Hilfe bei Projekt

  • Der Fredstarter braucht und will auch kein T.H. *gewummer* ... nicht das dann sofort wieder "Kickfiller" benötigt werden wenn keine gescheiten Tops dann mal da sind !

    Das was in dem verlinkten Bricht von "Kick" geschrieben wird kann nur der "Rotz" oben rum sein den solche Hybriden halt machen ...


    ;) Schotte

    Klangart-Servicecenter , Immer im Dienst für den guten Ton !
    Wir machen das einfach ... Warum ? Weil wir es können.

  • Nur ist es so, das leider nicht alle Tipps hilfreich sind.

    Doch ! das sind sie !


    "Horn" ist heute vielfach ein Marketingbegriff , er klingt (der Begriff ...) irgendwie wichtig.


    Die Grundidee bei Hörnern war (anfangs ...) jedoch nicht unbedingt hohe Lautstärke ,

    sondern die gleichmäßige Beschallung eines Areals mit wenig elektrischer Leistung ,

    so hab zumindest ich das (ganz) früher mal gelernt .


    Je größer das Areal , um so mehr Abstrahlfläche (Boxenanzahl) wird benötigt

    und nicht etwa mehr elektrische Leistung auf die einzelne Kiste .

    Dummerweise mußte man dafür schon bei mittleren Stadtfesten relativ viel Holz bewegen.


    Daher geht man heute den gegensätzlichen Weg , immer kleiner und dabei immer lauter :(

  • Zitat

    Der Fredstarter braucht und will auch kein T.H. *gewummer* ... nicht das dann sofort wieder "Kickfiller" benötigt werden wenn keine gescheiten Tops dann mal da sind !

    Das Geld für hochwertige Tops ist ja anfangs noch nicht da, das stimmt.

    Wenn TH dann vielleicht mit Kickfill wie HD15 oder Megaton em 15, oder?

    Sind ja nicht all zu Preisintensiv...

  • Zitat

    Sind ja nicht all zu Preisintensiv...

    1 Weg zusätzlich / unnütz + Bauen + Controlling + Einmessen + Transport nicht Preisintensiv / Aufwändig ?!!? :/


    ;) Schotte

    Klangart-Servicecenter , Immer im Dienst für den guten Ton !
    Wir machen das einfach ... Warum ? Weil wir es können.

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  • Irgendwie bin ich noch nicht hinter die Intention des Threadstarters gestiegen.

    Will er selber bauen um Geld zu sparen? Oder hat er nur Lust zum basteln?

    Was ganz Bestimmtes; was es nur nicht oder nichtmehr gibt, (weswegen ich zum Beispiel zum Werkzeug greifen würde) kann es wohl nicht sein. Da würde er nicht rumfragen.


    Irgendwelche alte Hörner oder Tops selber zu bauen, lohnt einfach nicht. Es sei denn, es geht um große Mengen, die anders nicht aufzutreiben sind.

    Zum Preis der benötigten Treiber bekommst du auf dem Gebrauchtmarkt die ganze Kiste nachgeworfen. Manchmal samt Amp Ing und Weiche.


    Ganze Stacks R-Serie zum Beispiel, alte EV's, KME, EAW KF, Turbosound TSE..

    Commi R880-, Meyer MSL3 Tops. Oder eben die Vitavox Hörner.

    Und man kann die Sachen in der Regel testen.

    Eventuell mal was reconen oder "tunen". Dazu ein Eimer Farbe..

    Man muß nur ein wenig die einschlägigen Bretter beobachten.

    Trostwijk versteigert grade wieder eine komplette Firma.

  • Irgendwie bin ich noch nicht hinter die Intention des Threadstarters gestiegen.

    Ich denke es ist der "übliche" Grund ...


    Hörner sind ganz toll mega geil , weil viel besser als schnöde BR Kisten .

    Die Alten Säcke hatten damals nur keine Ahnung und haben

    die Kisten einfach viel zu groß gemacht .

    Aber heute sind wir schließlich viel weiter und bekommen das 

    mit Computerunterstützung problemlos auch auf Bierkastengröße .


