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Pult Blindtest

  • dasich
  • 18. März 2008 um 14:24
  • treibsand
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    • 20. März 2008 um 09:34
    • #21
    Zitat von "DirkB"

    Wenn man die Filter aber herausnimmt oder auf linearen Durchgang stellt (das muß per Meßtechnik geschehen), sollte es mich bei einem brauchbaren Test aber sehr verwundern, unterschieden sich die Pulte; immer einen qualitativen Mindeststandard vorausgesetzt.

    Ist das nicht ein wenig arg an der Praxis vorbei getestet?
    Wozu hab ich denn die ganzen Knöpfe (und: ja, ich weiss wozu jeder Einzelne gut ist und ich brauche sie ALLE :wink: ), wenn man die nicht sinnvoll nutzen kann & darf? Auch hier sind entscheidende Kriterien für den "Klang" eines Pultes zu suchen.
    Aber wie Sebastian schrieb: ohne Definition keine Beurteilung der Klangqualität... :oops:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • dasich
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    • 20. März 2008 um 09:58
    • #22

    Naja, ich merke schon, das wird ein schwieriger bis undurchführbarer Test.
    Ich bin darauf gekommen, weil es in einem anderen Thread genau darum ging.
    Klingt ein LS9 wie eine Venice.
    Ich hatte darauf geantwortet, dass es meiner Meiung nach völlig egal sei, da so viele andere Faktoren vorher stimmen müssen, bevor man einen Klangunterschied evtl überhaupt hören könnte.
    Und ich eben auch glaube, dass diese Unterschiede kaum einer jemals hören wird.
    Ich bin darauf recht scharf angegangen worden.
    Deshalb die Idee.
    Ich glaube ich werde das mal für mich testen und werde dann mal Bericht erstatten.
    Ich denke das einfachste was man testen kann sind die Preamps.
    Mal schaun.

    Es grüßt der Stephan

  • tufkaklto
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    • 20. März 2008 um 13:46
    • #23

    Hallo

    Genau wegen demgleichen Tread hab ich das ja auch befürwortet.

    ist aber lustig, was dann auf einmal bei manchen so an Meinungen rauskommen.

    Ich hab für mich schon getestet.

    Und es darf ein jeder bei seiner persönlichen Meinung bleiben.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • tufkadib
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    • 21. März 2008 um 08:41
    • #24
    Zitat von "treibsand"

    Ist das nicht ein wenig arg an der Praxis vorbei getestet?
    Wozu hab ich denn die ganzen Knöpfe (und: ja, ich weiss wozu jeder Einzelne gut ist und ich brauche sie ALLE :wink: ), wenn man die nicht sinnvoll nutzen kann & darf? Auch hier sind entscheidende Kriterien für den "Klang" eines Pultes zu suchen.
    Aber wie Sebastian schrieb: ohne Definition keine Beurteilung der Klangqualität... :oops:

    Daß das praxisfremd ist, sehe ich nur eingeschränkt. Zumindest würde man herausbekommen, ob dem einen oder anderen Pult irgendein Eigenklang anhaftet, der aber nicht da sein sollte.
    Wenn man das ausprobiert hat (und nichts Gravierendes feststellen konnte), reduziert sich die Bevorzugung des einen oder anderen Pultes auf die Ausstattung, Verhalten der Filter und (ja, auch das) Farbe der Knöpfchen.

    Damit wir uns da nicht falsch verstehen: ich gönne hier jedem seine persönliche Ansicht und Vorlieben.
    Ich will ja auch nur Pulte, die über einen Pegeltongenerator und Pegelmesser bis -50dB verfügen...

    MfG

    DirkB

  • rockline
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    • 22. März 2008 um 15:48
    • #25

    Ich vermisse bei der Diskussion ein wenig Sachkenntniss über die inneren Vorgänge im Mixer bei der Summenbildung!

    Es ist sicherlich keine große Kunst einen einzelnen Kanalzug grundsätzlich klanglich neutral zu bauen. Auch das die jeweils verwendeten Equalizer unterschiedliche Güten aufweisen ist nicht das Hauptthema!

    Teurere Pulte haben symmetrische Bussignale. Bei der Mischung der Kanalausgänge am Knotenpunkt haben asymmetrische Signale eindeutige Nachteile. Das merkt man sofort durch wesentlich bessere Kanaltrennung, dadurch offeneres Mixbild.
    Allein diese technische Grundlage differenziert schon die Soundunterschiede.

