten Bühnensounds nicht mehr so gut.
    ...
    Pulte mit einem schwachen Kopfhörerausgang sind also bei großen, lauten Veranstaltungen ein No-Go. Evtl. auch einen guten, lauten Kopfhörer mitnehmen und u.U. dem DJ anbieten. <<


    Wow,
    sorry, aber diese Aussagen und fast noch mehr der Umstand, dass djgolle Ihnen zustimmt, zeigen so eindeutig den Kern der Problematik auf, dass ich recht verblüfft bin.
    Ganz offensichtlich sind Dir die elementarsten gehörphysiologischen Zusammenhänge genauso unklar, wie vielen DJs.

    Der wesentlichste Grund dafür, dass es in praktisch allen Locations, egal ob von der Konserve oder bei Konzerten, während der Dauer immer lauter wird, ist die zunehmende temporäre Vertaubung aller Beteiligten. (Damit ist eben nicht gemeint, dass DJs und FOHler schwerhörig im landläufigen Sinne sind, obwohl das oft genug der Fall ist.) Es ist damit der grundsätzliche und unbeeinflussbare Umstand gemeint, dass bei Menschen unter hohen Schalldrücken die Innenohrflüssigkeit zeitweilig verdickt - ein Schutzreflex bei gesundheitlich schädlichen Pegeln (also schon bei über 90 dB deutlich zu beobachten).

    Dieser Umstand führt nicht zuletzt zu einer subjektiv leiseren Wahrnehmung, der eben sowohl die Leute am Levelregler, wie auch das Publikum mit "lauter, lauter" begegnen.

    Insofern ist ein immer leistungsfähigeres Monitoring das allerletzte, was der Situation hilft. Dadurch wird nur der Effekt der persönlichen temporären Vertaubung des DJs beschleunigt und er verliert razfaz eben JEGLICHE Fähigkeit, angemessen "leiser zu drehen".

    Das Gegenteil ist richtig:
    Für den Sound auf der Tanzfläche muss die Technik verantwortlich sein - den Klang bekommt der DJ eh nicht 1zu1. Zur Selbstkontrolle muss er normalerweise von der "Draußenbeschallung" möglichst komplett entkoppelt und mit einem eigenen MÖGLICHST LEISEN MONITORING versehen werden. Ergänzend dazu braucht er die Schallpegelmessung und Anzeige der Lautstärke auf der Tanzfläche/im Publikum und dann ist er bei entsprechender Sachkenntnis auch in der Lage, verantwortlich UND dramaturgisch sinnvoll mit dem Pegel zu arbeiten.
    Der Umstand, dass diese Maßnahmen direkt konträr zu den von Dir vorgeschlagenen stehen, zeigt sehr deutlich auf, welche massiven Fehlentwicklungen hier im Markt stattfinden und stattgefunden haben und erklären besser als jede Momentaufnahme das Interesse der Regulierungsbehörden, hier einzugreifen.

    Wenn wir das verhindern wollen, wird es wirklich allerhöchste Zeit, das eigene Handeln, dessen fehlende Wirksamkeit sich seit Jahrzehnten beweist, in Frage zu stellen.
    Es muss doch auffallen, das egal wie leistungsfähig die Anlagen sind und egal wie laut das Monitoring wird, es immer direkt in die Begrenzung geht - nur dass das heute dann nicht mehr bei 105 sondern erst bei 115 dB passiert. Es ist halt sch...egal - je lauter, desto mehr machen die Ohren zu, desto lauter dreht man, desto mehr machen die Ohren zu usw. usw.

    Das Einzige, was diesen Teufelskreis durchbricht, ist die MESSTECHNISCHE Begleitung des DJs/FOHlers, die ihn von seiner labilen (weil menschlich/organischen) Pegelbeurteilung entkoppelt.

    Ist das so schwer nachvollziehbar?
    Immer wieder verblüfft,
    mit den besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

    Björn Westphal
    Media-Referent bei MONACOR INTERNATIONAL
    der Vertrieb für die Marken MONACOR - IMG STAGELINE - JTS

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    290
    • 26. November 2007 um 10:35
    • #59
    Zitat von &quot;MI Acoustics&quot;

    Hi,

    @ mringhoff

    Du schriebst:
    >>1) dem DJ ist es auf der Bühne subjektiv zu leise und das ist seine letzte Möglichkeit das Signal lauter zu machen.
    Hier wäre die Lösung: stärkeres Monitoring. Ein Monitoring muss aber auch gut klingen, auch und bei manchen Musikstyle gerade im Bass, vor allem wenn von der PA der rückwärtige Schall recht stark auf die Bühne drückt.
    Je nach Bedarf des DJs also nicht mit dem Monitoring geizen, ... .
    Wenn er es laut braucht, dann stellen wir ihm das Material hin, das laut macht. Leiser drehen kann er ja immer noch selber.

    Da muß ich vollkommen recht geben.
    Ich unterscheide dabei allerdings zwischen normlam DJ-Monitoring, wo der der DJ am "Zone" den Pegel senst regeln kann, oder 2 Große Tops, de z.b über das Master Signal auf den Dj von vorne z.b. im Truss vom Publikum weg strahlen und linearen Sound wiedergeben.

    Das optimum für meine Arbeit als DJ sehe ich allerdings, wenn ich nahe am Publikum stehe am besten das Pult erhöht noch in Hörweite der Main PA.

    Selbst wenn der Weg oft weit weg, gehe ich auch wenn´s auf dem Floor voll ist, dort nocheinmal schnell hören wie´s klingt.

    Eventmanagment, Werbung, Gastronomiekonzepte
    Tel.:0174-6020121

  • djgolle
    Beiträge
    253
    • 26. November 2007 um 11:04
    • #60

    Lieber MI Acoustics,

    am grünen Tisch und ohne jeglichen Bezug zur Realität gebe ich Dir vollkommen Recht. Die Welt vor dem Fenster sieht jedoch reichlich anders aus.
    Beginnen wir mit dem von Dir vorgeschlagenen, "von der Draussenbeschallung vollkommen entkoppelten DJ Platz"! Da komm ich doch schon schwer ins Grübeln! Soll der DJ im Keller auflegen? Oder willst ihm ne Glaskanzel bauen? Oder soll er gar von zuhause aus über s Netz streamen?? Technisch alles machbar, klar! Aber ich als DJ bevorzuge es immer noch möglichst nahe beim Publikum zu sein!!!!! Was dann in den meisten Fällen bedeutet, dass ich hinter der Beschallungsanlage stehe. Da die meisten Boxenentwickler leider noch immer nicht in der Lage sind, gerade im Bassbereich, den Schall nach vorne zu pusten, sondern mehr nach hinten, benötige ich, um dies zu kompensieren ein entsprechendes Monitoring! Den einmal ermittelten Pegel für die Tanzfläche kann ich, dank meistens fehlender Pegelmessgeräte, nur noch an der Anzeige am Pult ablesen und kontrollieren. Hier gleich meine Bitte an die Entwicklungsprofis: Baut doch mal Anzeigen, die nicht nur wild blinken, sondern auch das anzeigen, was dann hinten rauskommt. (mit ein Grund, warum ich PioneerPulte bevorzuge!)

    Die Diskussion, ob es nun zu laut oder zu leise oder was auch immer auf Tanzveranstaltungen ist, gehört nicht hier her und sollte in einem eigene Thread behandelt werden.

    ergo: mringhoff´s Aussage bleibt richtig! 8)

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

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