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Class-D PA-amp leicht zweckentfremdet

  • j.o.
  • 12. Oktober 2009 um 12:31
  • j.o.
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    12
    • 12. Oktober 2009 um 12:31
    • #1

    Hallo zusammen,

    welche class-D PA-amp ließe sich auch als hifi-subwoofer-Treiber einsetzen. ca.500w bei 4ohm. Eine Bedingung wäre kein Lüfter. Was würdet ihr empfehlen und auf welche Parameter ist hier zu achten ?

    (warum ich das im PA-Forum frage ? weil ich die Hoffnung hege, hier mehr power für weniger Geld zu kriegen verlichen mit dem hifi-Markt)

    Geplant sind zwei Woofer mit je 2x peerless swr308 als Dipol nach Sinkewitz-Prinzip.

    viele Grüße,
    Jo

  • test
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    • 12. Oktober 2009 um 15:13
    • #2

    dein problem wird sein, das die meisten amps in der kampfklasse einen lüfter haben. kauf dir ein gebrauchtes eisenschwein (trafo). du willst das ja wohl nicht durch die gegend schleppen oder?

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • opusbass
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    • 12. Oktober 2009 um 17:43
    • #3

    In anderen Foren wird viel von der Alto-Serie geschrieben.
    Kann ich nicht beurteilen, weil nicht gehört. Sind Powersoft Module drin, leise Lüftergekühlt
    Allerdings habe ich eine gesunde und begründete Skepsis gegen Class-D und Hifi im low-Budget-Bereich.

    Ich schließe mich dem Vorredner an und schlage einen konventionellen Amp vor, speziell wenn Du ihn nicht herumtragen mußt.
    Ganz konkret kann ich empfehlen - nur mehr gebraucht zu bekommen:
    Dynacord PAA 880 oder 960, die haben papiermäßig weniger als 500W (400W sin an 4 Ohm aber von 20-20000Hz und 0,1% Klirr und das ist das Entscheidende).

    Die Leistung bricht auch bei langen Baßtönen (Orgelkonzerte! - wir reden von Hifi!) nicht ein, dank 1,2 kW Ringkerntrafo.

    Der 160mm-Papst-Lüfter ist auch zu Hause fast nicht hörbar.

    Habe die Endstufe selbst auch schon mit den großen Magnat Vulkan gehört - eine billige D-Endstufe klingt dagegen wie ein Knallfrosch.

    klingen aber

    Der Ruhestrom ist dazu da daß man ihn in Ruhe läßt, sonst wird er unruhig und macht 'n Haufen Ärger.....(Prof. Gödel, FH Regensburg, 1981)

  • Pfälzer
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    • 12. Oktober 2009 um 19:41
    • #4

    Lüfterlos + trotzdem gut gekühlt + hohe Qualität + reichlich PS unter der Haube + Ultrabillig + super Service + umfassendes kompetentes Händlernetz = gibt es nicht

    Schau Dir daher mal die Endstufen von Bryston an.

    Hat auch unter den abgedrehtesten HighEnd Freaks einen erstklassigen Ruf, wird im Wohnzimmer wie in Tonstudios eingestet und gibt es in den gewünschten Leistungsklassen (selbstverstänlich Lüfterlos)

    Ach und bevor ich es vergesse, Bryston gibt auf seine Amps 20 Jahre Garantie!

    Gruß Wolf

  • link
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    • 12. Oktober 2009 um 20:16
    • #5

    alte crown K serie war doch lüfterlos oder? gibts aber glaub ich nur noch gebraucht

  • Online
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    • 13. Oktober 2009 um 03:04
    • #6
    Zitat von "j.o."

    Hallo zusammen,

    welche class-D PA-amp ließe sich auch als hifi-subwoofer-Treiber einsetzen. ca.500w bei 4ohm. Eine Bedingung wäre kein Lüfter. Was würdet ihr empfehlen und auf welche Parameter ist hier zu achten ?

    Auf die Gefahr hin nachfolgend verbal zusammengeschlagen zu werden:

    nimm ein billiges Eisenschwein, und klemme den Lüfter einfach ab.
    (bzw. ein günstiges gebrauchtes Gerät, z.B. eine Camco DL-Serie, oder eine Crest 7000er oder 8000er.
    Schei* auf den Lüfter, die Amps schalten ab bevor sie brennen :) -
    wenn sie denn an einer normalen Steckdose überhaupt angehen...)

    Entweder Du brauchst kurzzeitig die Leitung, dann ist der fehlende Lüfter egal,
    oder Du brauchst die Leistung dauerhaft, dann ist das Lüftergeräusch unerheblich...

