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  • ADMIN
  • 8. Dezember 2007 um 11:15
  • test
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    • 23. Juni 2024 um 10:08
    • #10.821

    Das mit dem Ersatz muss entweder eingepreist werden oder mit Mut zur Lücke.

    So oft geht ja so eine Ober oder Mittelklasse pa auch nicht kaputt.

    Das mit den Autos verstehe ich vor unserem Umweltschützern nicht. Nur ein langlebiges Auto, das hält und nicht rostet ist kann überhaupt verträglich sein.

    Da protestiert aber niemand 😝

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  • simonstpauli
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    • 23. Juni 2024 um 11:27
    • #10.822
    Zitat von test

    Das mit dem Ersatz muss entweder eingepreist werden oder mit Mut zur Lücke.

    So oft geht ja so eine Ober oder Mittelklasse pa auch nicht kaputt.

    Das mit den Autos verstehe ich vor unserem Umweltschützern nicht. Nur ein langlebiges Auto, das hält und nicht rostet ist kann überhaupt verträglich sein.

    Da protestiert aber niemand 😝

    Naja, 300000 km sind ja schon nicht soo schlecht.
    Und die Umweltschäden kommen hauptsächlich von den verbrannten Kraftstoffen, wenn man das komplette Bild betrachtet, also die komplette Kette. Die romantische Vorstellung vom 30 Jahre alten Dieselbus, der nachhaltig sein soll, ist faktisch falsch, weil der auch im 31. Jahr Diesel verbrennt und das nicht zu knapp.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • niggles
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    • 23. Juni 2024 um 11:48
    • #10.823
    Zitat von Marcel

    Den Koffer kann man zumindest auf ein neues Fahrgestell schnallen. Und aktuell überlege ich grad noch nochmal die Fahrschulbank zu drücken und dann auf nen 7,5t zu wechseln - einfach wegen der Haltbarkeit.

    Pick up mit Absetz-Wohnkabine? Ja, die Dinger sind hässlich wie die Nacht und das Fahrverhalten durch den hohen Schwerpunkt eher na ja. Dafür gibt's die Basisfahrzeuge teilweise ohne grossen Aufpreis mit Allrad und ernstzunehmenden Geländefahrwerk.

    Wenn du ohnehin in die Fahrschule gehst mach gleich CE, das Preis-Leistungs-Verhältnis vom C1E ist absolut unterirdisch.

    Robuste Fahrgestelle bei 7,49t werden auch immer seltener. Das sind bei den neueren Modellen nur noch aufgeblasene 5-Tonner. Die früher üblichen Basisfahrzeuge aus der 12-16 Tonnen-Klasse sind inzwischen schlicht zu schwer um bei 7,49t zGG noch sinnvolle Nutzlast zu bieten, und der MB Vario wurde leider schon vor Jahren eingestellt.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • niggles
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    • 23. Juni 2024 um 11:57
    • #10.824

    Doppelpost

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • MatzeRockt
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    • 23. Juni 2024 um 11:58
    • #10.825
    Zitat von simonstpauli

    Naja, 300000 km sind ja schon nicht soo schlecht.

    Das ist unterirdisch. Wenn die Automobilhersteller es wöllten, wurde sonne Karre ohne Probleme ne Million Kilometer laufen... Ist alles geplante Obsoleszenz.

    Mein befreundeter KFZ-Meister beobachtet schon jahrelang die immer mieser werdende Qualität von Fahrzeugen - da muss ich Marcel recht geben.

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • simonstpauli
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    • 23. Juni 2024 um 12:07
    • #10.826

    Thema 300000 km Haltbarkeit:

    Zitat von MatzeRockt

    Das ist unterirdisch. Wenn die Automobilhersteller es wöllten, wurde sonne Karre ohne Probleme ne Million Kilometer laufen... Ist alles geplante Obsoleszenz.

    Mein befreundeter KFZ-Meister beobachtet schon jahrelang die immer mieser werdende Qualität von Fahrzeugen - da muss ich Marcel recht geben.

