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A&H dLive

  • wora
  • 14. Oktober 2015 um 23:56
  • Lampenschubser
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    • 13. Juni 2024 um 07:32
    • #1.201
    Zitat von wora

    für mich persönlich ist diese frage nicht wirklich relevant. ich bin da einigermaßen konservativ und arbeite gerne weiter mit meinem pult - ich mag es einfach.

    was die sättigung angeht, bzw. den abnehmenden innovationsdruck: da stimme ich zu.

    das hat aber imho etwas damit zu tun, dass die aktuellen pulte alle deutlich besser sind als das, was es vor 15 jahren oder davor gegeben hat. damals war es einfach die erste oder zweite generation an digitalpulten, da war überall noch viel luft nach oben. da haben alle hersteller dazugelernt und bessere lösungen gefunden.

    die entwickung der digitalpulte war aber auch für alle hersteller eine große anstrengung, die bekanntlich nicht alle überstanden haben. die übrig gebliebenen teilen sich jetzt den (übersichtlichen) markt.

    die bezeichnung "gruselig" mag ich jetzt aber nicht akzeptieren. so schlimm war es tatsächlich nicht.

    es war noch "luft nach oben", das ist korrekt. aber man konnte mit ein wenig schrauben schon auch annehmbare ergebnisse erzielen. aber schöner geht es natürlich schon ;)

    Alles anzeigen

    Ich Persönlich arbeite immer noch gerne mit der noch älteren Ilive und natürlich wann immer möglich mit der dLive. Ein sehr schönes Pult. Wenn es da eine karte für halbwegs bezahlbares Geld gibt, um so besser. Wegen mir dürfen die aber auch gerne ein neues bringen. Dann gibt es bald D-Live zum guten Preis ;)

    Wenn man es genau nimmt wird vermutlich der durchschnittliche Zuhörer nicht merken ob da ein Pult aus der Generation Ilive, M7, ... oder eine Dlive oder gar eine Lawo steht. Von daher gibt es eigentlich nur den Wunsch nach mehr Komfort für den Anwender... Und der war/ist mit der Ilive schon sehr gut.

  • wora
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    • 13. Juni 2024 um 17:35
    • #1.202
    Zitat von Lampenschubser

    Wenn man es genau nimmt wird vermutlich der durchschnittliche Zuhörer nicht merken ob da ein Pult aus der Generation Ilive, M7, ... oder eine Dlive oder gar eine Lawo steht. Von daher gibt es eigentlich nur den Wunsch nach mehr Komfort für den Anwender... Und der war/ist mit der Ilive schon sehr gut.

    das sehe ich ähnlich.

    der gast weiß natürlich nicht, über welches pult die signale gemischt werden, die ihm schlussendlich ans ohr gelangen. ihm ist es auch völlig schnuppe, ob der eingesetzte kompressor von hersteller a oder b ist, solange das ergebnis für ihn angenehm ist.

    wenn man gute inputsignale bekommt, kann man eigentlich mit allem einen annehmbaren sound für die gäste hinbekommen.

    die pultbediener dagegen merken schon, ob sie sich auf einem pult wohl fühlen und ob es ihren bedürfnissen entgegen kommt. also sind letztlich die bediener die entscheider, was da steht. is ja klar.

    wenn du mit der iLive happy bist, dann ist es einfach die richtige lösung für dich. mit der iLive habe ich ja auch gerne gearbeitet.


    Zitat von =RS=

    Ich überlege aktuell, meine Quantec Lösung gegen die neue Karte zu tauschen. Ich hatte damals den Entwicklern gesagt, dass ich durchaus bereit bin, für eine Pult interne Lösung auch Geld auszugeben.

    dito, das hatte ich auch gesagt.

    ich bin jetzt auch gerade am grübeln, ob ich die karte bestellen soll... nach meinen erfahrungen mit externen plugins, die nicht immer nur positiv waren, wäre mir eine all-in-one lösung, die immer funktioniert, schon lieber. ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 14. Juni 2024 um 01:41
    • #1.203

    so, nach zwei tagen nachdenken bin ich zum schluß gekommen, dass ich mir die karte doch bestelle.

    ausschlaggebend war jetzt die einfache überlegung, dass ein im pult laufendes FX rack keinen hassel mit externen komponenten verursacht und auch latenzmässig völlig problemlos ist.

