Kompaktes D-Live

  • ja, ich meine zwei surfaces an einem mixrack. meines wissens nach war das auch mit der iLive möglich, Markus Sinsel hat mir das sogar mal vorgeführt. ich habe es selbst aber nie gemacht.

    das prozessing läuft übrigens immer im mixrack, somit muss an der surface natürlich lediglich die bedienung gespiegelt werden. in diesem Falle laufen also zwei surfaces synchron...

    Also kann ein zweites "Processing"-Rack nicht parallel laufen und "spiegeln" aber im Falle eines Ausfalls kann ein Ersatzrack über die "spiegelnde" Surface sofort wieder bespielt (geladen) werden? PS. Hier können "Zitate" beim Zitieren offenbar verändert werden. Ist mir gerade aufgefallen, als ich mit verrutschtem Cursor mit starrem Blick auf die Tastatur weiter schrieb. Wenn also nach des Zitates letzten Wortes (synchron) mehr als ein Punkt erscheint ...

  • Hängt dann aber zusammen, wenn´s abkackt ist´s vorbei - genau das will man ja mit redundanten Systemen vermeiden.


    Beispiel: 2x PM5D (oder auch andere Yamaha-Pulte), über Analog-Split gleich bespielt, selbes Grundsetup geladen, Pult A schickt über ein Midi-Kabel alle Live-Änderungen kontinuierlich als Midi SysEx-Befehl an Pult B, welches jede Veränderung mitfährt. (Das funktioniert sogar über das Pultmodell hinaus, man kann z.B. ein PM1D mit einem DM2000 fernsteuern)


    Fällt Pult A aus, braucht man nur noch die Ausgänge von Pult B auf die zu bespielenden Senken (Beschallung /Stream/whatever) umstecken bzw. -schalten, je nach Hirnschmalz und Materialauswahl kann man das sogar automatisieren und der Operator hüpft 2-3m zur Seite zum Havariepult.


    Bei DiGiCo geht das auch, dort über Netzwerk.

  • ich kann es nicht testen, da ich nur eine dLive habe... aber das müsste sich hier auch per netzwerk lösen lassen. ich würde gerne mal testen, ob man zwei surfaces mit gleicher netzwerkadresse fahren kann... die müssten ja dann tehoretisch das gleiche machen. andererseits widerstrebt es mir, zwei geräte mit gleicher adresse zu betreiben.

    ich muss man markus fragen, wie man das am sinnvollsten löst.

  • Mit 2 gleichen Netzwerkadressen stürzt das System ab, bzw friert ein.


    Bei der ilive konnte man fast unendlich viele Surfaces an ein IDR hängen, da ging halt nur audio und pfl nichtam Slave, der Rest war/ist frei konfigurierbar. Hab heute noch regelmäßig Jobs mit 2-3 Oberflächen auf denen ich Orchester & Co liegen habe um immer alles im direkten Blick zu haben.

    Im Dualrack-Mode geht nur eine Erweiterung auf 128 Kanäle, Spiegelungen der Inputs gehen nur via 2x Card, dann hat Mon/Foh jeder für sich sein Processing, aber einer trimt, der andere gaint. Das klappt auch ganz gut, aber ich bin immer noch ein ganz großer Fan vom analogsplit, egal ob passiv, aktiv oder einfach nur via Y-Split.


    Bei der dLive C-Klasse hat man übrigens auch keinen Poti mehr für gain, Lowcut und highcut am Display, aber dafür kann man ja den Panorama-Poti mehrfach belegen und diese Funktionen dahin legen. Vermissen wird man da nix, da bin ich mir sicher. Schade nur das ich mir nu das große Flagschiff zugelegt habe, mir hätte da die große C-Serie gereicht ....

  • Bei der dLive C-Klasse hat man übrigens auch keinen Poti mehr für gain, Lowcut und highcut am Display, aber dafür kann man ja den Panorama-Poti mehrfach belegen und diese Funktionen dahin legen. Vermissen wird man da nix, da bin ich mir sicher. Schade nur das ich mir nu das große Flagschiff zugelegt habe, mir hätte da die große C-Serie gereicht ....

    Stimmt, das hatte ich gar nicht gesehen. Mich ärgern solche Sachen ja immer ein bisschen, vor allen Dingen, weil die Potis bei den Kosten den Kohl nicht fett machen würden. Bauform, Option-Slots, Netzteil-Redundanz - sehe ich alles ein...aber Potis & Fader...hab ich schon gesagt, dass ich bei der 3500er 4 Fader vermissen werde? :-)

  • Ja ich habe mich jetzt über die Unterschiede zwischen S und C Serie belesen und finde das (im Gegensatz zum Dorfjugend-Vi8o) ein gelungenes legitimes downgrade.

