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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

10"/1" Box mit Ferrit und Neodym (Emi/ RCF)

  • F.A.Bi.A.N.
  • 8. Juni 2010 um 17:33
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 8. Juni 2010 um 17:33
    • #1

    Schon lange wollte ich eine Box mit dem Eminence Kappa10 bauen, nachdem ich das Chassis schon mehrfach in 4x10"-Bassgittarenboxen verbaut habe und daher um die beachtliche Haltbarkeit (auch bei Extremanwendungen) wusste.
    Gewichtiges Kopfnicken der Technikerkollegen ist quasi vorprogrammiert, wenn man ihnen einen Kappa10 in die Hand drückt - der große Ferritmagnet sorgt nicht nur für die entsprechende Optik, sondern auch ein beachtliches Gewicht. Wenn man aber mal ehrlich ist, macht sich in der Praxis eine Box, die 4-5kg weniger wiegt, deutlich besser.
    Daher habe ich mir noch einen Eminence Deltalite 2510 schicken lassen, um vergleichsweise auch damit zu entwickeln.
    Für die Hochtonabteilung habe ich, sowohl von den Abmessungen als auch vom Abstrahlverhalten im anvisierten Übernahmebereich passend, das 18sound XT1086 vorgesehen. Als Treiber ist der RCF N350 bzw. der ND350 vorgesehen - letzterer aber nur interessehalber, da ich den Treiber vorab schon gemessen habe und wenig begeistert war.

    Die Bestückungsvarianten im Direktvergleich (links komplett Neodym-, rechts Ferritchassis):

    Die Gehäuse hierfür entstanden an einem Sonntag nachmittag bei allerbestem Wetter. Da macht das basteln gleich doppelt so viel Spaß. Eine deutliche Spaß-Steigerung erlebt man bei Gehäusen, welche mit Flachdübeln verbunden werden, so wie im folgenden Beispiel:

    - Einzelteile am Boden sowie testweise zusammengestecktes Gehäuse

    - Verklebung mit D3 Weißleim - durch die eingesteckten Flachdübel verrutschen die Gehäuseteile auch dann nicht, wenn man die Spanngurte zur "Gitarrensaite" (sprich: sehr straff) spannt. Die Schraubzwingen erledigen den Rest.

    - fertig gewässertes und geschliffenes Gehäuse


    Messungen und Frequenzweiche

    Nach einigem Testhören und Vergleichshören gegen andere, technisch ähnliche Boxen mache ich jetzt den Deckel drauf und sage: "Fertig!".

    Die Weiche kommt, bis auf einen Saugkreis für den Tieftöner, mit einfachen Standardfiltern aus. Zur Phasenanpassung wird der Hochtöner gegenüber dem Tieftöner verpolt angeschlossen (siehe Sprungantwort). Die Trennfrequenz liegt bei ca. 1,4kHz, was einen Kompromiss aus Unterdrückung der Membranresonanzen des Kappa10 bzw. der Gleichmäßigkeit der horizontalen Abstrahlung darstellt.

    Gemessen habe ich in 4m Entfernung im Freifeld. Ergänzt werden die Messungen ggf. durch pegelmäßig gewichtete Nahfeldmessungen an Membran und BR-Port.
    Als Messmikrofon kam die Microtech Gefell MK201, kalibriert mit einem Klasse-2-Kalibrator von B&K, zum Einsatz.
    Auf der Softwareseite natürlich ARTA in der aktuellen Version 1.6.1..

    - F-Gang und Phase gesamt; Wege zueinander; Vergleich F-Gang mit und ohne Tieftonsaugkreis; Sprungantwort

    Wie man in der vergleichenden Darstellung zur Wirkung des Saugkreises schon sieht, wird der letzte Rest der Membranresonanz des Kappa10 deutlich abgesenkt.
    Auch im Zerfallsspektrum mit -30dB-Darstellung lassen sich keinerlei Reste davon mehr erkennen. Lediglich im Bereich >10kHz schlagen dann die unvermeidlichen Membranresonanzen des Hochtöneres bzw. Luftnichtlinearitäten zu. Die elektrische Impedanz zeigt eine einwandfreie 8-Ohm-Box, dessen Impedanzminimum bei 6,5Ohm liegt (nach DIN wäre das Kriterium, dass der Nennwert um nicht mehr als 20% unterschritten wird - im Fall einer 8-Ohm-Angabe also 6,4Ohm).

