Midas Pro 1 vs Midas M32

  • Hallo ,
    wie sind die allgemeinen Erfahrungen im Vergleich zwischen Midas Pro1 und M32 ?


    folgende Punkte wären interessant :


    - Handling / Flexibilität in der Livesituation
    - Qualität der Preamps / FX / Eq´s
    - Steuerung via Ipad App und Editor ( wobei der Pro1 Editor ja nur offline zu funktionieren scheint, das können andere besser !! )
    - Zuverlässigkeit - Abstürze -Einfrieren - externe Stageboxanbindung DL15.. DL16/32 Stabilität
    - sowie weitere zu beachtende Unterschiede
    - Recordingmäßig scheint das M32 ja ohne Zusatzhardware die Nase vorn zu haben.
    - zu erwartende Updates


    habe gerade eine Pro1 Gen II zum Testen und möchte diese nicht auf III updaten..
    man liest ja im Netz immer mal was von Problemen vor und nach Upgraden


    auch wenn die Pro Serie als hochwertiger gilt, sehe ich da durchaus Vor u. Nachteile
    Stehe gerade vor der Kaufentscheidung zwischen M32 und Pro1+ DL15.. Stagebox , welches nicht nur auf Stadtfesten o.ä. eingesetzt werden soll.
    Eine spätere Bestandserweiterung durch M32R ( für kompakte Jobs ) ist recht wahrscheinlich




    Besten Dank für Eure Meinungen und Ratschläge vorab


    Lothar Schmitt
    Sound & Light
    Veranstaltungstechnik
    54290 Trier

    Sound + Light Veranstaltungstechik . 54290 Trier


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  • Moin,


    du bist auf der Pro wahnsinnig schnell. Da braucht's keinen Editor. Auch für größere Shows nicht. Jedenfalls habe ich einen solchen noch nie vermisst. Effekte finde ich bei beiden Pulten nicht berauschend. Man kann damit arbeiten, schön ist anders. Die Pro hat Dynamic-EQs (für mich sehr wichtig) und auch generell durch die verschiedenen Kompressor- und EQ-Modelle die größere Flexibilität, was Kanalbearbeitung angeht.
    Auch beim Routing hat die Pro mit ihren komplexen Patch-Möglichkeiten die Nase vorn. Außerdem 6 AES50 Ports vs. 2 am M32. Du hast viel mehr digitale Konnektivität nach außen mit der Pro, wenn es nötig ist.
    Und dann natürlich der Screen. Tageslichttauglich und eine Wahnsinsübersicht. Da kommt das M32 nicht mit. Außerdem ist die Haptik beim Pro wertiger.
    Zu guter Letzt klingt die Pro wesentlich runder und offener mit sehr schöner Höhenzeichnung. Das liegt mit Sicherheit auch an der 96 kHz Abtastung. Das M32 ist da weniger "musikalisch" und vom Sound her meinem Gefühl nach etwas bedeckter.


    Ich habe beide Pulte. Die Pro läuft auf Firmware 3.2.6 abgesehen von unkritischen Kleinigkeiten stabil.


    Wichtig: die blauen Midas Stageboxen DL153, DL251 etc. spielen an beiden Pulten. Es macht also keinen Sinn, sich eine DL32 oder so ins Lager zu stellen, wenn du eh darüber nachdenkst, Pro und M32 anzuschaffen.


    Beste Grüße
    Chris

  • Moin,


    ich würde für Stadtfeste & Co auf jeden Fall zur M32 tendieren, und auch was den allgemeinen Vergleich angeht. Hier ein paar Gedanken:


    - kein Mensch weiss, ob die Pro Midas Pulte noch lange unterstützt & weiterentwickelt werden, wenn man sich die Softwareprobleme ansieht, die die ProSerie immer wieder plagen, dann bin ich mindestens stark skeptisch, ob die Mutter Music Group hier viel Gewicht drauf legt.


