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R72 oder T80

  • 4Art
  • 5. Oktober 2011 um 16:02
  • 4Art
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    • 5. Oktober 2011 um 16:02
    • #1

    Bei uns steht ein Downsizing unserer ILive-Systeme für Kleinjobs an. Wir führen eine interne Diskussion, ob denn nun T80 oder R72. Hier der Grössenvergleich:

    T80: 63.5 x 76.8, 20kg
    R72: 54.0 x 47.1, 12kg

    Gibt's User hier im Forum, die vor derselben Fragestellung standen und sich für R72 entschieden haben? Erfahrungen? Bis zu welcher Grössenordnung werden die R72er eingesetzt und für welchen Show-Zweck?

    Besten Dank für Eure Wortmeldungen!

    4Art

    Einmal editiert, zuletzt von 4Art (5. Oktober 2011 um 19:55)

  • Online
    Loloverde
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    • 5. Oktober 2011 um 16:14
    • #2

    Howdy

    Die T80 ist nur 10cm breiter, hat aber dafür bedeutend mehr Bedienelemente auf der Oberfläche. Ist IMHO flexibler, geht in Kneipen, aber auch für normale Bands. Und wenns noch kleiner sein soll, kommt der Laptop zum Zuge.
    Das R72 kann ich gar nicht würdigen, da die entscheidenden Vorteile des iLive hier wegfallen.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • 4Art
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    • 5. Oktober 2011 um 19:57
    • #3

    Jetzt ist die Frage: Was ist breit, was ist tief... Die T80 ist doch 30cm breiter. Immerhin - und auch 8kg leichter. Das ist für uns alte Männer durchaus ein Argument :D Setzt denn hier niemand das R72 ein?

  • Online
    Loloverde
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    • 5. Oktober 2011 um 23:01
    • #4

    Dachte der erste Wert ist die Breite. Tja, erst denken, dann schreiben.

    Aber in http://www.iliveuser.de/ sieht man das nur 10 von 111 Usern ein R72 haben.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • sw474
    Gast
    • 6. Oktober 2011 um 00:07
    • #5

    Hallo allerseits.

    Sowohl T112 als auch R72 am Start.
    Wenn die T112 vermietet ist mache ich selbst mit der R72 auch schonmal bis zu 32 Kanäle mit 6 FX und 4 Monitorwegen... aber dann muss man wirklich fit drauf sein (auf dem Touchscreen!)! Einem Fremdmischer würde ich das definitiv nicht antun (und mir sonst auch nicht).
    Schön ist, dass man die R72 problemlos allein bewegen kann und sie wirklich minimalen Platz einnimmt. Aber der angedachte Einsatzbereich ist hier mehr für Industrie-Jobs (PC, Zuspieler, 5 Mikrofone) sowie Singer-Songwriter Sachen (Gitarre, Vocal, Cajon, 1-2 Monitorwege), etc.
    Ich habe die R72 in ein Case mit passender Schräge oben und einer HE darunter mit TASCAM SS-CDR1 gebaut.

    Gruß, Stefan

  • remix2003
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    • 6. Oktober 2011 um 07:44
    • #6

    Stimme dem Stefan zu. Ich arbeite auch auf R72 und T112 mit div. IDR´s. R72 verwenden wir fast ausschliesslich für Business Jobs. Ich mache auch hin und wieder eine mir bekannte Band mit 24Ch und 6 In Ear Wegen damit. Geht auch-schön und komfortabel ist es aber nicht unbedingt.

  • Botex
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    • 6. Oktober 2011 um 09:11
    • #7

    Kann mich sw474 + remix2003 auch anschließen. Haben eine R72 + eine T112 und für kleinere Jobs (paar Mics, Zuspieler, 1-2 Monitorwege usw) ist die R72 super. Schon alleine wg. der Größe ist das Handling alleine gut machbar.