    Das würde ich jetzt aber schon in Fahrzeugklassen einordnen. Eine Zugmaschine sollte nach 300000km im Fernverkehr gerade eingefahren sein. Ein PKW, naja, ist halt die Frage, was er kosten soll. Üblich sind so 250000 km bei Premium-Herstellern. So hat jedenfalls mal ein Gericht entschieden, als BMW meinte, ein BMW müsste auf 150000km berechnet werden (es ging um einen Leasing-Vertrag). Ein Transporter mag irgendwo dazwischen liegen.

    Die Entwicklung über die Zeit mag so stimmen, ich kann es nicht so ganz beurteilen, kenne durchaus Autos aus den 90ern, die schrecklich verarbeitet waren und moderne Autos, die kaum rosten. Ich denke, da gibt es deutliche Unterschiede zwischen Herstellern und Modellen.

    Aber zurück zu Transportern. Ich fände auch eine Million km passend, ist ja ein Arbeitsgerät. Vielleicht ist die Idee, eine 12-Tonner-Basis zu nehmen (die werden ja oft abgelastet als 7,5-Tonner verkauft) gar nicht so schlecht, da sind wir schon eher in der Kategorie "Arbeitsgerät" und weg von der Kategorie "3,5-Tonner, der sowieso von Lieferfahrern vorfristig geschrottet wird."

    EDIT: Wenn Niggles Recht hat, daß die 12-Tonner Basis für 7,5-Tonner am Aussterben ist, ergibt der Gedankengang 7,5-Tonner keinen großen Sinn mehr. Jedenfalls nicht im Hinblick auf die Zuverlässigkeit.

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  • Lampenschubser
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    • 23. Juni 2024 um 12:45
    • #10.827

    So ein Iveco Daily mit dem 3.0er Motor ist schon noch was feines. Teuer aber recht haltbar. Ein Kollege hat da schon deutlich über 300000 runter.

    Mein Jumper 3.0l (Auch FPT-Motor)- 12J alt. Mit nur 230000 km hatte auch noch nie was ernsthaftes.

    Der Benz Vario war ein tolles Gerät… gibts halt nicht mehr.

    7,5t wäre mir wg Maut, Fahrtenschreiber usw. Viel zu blöd

  • Online
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    • 23. Juni 2024 um 12:48
    • #10.828
    Zitat von MatzeRockt

    Das ist unterirdisch. Wenn die Automobilhersteller es wöllten, wurde sonne Karre ohne Probleme ne Million Kilometer laufen... Ist alles geplante Obsoleszenz.

    Im Maschinenbau ist alles auf eine Lebensdauer ausgelegt. Das hat absolut nichts mit geplanter Obsoleszenz zu tun.

    Und "ohne Probleme ne Millionen Kilometer" ist totaler Unsinn. Kein Fahrzeug auf diesem Planeten wird 1 Mio. Kilometer mit den Teilen erreichen, mit denen es das Werk verlassen hat.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • skyper
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    • 23. Juni 2024 um 13:14
    • #10.829
    Zitat von simonstpauli

    EDIT: Wenn Niggles Recht hat, daß die 12-Tonner Basis für 7,5-Tonner am Aussterben ist, ergibt der Gedankengang 7,5-Tonner keinen großen Sinn mehr. Jedenfalls nicht im Hinblick auf die Zuverlässigkeit.

    Anders lassen sich vermutlich Zuladungen von drei und mehr Tonnen trotz Hebebühne kaum noch erklären. Die altehrwürdigen Daimlers und MAN der 90er waren ja bei zwei Tonnen und einer Klettertasche schon am legalen Ende der Zuladung angekommen, nicht umsonst hatte der eine oder andere Verleiher "Gewichte" auf seine Cases gedruckt, die fernab jeglicher Realität waren :)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

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    • 23. Juni 2024 um 14:03
    • #10.830

    Das mit dem Diesel könnte man ja mit tauschmodulen lösen. Wären die motorräume genormt, dann könnte ein modernerer Motor einfach nachgerüstet werden. Es wäre auch eine interessante Frage was an co2 eingespart wird wenn die Karosse eben nicht mehr rostet. Stahlherstellung ist ja sehr energieintensiv

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  • Marcel
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    • 23. Juni 2024 um 15:47
    • #10.831
    Zitat von simonstpauli

    Naja, 300000 km sind ja schon nicht soo schlecht.

