10-30min?
so viel zeit hat man auf kleinen veranstaltungen seltenst.
na, dann werde ich also so weiterarbeiten wie die letzten 25jahre... und weiterhin auf mein glück vertrauen. :wink:
10-30min?
so viel zeit hat man auf kleinen veranstaltungen seltenst.
na, dann werde ich also so weiterarbeiten wie die letzten 25jahre... und weiterhin auf mein glück vertrauen. :wink:
Ist ja nur grob geschätzt. Kannst auch schnell machen. Die Idee dahinter war, die Spannungsänderungen dynamisch zu beobachten und dem N die Zeit zu geben, "abzufaulen".
Wir können uns auch auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln. :roll:
Die von chw genannte Methode passt schon.
Sehr praktisch dafür ist ein Gummiverteiler 16A CEE auf 3x Schuko.
Einstecken, Lampe rein, messen, fertig.
Zitat von "Igor Linowski"Ist ja nur grob geschätzt. Kannst auch schnell machen. Die Idee dahinter war, die Spannungsänderungen dynamisch zu beobachten und dem N die Zeit zu geben, "abzufaulen".
Dann meinst Du also: eine Phase möglichst voll belasten (z.B. bis zu 7x500W Floorspot), die anderen gar nicht (um dem Nullleiter "Saures zu geben") und die Messinstrumente beobachten, bei Spannungsanstieg auf den beiden nicht belasteten Phasen ist von Nullleiterabriss und Sternpunktverschiebung auszugehen?
Das kann man in der Tat eine halbe Stunde laufen lassen, während man aufbaut. Gute Idee.
Zitat von "chw"PS / OT:
Ein Spannungsmessgerät das so viel Strom verbraucht um den fehlenden N eines üblichen Drehstromanschlusses festzustellen ist im Grunde genommen untauglich. Spannungsmessungen sind immer möglichst hochohmig durchzuführen.
Wir sind hier nicht in der Elektronik.
Es kommt wie immer vor allem auf das Verhältnis zwischen Ri der Spannungsquelle und Ri des Meßgerätes an. Und da gibt es in der Bandbreite zwischen 0<>unendlich durchaus mehrere sinnvolle Kombinationen. Mit einem Ri von 10 MOhm (gängiger Wert für Digitalinstrumente) misst du bei 230V Wechselspannung aus einer annähernd idealen Spannungsquelle (Netz oder Generator) "einpolig" (d.h. kapazitiv gekoppelt oder zumindest hochohmig) fast die gleichen Werte wie im geschlossenen Stromkreis - da kannste gleich nen Spannungsprüfer ("Lügenstift") nehmen...
ZitatDas ist das Selbe wie die Unsitte ein Duspol mit umschaltbaren (niedrigerem) Innenwiderstand zu verwenden ("Lastzuschaltung"). Das ist nicht dazu gedacht einen fehlenden N zu erkennen oder einen RCD zu testen! ( wobei letzteres wenigstens einigermaßen funktioniert (Im Sinne von testen ob vorhanden) - vorausgesetzt man kennt den Innenwiderstand des Messgerätes.)
Wenn sich wenigstens diese "Unsitte" bei allen dreiphasigen Speisungen bis 63 A mal flächendeckend einbürgern würde gäbe es 90% weniger Überspannungsschäden. Natürlich erkennt man damit keine lose Mp-Schraube in einer 250A-Verteilung, aber da muß man auch schon längere Zeit Ströme im zweistelligen Bereich drüberjagen bevor man Unregelmäßigkeiten erkennt. Hand aufs Herz: Wer macht das in der Praxis? Irgendwo ist halt die Grenze erreicht, ab der vor der Übergabe des Anschlusses eine ordentliche Messung (Schleifenimpedanz, Netzimpedanz) gemacht werden sollte.
Zitat von "chw"Edit: Die Lampe sollte bei fehlendem N eigentlich ziemlich dunkel bleiben, wenn an den anderen Aussenleitern nichts angeschlossen ist?
Die Sternpunktverschiebung hängt doch vom Innenwiderstand der Verbraucher ab. Oder hab ich da gerade einen Denkfehler...
Um so besser, mein Denkfehler ging ja in die negative Richtung.
Zitat von "simonstpauli"
Dann meinst Du also: eine Phase möglichst voll belasten (z.B. bis zu 7x500W Floorspot), die anderen gar nicht (um dem Nullleiter "Saures zu geben") und die Messinstrumente beobachten, bei Spannungsanstieg auf den beiden nicht belasteten Phasen ist von Nullleiterabriss und Sternpunktverschiebung auszugehen?
![]()
richtig !