    So oder so ähnlich schwingt das durch viele Foren

    und mangels Vergleich mit der Realität wird das auch so weitergehen :(

  • Will er selber bauen um Geld zu sparen? Oder hat er nur Lust zum basteln?

    Genau das frage ich mich auch. Wer glaubt, dass selber bauen billig wird, der irrt. Bei großen Hörnern kommt da schnell einiges an Zuschnitt und Verschnitt zusammen. Wenn ich oben "Baumarktzuschnitt" lese, gehe ich davon aus, dass zu viel Geld da ist. Folglich kann es nur um die Lust am basteln gehen.

    Ganze Stacks R-Serie zum Beispiel, alte EV's, KME, EAW KF, Turbosound TSE..

    Commi R880-, Meyer MSL3 Tops. Oder eben die Vitavox Hörner.

    Und man kann die Sachen in der Regel testen.

    Der letzte Satzt ist die Kernaussage.

    Wenn ich mir vorstelle, es baut jemand ein richtiges Horn (wirklich sehr viel Arbeit), um das dann im Rudel auszuprobieren auch gleich noch ein paar mehr, um dann festzustellen, dass es nicht das ist, was er sich vorgestellt hat!

    Wenn man da an gebrauchtes Material ran geht, kann man mindestens den ersten Test glng gleich beim Verkäufer machen. Sollte sich nach einem Kauf nach einigen Einsätzen doch keine Befriedigung einstellen, lassen sich die Kisten auch wesentlich leichter wieder verkaufen als ein paar selbstgebaute Hasenställe.

    Wenn es um die Lust am Basteln geht: Da gibt es genug Potential bei der Erstellung von Controllerstups, die es für richtig alte Kisten in der Regel nicht gibt.

  • Wobei die "Lust am Basteln" auf diesem Gebiet heutzutage auch wenig Sinn macht ...

    weil es schwer ist mit Selbstbauten zu punkten , Stichwort Ridertauglichkeit .


    Für den jeweiligen Zweck ridertaugliche Komponenten bekommt man gebraucht

    meist preiswerter als wenn man neue Chassis kauft und Kisten baut ,

    zum Wiederverkaufswert wurde alles schon gesagt .

  • Nun macht doch mal halblang.

    Der junge Kollege hat ganz höflich angefragt und auch ziemlich genau erläutert, worum es ihm geht - er möchte durchs Selbermachen lernen. Budget begrenzt, kommerzielle Gedanken (zunächst) außen vor.

    a) Was spricht dagegen?

    b) Wer von uns hat 'damals' nicht so angefangen?

    Irgendwas kaufen kann jeder Blödmann. Das ist dann aber allenfalls eine 'Erfahrung' aus 2. oder 3. Hand.


    Ausnahmsweise ohne sarkastische Hintergedanken.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Lernen:

    "Besondere Lernleistung:"

    https://de.wikipedia.org/wiki/Besondere_Lernleistung

    Nix Rider, Wiederverkauf oder sonstwas.


    Um nochmal darauf zurück zu kommen:

    Da wir in unsere Freizeit gerne die Soundsystemkultur und deren Partys erforschen, ist unser ziel ein kleines Soundsystem selbst zu bauen.

    "Erforschen der Soundsystemkultur und deren Partys" passt meiner Meinung nach mehr in die Fachrichtung Soziologie.

    Wenn es darum geht, haben 80% der Mitschreiber über 40 Jahrzehntelange Erfahrung darin.;)


    Die Diskussion hier geht im Kreis und driftet ab.

    Gehen wir die Sache einmal anders an:

    Was soll das konkrete Thema sein? Wo wollt ihr den Schwerpunkt setzen?

    Das Bauen von Klangmöbeln nach Bauvorschlag ist IMHO wenig wissenschaftlich - außer ihr durchleuchtet in euerer Arbeit jeden einzelnen physikalischen Aspekt.