    - Periodenskaliertes Zerfallspektrum; elektrische Impedanz und Phase (Min = 6,5Ohm @ 189Hz); nichtlineare Verzerrungen bei ca. 95dB (SPL), entspricht 1w/1m

    Die Abstrahlungsmessungen muss ich wohl nicht kommentieren... in der horizontalen Ebene wird der gewünschte Winkel von 80° ab ca. 2kHz und dann sehr gleichmäßig eingehalten. Bei 1kHz liegt der Wert bei etwa 100°. Die Aufweitung bei ca. 600Hz ist der suboptimalen Aufstellung knapp über einer Grenzfläche anzukreiden - sprich ein Mess- bzw. Darstellungsfehler. In der vertikalen Ebene liegen etwa 60° an (schwieriger abzulesen - unten 35°, oben etwa 25° - nicht symmetrisch, da um die Schallwandmitte und nicht um das Horn selbst rotiert wurde). Bei der Trennfrequenz ergibt sich ein sehr kleiner, schmalbandiger Interferenzbereich.

    - Abstrahlung horizontal und vertikal

    Zu guter Letzt noch die F-Gänge bei der Box in der Monitoraufstellung. Gemessen wurde in ca. 1,5m Entfernung mit dem Mic auf Ohrhöhe.
    Das typische "Monitorloch" (entsteht durch eine destruktive Interferenz mit dem vom Boden reflektierten Schall und ändert sich in der Frequenz je nach Abstand zum Boden) liegt bei der 50°-Position bei etwa 480Hz. In der Aufstellung mit dem 70°-Winkel ist es, in etwas abgeschwächter Form, bei ca. 505Hz abzulesen.
    Beiden Aufstellungsvarianten gemein ist, dass durch die Ankopplung an den Boden die Basswiedergabe deutlich verbessert wird, so dass im Schnitt ein linearer Frequenzgang bis etwa 70Hz abzulesen ist. Für Monitoranwendungen aus einer derart kompakten Box ist das mehr als ausreichend.

    - Monitorposition 50°; Monitorposition 70°

    Abschließend noch die Frage nach dem "Klang"...
    Wer mich etwas länger kennt, der wird wissen dass ich so meine Probleme der hemmunglosen Nennung irgendwelche Vokabeln zur Beschreibung des Gehörten habe und mich tendenziell vorsichtig ausdrücke, was einfach damit zu tun hat, dass derartige Eindrücke im allerhöchsten Maße subjektiv und nicht übertragbar sind.
    Daher sage ich zu diesem Thema nur:
    Ich finde die Box nach einigem Testhören recht gelungen. Stundenlanges Musikhören ist problemlos möglich, ohne dass die Box nervig wird oder sich irgendwie mit einem besonderen "Charakter" in den Vordergrund drängt. Man könnte sie als "langweilig" bezeichnen - das trifft´s wohl am besten. Die Stimmwiedergabe ist, nach einigem Filtern und Rumprobieren, so neutral, wie es mit einer derartigen Lautsprecherkombination und passiver Frequenzweiche wohl geht - was aber nicht heißen soll, dass man starke Kompromisse hätte eingehen müssen. Das Gegenteil ist der Fall - der Kappa10pro ist ein sehr gutes Chassis für diese Anwendung.
    Ich frage mich, warum das Chassis bisher (jedenfalls meiner Kenntnis nach) noch nie jemand angefasst und für die Mitteltonanwendung verwendet hat.


    Viele Grüße,
    Fabian

    Einmal editiert, zuletzt von F.A.Bi.A.N. (13. Oktober 2010 um 21:31)

  • twinr
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    • 8. Juni 2010 um 20:20
    • #2

    sieht sehr schick aus. mich würde aber mal interessieren inwiefern dir der nd350 nicht so gut gefällt.

  • ralle14
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    • 8. Juni 2010 um 20:58
    • #3

    Interessant wäre zu wissen, wie sich die Mini-Ports im Großsignal verhalten, liefern diese wirklich noch brauchbare Ergebnisse oder klirren sie nurnoch vor sich hin? Statt "Notreflex" würde ich dann lieber die Kiste geschlossen lassen.

    Gruß, Ralle

  • DJheini
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    • 8. Juni 2010 um 21:57
    • #4

    Sehr schön und gute Größe. Gibts den Weichenplan denn auch noch hier?

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 8. Juni 2010 um 23:25
    • #5
    Zitat von "twinr"

    sieht sehr schick aus. mich würde aber mal interessieren inwiefern dir der nd350 nicht so gut gefällt.


    an dem hier verwendeten xt1086 zeigt er eine kleine anomalie, die einen zusätzlichen saugkreis erfordern würde, wohingegen der "normale" n350 nahezu störungsfrei läuft. messungen kommen später.