    außerdem kann man die FX dann wieder zusammen mit allem anderen in einem einzigen file speichern.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 14. Juni 2024 um 07:02
    • #1.204
    Zitat von wora

    dass ein im pult laufendes FX rack keinen hassel mit externen komponenten verursacht

    Ich verstehe manchmal wirklich nicht warum du immer „Hassel“ hast. Ich mache sowas mit meinem Macbook, das „entgegen der Lehre“ für alles herhalten muss an verschiedenen Pulten über verschiedene Anschlüsse (DVS, USB direkt, USB-Audiointerface) an verschiedenen Pulten, die alle nicht meine sind. Manchmal muss ich den Eimer neu starten damit die DVS wieder funktioniert, that‘s it.

    Wenn ich den Rechner fest am Pult lassen könnte wäre es ja noch entspannter.

  • Lampenschubser
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    • 14. Juni 2024 um 07:18
    • #1.205

    Ich kann da Wora nur beipflichten. Ich finde eine All in One Lösung auch deutlich entspannter. Egal ob nur Analog oder Digitales Outboard verwendet werden soll.

    Wenn ich lust habe kann es natürlich immer mal sein das ein originaler Distressor und mal die ein oder andere Hallmaschine mitgenommen wird.

    Aber ganz ehrlich, für butter und Brot Veranstaltungen nehme ich einfach das was das gerade verfügbare Pult kann. Da ist es doch schön wenn das Pult - welches wirklich sehr gut klingt - auch noch gute interne Effekte hat.

    Das ist doch wie mit den Deep Plugins in der SQ. Das könnte man ja auch extern lösen. So ist es aber einfacher und vor allem für eine Dritte Person sofort verständlich und bedienbar.

    Hätte ich eine D-Live (kommt schon noch irgendwann wenn meine alte Lady mich doch mal verlässt), würde ich mir die Karte auf jeden Fall kaufen und wäre auch froh das es sie gibt.

  • audiobo
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    • 14. Juni 2024 um 09:06
    • #1.206
    Zitat von Lampenschubser

    Ich finde eine All in One Lösung auch deutlich entspannter.

    Keine Frage. Gerade bei den Dynamics/Inserteffekten möchte ich mich am liebsten auf Onboard beschränken, sowohl aus Latenz wie auch aus Betriebssicherheitsgründen. Leider gibt es nicht alles was ich benutze in den Pulten. (Besonders wenn es um adaptive Dynamics/EQs geht)

    Aber besonders alle Arten von Zumisch-Verzögerungseffekten sehe ich da völlig entspannt. Und wenn der Rechner fest am Pult hängt setzt man sich halt einmal hin und beschäftigt sich mit dem Midi-Gedöns (inkl. Dokumentation für später mal). Dafür ist man geschmacklich unabhängig vom Pulthersteller.

  • JS-Sound
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    • 14. Juni 2024 um 10:22
    • #1.207

    Ich bin auch hin- und hergerissen.

    Das Waves-System ist eingebunden, neben dem Hall nutze ich auch nur selten mal Pitch Correction, Saturation oder selten mal einen Vocal Rider.

    Das System läuft meistens, wenn es Probleme gibt ist es eher ein Lizenzthema, und man braucht nach dem Einschalten kurz Internet.

    Während dem Betrieb läuft es.

    Da das meiste in der neuen Karte dabei ist und auch in Szenen etc eingebunden ist tendiere ich auch zum Kaufen.

  • Lampenschubser
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    • 14. Juni 2024 um 10:23
    • #1.208

    Die Unabhängigkeit vom Pulthersteller ist definitiv das Hauptargument.

    Wenn ich aber 90% der Veranstaltungen eh auf der D-Live (oder in meinem fall die I-live) arbeite, dann ist alles was eingebaut ist einfach super.

    Klar könnte man den Rechner fest verbauen. Aber der Vorteil der D-live ist ja das wenn das Netzwerkkabel mal ab ist alles weiter läuft. Im Idealfall nimmt man sich dann sein I-pad und macht erst mal bis zur nächsten Pause weiter. Dann hat man mehr zeit um den Fehler zu Lokalisieren.

    Kommt selten vor, kann aber durchaus passieren.