  • Hallo, ich würde die Sache nun gerne etwas auflockern:


    Vorab: Über die Soundsystem-Kultur schreibe ich im moment schon eine Facharbeit (klein: ca 10 Seiten)

    Da ich und mein Kollege gern Basteln (Habe schon eine Jobst BR Kiste im Zimmer) dachten wir, das wir gerne selbst Veranstaltungen machen wollen.


    Bestandteil der Soundsystem-Kultur ist anfangs etwas eigenes zu erschaffen. Das erweitern kann man ja auch durch Fremdanschaffung machen, kein Problem. Nur sollte der Grundstein etwas eigenes sein, worauf wir aufbauen können. Es gibt ja auch Gründe wieso Menschen sich ein Haus selber bauen, weil durch eigene Hand und Schweiß entstanden ist. Unsere Idee war es, das ganze mit einer BELL-Arbeit zu verbinden.

    Darin wollten wir hervorbringen, was vor und nachteile der verschiedenen Gehäuse sind. Dann über Funktionsweise von Hörnern und Generell Lautsprechern schreiben. Dazu dann faktoren wie Schalldruck, Raummessung, Abstrahlwinkel etc. Vielleicht sogar wenn wir gute Quellen finden auch selbst ein Horn berechnen, das ist aber noch "Spinnerei"


    Die Schule würde natürlich einen Teil mit finzanzieren, aber der großteil kommt von uns. Die Schule hat noch 2 ältere Endstufen und eine Aktivweiche, die wir eventuell nutzen dürfen.


    Fazit:

    Der Thread war für Tipps gedacht, wie realistisch das vorhaben ist und in welche Richtung Lautsprecher wir gehen könnten. Dazu suchen wir nach unterstützung wo mann am besten sich in die Themenbereiche einlesen kann.


    Das hätte ich vielleicht etwas früher ausformulieren sollen...

  • Einen Haufen Pegel-BR Kisten mit dem the box speaker 18-500/8-A, vier Stück oder so.

    Zwei anständige 12" Tops vom Gebrauchtmarkt dazu.

    Das ballert für den Anfang schon ganz gut.

    Wenn ihr aufrüsten wollt, einfach noch mehr Subs bauen oder die 18-500er gegen RCF LF18G401 tauschen. Die sind von den Parametern her gut gegeneinander austauschbar.


    Klar sind das "nur" BR Kisten, aber mehr Bums für weniger Geld ist im Moment nicht zu bekommen.

    Gehäuse aus 18mm OSB Platten, die sind erstaunlich stabil für den Preis.

    Ne große Dose Warnex und noch irgendwelche Neofarben dazu kaufen, alles geil lackieren, fertig ist das Soundsystem.


    Hörner hatten ihre Berechtigung, als Amp-Leistung teuer war und die Chassis noch nichts ab konnten. Heute kann man in dem Volumen von einem oldschool Horn im Schnitt zwei BR-Kisten mit gleichem Chassis-Format unterbringen.

    Das bedeutet mehr Tiefgang, mehr Verschiebevolumen und bessere Transporteigenschaften.

    Bei lediglich ein paar dB weniger Pegel OBEN RUM.

    Damit ein Horn unten so "drückt" wie es eine einfache BR-Kiste tut, muss es schon etwa 3x so groß sein.


    Auch die MTH46 zählen zu den "mehr schlecht als recht" Kisten. Können nix vernünftig, sind nur laut ab 55Hz aufwärts (single). Toll.

    Und das bei über 400L brutto !

    Ein 18" BR Sub hat etwa 220L brutto. Geht wesentlich tiefer und zu zweit (weil man ja den Platz eh eingeplant hat) machen sie auch subjektiv mehr Schub, wenngleich sie weniger Wirkungsgrad haben sollten.

  • Danke für die Tipps!
    Mir ist bewusst, dass die BR Kisten im Endeffekt schon keine schlechte Wahl sind, machen aber auch Optisch meiner Meinung nach nicht so viel her. Entscheidung liegt also zwischen normalen BR (Jobst?) oder einem Hybrid-Horn (MHB46). Zum Tapped Horn (MTH46) hab ich mir noch keine Meinung gebildet, soll aber anscheinend nicht sehr Effizient sein.