    Kommt halt drauf an, was für Jobs damit gemacht werden sollen! Wenn Du überwiegend Jobs damit machen musst, bei denen Du oft/viel in die einzelnen Wege (EQ usw) eingreifen musst und das Transportvolumen und -handling keine große Rollen spielen, dann wohl eher die T80. Allerdings ist man mit ein wenig Übung auch relativ fix auf dem Display der R72!

  • 4Art
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    • 6. Oktober 2011 um 09:27
    • #8

    Wie gesagt, haben wir die grossen Systeme. Es geht in der Tat vor allem um Industriejobs à la (die ihr wahrscheinlich alle kennt bis zum zusammenbrechen):

    1 Rednermic
    Moderator mit Handsender
    Podiumsdiskussion mit 4 - 10 Headsets
    Pausenclown
    DVD/Notebook-Abspieler
    ...und im besten Fall noch etwas Kunst (A Capella oder Singer/Songwriter)

    Die IDR48 kann immer irgendwo versteckt werden. Und ich stelle mir halt vor, dass eine Fadererweiterung über IPadapp (schon vorhanden) das ganze etwas komfortabler macht.

  • wora
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    • 6. Oktober 2011 um 14:15
    • #9

    ich überlege mir auch seit längerem, meine T112 mit einem kleineren pult zu ergänzen.
    die mischgeschichte über laptop gefällt mir nicht so, das geht zwar, aber der zugriff ist mir zu langsam und der behringer USB controller ist mir einfach zu wackelig.
    für mich wäre die R72 die interessantere variante, der sprung zur T80 wäre mir nicht gross genug.
    vor allem, weil ich die bequem im "handgepäck" unterbringen könnte, was das mitreisen im bandbus deutlich vereinfachen würde. allerdings finde ich die R72 relativ teuer, sonst hätte ich sie schon längst gekauft.

    man kann die fader der T112 mit der R72 zwar nicht so einfach ersetzen, was vermehrtes umschalten in den ebenen erforderlich macht, aber wenn man auf dem system fit ist geht das mit sicherheit viel besser als mit der laptop-lösung. vor allem die guten OLED beschriftungsfelder helfen da enorm bei der übersicht in den vielen ebenen!

    für die beschriebenen industrie-jobs mit wenigen kanälen würde ich von vorneherein auf die R72 setzen. dazu noch einen laptop danebenstellen und alles ist gut.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TONMIKE
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    • 6. Oktober 2011 um 15:29
    • #10

    So, dann auch mal mein Statement PRO R72.

    Ich benutze auch T112 und R72 wobei T112 zuerst da war. Als alter Analogfreak war für mich ursprünglich auch der Channelstrip der entscheidende Vorteil des Ilivesystems und kaufentscheidend.

    Jedoch auf Grund vieler Jobs bei denen es auf klein, leicht und Platz sparend ankam, testete ich die R72, die mir Markus Sinsel freundlicherweise 2 - 3 Monate zur Verfügung stellte, bevor ich kaufte.
    Ich habe dann gekauft und nie bereut, denn mittlerweile ist für mich der entscheidende Vorteil des Ilivesystems, dass ich bis hin zur kleinsten Oberfläche und sogar bis zum Editorbetrieb das System gänzlich ausschöpfen kann ohne Abstriche.

    Mittlerweile arbeite ich zu 80% bei eigenen Mixjobs mit der R72, egal wie groß die Produktion ist. Meine Arbeitsweise hat sich so auf die R72 angepasst, dass ich keine Unterschiede in der Zugriffsgeschwindigkeit gegenüber der T112 feststellen kann.
    Es ist sogar so, dass ich mittlerweile auf der T112 den Channelstrip nicht mehr benutze und auch nicht vermisse.

