Detailaufnahme:
und noch ein Bildchen
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Edel Deluxe :shock: Das habe ich so nu auch noch nie gesehen :?
Hm... ist ja gut gemeint aber beide Varianten haben einen Haken, die Kraft wird nicht senkrecht auf den Aufnahmepunkt gebracht. Ideal wäre es wenn der Schäkel groß genug wäre das er links und rechts am Aufnahmepunkt vorbei geht und die Schraube durch diesen durch dann fände ich das ganz ok. Aber so, der Schäkel bzw. die Ringschraube seitlich vom Aufnahmepunkt ist grenzwertig!
An 4 von diesen Punkten hingen ca. 400 - 500 kg (zusammen), asymetrisch verteilt.
Kenne keine Zeltstatik, die das hergibt.
Wie du richtig bemerkt hast Kracky, werden die Stäbe nicht auf Zug, sondern auf Biegung belastet.
Das Auge ist für's Aufhängen der normalen Zeltbeleuchtung.
Da wird ein Stahlseil durchgezogen, an welchem nach Aufbau des Zeltes dann ohne Leiter die Lichtampel hochgezogen bzw. abgelassen werden kann.
Für viel mehr als 100 Kilo wirds kaum zugelassen sein...
Hallo Leute,
da sind wir wieder in der 100sten Zeltdiskussion. Ich bin sicher, dass das Hauptproblem nur ist, dass es einfach keine zuverlässige Aussagen über die Belastbarkeit dieser Punkte gibt (Statik). Ich bin auch sicher, dass so ein Punkt ohne Problem an der Stelle schon 500 kg hält. (Das kann bereits eine M6 Schraube entsprechender Güte). Nur kann einem das halt keiner versichern. Bitte bedenkt: In Bayern und Österreich haben die Zeltverleiher Zelte, die mit vielen Tonnen Schneelast berechnet sind. Somit sind diese Lasten im Sommer frei. Aber wo die wie eingebracht werden dürfen steht halt nirgends. Bei den aufgeführten Bildern sehe ich auch bei den verwendeten Materialstärken und Biegeradien überhaupt keine Gefahr bei 500 kg Belastung pro Punkt. Es bleibt aus meiner Sicht eben der Unsicherheitsfaktor Zeltstatik. Trotz allem würde ich so etwas vermeiden, alleine schon damit solche Diskussionen nicht aufkommen. Ich denke mit Kederschienenklemmen hat man halbwegs sinnvolle Werkzeuge bekommen, die in dem Belastungsrahmen (75kg pro Punkt) wohl auch kritischen Überprüfungen stand halten. Alles darüber hinaus sollte man eher mit Groundsupport angehen.
Viele grüße
Tobias Kammerer
.... Zelt -> Zeltbauer (Hersteller)
er weiß wo welche Kräfte einfließen dürfen.
Hebelkräfte die mit dem blosem Auge auf dem Foto erkennbar sind, wie welches Material verwendet wird
und dann ein verbindliche Aussage..... heiß :roll:
Bild 1:
Kette muss um die Strebe!
Motor hänge dadurch schon nicht mehr gerade
wie rechne ich die "schräg" und "schäbs" Belastung?
Bild 2:
ich persönlich würde diese Gefrickel nicht so machen.
Bild 3:
sehr schön zu sehen wie die Kette um die Strebe muss
wie wird so eine Belastung gerechnet?
für den Restdeutschland:
"schäbs" = krumm, schief, ....
Zitat von "Reini".... Zelt -> Zeltbauer (Hersteller)
er weiß wo welche Kräfte einfließen dürfen.
Der durchschnittliche, kleine Zeltbauer (=Schausteller) ist nun nicht gerade das, was ich unter Kompetenz in Statikfragen verstehe.
Die lokalen Festzeltbutzen, die ihren Krempel auf jede 2. mittelständische Firmenfeier stellen, die scheren sich hier in der Gegend einen §$%&'#! um Fragen wie Ballastierung, Untergrund, Standsicherheit. Da werden auch auf normalen Parkplätzen Zeltnägel gesetzt, wo mit 100%iger Sicherheit die Abwasserleitungen auf Parkplätzen lang laufen - direkt neben einen Gullideckel.
Die sagen dir auch ganz enstspannt zu, dass du ins Zelt ruhig dein Licht reinhängen kannst - das machen sie ja auch so.
Zitat von "treibsand"
Der durchschnittliche, kleine Zeltbauer (=Schausteller) ist nun nicht gerade das, was ich unter Kompetenz in Statikfragen verstehe.
Die lokalen Festzeltbutzen, die ihren Krempel auf jede 2. mittelständische Firmenfeier stellen, die scheren sich hier in der Gegend einen §$%&'#! um Fragen wie Ballastierung, Untergrund, Standsicherheit. Da werden auch auf normalen Parkplätzen Zeltnägel gesetzt, wo mit 100%iger Sicherheit die Abwasserleitungen auf Parkplätzen lang laufen - direkt neben einen Gullideckel.
