gibts dazu gesicherte erkenntnisse ???
was rockt am besten.
gibts dazu gesicherte erkenntnisse ???
was rockt am besten.
Hi...
Anordnung gleichmaessig in allen 4 Ecken um das Chassis von wegen gleichmäßiger Belastung!
Größe: auf jeden Fall nicht zu klein, damit keine Strömungsgeräusche etc. auftreten, also meiner Meinung nach so groß und damit lang, wie es geht!
mfg
Grüsze!
Jop, an alle 4 Ecken. Stabilisiert auch das Gehäuse wunderbar, kann ich nur empfehlen, auch wenn's etwas mehr Arbeit ist.
Fläche ist so 1/3 bist 1/2 Membranfläche praktikabel, je mehr desto gut.
Aber je länger der Kanal desto tiefer die Kanalresonanz, da muß man beachten wie hoch man den Woofer einsetzen möchte.
mfg
JF
Zitat
JF schrieb am 2002-08-09 11:11 :...je länger der Kanal desto tiefer die Kanalresonanz, da muß man beachten wie hoch man den Woofer einsetzen möchte.
mfg
JF
HI JF,
was hat denn die BR Abstimmfrequenz mit der möglichen oberen Trennfrequenz eines Woofers zutun ?
Da besteht doch eigentlich kein Zusammenhang, außer bei absoluten Fehlabstimmungen ( viel zu Hohe BR Frequenz oder viel zu kleines Gehäuse = Buckel ).
Gruß
Frank N.
Grüsze!
Nicht die Abstimmfrequenz (=Fläche&Länge), sondern nur die Länge des Tunnels hat Einfluß darauf!
In einem offenen Rohr gibt's immer eine Resonanz, ca. die 1/2 Wellenlänge der Rohrlänge.
Wenn das Rohr jetzt sehr lang wird dann kann das in den Bereich von 200-300Hz sein.
Und wenn du jetzt eben diese Rohrresonanz (NICHT Helmholzresonanz!) anregst wird's wunderbares röcheln, pfeifen oder was auch immer geben, aber auf jeden Fall keinen sauberen Ton.
Daher sollte man den Woofer bei dieser Frequenz auch nicht mehr einsetzen.
Wenn die Frequenz hoch genug ist kann man sie mit etwas Dämmaterial eventuell auch ganz gut bedämpfen, aber bei 200Hz ....
Alles klar? :wink:
mfg
JF
Hallo JF,
diese Problematik ist mir aber eher bei zu kurzen BR Rohren bekannt, wobei dabei wohl der schlimmste Fall ist " Durchmesser BR-Rohr = Länge BR-Rohr " aber bei sehr langen Rohren ist das eigentlich absolut unproblematisch... wenn's kurz wird, dann gibt's wohl die meisten Sauereien...
Korrigiere mich wenn ich falsch liege :cool:
Gruss
Grank N.
Grüsze!
Hm, die Problematik gibt's meines erachtens bei jeder Rohrlänge, ein langes Rohr resoniert ja genauso wie ein kurzes, siehe Transmission Line.
Bei einem kurzen Rohr wird die Frequenz aber sehr weit außerhalb des Arbeitsbereiches des Woofers sein und daher wohl auch nie angeregt werden.
Denk ich mal. :wink:
mfg
JF
Die obere Trennfrequenz spielt durchaus eine Rolle. Es werden im Gehäuse Resonanzen angeregt, und da die meisten BR-Gehäuse ungedämpft sind --- Matten auf den Wänden bringen gar nichts --- sogar recht ausgeprägte. Durch Obertonanregungen kann dann über die Reflexöffungen Schall in Frequenzbereichen abgestrahlt werden die vom Lautsprecher selbst nicht wiedergegeben werden. Und wenn dann die Oberschwingungen mit der Längenresonanz der Reflexmimik zusammenfällt... Daher ist es wichtig, daß die Refelexöffnungen/-rohrenden an den Druckmaxima des Gehäuses und nicht an den 'Schnellebäuchen' angeordnet sind. Also an den Gehäusewänden und deshalb bevorzugt in den Ecken.