  • JS-Sound
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    • 14. Juni 2024 um 10:31
    • #1.209

    Ich arbeite fast ausschließlich mit meinem Pult, habe die Waves-Karte drinnen und 2 Rechner sowie den Touch Monitor dazu fest verbaut.

    Aber es sind trotzdem zwei separat gespeicherte Shows, und beim Starten hakt es doch ab und zu mal.

    Daher - Luxusproblem, mal schauen wie ich es löse ;)

  • audiobo
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    • 14. Juni 2024 um 10:39
    • #1.210
    Zitat von JS-Sound

    Aber es sind trotzdem zwei separat gespeicherte Shows,

    So ein gut ausgestatteter 90er-Jahre FoH müsste ja unsäglich viel Arbeit für euch sein… 🤣

    iron

  • robert müller
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    • 14. Juni 2024 um 11:01
    • #1.211

    Damals kannte man es halt nicht anders.

  • audiobo
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    • 14. Juni 2024 um 12:00
    • #1.212

    Weiss eigentlich jemand was es damit genau auf sich hat? (Hintergrund/Möglichkeiten)

    Zitat

    • Support of multi-unit Configs in Custom Control.

    …

    • gigaACE high-jitter tolerance mode.

    und etwas was im Vergleich zu den anderen aktuellen Mitbewerbern zu fehlen scheint ist die Integration immersiver Beschallungsmöglichkeiten.

  • wora
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    • 14. Juni 2024 um 12:26
    • #1.213
    Zitat von audiobo

    So ein gut ausgestatteter 90er-Jahre FoH müsste ja unsäglich viel Arbeit für euch sein… 🤣

    iron

    na ja, damals gab es eigentlich fast nur probleme mit insert- und sonstigen FX-return-kabeln ... und die waren relativ einfach austauschbar.

    heutzutage braucht man zwar keine insertkabel mehr, dafür aber lizenzrechte und funktionierende computer und schnittstellen.

    ganz ehrlich: ich fand das mit den kabeln - auch wenn es hin und wieder genervt hat - durchaus einfacher zu überblicken und zu reparieren...

    nein, damals war nicht alles gut - aber auch nicht alles schlecht. es war einfach eine andere situation, mit der man zurechtkommen musste frech*


    Zitat von audiobo

    Ich verstehe manchmal wirklich nicht warum du immer „Hassel“ hast. Ich mache sowas mit meinem Macbook, das „entgegen der Lehre“ für alles herhalten muss an verschiedenen Pulten über verschiedene Anschlüsse (DVS, USB direkt, USB-Audiointerface) an verschiedenen Pulten, die alle nicht meine sind. Manchmal muss ich den Eimer neu starten damit die DVS wieder funktioniert, that‘s it.

    ich hatte nicht "immer" hassel damit.

    2019 hab ich extra einen MacMini gekauft, auf dem ich Liveprofessor mit den verschiedensten plugins installiert habe.

    bis anfang diesen jahres hatte ich ihn regelmässig im einsatz, bis ich von einem kollegen auf die idee gebracht wurde, mal die neueste version von Liveprofessor zu installieren.

    da mein Mac seit 2019 nicht mehr mit dem internet verbunden war, wurde daraus ein größeres drama... erstmal war das IOS zu alt, also hab ich Sonora installiert.

    danach funktioniere meine MADI USB karte nicht mehr ... also hab ich ein paar stunden investiert, bis ich das problem gelöst hatte.

    danach stürzte Liveprofessor aber immer ab, sobald ich eine neue szene geladen habe...

    und: nach dem IOS update erkannte der MacMini meinen touchscreen nicht mehr ;(

    da schwand meine lust extrem, da noch mehr geld und zeit reinzuhängen.

    ich habe Liveprofessor dann auf einem Windows rechner installiert und nur noch das SevenHeaven plugin geladen. das läuft jetzt wieder stabil.

    aber du kannst dir vorstellen, dass mein nervenkonto recht dünn geworden ist, was die externe rechneranbindung betrifft. insofern kommt mir die neue A&H karte wie gerufen.


    by the way: der grund, warum ich eine USB zu MADI karte eingesetzt hatte war ganz einfach der, dass gegenüber der zuvor getesteten version mit Dante DVS die latenzzeiten merklich geringer waren.