    Wenn es unbedingt lüfterlos in der Leistungsklasse sein muss dann mal über ein Päärchen KME SPA450S nachdenklen,
    die sind zwar (angeblich) nur 4-ohm-tauglich, (also 8 Ohm Mono),
    für ernsthaften Zweifel hat der Vorbesitzer meiner Exemplare die Dinger allerdings zu lange mit 4 Ohm als Monitoramp gefoltert...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • deep-house
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    • 13. Oktober 2009 um 10:51
    • #7

    und dann baust alle Filter raus, schraubst an die hintere Rackbefestigung ein Ständer, damit sie mit der Rückseite am Boden stehen kann. Die Aufwindkühlung, welche durch die Kühlkörper streicht wird bestimmt für die indoor Anwendung reichen. Ansonsten einen 70° Knackfrosch als Schließer in die Lüfterzuleitung schalten.

    Gruß UweS.

  • surfvill
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    • 13. Oktober 2009 um 11:16
    • #8

    Zur Camco DL: Der Lüfter ist temperaturgeregelt und bei Leerlauf/HiFi-Anwendungen nicht zu hören.

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • fschleif
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    • 13. Oktober 2009 um 15:24
    • #9

    Rrrrichtig. Nicht zu hören, weil nämlich einfach aus (abgesehen von 5 Sekundne Hochlaufen)

    Gruss

    Frank

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    • 13. Oktober 2009 um 17:53
    • #10

    Desch hat z.B. gerade DL1500-2P und Crest 7001 in der brandaktuellen Gebrauchtliste stehen,
    damit macht man sicher auch im Home-Cinema nix verkehrt.


    Preise kann ich leider nicht beurteilen, und auch nicht mit den zu erwartenden Kosten im Hifi-Bereich abwägen.

    Liste ist hier zu finden: http://www.desch-audio.de/drop.down/pdf/da_2ndhand.pdf

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
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  • j.o.
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    • 15. Oktober 2009 um 15:33
    • #11

    Hallo zusammen,

    erst mal vielen Dank für das feedback und die konkreten Tips.

    Evtl. könnte ich an ein schönes Eisenschwein herankommen, Bryston 3B, 2 x 120 Watt an 8 Ohn oder 1 x 400 Watt an 8 Ohm.

    Zurückkommend auf mein geplantes Projekt, zwei subs mit je 2 Treibern mit off. 8 ohm, reel aber 5,3, dann komme ich ja unter 4 ohm pro Kanal. Wie wird der 3B reagieren ?

    Von Class-D haltet ihr nicht so viel, das ging schon deutlich hervor. Aber wie gesagt, ich will das ja nur für den Bass, auf Knallfroschsound hab ich auch keine Lust. In Frage käme z.B. ein calisto XI von Sitronik, preislich gerade noch so im Rahmen. Also nochmal, class-D nur für Sub, wäre das vorstellbar oder ist es eher abzulehnen ?

    viele Grüße,
    Jo

  • fschleif
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    • 15. Oktober 2009 um 16:23
    • #12

    Class-D im Sub kann man bestimmt machen, wenn man Qualität kauft. Mir erschließt sich aber nicht der Sinn bei Heimanwendungen. Class-D hat sich im wesentlichen wegen des geringen Gewichts durchgesetzt - das interessiert in der Festinstallation jedoch nicht. Ansonsten grieft Class-D prinzipbedingt massiv ins Audiosignal ein. Ob das hörbar ist, oder nicht sei hier dahin gestellt. In jedem Fall möchte man im HiFi-Sektor genau das aber vermeiden. Also würde ich definitiv zu einem konventionellen Amp raten - da weisst Du, was du hast. Lüftergeräusche brauchen Dich bei temperatrugeregelten Teilen nicht zu interessieren: ein PA-Amp ist im HiFi-Bereich lesitungsmäßig so sehr unterfordert, dass die Lüfter nicht anspringen werden.

    Eine ganz andere Idee: hast Du mal über alte NAD Endstufen nachgedacht? Die haben zwar nominell nicht dieLeistung, die Dir vorschwebt, liefern aber einen ernormen Headroom - und das ist das, was Du im HiFi-Bereich wohl eher brauchen wirst. Qualitativ sind die alten Teile über jeden Zweifel erhaben - sofern die Asugangsrelais sauber schalten. Aber die lassen sich zur Not auch einfach und günstig tauschen...