Hallo Zusammen,
also nach einen Überspannungsschaden (zum Glück nur eine alte Registierkasse und ein CD-Player von mir) habe ich mich entschlossen ein VDE 0100 Messgerät (Gossen Profitest 0100 S2 oder vergleichbares) zu beschaffen.
Mit dem Gerät bin ich vor so gut wie jedem Fehlfall sicher!
Ich kann die Schleifenimpedanz, Netzimpedanz, den genauen Auslösestrom der RCD's usw nachmessen, somit sollte selbst eine lose Neutralleiter Schraube, an der erhöhen Schleifenimpedanz nachgemessen werden können.
Gebraucht sind die Geräte für rund 500-600€ neu Kallibriert zu haben.
Da ist jeder Neutralleiterabriss um einiges Teurer.
Grüße Holger
Eine Problemlage sehe ich im Folgenden:
- Von wo willst du denn messen ? Nehmen wir mal an, dass du auf einem Wald-und-Wiesen Open Air bei Düsseldorf einen betagten Baustromverteiler vorgesetzt bekommst, der dann über weitere 10 Verlängerungen an einer Trafostation in Benrath hängt. Du kommst ja nicht an alle dran. Oder kann dein Messgerät den Schleifenwiderstand auch unter Strom messen ?
Ja kann es:
Zitat von "Auszug aus der BDA:"Alles anzeigen
8 Prüfen der Abschaltbedingungen von Überstrom-Schutzeinrichtungen,
Messen der Schleifenimpedanz und Ermitteln des Kurzschlussstromes (Funktion ZSchl und IK)
Das Prüfen von Überstrom-Schutzeinrichtungen umfasst Besichtigen
und Messen. Zum Messen verwenden Sie das PROFITEST
0100S-II+.
Messverfahren
Die Schleifenimpedanz ZSchl wird gemessen und der Kurzschlussstrom
IK wird ermittelt um zu prüfen, ob die Abschaltbedingungen
der Schutzeinrichtungen eingehalten werden.
Die Schleifenimpedanz ist der Widerstand der Stromschleife
(EVU-Station – Außenleiter – Schutzleiter) bei einem Körperschluss
(leitende Verbindung zwischen Außenleiter und Schutzleiter).
Der Wert der Schleifenimpedanz bestimmt die Größe des
Kurzschlussstromes. Der Kurzschlussstrom IK darf einen nach
DIN VDE 0100 festgelegten Wert nicht unterschreiten, damit die
Schutzeinrichtung einer Anlage (Sicherung, Sicherungsautomat)
sicher abschaltet.
Aus diesem Grunde muss der gemessene Wert der Schleifenimpedanz
kleiner sein als der maximal zulässige Wert.
Im Kap. 18 ab Seite 71 finden Sie Tabellen über die zulässigen
Anzeigewerte für die Schleifenimpedanz sowie die Kurzschlussstrom-
Mindestanzeigewerte für die Nennströme verschiedener
Sicherungen und Schalter. In diesen Tabellen ist der max. Gerätefehler
gemäß VDE 0413 berücksichtigt. Siehe auch Kapitel 8.2.
Um die Schleifenimpedanz ZSchl zu messen, misst das Gerät,
abhängig von der anliegenden Netzspannung und Netzfrequenz,
mit einem Prüfstrom von 0,83 A bis 4 A und einer Prüfdauer von
max. 600 ms.
Tritt während dieser Messung eine gefährliche Berührungsspannung
(> 50 V) auf, dann erfolgt Sicherheitsabschaltung.
Aus der gemessenen Schleifenimpedanz ZSchl und der Netzspannung
errechnet das Mess- und Prüfgerät den Kurzschlussstrom
IK. Bei Netzspannungen, die innerhalb der Nennspannungsbereiche
für die Netz-Nennspannungen 120 V, 230 V
und 400 V liegen, wird der Kurzschlussstrom auf diese Nennspannungen
bezogen. Liegt die Netzspannung außerhalb dieser
Nennspannungsbereiche, dann errechnet das Gerät den Kurzschlussstrom
IK aus der anliegenden Netzspannung und der
gemessenen Schleifenimpedanz ZSchl.
Das PROFITEST 0100S-II+ bietet die Möglichkeit, die Schleifenimpedanz
mit positiver- oder negativer Halbwelle zu messen.
Mit dieser Messmethode in Verbindung mit dem Vorschaltgerät
PROFiTEST®DC-II gelingt es Ihnen, Schleifenimpedanzen in
Anlagen zu messen, die mit RCD-Schutzschaltern ausgerüstet
sind.
Die Messleitung vom Gerät zum Prüfstecker (14) ist in Vierleitertechnik
ausgeführt. Die Widerstände der Anschlussleitung und
des Messadapters (12) werden bei einer Messung automatisch
kompensiert und gehen nicht in das Messergebnis ein.