    - die Bedienung der Pro Serie ist sehr speziell bis gewöhnungsbedürftig, auf jeden Fall nichts für den schnellen Stadtfestjob mit Fremdtechnikern. Da Ist die M32 auch durch die Verbreitung der X32 schon weit vorne. Die größere Flexibilität der Pro 1 reisst es da auch nicht raus. Und eine "Wahnsinnsübersicht" konnte ich auch nie an einer Pro1 fesstellen ...


    - Effekte / Editor etc. ein klares Plus für die M32. Auch hier geht bei Midas einfach nichts mehr, und wird wohl auch nichts mehr gehen ...


    - Anbindung / Recording: Auch hier ein ganz klares Plus für die M32, bei Midas nur über teuere Zusatzgeräte zu haben.


    - besser klingen tut die Pro1, der Meinung bin ich auch. Allerdings klingt auch die M32 sehr gut. Das wiegt für mich so auf keinen Fall die vielen Nachteile der Pro auf.



    Um hier jetzt nicht zu negativ rüberzukommen, ich mag die Pro Pulte von Midas, und komme nach vielen Jobs inzwischen auch einigermaßen zurecht. Allerdings ist das nichts für einen schnellen Job, und ausserdem halte ich es für sehr fraglich, ob die Music Group diese Serie noch lange unterstützen wird, meine These ist eher, das sie, wie schon bei vielen anderen Marken auch, den Namen gekauft haben, ihn auf ihre Produkte kleben und die eigentlichen Produkte dann klanglos sterben lassen ... ich würde keine Pro Serie mehr kaufen. Wenn es einem um Namen / Support etc. geht gibt es doch Firmen wie A&H die bei ähnlichen Features & Preis um einigens besser aufgestellt sind.

  • Ich kenne beide Serien. Man kann auf beiden arbeiten.


    Was mich an der Pro-Serie nervt: teilweise abstruse Fehler (Beschriftungen, Fader, klemmende Tap-Taste nach Service, komische Firmware-Versionen zwischendurch, miese Dokumentation der Firmwares), homöopathischer Service. Für mich ein No-Go, vor Allem der Service-Punkt. Damit ist dann aber auch die M32 raus.


    Wenn es unbedingt ein Midas sein soll, würde ich zum M32 tendieren.


    Pluspunkte:
    Handling (einfachere Struktur - man kann weniger falsch machen)
    iPad-App, Editor besser
    Recording preiswerter realisierbar
    Upgrades wahrscheinlicher
    Hotkeys und Knobs für Effekte etc.
    Besseres Handling von Kanalpaaren


    Minuspunkte:
    Sieht nach Behringer aus
    Macht nicht so viel Spaß darauf zu arbeiten
    Keine User Layer
    Klang
    Features (die Pro-Serie hat im Bereich Dynamics, Multiband-Dynamics mehr zu bieten)


    Gleich:
    Idiotische EQ-Bedienung (immer nur ein Band, das konnte das 01V schon, geht besser).
    Service (im Zweifel helfen sich User gegenseitig)
    Effekte gefühlt eher unterklassig

  • Das M32 hat unbestritten Vorteile. Die PRO hat ebenfalls unbestritten ihre Probleme und Defizite. Ebenfalls richtig: Allen & Heath hat hier derzeit die Nase vorn. Aber auch das sind Pulte, die man definitiv mögen muss.


    Wie gesagt, ein sehr großer Nachteil am M32: das Patching und die grundlegende Zuweisung von 8er Kanalblöcken. Sobald du auch nur einen lokalen Input mit Preamp nutzen willst, kannst du dir nur noch 24 Inputs über Stagebox und AES50 holen.


    Weiterhin ist das M32 auf 32 vollwertige Inputs beschränkt. Die 8 Aux-Ins haben keinerlei Dynamics. Da kann ich mir also nicht mal einen DJ drauf legen, ohne ruhig zu leben. Und 32 Inputs sind für meinen Geschmack eine Nummer zu wenig für Stadtfest & Co (wobei hier natürlich noch das Level zu definieren wäre :D ).

