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CCE-Adapter

  • Hannes
  • 11. Juni 2003 um 19:12
  • Hannes
    Beiträge
    586
    • 11. Juni 2003 um 19:12
    • #1

    Hallo

    Ich möchte mir einen Adapter CCE auf 3St. Schweizer Standart-Stecker bauen.
    Kann ich bei einem 3*16A CCE Stecker zwichen jeder Phase und Null je 16A Ziehen?

    Müsste eingentlich gehen, da sich die drei Ströme aufheben und dann über den Nulleiter kein Strom mehr fliesst. Binn mir aber nicht ganz sicher, da ich Elektroniker binn und somit mit Starkstrom nicht viel zu tun habe.

    Gruss
    Hannes

  • djtechno
    Beiträge
    1.255
    • 11. Juni 2003 um 19:55
    • #2

    ja das geht, aber dann muessen an allen 3 phassen imemr gleich viel ampere gezogen werden,ist das nicht deer fall,fließt strom ueber den nulleiter,bzw wenn der fehlt,dann schwanken die spanmnnungen,und das sollte man wohl besser vermeiden ;)

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 11. Juni 2003 um 21:37
    • #3

    Ja klar geht das, bei uns im Raum als "Peitsche" bekannt.

    Mein Vorredner hat sich, finde ich, nicht klar ausgedrückt.:
    Wenn alle Phasen gleich belastet sind geht der Strom im Neutralleiter gegen null.
    Allder dings steigt er im ungünstigsten Fall (2 Phasen voll belastet) nicht über die Maximalleistung einer Phase.
    Man sollte allerdings darauf achten, dass alle gleich belastet sind.
    Fehlt der Neutralleiter, und es wird ungleich belastet (in der Praxis meist der Fall) kannst du den Geräten dahinter lebewohl sagen. Die Spannung schaukelt sich auf und du hast schnell 400V an einem Gerät liegen...

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Hannes
    Beiträge
    586
    • 11. Juni 2003 um 21:51
    • #4

    Ich hoffe einfach, das mir wärend der Party nimand den Neutralleiter kappt, sonst hab ich ein Problem :-?
    Wie kann man sich vor solchen Katastrophen schützen?

    Am sichersten wäre dann, nur eine Phase benutzen.
    Wenn der Neutralleiter fehlt, läuft dann einfach nichts mehr...
    Aber so habe ich dann eben nur noch 1*16A :(

    Was kann mann sonst noch unternehmen? Wenn man den Neutralleiter mit der Erde verbinden würde, hätte mann eine Sicherheit mehr, aber da wird der SEV nich so freude daran haben.

  • ADMIN
    Administrator
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    • 12. Juni 2003 um 00:49
    • #5
    Zitat von &quot;Hannes&quot;

    Wenn man den Neutralleiter mit der Erde verbinden würde....

    .... hätte man mit Sicherheit viel Freude mit dem FI.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Merlin
    Beiträge
    23
    • 12. Juni 2003 um 10:08
    • #6

    Hallo Hannes
    Unsere deutschen Kollegen werden wohl nicht dran gedacht haben weil "ihre" Schukos bis 16A zugelassen sind (richtig, oder?)

    "Unsere" T12/T13 sind's nur bis 10A! :-?

    Da gibt's noch was (T23): rückwärtskompatibel mit T12/13, nur eckige Stifte. Gehen dann bis 16A. Sieht man aber nur selten.

    soweit,
    Merlin

  • uifei
    Profi
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    787
    • 12. Juni 2003 um 10:30
    • #7

    soso, des sollte aber dann trotzdem kein Problem darstellen!
    Nimm einfach noch 10 A Automaten dazwischen und das Problem is gelöst!
    Wohin damit? Okay, es gibt da so Gehäuse mit Hutschiene und Klardeckeln drauf =>Automaten und FI einbauen und fertig! das mit der Kabelpeitsche würde ich nicht empfehlen! 10A sind 10A und leider net 16!

    Die Schweizer sind da ziemlich streng mit so Adaptern und so!

    __________________________________________________________________

    D-Typ BoXo , PowerCon , Powercon True1 und Zubehör

    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

  • Tobias
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    878
    • 12. Juni 2003 um 11:15
    • #8

    hier im Strombrett gibt es den Thread "Kabelpeitschen und VDE" oder so, blätter da mal ein bißchen durch.

    Tenor dieses Threads ist, das Kabelpeitschen immer Probleme mit der Zugentlastung haben und noch nicht mal spritzwassergeschützt sind, weil mehrere Kabel durch den Kabeleinlaß geführt werden, was nach VDE nicht zulässig ist (wenn ich mich richtig erinnere)
    Zumindest keinen ich keinen CEE-Stecker, der mehrere individuelle Kabeldurchführungen bietet.

    Wenn es ein reiner Adapter werden soll (ohne Automaten), sollte man das mit Dosen auf einem Alurohr realisieren (Erdung und sachgerechte Ausführung beachten)

    Richtig amtlich ist aber natürlich uifeis Vorschlag!