    ich habe da zwar nie irgendweche externen kompressoren oder sowas genutzt, die natürlich sehr zeitkritisch sind. bei normalen hallprogrammen hat man den kleinen zeitversatz nicht bemerkt, wohl aber schon bei modulationseffekten wie chorus oder flanger. dafür waren die zeiten oft schon zu lang, so das die interen FX in der dlive besser funktioniert haben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 14. Juni 2024 um 12:29
    • #1.214
    Zitat von audiobo

    Weiss eigentlich jemand was es damit genau auf sich hat? (Hintergrund/Möglichkeiten)

    der support für multi units dürfte bedeuten, dass man in CustomControl auch mehrere geräte gleichzeitig steuern kann.

    bis jetzt hat man damit eine oberfläche für jedes gerät erstellt - und dann CC einfach mehrfach gestartet.

    was es mit dem high jitter modus auf sich hat, weiß ich aber auch nicht. vielleicht lassen sich damit längere kabelstrecken erzielen?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 14. Juni 2024 um 13:44
    • #1.215

    Ich denke mal, was wora beschrieben hat, ist ein grundsätzliches Problem mit komplexen Anordnungen aus Audiointerfaces, Rechnern, Softwareplattformen und der eigentlichen Audiosoftware egal ob es sich dabei um Recording, realtime Anwendungen von Plugins oder auch Meßsoftware handelt. Man muss immer Kompatibilitätslisten, Reihenfolgen von Update Prozeduren u.s.w. beachten und vor allem einen Instinkt dafür entwickeln, ab welchem Zeitpunkt man besser vom updaten die Finger lässt und sein Setup als GESCHLOSSENES SYSTEM betrachtet.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es, wenn so ein System mal zur Zufriedenheit läuft, besser ist, so zu tun, als habe man wie früher eine unveränderbare Hardwareeinheit vor sich und dann erst wieder dran zu gehen, wenn der Rechner stirbt.

    Deshalb hat es natürlich einen großen Charme, wenn der Hersteller einem dieses Problem nach ein paar Jahren noch mal mit dem Einbau eines neuen Chipsatzes mitsamt Software abnimmt.

    Das ist natürlich nicht in Stein gemeißelt und ich lerne gerne dazu, wenn jemand für sich einen besseren Algorithmus gefunden hat, damit zielführend und ökonomisch umzugehen.

  • audiobo
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    • 14. Juni 2024 um 14:42
    • #1.216
    Zitat von guma

    vor allem einen Instinkt dafür entwickeln, ab welchem Zeitpunkt man besser vom updaten die Finger lässt und sein Setup als GESCHLOSSENES SYSTEM betrachtet.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es, wenn so ein System mal zur Zufriedenheit läuft, besser ist, so zu tun, als habe man wie früher eine unveränderbare Hardwareeinheit vor sich und dann erst wieder dran zu gehen, wenn der Rechner stirbt.

    Genau das. Leider rennen auch wir Audioten oft genug dem Marketing hinterher und wollen immer „höher, schneller, weiter“ mit entsprechenden Folgen bei manchen Anbietern. Anders lässt sich auch z.B. die ewige Preamp-Diskussion oder, dass jetzt ein früherer „Ok“-Hall teilweise wie ein Alesis Microverb abgestempelt wird, nicht erklären.

    Jedem sein neues Spielzeug. Aber deswegen ist das alte Spielzeug nicht plötzlich völlig unbrauchbar.

  • guma
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    • 14. Juni 2024 um 15:10
    • #1.217

    audiobo

    Was mir ja seit Jahren ein Rätsel ist, wie Freelancer damit umgehen, die aus Kosten- und Praktikabilitätsgründen Recording, messen, Plugins, Editoren und Remote devices mit EINEM Rechner realisieren.

    Ich trenne das, um aus den oben genannten Gründen nicht alles neu machen zu müssen, wenn ein Rechner stirbt oder eine Inkompatibilität eine Funktion unmöglich macht und nehme dafür mehrere kostengünstige refurbished Rechner mit dem damit verbundenen Geschleppe.

    Wie machst Du das?