Hi!
JF hat recht!
Anzustreben ist:
-ein großer Kanalquerschnitt... dabei fällt das "Rohr" (die TeilRohre) aber laaang aus... was die unterste Rohrreso tiefer drückt. (Psst:Genau jetzt kommt der erwünschte Ü-Bereich in´s Spiel. Es darf sich halt nicht überschneiden.)
- 4 in den Ecken angeordnete "Kanäle" stabilisieren das Gehäuse... statisch-mechanisch. Alles OK. 2 Fliegen mit einer Klappe!
Aber: Wehe wenn die RohrLängsresos mit GehäuseStehwellen zusammenfallen! Stehwellen haben ihr Druckmaximum wandnah. Genau dort liegt die Öffnung der Rohre!!!
Der StehwellenWechseldruck darf die RohrLängsResos nie anregen!
- Und jetzt kommt wieder die obere Grenzfrequenz des Subs in´s Spiel! Was weggefiltert ist, das ist weniger wirksam.
Gruß, maha
Werde in den nächsten Tagen einen Praxis Test machen zwischen:
- Bassreflex mit Rohren
- Bassreflex mit vier "Eckschächten"
- Bassreflex mit zwei Schächten an Ober- sowie Unterkante
Die Subs mit Rohren und Eckschächten sind fertig.
Die dritte Variante ist in Arbeit.
Leider sind alle nur mit Kappas bestückt da alles nur Prototypen sind.
Der Sinn:
Ich würde gerne wissen welche von den drei Varianten am besten geht!
Um mir dann einen einfachen Party-Sub zu basteln.
Später wird dann der 15 TBX 40 drin werkeln.
Gruß
ThomasK!
Du meinst:"Daher ist es wichtig, daß die Refelexöffnungen/-rohrenden an den Druckmaxima des Gehäuses und nicht an den 'Schnellebäuchen' angeordnet sind. Also an den Gehäusewänden und deshalb bevorzugt in den Ecken."
NEIN, NEIN!!!
BR ist ein Masse-Feder-Resonator.
-Die Masse wird von der TunnelLuftMasse repräsentiert
-Die Feder vom in der Box eingeschlossenen Luftvolumen.
Auf diese Art stellt sich die normale BR-Reso ein.
Entstehen jedoch Stehwellen innerhalb des Gehäuses, dann ist der Kanal mit Öffnung nahe der Innenwand denkbar schlecht. Der STARKE StehwellenWechseldruck schiebt die Tunnelluftmasse hin und her! Was unerwünschten Output ergibt.
Wende: Ein 35 cm BR-Rohr wird bei etwa 500 Hz die tiefste Längsreso aufweisen. Trennt man diesen Sub bei 120 Hz... so ist das Wurst!!!! Man darf die Kanaleingänge in´s Eck legen!
Weitere Wende: die INNENPosition der Kanalöffnung wäre dem Masse-Feder-Resonator vollkommen egal. Er funkt immer. So wie das Helmholtz errechnete.
Mit Masse-StehwellenDruck hat der Gute jedoch nie gerechnet.....
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Irgendwie kann ich nimma....
Gruß, maha
ich erziehle mit Expo Br die besten ergebnisse, klingt dick und hat gute reichweiten, da der Port halt entsprechend groß beginnt, und noch größer wird.
als Port fläche (für Subs) bevorzuge ich 1/2 - 3/4 fläche von SD.
Wird zwar größer die Box, aber bei der Tuningfrequenz drückts halt besser.
is ja auch logisch, denn bei bsp Tuning =45Hz gibt der Speaker selber kaum was raus, auf dieser Frequenz wird die Information nur vom Port widergegeben.
Ist dieser klein, ists wie ein kleiner Lautsprecher. Man sagt nicht umsonst "membranfläche siegt" oder Bass = "Fläche * Hub"
Bei Tops bin ich mit 2 3eck Schlizen an den Unteren seiten am zufridensten.