    Einen Test kann man eigentlich leicht durch die Mischung eines 24Spur Recordings machen. Einfach identisch mischen (EQ's Bypass) und als Wave aufnehmen. Hinterher anhören und urteilen!
    Stefan

  • tufkadib
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    • 22. März 2008 um 22:26
    • #26

    Hallo,

    Zitat von "rockline"


    Teurere Pulte haben symmetrische Bussignale. Bei der Mischung der Kanalausgänge am Knotenpunkt haben asymmetrische Signale eindeutige Nachteile. Das merkt man sofort durch wesentlich bessere Kanaltrennung, dadurch offeneres Mixbild.
    Allein diese technische Grundlage differenziert schon die Soundunterschiede.

    das hätte ich gern näher erläutert.
    An sich ist es im Pult bei sachgemäßem Aufbau aufgrund geringer zu überwindender Entfernungen und niederohmiger Ausgänge der Kanalzüge unerheblich, ob ein Bus symmetrisch ist oder nicht (die nachfolgenden Schaltungsbaugruppen und auch die Kanalzüge sind es in aller Regel nicht).
    Aufgrund der Niederohmigkeit der Summatiosstufe ist dort auch keine negative Beeinflussung zu erwarten.

    Die Kanaltrennung ist eigentlich auch eher eine Frage der Abschirmung der verschiedenen Kanalzüge und Programmschienen untereinander.


    MfG

    DirkB

  • simonstpauli
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    • 22. März 2008 um 22:35
    • #27

    hm...

    so recht weiß ich nicht was das bringen soll, ein Pult ist doch ein Arbeitsgerät und nach meiner Sicht ist es viel entscheidender, wie ich die gewünschte Soundvorstellung auf diesem Gerät umsetzen kann.

    Also bezogen auf Digitalpulte: wie kann ich mit EQ, Dynamics und FX arbeiten.

    Für eine Stereosumme über verschiedene Pulte gespielt würde ich nicht mal 5 km fahren...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • sebastian
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    • 22. März 2008 um 22:44
    • #28
    Zitat

    Für eine Stereosumme über verschiedene Pulte gespielt würde ich nicht mal 5 km fahren...

    Würdest Du doch soweit noch fahren?

  • wora
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    • 24. März 2008 um 02:25
    • #29

    oh, da hab ich mal wieder was verpasst...

    ich würde auch gerne mal ein bisschen pulte vergleichen.
    allerdings finde ich das mit einem stereosignal auch nicht sonderlich aussagekräftig. man sollte schon auch testen können, wie sich das pult verhält wenn z.b. 16kanäle zusammengemischt werden.
    liveband fällt eher raus, besser wäre ein mehrkanal-mitschnitt.
    zugegeben: allein das ist schon recht aufwändig, vor allem wenn es mehr als 2 pulte werden...

    dann sollte man bei den digitalen auch mal die internen dynamics anhören.
    und natürlich die internen effekte.
    und dann auch mal ein mikrofon über ein multicore anschliessen um zu hören, wie der preamp auf die geringen pegel reagiert.

    ich kenne jedenfalls ein paar verleiher, die z.b. M7 und PM5D im pool haben. und die behaupten alle, das das PM5D deutlich besser klingt.
    da muss also schon was dran sein.

    also, interessant wär´s schon...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kalaus
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    • 30. März 2008 um 22:27
    • #30

    moin, moin!
    hach, es ist schon klasse, wenn eine branche ueber die klanglichen unterschiede zwischen verschiedenen pulten philosophiert, irgendwelche gurkenmikrofone fuer so komplexe signale wie ne menschliche stimme aber akzeptiert oder sogar gut findet.....
    ich will hier niemanden angreifen, aber solange sm58 (und aehnlicher kaese) fuer irgendwas anderes als talkbackzwecke benutzt werden, braucht man meiner ansicht nach nicht ueber pulte nachzudenken!
    so, fallt ueber mich her :D
    kalaus

  • tufkaklto
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    • 30. März 2008 um 22:30
    • #31

    Setzen, 5 , Thema verfehlt :D

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  • wora
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    • 31. März 2008 um 00:34
    • #32
    Zitat von "kalaus"

    ...aber solange sm58 (und aehnlicher kaese) fuer irgendwas anderes als talkbackzwecke benutzt werden, braucht man meiner ansicht nach nicht ueber pulte nachzudenken!
    so, fallt ueber mich her :D
    kalaus

    gerne
    GRRRRRR---- schnapp!!!
    :D
    solange es leute gibt, die nicht akzeptieren wollen oder können, das auch ein SM58 durchaus noch eine daseinsberechtigung als vocal-mikro haben kann, braucht man über klangliche nuancen tatsächlich nicht reden.
    :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 31. März 2008 um 00:48
    • #33

    Mich persönlich interessiert an diesem Thema, wie groß die Unterschiede bei Pulten bzw. analogen FOH-Plätzen sind und ob sie letztlich relevant sind. Dabei finde ich das Ganze "flat" eher unspannend.