  • Ich versuche mal rein objektiv zu ergänzen, bzw. korrigieren:


    M32 / Patching in 8er-Blöcken:
    Es ist sehr wohl möglich zb 30 Kanäle über AES50 rein zu holen und 2 von lokalen Preamps + 4 von Line Ins
    Die Funktion heißt AUX IN REMAP.
    Man muss manchmal etwas drüber nachdenken, aber da geht schon einiges.


    FX "gefühlt eher unterklassig"
    Interessanterweise denkt guma im Nachbarthread über die Anbindung eines x32cores als FX Engine für sein PRO Serie Pult nach....


    Ich wurde schon erstaunlich oft von örtlichen Kollegen und fachkundigem Publikum gefragt welchen Vocal Hall ich aus meinem Multirack Setup gebastelt habe und es war immer ein onboard FX (x32!)
    FX aus dem Laptop habe bisher fast nur dann verwendet, wenn mir die 4 eingebauten Maschinen nicht gereicht haben.
    Hier ist die Pro Serie im Vorteil: Meines Wissens können hier 6 (oder gar 8?) FX Slots belegt werden.
    Klanglich hat mich da allerdings nur einer der virtuellen Hallmacher überzeugen können - ich war aber auch immer irgendwie in Eile.
    Positiv bei der PRO Serie: die Grafik EQs haben nichts mit den FX Slots zu tun. (Vielleicht auch egal: Ich persönlich nutze auf der 32er nur PEQs)


    "Idiotische EQ-Bedienung":
    Beim M32 sieht man immerhin eindeutig an welchem Band man dreht und muss auch nicht durch die Bänder scrollen.

  • Das mit den lokalen Preamps über Aux-in Remap geht. Stimmt! So, dann remappe ich z.B. 2 lokale Preamps. Dafür verliere ich den Zugriff auf die Kanäle der USB-Einschubkarte (praktisch wegen mal schnell Zuspiel vom Rechner). Danke sehr! :)
    Ursprünglich wollte ich mit diesem unglücklich gewählten Beispiel nur darauf hinaus, dass das Patching am M32 unnötig unflexibel ist. Eine freie Patch-Matrix wäre da sinnvoll und ist ein deutlicher Vorteil der PRO Serie.

  • "cen-music" schrieb:

    Das mit den lokalen Preamps über Aux-in Remap geht. Stimmt! So, dann remappe ich z.B. 2 lokale Preamps. Dafür verliere ich den Zugriff auf die Kanäle der USB-Einschubkarte (praktisch wegen mal schnell Zuspiel vom Rechner). Danke sehr! :)
    Ursprünglich wollte ich mit diesem unglücklich gewählten Beispiel nur darauf hinaus, dass das Patching am M32 unnötig unflexibel ist. Eine freie Patch-Matrix wäre da sinnvoll und ist ein deutlicher Vorteil der PRO Serie.


    Die Patch-Matrix und natürlich die pure Rechenpower sprechen für die Pro-Serie. Da geht bei der Pro1 Einiges mehr.


    Was die Bedienung betrifft, verliert die Pro-Serie bei der 1 und der 2c aber dann doch deutlich an Komfort.