    Zitat von "ralle14"

    Interessant wäre zu wissen, wie sich die Mini-Ports im Großsignal verhalten, liefern diese wirklich noch brauchbare Ergebnisse oder klirren sie nurnoch vor sich hin? Statt "Notreflex" würde ich dann lieber die Kiste geschlossen lassen.


    die ports sind erstens noch nicht fertig (werden mit einem 40mm pvc-rohr verlängert) und zweitens tatsächlich nur für minimale unterstützung vorgesehen. ein kappa10 ist ohnehin eher die marke "mittenrakete".
    zu deiner vermutung, ein port mit hohem strömungswiderstand würde "klirren": du meinst wahrscheinlich strömungsgeräusche. das ist natürlich der fall. unter klirr versteht man gemeinhin jedoch die nichtlinearen verzerrungen, sprich die ganzzahligen vielfachen der grundwelle. das ist bei bassreflexresonatoren aber grundsätzlich von sehr untergeordneter bedeutung!

    Zitat von "DJheini"

    Sehr schön und gute Größe. Gibts den Weichenplan denn auch noch hier?


    nein (auch wenn ich noch nicht mal angefangen habe...).

  • audionrg
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    • 9. Juni 2010 um 07:52
    • #6

    PartyPA :D:D:)

  • madmax
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    • 9. Juni 2010 um 17:33
    • #7

    ...da mußt du aber tolerante Nachbarn haben; wenn'd Sonntagnachmittag diverse Holzbearbeitungsmaschinen anwirfst...
    Ansonsten schönes Werk! Wenns denn auch noch klingt..

    Never stop a running System

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 9. Juni 2010 um 18:11
    • #8

    ...sagen wir mal so: man kennt mich ;-).

  • lorien
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    • 10. Juni 2010 um 11:02
    • #9
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    Eine deutliche Spaß-Steigerung erlebt man bei Gehäusen, welche mit Flachdübeln verbunden werden.

    Neid :oops:
    Zuschnitte alle selbst gemacht?

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 10. Juni 2010 um 11:33
    • #10

    nein - wie der schreiner kann es keiner (wobei man bei uns ja tischler sagt, aber das reimt sich auf nichts), wobei es in diesem fall natürlich cnc-gefräst war. das kostet natürlich nicht wenig geld, aber wenn ich mir mal selbst einen ehrlichen hobby-stundenlohn bezahlen würde, ist das immer noch ein guter deal und man ist an einem nachmittag fertig mit den gehäusen. sonst hätte ich wieder zum tischler fahren müssen und dann: platte aus dem regal ziehen, auf die plattensäge wuppen, dann auf die formatkreissäge, zurecht schnipseln, winkel pi mal daumen einstellen, platten und verschnitt einpacken, nach hause fahren... und schon ist ein halber tag weg.

    die kanten bei den cnc-gehäusen müssen natürlich noch bündig gefräst, rundgefräst und das ganze gehäuse abgeschliffen und aufgehübscht werden. zudem muss man die dübel vorher alle mal ausprobieren und ggf. abschleifen, sonst steht man unter umständen doof da...

  • Thomas
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    • 10. Juni 2010 um 22:09
    • #11

    Schick Schick!
    Ich glaub den Zuschnitt und die Fräsungen für meine nächsten Kisten muss auch ein Schreiner machen :D
    Sag mal welchen Griff verwendest du? Die Fräsung verspricht einen ziemlich kleinen? Das wäre eventuell was für mein aktuelles Projekt.

    Bin echt mal auf die Messungen gespannt.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 10. Juni 2010 um 22:18
    • #12

    moin,


    das ist ein griff von red audio. davon habe ich mal ein paar gekauft, sie sind nicht unpraktisch weil sie im griff ein paar gewindebohrungen haben, aber insgesamt sind die teile schwierig einzubauen (datenblatt ist unvollständig, alle wesentlichen daten muss man selbst abmessen) und die verfügbarkeit steht auch noch mal auf einem anderen blatt.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 11. Juni 2010 um 12:47
    • #13

    nachtrag:
    ...und das ist der griff. er besteht aus zwei teilen, die über 4x m8 und 2x m4 verschraubt werden. die holzstärke, die man zwischen den beiden teilen stehen lässt, ist entscheidend, sonst treffen sich die beiden teile zu früh und haben dann im ausschnitt spiel (und klappern hoch und runter). zum nachbau, zumal es dazu kein vernünftiges datenblatt gibt, nicht zu empfehlen!