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • Merlin
    Beiträge
    23
    • 12. Juni 2003 um 12:00
    • #9

    Ganz ehrlich halte ich nicht viel von Selbstbau wenns eine einfache Kabelpeitsche übersteigt und der Markt passendes bietet... (klar, für Individuallösungen siehts anders aus...)

    Wenn du jetzt noch Automaten und FI nimmst, (Was ich auf jedenfall machen würd) kannst gleich ein kleines Bauprov nehmen.
    Das ist IMHO die einfachere, schnellere und günstigere (Zeit=Geld...) Lösung.

    Grüsse, Merlin

  • Copic
    Beiträge
    223
    • 13. Juni 2003 um 01:30
    • #10
    Zitat von &quot;BigSound&quot;

    Ja klar geht das, bei uns im Raum als "Peitsche" bekannt.

    Mein Vorredner hat sich, finde ich, nicht klar ausgedrückt.:
    Wenn alle Phasen gleich belastet sind geht der Strom im Neutralleiter gegen null.
    Allder dings steigt er im ungünstigsten Fall (2 Phasen voll belastet) nicht über die Maximalleistung einer Phase.
    Man sollte allerdings darauf achten, dass alle gleich belastet sind.
    Fehlt der Neutralleiter, und es wird ungleich belastet (in der Praxis meist der Fall) kannst du den Geräten dahinter lebewohl sagen. Die Spannung schaukelt sich auf und du hast schnell 400V an einem Gerät liegen...

    Ich dachte immer das bei zu unterschiedlichem Phasenwinkel der 3 Phasen der Strom im Nulleiter über 16A ansteigen kann. Wie weit diese unterschiendlichen Phasenwinkel in der Veranstaltungstechnik auftreten können weiß ich nicht. Haben wir in der Schule nur mal so als Möglichkeit durchgerechnet.

  • Kracky
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    12.055
    • 13. Juni 2003 um 02:33
    • #11

    Ist es nicht so, das solange ein Nullleiter vorhanden ist der Sternpunkt sich nicht verschieben kann und damit auch die Spannung die 230V nicht überschreitet? Die Amperzahl ist ja immer abhänig von der Gesicherten Last bzw. vom Erzeuger?!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • buzz
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    1.248
    • 13. Juni 2003 um 07:28
    • #12

    @All,
    was Copic meinen könnte, ist der Effekt, der Auftritt, wenn Geräte wie Schaltnetzteile oder Frequenzumrichter etc. das Netz mit Oberschwingungen "versauen". Dann kann es nämlich tatsächlich passieren, dass der Strom im Neutralleiter höher ist, als in den einzelnen Aussenleitern. Das mit dem Aussenleiterverschiebungswinkeln funzt IMHO nämlich nur bei 50Hz.
    Wir haben erst Kürzlich eine Installation gemacht (TN-S-Netz), bei der wir die Aussenleiter mit je 1x240mm² installiert haben und den Neutralleiter mit 2x240mm², weil der Planer meinte, dass bei den Verbrauchern ein deutlich grösserer Neutralleiterquerschnitt benötigt wird.
    Um eine genaue Erklärung zu liefern, müsste ich aber auch erst nochmal nachlesen.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

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  • buzz
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    1.248
    • 13. Juni 2003 um 08:19
    • #13

    Soderla,
    jetzt habe ich mich gebildet 8)

    Besonders interessant und häufig anzutreffen ist die dritte Harmonische, eine Oberschwingung bei 150Hz:

    "Trotz sinusförmiger Spannung kommt es zu nichtsinusförmigen Strömen. die wesentliche Oberschwingung ist die 3. Harmonische, die Ströme mit einer Frequenz von 150Hz zur Folge hat. Diese 150-Hz-Ströme heben sich im Drehstromsystem - selbst bei gleicher Höhe der Ströme- nicht auf (...) sondern addieren sich im Neutralleiter." Dadurch kann die Strombelastbarkeit des Neutralleiters überschritten werden.

    Die 3. Harmonische wird vornemlich erzeugt von z.B. "Dimmern, Stromrichtern, elektronischen Vorschaltgeräten, Frequenzumrichtern und Schaltnetzteilen"

    "Auch die 5. und 7. Harmonische belasten den Neutralleiter zusätzlich"

    Ich hoffe, geholfen zu haben.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

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  • Schalldruck
    Profi
    Beiträge
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 24. November 2003 um 19:29
    • #14

    Die einzige Art von "Peitsche" die imho zu verantworten ist sind diese 3-fach Kabelenddosen (links, rechts und oben Schukodosen, unten geht das Kabel rein).
    Bei denen kann man die Verbinden zwischen den Schukos herausnehmen:
    Eine raus, an den nun freien Anschlüssen L1, L2, und L3 auflegen.N und PE ganz normal anschliessen. Achtung: Weiss nicht uo jedes 5*2,5 Gummikabel in jede Dose reinpasst - voher probieren! Spritzwassergeschützt isses auch. Die Dinger sind zudem Grundsolide.

    So, das war der Tipp aus Olis Bastelkiste :)

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

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