  • Mmh ja, ich habe ja auch ein Pro1 im Portfolio und ein X32 Core sodass ich softwareseitig das M32 sicher ebenfalls beurteilen kann. Beide benutze ich inzwischen mit den blauen Stageboxen. In der Summe der Audio-Eigenschaften der Pros habe ich ähnlich wie Cen schon das Gefühl immer außergewöhnlich gute Ergebnisse zu erzielen, wobei ich annehme, dass es eben an der Summe der Eigenschaften von 96K + EQ-Design+preamp+Kanalkompressoren+Gainstruktur+Summation liegt, die einem hilft.
    Die Bedienung, das habe ich hier ja schon mehrfach gesagt, ist ganz platt nur Gewöhnungssache. Man braucht länger, um einen persönlichen 'break even' zu haben aber es gibt ihn und danach geht's ganz flüssig und die Übersicht Schirm+Bedienelemente ist vorbildlich. Das patching finde ich, wenn man's mal geschnallt hat, ebenfalls schlüssig und flott zu bedienen, weil es ähnlich wie DiGiCos 'ripple' ein "beschleunigtes Verfahren" gibt, mit dem ich sehr gut zurecht komme.
    Die genannte Schwachstelle mit den FXen habe ich für mich mit zwei externen Maschinen gelöst, benutze dafür im Pult einfach mehr Instanzen der Dinge, die die Pro Serie besonders gut kann und ich werde mir diese "Core als FX" Geschichte noch bauen.

    "mischbär" schrieb:

    Steuerung via Ipad App und Editor ( wobei der Pro1 Editor ja nur offline zu funktionieren scheint, das können andere besser !! )


    Die app funktioniert hervorragend und ihr Bedienkonzept ist schlüssig und gut durchdacht. Dass der Editor nur offline tut, ist ein echter Makel. :roll:


    "mischbär" schrieb:

    habe gerade eine Pro1 Gen II zum Testen und möchte diese nicht auf III updaten..
    man liest ja im Netz immer mal was von Problemen vor und nach Upgraden


    Das ist schlicht nonsense. Die ersten Versionen hatten tatsächlich Probleme, die aktuelle, die auch schon etliche Monate läuft, ist stabil.


    Ganz sicher ist pro1 aber kein "Stadtfestpult".
    Stadtfestpulte sind
    1. Jedes Pult, solange das nur von einem Bediener bedient wird und der das flüssig kann.
    2. M7CL, CL5 wenn es vom Schulbandmixer bis zum Stadtfest-Cover-Top-Act-Mann diskussionsarm klappen soll.
    3. A&H GLD, wenn die genannten Yamahas zu groß oder zu teuer sind, weil das meiner Erfahrung nach am schnellsten aus dem Stand zu lernen ist und gegenüber den QLs immerhin noch ein paar Bedienelemente übrig geblieben sind. :-D


    Die M32 Bedienoberfläche leidet meiner Meinung nach darunter, dass sie den Bediengewohnheiten der X32 Gemeinde gerecht werden muss und ich das X32 Hardware-Bedienkonzept mit dem Minischirm, der unbeholfenen Graphik und der unintuitiven Bastel-Bedienelementeanordnung weiterhin das Grauen finde. Das hat sich trotz regelmäßigem Proberaumkontakt nicht geändert. Da der neue Editor, den ich großartig finde, sich ebenfalls von der Hardware-Nähe verabschiedet hat, bin ich überzeugt, dass das sich schön Reden der Hardwarebedienung spätestens mit dem Nachfolger schlagartig erledigen wird. Trotzdem ist in der X/M32 Familie das 'full size M' das, mit dem ich noch am vernünftigsten arbeiten kann. Die R-Version ist, wie bereits mal berichtet, für mich so unnötig, dass ich die nur in der Version "Editor + Faderbank" benutzt habe. Routing und patching finde ich nach wie vor blöd. Für ein X32 mit Midas-feel würde ich nach wie vor keinesfalls 4,5 K€ ausgeben. Tatsächlich finde ich aber die FX-Ausstattung vorbildlich und damit das Highlight dieses Produkts.

  • "cen-music" schrieb:

    Dafür verliere ich den Zugriff auf die Kanäle der USB-Einschubkarte (praktisch wegen mal schnell Zuspiel vom Rechner). Danke sehr! :)


    bei der PRO1 brauchst du eh ein Miniklinkenkabel für den Zuspieler, insofern kein wirklicher Nachteil, oder? :wink:


    Ich hatte schon sehr viel Spaß an einer PRO2, aber wie simonstpauli sagt, an den kleinen wird es etwas fummelig, wenn man nicht genau weiß was als nächstes passiert.
    In dem Kontext ist vielleicht auch noch die Zahl der Fader zu nennen.
    8/8 bei PRO1 und 16/8 bei M32
    Das ganze POP und VCA-Spill-Ding gefällt mir wirklich gut, aber die zwei 16er Input-Bänke sind in manchen Situationen vielleicht doch etwas schneller zu navigieren...