  • unknown_artist
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    • 11. Juni 2010 um 14:53
    • #14

    Wieviel Aufwand möchtest du in die passive Trennung treiben? Wieder das volle Programm mit einem Laufzeitkorrektur auf der Trennfrequenz mittels Allpass? Oder eher eine preis"werte" Lösung?

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Jobsti
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    • 11. Juni 2010 um 15:20
    • #15

    Die Griffe gefallen mir, da aus Metall.
    Ansonsten gibt's solche Größen und Formen auch beim Penn, jedoch aus Kunststoff, leider.

    Ich bau die im Deckel dann doch lieber selbst und setze ne Schale dahinter ;)
    Siehe hier

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
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  • madmax
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    • 11. Juni 2010 um 15:56
    • #16

    O.T.:
    Beim penn bestell' ich nur noch, wenn unbedingt sein muß. Paar wenige Sachen, die's seltsamerweise nur dort zu geben scheint. Hab kein Bock mehr, mich mit denen rumzuärgern.
    Miese Lackqualität bei den Blechen; mangelhafte Verpackung und dadurch Kratzer, VPE-Größen nach der jeweiligen Mondphase und resultierend daraus nur mäßige Reklamationswilligkeit.
    Und 'nen anständigen Webshop gibts auch nicht...

    Never stop a running System

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 11. Juni 2010 um 21:58
    • #17
    Zitat von "unknown_artist"

    Wieviel Aufwand möchtest du in die passive Trennung treiben? Wieder das volle Programm mit einem Laufzeitkorrektur auf der Trennfrequenz mittels Allpass? Oder eher eine preis"werte" Lösung?

    wie man sieht, habe ich das chassis schon maximal eingefräst (und habe mir was dabei gedacht ;) ).
    die laufzeitversätze sind (jeweils mit xt1086):
    deltalite 2510 und nd350 = 9,67cm
    deltalite 2510 und n350 = 12,18cm
    kappa10 und nd350 = 11,47cm
    kappa10 +und n350 = 12,54cm

  • Jobsti
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    • 12. Juni 2010 um 05:29
    • #18

    Hä?

    Mit Deltalite ist der Unterschied zwischen n350 und nd350 2,51cm,
    aber mit kappa 10 nur 1,07cm, müsste doch identisch bleiben zwischen den HTs?

    Ich bitte um den Erklärbär ;)

    hast du den Deltalite oder Deltalite II genommen?

    Anm.:
    Delta 10 eingefräst, h975 aufgesetzt mit N350, Versatz 2,15cm. (gemessen bei ~2m/2m, zwischen den Treibern)
    Da sowas aber bei 0,06ms liegt, eigentlich unkritisch.

    Edit:
    Ich frage mich wie du auf so viele cm kommst.
    Der Deltalite hat 12,4cm, eingefräst kommen wir ggf. auf 13,5cm. Das Horn hat 12,6cm (aufgesetzt ggf. 12cm), der Treiber 6cm.
    Das macht laut theoretischer Rechnung nen Versatz von 4,5cm, wenn wir rein von der Hinterkannte gehen.
    Und ich gehe nicht davon aus, dass die VC ganze 8cm hinter der Hinterkannte liegt beim Deltalite.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
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  • FF
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    • 12. Juni 2010 um 10:46
    • #19
    Zitat von "jobsti84"

    Hä?

    Mit Deltalite ist der Unterschied zwischen n350 und nd350 2,51cm,
    aber mit kappa 10 nur 1,07cm, müsste doch identisch bleiben zwischen den HTs?


    Die Frage habe ich mir auch gerade gestellt.

    [orakel]
    Je nach Treiberkombination liegen die Trennfrequenzen woanders, so dass zum mechanischen Versatz noch verschiedene Phasenwinkel dazukommen. Die wären dann bei verschiedenen Trennungen unterschiedlich.
    [/orakel]

    Gruß FF

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 12. Juni 2010 um 13:26
    • #20

    hallo,

    danke, das habe ich vorher nicht gemerkt. da muss ich wohl eine der messungen falsch abgespeichert haben. die differenz zwischen n- und nd350 muss natürlich immer die selbe sein.

    Jobsti:
    ich meinte den laufzeitversatz der schallentstehungsorte im rohzustand, sprich ohne weiche.
    was du mit deinen messungen mit dem zollstock an den chassis ("von der hinterkante" etc.) vorhast, ist mir unklar.

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