    Also, wenn's klein und leicht sein soll, dann richtig und die R72. Eure Arbeitsweise wird sich in sehr kurzer Zeit dem System anpassen.

    wora: Wenn du jetzt so weit bist, dann üben wir das am 16.12. mal mit der R72. Du kannst dir ja im Editor schon mal ein nettes Layout zusammenbasteln :D

    Grüßle Mike

  • wora
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    • 6. Oktober 2011 um 23:30
    • #11

    TONMIKE:
    das muss ich mir nochmal gut überlegen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mäsu
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    • 7. Oktober 2011 um 06:04
    • #12

    Wir haben uns auch fürs R72 als Ergänzung zur T112 entschieden. Argument war klar die Grösse. Mittlerweile mache ich viele Rockkonzerte mit 32 Kanälen damit.
    Ein gut durchdachtes Layout ist hier einfach noch wichtiger als bei den grossen Pulten um den Überblick zu behalten. Und es ist Gewöhnungssache das man öfter zwischen den Layern umschalten muss. Das macht die Arbeit ein bisschen "unruhiger".
    So "grosse" Jobs würde ich einem Gasttech aber nicht unbedingt zumuten. Für Industriejobs mit einer handvoll Kanälen ist das R72 aber ideal.

    Nimm meine Augen und schau!

  • guma
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    • 7. Oktober 2011 um 07:06
    • #13
    Zitat von "TONMIKE"


    Es ist sogar so, dass ich mittlerweile auf der T112 den Channelstrip nicht mehr benutze und auch nicht vermisse.

    Schön zu hören, dass auch andere Menschen diese "Lichtorgel" nicht unbedingt brauchen. an dieser Stelle ein ordentlicher zweiter Schirm ( oder ne Ablagefläche fürs ipad :D:D:D:D:D8) :lol: ) mit richtig auswählbarem Informationsgehalt statt "Lichtorgel -umschalt- nix" würde ich viel hilfreicher finden und jetzt bitte keine Diskussion über Bildschirme und Lichtverhältnisse.

  • 4Art
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    • 7. Oktober 2011 um 08:45
    • #14

    Danke für die Infos. Damit wird's nun wohl definitiv ein R72.

    Zum Thema "Lichtorgel" nur soviel: Es ist immer wieder funny zu beobachten, wie man bei Fremdtechnikern bei der Herangehensweise an's ILive bemerkt, welche Digipult-Technologie sie am meisten beherrschen bzw. bevorzugen :D und vor allem mit wem oder was selbige primär Blickkontakt pflegen...

  • wora
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    • 7. Oktober 2011 um 12:30
    • #15
    Zitat von "guma"

    Schön zu hören, dass auch andere Menschen diese "Lichtorgel" nicht unbedingt brauchen. an dieser Stelle ein ordentlicher zweiter Schirm ( oder ne Ablagefläche fürs ipad :D:D:D:D:D8) :lol: ) mit richtig auswählbarem Informationsgehalt statt "Lichtorgel -umschalt- nix" würde ich viel hilfreicher finden und jetzt bitte keine Diskussion über Bildschirme und Lichtverhältnisse.

    warum willst du denn keine diskussion darüber?
    ich weiss ja, das du eine abneigung gegen den channelstrip hast, aber du solltest nicht davon ausgehen, das diese aversion von allen technikern geteilt wird.
    die ilive kann man jedenfalls selbst im vollen sonnenlicht bedienen, die LED´s der "lichtorgel" sind ja hell genug einstellbar, auch die kanaldisplays sind dann hervorragend lesbar.
    einzig der touchscreen ist dann schwer ablesbar, was aber völlig normal ist, zumindest solange es noch keine sonnenlichttauglichen touchscreens in digitalpulten gibt. und genau das ist meine kritik an einigen anderen pulten...

    den grossen channelstrip an der T112 finde ich klasse, die übersichtlichkeit (vor allem der EQ sektion) könnte man aber noch verbessern. ich habe dazu schon eine idee weitergegeben, mal sehen ob das umgesetzt wird.