    Sooo schlecht nicht, aber gegenüber noch vor 20 Jahren ein Witz. Wenn man da übrigens mal etwas vehement nachbohrt bei Verkäufern oder in der Werkstatt kommt dabei heraus, dass heutige Transporter etwa für 300.000km Laufleistung gebaut werden bevor sie verschrottet werden. Je nach Nutzung kann das natürlich auch variieren. Ich hab auch noch den 3l V6 im Sprinter den es nicht mehr gibt. Zuverlässig usw. dachte ich...vielleicht früher mal bevor MB versucht hat den Motor in die neuesten Abgasnormen zu quetschen und dadurch AGR Probleme entstanden sind auf die man nicht mehr näher eingeht, weil der Motor ja nicht mehr verbaut wird :cursing:


    Zitat von niggles

    Pick up mit Absetz-Wohnkabine? Ja, die Dinger sind hässlich wie die Nacht und das Fahrverhalten durch den hohen Schwerpunkt eher na ja. Dafür gibt's die Basisfahrzeuge teilweise ohne grossen Aufpreis mit Allrad und ernstzunehmenden Geländefahrwerk.

    Wenn du ohnehin in die Fahrschule gehst mach gleich CE, das Preis-Leistungs-Verhältnis vom C1E ist absolut unterirdisch.

    Robuste Fahrgestelle bei 7,49t werden auch immer seltener. Das sind bei den neueren Modellen nur noch aufgeblasene 5-Tonner. Die früher üblichen Basisfahrzeuge aus der 12-16 Tonnen-Klasse sind inzwischen schlicht zu schwer um bei 7,49t zGG noch sinnvolle Nutzlast zu bieten, und der MB Vario wurde leider schon vor Jahren eingestellt.

    Nein, ich rede von einem Kofferaufbau samt Hilfsrahmen den man auf ein Transporter oder 7,5t LKW Fahrgestell montiert. Der ist natürlich (abgesehen von der Wechselbrücke) nicht "mal eben" runtergenommen, spart mir aber den mühsamen Ausbau eines Kastenwagens. Wie gesagt ich lebe in dem Ding, kaufe das Auto quasi nackt und baue den dann komplett selbst aus mit Dämmung, Fenster / Dachluke, Möbeleinbauten, Standheizung, Lüftungsanlage, Zusatzbatterien, Ladebooster, Inverter, Solar auf dem Dach, Trenntoilette, Kühlschrank und was weiss ich. Halt genau so wie ich das Auto brauche. Daher kann ich mit einem Leihwagen auch nichts anfangen, mit einem Camper genau so wenig.

    Und ja, wenn würde ich gleich CE machen.

    Und meine Gedanken gehen in der Tat auf ein LKW Chassis, also Atego oder dergleichen. Die verhältnismäßig geringe Nutzlast im Gegensatz zur Größe würde mir reichen. Vorteil von diesen Kisten ist auch noch, dass man gegenüber einem Transporter "mit Schnauze" etwa 0,8m mehr Ladefläche in der Länge hat da man auf dem Motor sitzt. Das sind mal eben 2 Europalletten quer und nicht zu verachten. Und da ich auch ab und zu mal in Städte muss wäre das sogar ein Vorteil.

    Zitat von HenrySalayne

    Im Maschinenbau ist alles auf eine Lebensdauer ausgelegt. Das hat absolut nichts mit geplanter Obsoleszenz zu tun.

    Und "ohne Probleme ne Millionen Kilometer" ist totaler Unsinn. Kein Fahrzeug auf diesem Planeten wird 1 Mio. Kilometer mit den Teilen erreichen, mit denen es das Werk verlassen hat.