  • unknown_artist
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    • 15. Oktober 2009 um 17:36
    • #13
    Zitat von "fschleif"

    Class-D hat sich im wesentlichen wegen des geringen Gewichts durchgesetzt - das interessiert in der Festinstallation jedoch nicht.


    Und ich Schelm dachte immer es würde am Schaltnetzteil liegen...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • j.o.
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    • 15. Oktober 2009 um 17:37
    • #14

    meinst du die Größenordnung NAD2600 oder NAD C272 ? hm, sieht wirklich interessant aus; aber auch hier die <4ohm Frage, halten die Kisten das aus ?

    Wenn Du Dich entscheiden müßtest, Bryston 3B oder NAD ?

  • fschleif
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    • 15. Oktober 2009 um 18:03
    • #15

    Die C272 ist ja neuer und daher auch teuerer. Ich hatte an sowas wie 2600, 2200, 2400 gedacht. <4 Ohm kann ich leider nichts zu sagen. Kommt im HiFi Bereich ja eher selten vor. Vielleicht einfach mal bei NAD anfragen.
    Die Bryson kenne ich leider nicht.

  • rockline
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    • 15. Oktober 2009 um 18:16
    • #16

    Bryston 3B ist sowas wie Kult. Vor einigen Wochen hatte ich eine 4B auf dem Service liegen. Die Dinger sind schon etwas speziell, und vor vielen Jahren hatte ich selber mal 2 Stück davon in meine historischen Ampracks getüdelt. Gerne erinnere ich mich noch an die Spiralkabel für die Netzversorgung :lol:

    Die NAD Endstufen sind da schon etwas spezieller, ebenfalls sehr hochwertig aufgebaut, aber doch deutliche HiFi Handschrift. Die kanadischen Bryston gehen ja mehr in Richtung PA Bollermann.
    Ob die 20 Jahre Bryston Garantie funktioniert würde mich auch mal interessieren, ich weiß nicht ob das auf 3. und 4. Besitzer übertragbar ist. Aber ich erinnere mich an eine derartige Aktion mit dem damaligen Deutschlandvertrieb "Sun", der bei meinen ehemaligen 4B Dingern kostenlos alle Elkos und Endtransistoren im Rahmen eines Updates ausgetauscht hatte. Fand ich schon ziemlich lässig!

    Ich beschäftige mich bald mit was ganz witzigem: alte und nicht mehr rentabel zu reparierende HiFi Endstufen statte ich mit "neuem Herz" aus! Dazu habe ich mir PWM Module besorgt, mit separatem Netzteil. Klitzeklein, und Gas genug. Eine damit ausgestattete HiFi Endstufe wiegt zwar nix mehr, ist dafür aber technisch "up to date"! Klanglich geht das natürlich nicht so ganz HighEnd über die Bühne - aber 10 x besser als Schrottkübel. Das Interesse ist groß, und ein erster Transplantationspatient liegt schon im OP: wieder mal eine bildschöne Technics SE-A3 mit VU-Meter Glasfront.
    Ergebnisse kann ich bei Zeiten ja mal posten.

  • Clark
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    • 15. Oktober 2009 um 19:14
    • #17
    Zitat von &quot;j.o.&quot;

    Zurückkommend auf mein geplantes Projekt, zwei subs mit je 2 Treibern mit off. 8 ohm, reel aber 5,3, dann komme ich ja unter 4 ohm pro Kanal. Wie wird der 3B reagieren ?

    Hmmm... die 5,3 Ohm messe ich oft mit einem einfachen Messgerät an Lautsprechern. Das ist die sogenannte Ohmsche Reallast oder so ähnlich bei Messung mit Gleichstrommessgeräten.
    Die 8 Ohm, um die es geht, ist der induktive Widerstand des Lautsprechers bei Wechselspannung. Den kannst Du nicht so einfach mit einem Ohmmeter messen.
    Ich denke, dass das schon passt, dass deine beiden Speaker einzeln je 8 Ohm und parallel 4 Ohm haben.

    Für die Qualität der künstlerischen Darbietung auf der Bühne übernimmt die Tontechnik keinerlei Verantwortung.

  • Pfälzer
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    • 15. Oktober 2009 um 21:39
    • #18

    Also im Impedanzminimum sind 3 Ohm bei Hifi keine Seltenheit.

    Das Einfachste ist ein Kruzes Mail nach Kanada.
    Die Jungs kennen Ihre Geräte schließlich am besten.

    Aber so überimensioniert wie bei denen vieles ist, denke ich schon das die das können.

    Gruß Wolf

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