Hi!
Hab´ mich gerade mit der Motorsense ausgetobt. Das etwas leistungsmodifizierte Uraltding mäht ansprechend aber laut! *ggg*
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Anregung! Nehmt Millimeterpapier und tragt ein:
- die Frequenzen der GehäuseStehwellen
- die Frequenzen der RohrLängsresos (ui, welche Länge nehmen wir denn? Reallänge+Korr-Faktor? Nö, eher die Reallänge!)
Und jetzt schau ma mal...... stimmt die Verkämmung für die untersten Blöd-Resos? Ja? Gut!
Jetzt zeichnen wir den TP ein...
"Unterdrückt" er die Blöd-Resos? Ja? Alles bestens!
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Sodala.... das war´s!
Ein verreflexter 18er kann trotzdem nur eine geringe Pak absondern, obwohl das "Loch" hubbegrenzend wirkt. Höchstens 3-10 ak Watt sind denkbar. Horn und UR-Array können es besser.
Gruß maha, der voll ahnungslose Wiener. (<---echt)
was is wenn ich aus platzgründen die rohre auf die rückseite pack
dann wirds auch schön kompakt
DB, volle genial!
Der hintenrum ausgeblasene "Druck" verbindet sich garantiert mit dem "Membrandruck" auf ideale Weise. Speziell wenn mehrere Bass-Einheiten im 2Pi-Raum nebeneinander stehen.
Guten Morgen, maha
PS: Warum ärgert ihr mich immer? Das hab´ ich nicht verdient!
Mistverständnis deinerseits: Klar brauchts einen gewissen Abstand von innerer Reflexöffnung zu anderen Bauteile --- damit der Wind so recht wehen kann --- es ging um die relative Anordnung: schön in der Schallwandmitte ist dann mitten bei den Schnellemaxima und somit sehr anfällig für die Abstrahlung von Gehäuseresonanzen, also ab damit in Richtung Wände/Ecken.
Hinweis:
UNIBOX berechnet die Kanalresonanz auf Wunsch gleich mit, da braucht mann dann nicht mal mehr nachdenken, sondern sich nur noch über den Zacken im Frequenzgang oben wundern...... :roll:
Gruß SRAM
Zitat von "ThomasK"... schön in der Schallwandmitte ist dann mitten bei den Schnellemaxima und somit sehr anfällig für die Abstrahlung von Gehäuseresonanzen, also ab damit in Richtung Wände/Ecken.
Die Schnellemaxima sind zwar nicht an den Wänden, aber auch nicht ALLE genau in der Mitte (nur bei den Frequenzen, wo der Wandabstand = halbe Wellenlänge ist ...) - bei höherer Ordnung treten zwei Schnellebäuche - drei Schnellebäuche - vier Schnellebäuche - ... usw. auf.
Viele Grüsse sendet
Schon klar das die 'Lage' der Schnellemaxima von der Harmonischen abhängig ist. Am ehesten wird aber die Grundresonanz angeregt und deren Schnellemaxima liegt nun mal in der Mitte der beiden begrenzenden Wände. Und dann haben wir eine wunderschöne Abstrahlung durch die Reflexöffnung und das hat nichts mit Resonanzanregungen in der Refelexmimik zu tun.
Oder hat die Hitze mir mittlerweile endgültig das Hirn weggeschrumpelt?
Frohes schwitzen weiterhin
thomas
... in der Praxis spielen diese Überlegungen wohl auch nicht die große Rolle, denn bei Wandabständen von 60 cm liegst du schon bei fast 300 Hz - und viel größere Trümmer bin z.B. ich nicht bereit (... und schon gar nicht bei der Hitze ...), zu schleppen.
Außerdem "stört" der LS auch die "ungehinderte Ausbreitung" stehender Wellen, weil die Membran im Gehäuse auch für "etwas Druck" sorgt.
Viele Grüsse sendet