    Das lese ich auch immer wieder, kenne zufällig auch Jemanden aus der Getriebeentwicklung für Traktoren und noch größere Maschinen. Und auch der sagt, dass ganz klar von oben die Anweisung ist, dass die z.b. Traktorengetriebe etwa auf 300.000km ausgelegt sind, weil es ja wirtschaftlicher ist. Früher hat man einfach so robust wie möglich gebaut und das Ding hielt halt ne Million km oder mehr. Das man eine gewisse Lebensdauer erreichen will oder aus Kostengründen muss ist schon verständlich. Allerdings habe ich seit geraumer Zeit das Gefühl, dass diese besagte Lebensdauer ständig nach unten korrigiert wird. Was sich allerdings auf viele Dinge übertragen lässt, eben vom USB Stick bis zum Traktorengetriebe. Und dieser Trend missfällt mir, da die Preise für besagte Technik ständig in die entgegen gesetzte Richtung gehen.

    Grundsätzlich noch zum 7,5 Tonner: Ja, natürlich werden immer mehr Transporter Chassis genutzt um damit einen 7,5 Tonner zu konstruieren. Iveco Daily z.b. hat etwa 1t mehr Nutzlast gegenüber einem Atego. Oder der Fuso Canter (der übrigens auch den 3l Iveco Motor hat). Ich brauche keine gigantische Nutzlast für meine Zwecke und würde daher aus Gründen der Robustheit auf einen 7,5 Tonner aus der LKW Sparte zurück greifen. Klar ist der dann immer fast max. beladen. Trotzdem traue ich dem Geschoss das eher zu als einem "aufgebohrten Transporter" der immer an der Beladungsgrenze ist. Und wer mal mit einem voll beladenen Sprinter samt schwerem Hänger ordentlich in die Eisen steigen musste wird alleine beim Bremsverhalten gegenüber dem LKW schon deutlich mehr ins Schwitzen kommen.

    Alternative Antriebe kommen für mich leider nicht in Frage. Ich brauche Reichweite und muss auch mal tagelang unabhängig irgendwo in der Pampa arbeiten können ohne Tankstelle (welcher Art auch immer).

  • TomyN
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    • 23. Juni 2024 um 18:14
    • #10.832

    Ich würde den Ball nicht nur im Feld der Fahrzeughersteller sehen. Es ist halt leider so, dass es bei der Motorenentwicklung nur noch auf die Einhaltung von Umweltnormen ankommt. Da bleiben anderen Werte wie Haltbarkeit etc. auf der Strecke. So wird das seit Jahren bewährte System der Servolenkung durch eine elektronische Lenkunterstützung inkl. Steuergerät, Sensor etc. ersetzt um bei Geradeauslauf Energie zu sparen.
    Dazu kommt noch, dass man meint, dem Kunden durch lange Serviceintervalle überzeugen zu müssen. Nachdem der Rost nach 20 Jahren meinen VW Bus (300.000 km, Motor läuft noch gut, Kupplung + ZMS waren vor kurzem fällig) überwältigt hat, hat der Nachfolger (kein VW mehr) jetzt ein offizielles Ölwechselintervall von 40.000 km. Kein Wunder, dass da der Motor nach 120.00km durch ist.....

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  • Martin, live-team
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    • 23. Juni 2024 um 18:38
    • #10.833

    Vor Jahrzehnten wurden schon spezielle Ölfilter entwickelt bei denen ein Ölwechsel

    in Verbindung mit Synthetiköl überflüssig ist.

    Hat sich seltsamerweise nicht durchgesetzt...

  • Martin, live-team
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    • 23. Juni 2024 um 18:40
    • #10.834

    War aber glaub ich für Benziner, beim Diesel würde das wohl nicht funktionieren.

  • Marian Humann
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    • 23. Juni 2024 um 19:01
    • #10.835

    Vom gleichen Erfinder wie die unkaputtbare Glühbirne und der Wasser-Verbrenner?

  • Martin, live-team
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    • 23. Juni 2024 um 19:11
    • #10.836
    Zitat von Marian Humann

    Vom gleichen Erfinder wie die unkaputtbare Glühbirne und der Wasser-Verbrenner?

    Sehr witzig...

    Synthetiköl altert nicht, muss nur anständig gefiltert werden.

