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Mal wieder ein bisschen ILive

  • 4Art
  • 10. Januar 2014 um 13:41
  • Jens Droessler
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    • 20. Januar 2014 um 17:14
    • #81
    Zitat von "voetter1"

    Kurze Sinnfrage: Für was soll Dante sein wenn die Verarbeitung der Signale im Mixrack stattfindet? Das ganze müsste ja dann wieder in eine andere Schnittstelle verpackt werden um die Steuersignale von der Oberfläche zum Mixrack zu transportieren - dann stellt sich die Frage - warum Dante für das lizensieren?
    Oder wäre es mit Dante möglich die Steuerdaten vom Surface zum MixRack zu übertragen?


    Dante ist kein Netzwerk, sondern ein Protokoll, das über Ethernet übertragen wird. Mit heutzutage an jeder Ecke vorhandene und standardisierten Techniken kann man Dante parallel zum normalen Netzwerkverkehr laufen lassen. Warum Dante? Weil heute sehr viele Geräte Dante sprechen. Es gibt Endstufen oder Controller, die Dante sprechen, Funkmikroempfänger, in Zukunft sicherlich auch IEM-Sender. Multitrack-Aufnahmen und Zuspielungen... Dante funktioniert wie Ethernet es erlaubt, also keine Einzelverbindung wie ACE, von einem Gerät zum anderen und das wars, sondern Dezentrale Sternverteilung ist möglich. Du hast beim Surface einen Ethernet-Switch, da steckt die Leitung zur Bühne dran, oder sogar zwei aus Redundanzgründen, zudem dein Notebook, was neben dem Editor auch noch eine Multitracksoftware zum Mitschneiden laufen hat. Nebenbei steckt auch noch ein Router für WLAN und somit iPad-Bedienung dran, weiterhin eine Artnet-fähige Lichtkonsole oder eben ein DMX-nach-Artnet-Wandler. Auf der Bühne gibts dann wieder einen Switch, wo neben iDR noch z.B. Lab Gruppen PLM oder Nexo NxAmp4x4 für FOH-PA und Monitore dranhängen, die Shure ULX-D Empfänger auch. Auf der Bühne gibts evtl. noch verteilt 8er Input-Boxen, alles per Ethernet angebunden. Vom Switch gehts dann natürlich auch wieder auf das Lichtnetz etc. Einfacher kanns von der Verkabelung her kaum sein, gepatcht werden muss natürlich weiterhin. Aber kein Signal muss mehrfach hin und hergewandelt werden, keine Verluste. Bei Yamaha klappt das schon...

    Preis: Gemessen an GLD ist selbst die iLive-T überteuert. Die iDRs haben einen vernünftigen Preis, aber die Surfaces... Eine T80 hat die gleichen Bedienelemente wie eine GLD80, die noch DSPs mitbringt, kostet aber mehr. Von besserer Verarbeitung kann man bei der T auch nicht reden. Daher würde ich sagen, eine neue Version der T80 darf maximal 3500 Euro kosten, inkl. Dante etc.!

  • voetter1
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    • 20. Januar 2014 um 17:33
    • #82

    Jens - bei dir kauf ich eine! :D

  • simonstpauli
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    • 20. Januar 2014 um 18:24
    • #83
    Zitat von "Pfälzer"

    Wenn ich mich an eine andere Diskusion erinnere bei der ein Kollege nahezu keine Auswahl an Netzwerkkabeln hat muss ich sagen das ich die DSPs auf der Bühne eigentlich als großen Vorteil sehe.
    Deutlich geringere Datenraten ermöglichen ein robusteres Signal.

    Gruß Wolf


    Nicht nur das. Ich schätze es sehr, den Soundcheck an der perfekten Position zu machen und danach das Surface einfach an den FOH zu rollen. Oder kleine Baustellen ganz ohne Surface zu fahren. Oder nach der Band bei DJ-Ausklang schon mal den FOH komplett abzubauen.
    Oder eine Tour Probe mit einer T112 und die Tour mit einer R72, den super wichtigen Gig mit Videodreh dann wieder mit T112 zu fahren, ohne sonst etwas zu ändern.
    Es kommt einfach auf die eigenen Prioritäten an, ob man den DSP im Pult oder in der Stagebox haben möchte.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Marian Humann
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    • 20. Januar 2014 um 18:30
    • #84
    Zitat von "Pfälzer"


    Für 2 k€ bau ich Deine Ilive so um das der Schriftzug leuchtet. Du darfst Dir sogar die Farbe raussuchen :wink:

    Irgendwie war mir klar dass sowas kommt :D

    Meinte damit aber eher die iLive 2. Mehr Bling-Bling -> gefühlt mehr "Wert". Eine Pro 6 leuchtet ja auch so schön :P

  • Jens Droessler
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    • 20. Januar 2014 um 21:42
    • #85

    Naja, das Bling Bling bringt viele Profis eher dazu, was anderes zu kaufen. O-Ton des Chef-Tonlers einer nicht ganz kleinen Firma zur iLive "Klingt zwar ganz gut, aber ich brauch keine russische Raumstation".