    Daß Schallwandler einen großen Einfluß haben ist hier bekannt und akzeptiert denke ich.

    Für Glaubenskriege bitte hinten die 2. links und in den WORN-Thread schreiben.

    Bekommen wir einen Test mit Multitrack hin? Ich könnte fragen, ob ich je ein

    Vi4, PM5, M7, LS9, 01V96 und ein 01V bekomme.
    Dazu eine kleine Halle, eine Club-PA, eine Multitrack-Aufnahme und Kaffee und AFG ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 31. März 2008 um 01:16
    • #34

    ich denke, das 01V (ohne 96) kannste weglassen.
    falls das wirklich klappen sollte, wird das eh schon sehr aufwändig ;)

    sollte man langsam mal einen zeitbereich einkreisen?
    und einen "austragungsort" wählen?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sebastian
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    • 31. März 2008 um 08:31
    • #35
    Zitat

    Dabei finde ich das Ganze "flat" eher unspannend.

    Warum?

  • karel noon
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    • 31. März 2008 um 13:30
    • #36

    Ich stelle freiwillig ein jugendzentrum zur verfügung, im Ruhrgebiet, ca 250 leute groß, strom ist da, und eine gute von viel holz und molton dominierte akkustik:)

    also wenn interesse besteht gebt laut:)

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • simonstpauli
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    • 31. März 2008 um 14:34
    • #37
    Zitat von "sebastian"

    Warum?

    Weil ich ein Pult selten so einsetze (hauptsächlich nur bei Jazz und Klassik). 2 Kanäle flat ist also eher theoretisch, dafür braucht man ja genaugenommen gar kein Pult ;)

    Ich denke eher an eine Mehrspur-Aufnahme, die dann nach festgelegten Richtlinien gemischt wird.

    Also z.B.

    Bass Drum: Gate, EQing
    Snare Drum: Kompressor, EQing
    ...
    Vocals: Kompressor, De-Esser, EQing

    usw.

    Die verschiedenen Pulte werden dann im Team "ausgereizt" und dann verglichen. (Jeder kommt ja anders mit Pulten klar und hat andere Ansätze, Herangehensweisen zu vergleichen und von anderen zu lernen halte ich in diesem Zusammenhang auch für sehr nützlich)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • karel noon
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    • 9. April 2008 um 13:45
    • #38

    ich schieb das ganze noch mal an, getrieben von der diskussion im mackie 8 bus thread.

    also wie gesagt, ich würde einen raum stellen, ich könnte auch meinen rechner aus dem studio eben eine etage höher stellen, da habe ich mit sichehreit noch das ein oder andere unbearbeitete signal liegen, oder jemand anders bringt einen mehrspurrecorder mit.

    ich könnte auch anbieten mal die lokalen musiker zu fragen ob sich jemand anbietet, aber damit ein gleichbleibendes signal zu kriegen ist eben schwieriger.

    also lasst uns das organisiert kriegen bevor die sommersaison anfängt, aber im zweiten halbjahr oder?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • dasich
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    • 10. April 2008 um 11:40
    • #39

    Gelsenkirchen ist nicht weit.
    Ich könnte ein LS9-32 mitbringen. Evtl noch ein DM 2000
    Das PM5D ist fest installiert und es gibt kein Case, wird also nix.
    Aber Analog könnte ich noch ein Midas Venice mitbringen.

    Alles je nach Termin.
    Hab noch ein paar Bänder und einen DA98.

    Bei mir ist das Problem, dass ich am Mitte Mai - Mitte August wohl keinen Termin frei schaufeln kann.

    Also macht mal Vorschläge und ich schau ob ich mich ranhängen kann.

    Es grüßt der Stephan

  • Online
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    • 10. April 2008 um 12:33
    • #40

    Ich habe nicht den ganzen Threat gelesen :oops: , finde die Aktion aber hochspannend!

    Ich würde es wichtig finden, Digiconsolen unbedingt mit möglichst hoher Prozessor-Auslastung (gerade auch LSer) zu betreiben - also alle Kanäle mit EQ'ing und Dynamics, und noch ein bisschen Ausgangsdelay etc.

    Ich habe nämlich immer noch die VERMUTUNG, dass Digikonsolen bei voller Belegung anfangen an Transparenz zu verlieren und dann auch EQ's nicht mehr das machen, wie wenn die Pulte nur teilausgelastet sind.

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