Die sagen dir auch ganz enstspannt zu, dass du ins Zelt ruhig dein Licht reinhängen kannst - das machen sie ja auch so.
Genau!
Zitat von "tobias kammerer"Genau!
dass heißt, ihr sprcht gerade jedem Zeltbauer seine Kompetenz ab; pauschal?
Zitat von "Reini"
dass heißt, ihr sprcht gerade jedem Zeltbauer seine Kompetenz ab; pauschal?
Nein dem durchschnittlichen kleinen (Siehe Zitat oben).
Tobias
Zitat von "tobias kammerer"
Nein dem durchschnittlichen kleinen (Siehe Zitat oben).Tobias
Da wäre mein durchschnittlich kleiner Zeltbauer aber nu gar nicht erfreut drüber.
Es sollte bekannt sein, daß Pauschalaussagen generell falsch sind.
Aber ja - bei den meisten Zeltbauern (oder zumindest deren Handlangern) würde ich den Satz von oben auch unterschreben. Dürfte aber auch davon abhängen, ob man eher mit der Abteilung Gartenpavilion oder Flugzeughangar zusammenarbeitet.
Was ist denn die Kompetenz des Zeltbauers? Er muss eine Richtmeister als Aufsichtführenden haben und sollte das, was im Baubuch steht eins zu eins umsetzen. Das ist "eigentlich" eine einfache Aufgabe. WEnn ich mir jetzt mal in mein Gedächtnis rufe, was ich diesen Sommer so beobachten durfte, muss ich zumindestens am gunte Willen bei Zeltbauer zweifeln. Es ist schon doof, wenn es auf größeren Festivals Kollegen gitb, die dafür da sind die Bauabnahmen vorzubereiten und dazu alle Aufbauten anhand des Prüfbuchs kontrollieren, BEVOR die Bauaufsichtsmenschen sehr schlechte Laune bekommen. Ergebnsi: 90% der Zelte nicht nach Baubuch... Schön bescheuert, weil dann eben nachgearbeitet werden muss...
Das ist natürlich weniger schön ein solcher Ergebnis zu hören. Daher arbeite ich nur mit einem Zeltbauer zusammen, der hat seine Zelte selbst entwickelt und geplant, lässt die bei einem großen deutschen Hersteller so für sich fertigen und kann die Statik für jedes Zelt auch nach 4 Maß noch auf dem Bierdeckel auf 4 Nachkommastellen berechnen.
Wahrscheinlich wurde eine Sache im Zusammenhang mit rigging in Zelten in früheren Diskussionen bereits erwähnt, trotzdem nochmals, weil man gar nicht oft genug darauf
hinweisen kann:
In einem Zelt haben wir es mit dynamischen Lasten zu tun, und die lassen sich nur
schwer berechnen. Ein Zeltbauer hat mir das mal wie folgt erklährt:
Ein Zeltdach eines 7o meter Zeltes hat eine enorme Windangriffsfläche.
Bei einem Gewitter oder Sturm (in Deutschland im Sommer gar nicht so selten) kann
eine Windböe auf das Zeltdach drücken. Das Dach senkt sich dann stellenweise und
federt wieder zurück. Je nach Windstärke um mehrere Zentimeter. Alles was unterm
Dach hängt erfährt dabei durch die unregelmäßigen Auf- und Abbewegungen enorme Beschleunigungskräfte.
Alles was bei Windstille safty ausschaut kann dann plötzlich zu schwach dimensioniert
sein.
Schon aus Haftungsrechtlichen Gründen wird kein Zeltbauer jemals irgeneine Garantie
für die Belastung irgendwelcher Flugpunkte geben. Die Empfehlung lautet immer:
Lasten sollten möglichst an Traversenständer-Konstruktionen geflogen werden.
Vom Aufwand her ist das nicht mal viel mehr Arbeit als geflogenen Konstruktionen,
meistens ist es der Veranstalter, der keine aufrechten Traversen im Zelt haben will.
Gruß,
Soundbuster
oder alternativ 5m hohe, schwankende Linearraylifte, wo zwangsläufig immer Füße im Bohlenfeld des Holzbodens stehen, da wünscht man sich auch was, nur was?
Zelte sind und bleiben in meinen Augen immer ein Kompromiss. Der Boden, Die Statik, der Gibel, die Akustik, alles irgendwie nie zufrieden stellend.
Beim Zelt Boden sagen wir dem Veranstalter oder Zeltbauer, dass sie möglichst neue Böden nehmen und diese an wichtigen Stellen mehr unterfüttern.
An der Zeltdeck nervt auch meist diese Girlande.
Sry, aber was da von Sound Buster gesagt wurde kann und will ich nicht so Unterschreiben. Es gibt sehrwohl Zelte, die berechnete Hängepunkte haben! Und auch eine Bühne hat bedingt durch die Planen eine gewisse Dynamik... Also es ist Quatsch, wenn man behauptet, dass es bei Zelten grundsätzlich keine Hängepunkte gibt bzw. keine Lasten eingebracht werden dürfen.