  • pfeiffe
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    • 14. Juni 2024 um 16:42
    • #1.218

    ich habe für mein Pult für beide der Rechner jeweils ein Backup Rechner dabei. Bei Software Updates werden die per Image jeweils gespiegelt. Die Pulthardware ist so gebaut, dass ich den Rechner mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug austauschen kann (das dauert tatsächlich weniger als 5min) . Die Backup Rechner lagern im Toolcase, das ist in der Größe NUC / Mac-Mini kein größeres Problem. Das Verfahren mit den Backup Rechnern hat zusätzlich den Vorteil, dass man bei dem Neu-aufspielen von Softwareneuheiten auch erstmal mit dem jeweils laufenden Rechner auschecken kann. Ich spiegel dann erst wenn ich wirklich sicher bin dass tatsächlich alles einwandfrei läuft. Ansonsten wird wirder der alte Stand aufgespielt. Kostentechnisch hält sich das Ganze bei den heutigen Hardwarepreisen echt in Grenzen, und der Aufwand ist mE auch überschaubar wenn man einmal einen guten Workflow gefunden hat...

    Was ich auch manchmak mache ist, dass ich für das Nachbearbeiten von Recordings oder Ähnliches einfach mal schnell den Rechner aus dem Pult mit ins Studio nehme. Damit habe ich schon oft viel Zeit bei der Verwaltung von größeren Datenmengen eingespart...

    Einmal editiert, zuletzt von pfeiffe (15. Juni 2024 um 08:22)

  • audiobo
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    • 15. Juni 2024 um 00:53
    • #1.219

    guma

    Ganz einfach: Mit der Erkenntnis, dass mein Computer auch nur ein Werkzeug ist und das wichtigste Werkzeug immer noch auf meinen Schultern hockt.

    Grundsätzlich wird das Ding nicht als showrelevantes Element eingeplant.

    Wenn ich für System, UHF, Recording gebucht werde (und nicht eh schon ein Rechner zur Hardware dazugebucht wird) nehm‘ ich einen extra Rechner mit. Meistens eine etwas ältere Gurke, das Macbook ist in dem Fall Spare. Wenn ich einen Rechner mit elementar wichtigen Plugins mitbringen soll genauso.

    Für den Fall, dass während der Show relevante Signale durch den Rechner geschleust werden, gibt es immer eine Fallback-Option.

    Ansonsten gilt für mich: Wenn ich ein Update nicht brauche, wird es nicht installiert. Und wenn etwas droht mühsam zu werden oder das System zu gefährden wird auch schon mal verzichtet. Das 2011er MBP, das ich sehr lange mit mir herumgeschleppt habe bevor ich auf's M1 gewechselt habe, hat noch High Sierra drauf. Da wurde es zuletzt etwas eng mit der Kompatibilität, damit kann man aber immer noch prima messen oder aufzeichnen.

    Ernsthaft Probleme hatte ich tatsächlich auf dem alten Ding auch nur mit der DVS, nachdem ich mal ein wenig mit AVB herumgespielt habe. Das sind dann die Dinge von denen man bei seinem One-for-all-Rechner lieber die Finger lassen sollte... ;)

    Wenn ich übrigens so sehe, wie da manche mit ihren (produktionsrelevanten) Vmix-Rechnern umgehen, muss ich mir wirklich keinen grossen "was wäre wenn"-Kopf machen.

  • guma
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    • 15. Juni 2024 um 10:44
    • #1.220

    Ich bin wie gesagt, recht angetan von V2 und der FX Erweiterungskarte. Wenn ich noch mal darüber nachdenke, was meine Hauptkritikpunkte am DLive System waren, fällt mir neben dem zu rudimentären mute System noch ein weiterer übrig gebliebener Kritikpunkt aus der Vergangenheit ein, der sich sicher nicht ändern wird, weil das ein hardware Problem ist: der relativ unflexible Umgang mit den Schirmen bei den zweischirmigen Modellen.

    Da ich mit dem Direktor auch nicht so wirklich warm werde, habe ich gerade noch mal geschaut ob es inzwischen für Mixing Station das 'follow channel select' feature gibt, sonst wäre ja das layouten in MS die Lösung für mein „Schirmproblem“.

    Dabei fällt mir auf, dass, obwohl David früher mal gesagt hatte, dass er darauf bei A&H keinen Zugriff hat, es das Feature inzwischen zwar doch für SQ, nicht jedoch für Dlive und Avantis gibt. Hm?

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