  • was ich jetzt auch nicht so ganz verstehe ... es gibt doch für jede mittelständische Firma inzwischen einige Pulte, die bei Einsatz & Preis Sinn machen, wie QL5, A&H GLD, und inzwischen auch Digico S21/S31 ... ich kann jederzeit nachvollziehen, das sich ein Tontechniker aus eigenen, privaten Gründen, bei Midas & Co. bedient, sei es wg. Anschaffungspreis, sei es aus "Exotengründen" ... aber als FIRMA fallen diese Produkte doch schon aus Servicegründen und wg. Bedienung komplett raus ... da hätte ich eine Frage an den Threadstarter, WARUM hast du denn diese zwei Pulte gewählt ??

  • So schön das M32 im Vergleich zum X32 auch sein mag, rechtfertigt das den doppelten Preis?


    Wenn man die zusätzlichen Kanäle und die Flexibilität der Pro1 nicht braucht, bleibt nicht mehr allzu viel übrig, was die Pro1 an Vorteilen bietet. N+1-Redundanz der Verkabelung zur Stagebox, würde mir noch einfallen. Mit dem kleinen Nachteil, dass es dank 96 kHz auch immer zwei Kabel sein müssen, weil bei 24 Kanälen pro Leitung Schluss ist. Dank der relativ hohen Absatzzahlen des X32 und dessen Nähe zum M32 kann man auch eine gute Updateversorgung für die nächsten Jahre erwarten. Ein Custom-Layer könnte da also auch noch kommen.



    Klang und Samplerate. Was sind da schon für Wortgefechte geführt worden. 96 kHz bietet zwei Vorteile: höhere Frequenzen Richtung 20 kHz haben etwas weniger Klirr, was aber wohl bei der üblichen Signalbearbeitung im Live-Bereich vernachlässigbar ist und spätestens dann absolut in den Hintergrund rückt, wenn man das Signal über eine PA-Anlage wiedergibt. Andererseits bedeutet eine Verdopplung der Samplerate auch eine Halbierung der Latenz. Allerdings kann man die Pro-Serie beim Stichwort Latenz nicht anders als behäbig bezeichnen; sie bietet dafür aber eine gut konfigurierbare Latenz-Kompensation. Beim X32 und entsprechenden Derivaten sind immerhin die Busse (nicht abschaltbar) inkl. dem inhärenten Processing kompensiert, beim M32 und entsprechenden Derivaten angeblich sogar Bus-Inserts, sofern diese in den FX-Slots 1-4 arbeiten. Das bekommen einige Hersteller selbst bei ihren Topmodellen nicht hin.

  • als "nicht behringer-nutzer" kann ich bei der ursprünglichen frage nicht mitreden.
    aber diesen satz kann ich einfach nicht unkommentiert lassen:

    "cen-music" schrieb:

    ...Ebenfalls richtig: Allen & Heath hat hier derzeit die Nase vorn. Aber auch das sind Pulte, die man definitiv mögen muss...


    dieser satz trifft aber auch definitiv auf jedes pultsystem von jedem hersteller zu. er ist somit allgemeingültig.
    und damit ebenso passend für die PRO serie und die X32/M32
    odda? :D

  • wenn es nicht zwingend sein muss, würde ich vor der Messe in Frankfurt, zumindest aber vor der Namm-Show Mitte Januar überhaupt kein Pult kaufen...


    Nicht weil ich hier Gerüchte streuen will (ich habe keine Ahnung ob es neue Produkte gibt!), aber so kurz vor den wichtigen Messen ärgert man sich sonst nachher vielleicht.
    Braucht ja nur einer z.B. ein M32XL (mit 15" Display) auf den Markt zu werfen und schon sieht die Sache doch etwas anders aus. Oder beim M32 wird endlich 96khz freigeschaltet (wenn überhaupt jemals...).