    Weitere Einsatzmöglichkeit der iDR: Signalmanagement. Zwei Livepulte, zwei DJS, zig Auspielwege (Front, Fills, Subs, Monitorwege) und alles soll mit allem funktionieren. Dafür nehm ich eben auch gern eine iDR, die per Notebook konfiguriert und per iPad nachjustiert wird.

  • wora
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    • 20. Januar 2014 um 22:41
    • #86
    Zitat von "Jens Droessler"

    Naja, das Bling Bling bringt viele Profis eher dazu, was anderes zu kaufen. O-Ton des Chef-Tonlers einer nicht ganz kleinen Firma zur iLive "Klingt zwar ganz gut, aber ich brauch keine russische Raumstation".

    na, was der herr dann wohl zur Vi-serie sagt? :D


    was die vorteile von DSPs direkt an der I/O box angeht, so haben wir hier nun sicher genügend argumente für diese bauart gefunden.
    die aussage von marcoboy, das die nachteile überwiegen würden, darf man somit sicher als widerlegt betrachten.


    ich finde es übrigens toll, wie viele interessante ideen hier so zusammengekommen sind.
    hoffentlich lesen die entscheidungsträger auch mit :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 20. Januar 2014 um 23:59
    • #87
    Zitat von "wora"

    na, was der herr dann wohl zur Vi-serie sagt?


    Gerade dieser Herr hat zig Vi6 und Vi4 im Lager stehen...

  • e-on
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    • 21. Januar 2014 um 01:04
    • #88

    mit russischer Raumstation meint der Herr das Design der ilive und da muss ich ihm vollends Recht geben

    :?:

  • guma
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    • 21. Januar 2014 um 06:30
    • #89

    Ich nehme an, dass mit 'russischer Raumstation' das gemeint ist, was ich liebevoll "Lichtorgel" genannt habe. Die Diskussion darüber ist leider müßig, weil das offensichtlich von den Anwendern geliebt wird und schlicht Geschmackssache ist. Mir ist der Informationsgehalt im Verhältnis zum dafür verbrauchten Platz zu niedrig.

  • 4Art
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    • 21. Januar 2014 um 07:02
    • #90

    Genau. Und ausserdem fehlen mir immer noch die Gerüchte :wink: Es gibt ja doch einige Menschen hier im Forum mit durchaus vorhandenen Connections zu AT Deutschland :D

  • wora
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    • 21. Januar 2014 um 12:30
    • #91
    Zitat von "Jens Droessler"


    Gerade dieser Herr hat zig Vi6 und Vi4 im Lager stehen...


    das verstehe ich nicht ganz.
    die Vi sieht ja viel eher nach nem "raumschiffkontroller" aus als die iLive. zumindest wurde ich bei der arbeit daran schon mehrmals gefragt, was denn das für ein "raumschiff" wäre. diese frage habe ich an der iLive noch nie gehört.
    na ja, für mich ist das ein gutes beispiel von "ich brauche jetzt irgend ein argument"... :D


    was den informationsgehalt des channelstrips an der iLive angeht, so darf man da sicher sagen dass hierfür wirklich viel platz benutzt wurde. es geht natürlich auch deutlich kompekter. andererseits war der platz eben auch da, also, warum sollte man daran sparen?
    der rest ist geschmackssache.
    ich benutze den channelstrip übrigens nur, um an den entspechenden knöpfen zu drehen und die passenden tasten zu drücken. durch die gute räumliche trennung aller knöpfe geschieht das auch immer absolut zielsicher, da habe ich mich überhaupt noch nie vergriffen ;)
    die informationen hole ich mir aber fast ausschliesslich vom bildschirm!

    bei einer zukünftigen version darf der channelstrip daher gerne deutlich kompakter ausgeführt werden. aber solche nützlichen features wie diese grünen select-tasten zum reinhören in die einzelnen stationen des kanals müssen zwingend erhalten bleiben!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david kammerer
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    • 21. Januar 2014 um 14:04
    • #92

    Hi wora,

    ich glaube guma meint die OLED-Displays je Fader, in denen ja nur Name, PAN und ein paar andere Dinge stehen. Hier könnten ja auch (wenn die Displays einen Ticken größer sind) z.B. Infos über alle Aux Send zu sehen sein.

    Grüße
    David

  • guma
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    • 21. Januar 2014 um 14:29
    • #93

    Das ist natürlich Nonsense, denn die großen farbigen OLEDs sind für mich schon immer eine der besten Eirichtungen an dem Pult. Ich denke, ich bin vom Rest der Leser schon richtig verstanden worden, was mit "Lichtorgel" gemeint ist.

