Da liegt wohl auch ein großer Teil des Problems.
Wenn ich in gefühlt sehr kurzen Intervallen immer wieder diese überzogenen Forderungen (Grund ist oben geklärt: Arabischer Basar) höre, habe ich auch immer nur die Berufsgruppen vor Augen, bei denen es wirklich keinen Grund zu jammern gibt.
In meinen Augen greift es auch zu kurz, nur den rein finanziellen Aspekt zu vergleichen. Da sind auch noch Faktoren wie Arbeitsplatzsicherheit oder Streßlevel am Arbeitsplatz.
Bei Leuten, die sich bewusst (meist in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens) für einen Wechsel aus der freien Wirtschaft (Industrie, Handwerk.....) in den öffentlichen Dienst entscheiden, um dort eine ruhige Kugel zu schieben (da kenne ich mittlerweile viele, die das prinzipiell auch genau so zugeben), fehlt mir jegliches Verständnis für diese Forderungen.
Da die vertretenen Berufsgruppen bei (5,5Mio. in 2022 im öffentlichen Dienst) so breit gefächert sind, ist es unfair alle, so wie ich das tue, über einen Kamm zu scheeren.
Es ist aber auch unberechtigt für alle die gelichen Verbesserungen zu fordern.