    Fazit: Warten und für Karneval notfalls ein M32/X32 mieten. Danach weisst Du zumindest ob es für Dich in Frage kommt.

  • "wora" schrieb:


    dieser satz trifft aber auch definitiv auf jedes pultsystem von jedem hersteller zu. er ist somit allgemeingültig.
    und damit ebenso passend für die PRO serie und die X32/M32
    odda? :D


    Deshalb steht da das kleine Wörtchen auch. Mit der Bitte um freundliche Beachtung.

  • , WARUM hast du denn diese zwei Pulte gewählt ??


    Hallo Oton:


    1. In meinem Fall (typischer Yamaha User LS9/DM2000/ M7CL ) wäre es die erste Umstellung /Erweiterung auf Pult mit digitaler Stagebox.
    2. A+H und Konsorten spricht mich in dieser Preisklasse nicht besonders an. keine Ahnung warum.
    3. Der relativ geringe Anschaffungspreis und Kompatibilität zu Kollegen bzw. vorhanden Pulten
    4. Das Konzept und der Sound, Preis und Bezugsmöglichkeit.


    Grundsätzlich bin ich sehr begeistert über die vielen schnellen und professionellen Statements.Auch wenn der öfters quasi nicht vorhandene Support der MMG und die gesamte Strategie eines Herrn Behringer
    als fragwürdig zu bewerten ist.Die hohe Verbreitung des X/M32 lässt doch auf eine relativ lange Produtkpflege hoffen :-)..aber was heißt das schon in der heutigen Zeit.
    Die hier genannten Pro+Contras sind für mich doch recht aufschlussreich, und fruchten in weitere Überlegungen.
    Beide Konzepte machen wohl Sinn..wobei ein zeitnahe Abkündigung der Pro1 recht wahrscheinlich ist.Das Pult soll erstmal als Ergänzung zum vorhanden Materialpark seine Dienst tun. Da wird das M32 bis auf kleinere Einschränkungen und guten Job tun.Das mit der beschrieben Qualität der FX´s wird wohl von Fall zu Fall mit externer Hardware / PC gelöst.Multirack scheint ja hier ein interessantes Thema zu sein.


    Vielen Dank für die super Kommentare vorab, evtl. hat ja sonst jemand noch irgendwelche Gedanken zur gestellten Frage


    Beste Grüße

    Sound + Light Veranstaltungstechik . 54290 Trier


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  • Ich hatte das in einem Parallel laufenden Thread schon gefragt: Sind Probleme bei digitalen Midaspulten nun wirklich häufiger zu beobachten, als bei Produkten anderer Hersteller? Oder verführt der "Glance&Glory-Fakcor" dieser (ehemaligen?) Marke mehr Techniker zu Statements, zu zeigen, daß auch sie einmal an diesen Pulten vorbei gehen durften? Ich selbst betrachte nun Mischpulte als Werkzeug, mir angetragene Jobs zur Zufriedenheit des Kunden zu erledigen. Und diesen ignoranten Geldsäcken (vulgo Kunden) ist es in ihrer "Kulturlosigkeit" offenbar völlig egal, was für ein Logo da auf dem möglichst platzsparenden Pulte steht. Und die am besten bezahlten Aufträge sind immer noch die, bei denen das klassische Hintergrundquartett nicht einmal vom Klappern des Bestecks, sondern von den konkreten Essgeräuschen des ach so noblen Publikums derart übertönt wird, daß sich hier nicht die Frage nach den klanglichen Vorteilen einer Samplerate von 96KHz stellt (Für alle Graswachsenhörenden: Diese Frage ist in einer Studie der Uni Detmold schon lange beantwortet worden. Würdet Ihr sie kennen, würdet Ihr es auch nicht hören.)