  • Licht_01
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    • 23. Juni 2024 um 19:51
    • #10.837
    Zitat von Martin, live-team

    Sehr witzig...

    Synthetiköl altert nicht, muss nur anständig gefiltert werden.

    Auch synthetiköl altert aufgrund der scherkräfte, hitze-kälte intervalle usw.

  • Martin, live-team
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    • 23. Juni 2024 um 20:18
    • #10.838

    Alles altert, das sehe ich an mir :)

    Aber so eine durchschnittliche Lebenserwartung eines Kfz sollte das

    gefilterte Synthetiköl ohne große Qualitätseinbußen aushalten.

  • Online
    HenrySalayne
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    • 23. Juni 2024 um 20:24
    • #10.839
    Zitat von Marcel

    Das lese ich auch immer wieder, kenne zufällig auch Jemanden aus der Getriebeentwicklung für Traktoren und noch größere Maschinen. Und auch der sagt, dass ganz klar von oben die Anweisung ist, dass die z.b. Traktorengetriebe etwa auf 300.000km ausgelegt sind, weil es ja wirtschaftlicher ist. Früher hat man einfach so robust wie möglich gebaut und das Ding hielt halt ne Million km oder mehr.

    Das stimmt doch überhaupt nicht. Wo kommt denn dieser Aberglaube her?

    Alle mechanischen Teile verschleißen. Und auch früher gab es keine magischen, angeblich verschleißfreien Getriebe. Es gab früher weder die toleranzarmen Fertigungsverfahren und vor allem Möglichkeiten, die wir heute haben, noch gab es ein gutes Verständnis der Tribologie.

    Hier scheint das Verständnis dafür zu fehlen, was der Getriebelebensdauer heute trotz besserer Fertigung zum Nachteil gereicht: Leistung und Drehmoment.

    Um die Belastung eines Getriebes zu reduzieren und die Laufleistung zu steigern, kann man entweder die Leistung reduzieren oder das Getriebe vergrößern. In der Realität sind Getriebe heute genauso groß wie früher, die Leistung hat sich aber um ein vielfaches gesteigert. Und das ist der einzige Grund, warum ein modernes und deutlich besseres Getriebe nicht die gleiche "gefühlte" Lebensdauer hat, wie ein objektiv deutlich schlechteres Getriebe vor 30 Jahren.

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  • yamaha4711
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    • 23. Juni 2024 um 23:10
    • #10.840
    Zitat von HenrySalayne

    ebensdauer heute trotz besserer Fertigung zum Nachteil gereicht: Leistung und Drehmoment.

    Zustimmung.

    Aber!

    Heute downsizing, aus 1.4 L Maschine 150 PS und mehr. Dass dies auf die Lebensdauer geht ist klar. Hat das was mit Umweltschutz zu tun? Nicht wirklich. Sicher ist das Motörchen effizienter, doch 90 PS würden auch reichen, oder?

    MB 200 D Vorkammer, 55 PS. Solche Dinosaurier tuckern heute noch rum, sofern die Karosse nicht vom Rost zerfressen wurde. Der Motor ist unkaputtbar, denn was soll da auch denn Kaputt gehen. Alles mechanisch, nix Elektronik. Ebenso Käfer Boxermotörchen. Vor allem kannste da noch alles selbst reparieren. Und das beste: Man kann in den Tank so ziemlich alles reinkippen, hauptsache es brennt, dann fährt die Kiste auch.

    Heutige Motoren zicken rum und verrecken gar, wenn man nicht den richtigen Sprit reinkippt. Gut, mehr als 300.000 km ist oftmals eh nicht drin, selbst bei Dieseln. Meine sind alle bei knapp unter 300.000 km gestorben. Einmal Injektor (tropf tropf tropf PENG) und einmal Turbo.

    Und von wegen Sollbruchstellen. Vor 20 Jahren waren im Handmixer Metallrädchen und Metallzahnräder drin. Heute möglichst dünnen Plastik, bei welchem der Weichmacher spätestens nach 5 Jahren raus ist. Super nachhaltig.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

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