  • david kammerer
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    • 21. Januar 2014 um 14:49
    • #94

    ok, dann hab ich das falsch verstanden... :(

  • david kammerer
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    • 21. Januar 2014 um 14:55
    • #95

    Dann geht es mir aber ähnlich, wie wora: Ich finde die Anordnung der Potis für den Kanalzug lobenswert übersichtlich. Lediglich die LED Kränze zu ungenau in der Darstellung. Hier könnten aber auch OLED-Ringe Abhilfe schaffen, die genauer sind. Evtl. zusätzlich zu jedem Poti noch ein zweites kleines Display, das den numerischen Wert anzeigt.
    Grüße
    David Kammerer

  • Online
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    • 21. Januar 2014 um 14:57
    • #96

    guma
    Ehlich gesagt ging ich auch immer davon aus Dir genau diese bunten Minidisplays (die übrigens keine OLEDs sind) misfallen. Wir diskutierten sogar schon drüber.
    Ich: toll
    Du: Uhhhh viel zu bunt

    Hmmmmmmm......
    Ich steh auf dem Schlauch :(

    Aber da wir gerade Wunschkonzert haben: Ich wünsche mir das ich mir auf den externen Bildschim eigene Anzeigen unabhängig vom Pultmonitor legen kann. Das wär toll! :D


    An sonsten bin ich eigentlich recht zufrieden mit dem Pult.

    Gruß Wolf

  • guma
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    • 21. Januar 2014 um 15:08
    • #97
    Zitat von "Pfälzer"

    guma
    Ehlich gesagt ging ich auch immer davon aus Dir genau diese bunten Minidisplays (die übrigens keine OLEDs sind) misfallen. Wir diskutierten sogar schon drüber.
    Ich: toll
    Du: Uhhhh viel zu bunt

    Nö, mich stört schon immer nur die "Lichtorgel" und nicht die Minidisplays, die erlauben bei entsprechender Gestaltung perfekt zu sehen, in welchem layer man gerade ist. Was ist das denn technisch, wenns nicht OLED ist ?
    Ich hätte gern: grösserer Schirm und dafür weniger Lichtorgel :D

  • Online
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    • 21. Januar 2014 um 16:25
    • #98

    Ok das Bunte ist Geschmackssache und kann daher nicht ausdiskutiert werden.

    Aber eine Kleinigkeit fiel mir noch ein, die sogar mit einer der nächsten Softwareversionen zu beheben ist:
    Der Encoder mit dem man im Bildschirm die Menülisten scrollt ist bei manchen Menüs extrem schnell eingestellt so das man nur ganz vorsichtig daran drehen kann. In anderen Menülisten muß man verleichhbar endlos kurbeln um dort hin zu gelangen wo man will.
    Eine überall gleiche und Sinnvolle Empfindlichkeit wäre was feines!

    Gruß Wolf

  • marcoboy
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    • 21. Januar 2014 um 16:35
    • #99
    Zitat von "wora"


    was die vorteile von DSPs direkt an der I/O box angeht, so haben wir hier nun sicher genügend argumente für diese bauart gefunden.
    die aussage von marcoboy, das die nachteile überwiegen würden, darf man somit sicher als widerlegt betrachten.

    99,9999% Aller Autos haben 4 Räder der Rest fährt auch mit 3. Wir haben ja nur über die praktischen Vorteile gesprochen nicht was es technisch Bedeutet.

    Im Grunde ist es heute egal wo der DSP sitzt, beides ist Technisch machbar. Aber was will der Kunde? Es so billig wie möglich. Die Lösung in den Stageboxen ist mit Abstand die teuerste und technisch Aufwändigste. Warum?

    Nehmen wir mal an man bietet 3 Formate der Boxen 8 Inputs , 16, 32 z.Bsp. In jeder Box muss ein DSP der den vollen Leistungsumfang des Pultes zur Verfügung stellen kann. Eigentlich egal wie viele Kanäle hinten dran hängen. Dann müssen alle Boxen synchronisiert und die Busses der DSPs verbunden werden. Steuersignale zwischen den Einheiten kommen hinzu. Alles das ist extrem Aufwändig und schlägt sich im Preis nieder.

    Das für ein wirklich wahres Argument "man kann sie Einzeln mit einen Editor benutzen".
    Es leuchtet ein das ein großer DSP im Pult die günstigste und bessere Lösung ist.

    Das bei der iLive dies so ist war glaube ich er historisch bedingt. Damals traute man dem Digitalcore nicht. Was gab es bei der Einführung für Meinungen. Da ist es egal ob die Probleme teilweise selbst verschuldet waren.

    Der Preis ist ein Faktor mit Gewicht. Ich denke er das man die Technologie der ARs weiter ausbaut. Ewt das man zwei AR2412 kaskadieren kann oder das es Boxen mit 96KHZ geben wird für die iLiveII.

    Wenn ich die AR2412 so nutzen möchte ohne das GLD mitzuschleppen kann ich auch ein QU-16 kaufen. Habe am Ende mehr nutzen und fahre damit günstiger als wenn in der AR2412 ein DSP wäre. Dann wäre die Kiste mit Sicherheit doppelt so teuer.

  • Marian Humann
    Verifiziert
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    • 21. Januar 2014 um 16:37
    • #100
    Zitat von "Pfälzer"


    Eine überall gleiche und Sinnvolle Empfindlichkeit wäre was feines!


    Oder ein zweistufiges Poti. Rausziehen für hohe Empfindlichkeit, reindrücken für niedrige. :)

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