    das erste jahr mit iLive habe ich mit einer 80er verbracht, und in der tat habe ich danach noch sehr oft die dynamics direkt am schirm bearbeitet und nicht am channelstrip, zum teil mache ich das auch immer noch. ich denke das ist reine gewöhnungssache.
    wie man da genau vorgehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. es gibt ja folgende möglichkeiten:
    -channelstrip
    -touchscreen
    -PC oder MAC per editor-software (mehrere gleichzeitig nutzbar!)
    -iPad (Mixpad)
    -iPhone (Tweak)

    und wer den channelstrip der grossen surfaces partout nicht mag, kann sich ja mehrere iPads davorstellen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 4Art
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    • 7. Oktober 2011 um 12:37
    • #16
    Zitat von "wora"

    und wer den channelstrip der grossen surfaces partout nicht mag, kann sich ja mehrere iPads davorstellen ;)

    ...so nach dem Motto: "Wenn ich gross bin, will ich auch ein VI6 sein" :D

  • wora
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    • 7. Oktober 2011 um 14:10
    • #17

    ja, nur viiiel günstiger ;) ;)

    nein, scherz beiseite. die beiden pulte kann man nicht direkt vergleichen.
    iLive geht den weg der "ein-kanal-bedienung" pult, was einfach preisgünstiger zu realisieren ist als eine "viel-kanal" oberfläche. die Vi oberfläche gefällt mir zwar auch gut, aber jedes konzept hat eben seine vor- und nachteile. die übersichtlichkeit der iLive durch die farbigen und grossen kanaldisplays ist meiner erfahrung nach im moment nicht zu toppen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 7. Oktober 2011 um 15:36
    • #18
    Zitat von "wora"

    .... ich weiss ja, das du eine abneigung gegen den channelstrip hast, aber du solltest nicht davon ausgehen, das diese aversion von allen technikern geteilt wird.
    ....

    Es ist genau umgekehrt: Ich freue mich wie gesagt, dass ich jetzt sehe, dass ich nicht der Einzige bin, der die Lichtorgel nicht mag. :lol:

  • TONMIKE
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    • 8. Oktober 2011 um 13:04
    • #19
    Zitat von "guma"

    Es ist genau umgekehrt: Ich freue mich wie gesagt, dass ich jetzt sehe, dass ich nicht der Einzige bin, der die Lichtorgel nicht mag. :lol:

    Moin Guma, also wenn du dich mit diesem Satz auf meine Aussage beziehst, muss ich richtigerweise das letzte Wort "mag" deines Satzes durch "braucht" ersetzen. Erst dann entspricht es meinen Gedanken. :wink:

    Ansonsten bin ich da ehrlich gesagt eher mit Wora und sehe den Channelstrip als eine weitere Möglichkeit des Zugriffs auf viele Parameter, die bei Sonneneinstrahlung auf den Screen wirklich einen großen Vorteil darstellt.
    Dass ich den Strip nicht mehr benutze, resultiert ja vor allem durch die, an die R72 angepasste, Arbeitsweise.

    Dennoch kann ich mich über die Bezeichnung "Lichtorgel" hervorragend amüsieren :D

  • Pfälzer
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    • 9. Oktober 2011 um 21:50
    • #20

    Gruß in die Runde,

    auch wenn ich Ilive Neuling bin und gerade meine ersten Gehversuche mit der T80 mache.
    Die einen sprechen abwertend von Lichtorgel, ich finde das die verschiedenen Farben die Übersichtlichkeit stark unterstützen.

    Ich würde mal sagen, jedem seins.
    Dafür gibt es ja so unterschiedliche Konzepte.

    Das einzige was mich wirklich stört: Ich machte bisher einen großen Bogen um angebissene Äpfel und werde mir jetzt mangel Alternative ein Ipad kaufen müssen weil die Ipad App wirklich cool ist. Ich mag noch garnicht an den Hohn und Spott der Kollegen denken :x :oops:

    Gruß Wolf

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