    Interessant finde ich die gerade hier aufkommende Frage, wer was warum verzichtbar findet. Wolfgang?

  • ...

    Bei der dLive C-Klasse hat man übrigens auch keinen Poti mehr für gain, Lowcut und highcut am Display, aber dafür kann man ja den Panorama-Poti mehrfach belegen und diese Funktionen dahin legen. Vermissen wird man da nix, da bin ich mir sicher. Schade nur das ich mir nu das große Flagschiff zugelegt habe, mir hätte da die große C-Serie gereicht ....

    oh, stimmt. das hatte ich auch nicht gesehen.

    die gains lassen sich aber, wie du schon passend bemerkt hast, direkt auf die potis über den kanalfadern legen.

    da lässt sich übrigens auch der locut drauflegen, das hab ich bei meiner surface gemacht ... und wenn das geht, dann sicher auch mit dem hicut ;)


    die S-serie bietet aber immerhin volle redundanz bei den netzteilen und für die ACE verbindung zum mixrack. das gibt es bei der C-serie nicht. du musst also nicht wirklich traurig sein über deine S7000:)



    dennoch würde ich mir heute sehr wahrscheinlich auch eher die 3500er kaufen, die hat zwei bildschirme und 4 fader mehr als meine S3000 8o

    beim mixrack bleibe ich aber sicher bei meiner lösung mit der DM32, schon allein wegen der anschlussoption mit drei kartenschächten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • Ja ich habe mich jetzt über die Unterschiede zwischen S und C Serie belesen und finde das (im Gegensatz zum Dorfjugend-Vi8o) ein gelungenes legitimes downgrade.

    Interessant finde ich die gerade hier aufkommende Frage, wer was warum verzichtbar findet. Wolfgang?

    wie gesagt: die "S" bietet gegenüber der "C" die redundanzoptionen.

    für kleinere veranstaltungen ist das sicher keine wichtige option, wohl aber für größere jobs. damit bietet sich die "S" natürlich für größere oder gut bezahlte (und damit auch wichtigere) veranstaltungen an, so wie man das auch auf anhieb vermuten würde.


    die menge der kartenslots ist ebenfalls ein wichtiges unterscheidungsmerkmal.

    am FOH brauche ich da eigentlich höchstens einen slot, aber auf der bühne kann ich mir schon vorstellen, dass hier mehrere karten sinnvoll sein können. somit wäre eine gute option ein mixrack aus der S-serie und ein surface aus der C-serie. also zumindest für mich.


    dann ist es noch so, dass die surfaces der C-serie weniger analoge und digitale In und Outs haben.

    auch das kann ein wichtiges kriterium sein.


    die etwas eingeschränkten zugriffsoptionen würden mich persönlich nicht davon abhalten, eine C-serie surface zu kaufen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • Mit 2 gleichen Netzwerkadressen stürzt das System ab, bzw friert ein.



    Auch nicht anders zu erwarten wenn zwei MAC Adressen mit der selben IP Adresse auftauchen. Der Server im Mixrack muss einfach nur zwei Connection bedienen können. Beim Client<->Server Prinzip kann man die Anzahl der Clients per Parameter bestimmen. Wenn A&H dies nicht möchte gibt es keine Möglichkeit zwei Konsolen an einen Mixrack zu betreiben. Jede weitere Verbindung wird abgewiesen.

  • mit hilfe einer zusätzlichen GigaAceKarte im Mixrack, lassen sich zwei Surfaces anschließen. Für getrennte FOH/Mon Arbeitsplätze können dann auch seperate PAFL busse zugewiesen werden.


    Zu meiner bestehenden S3000+dm48 wird sich wohl noch ein c1500+cdm32 setup dazu gesellen.



    Wenn jemand im Norden (Bremen) sich einfach mal an eine dLive stellen möchte und bei einer Tasse Kaffee fachsimpeln möchte, möge gerne bei uns im Lager vorbeischauen (Adresse gibts per PN). Auf Wunsch mache ich euch dann auch ein Angebot.

  • so, hier noch aktuelle informationen zum thema "zwei surfaces an einem mixrack":

    A&H sagt, dass dies momentan noch nicht geht. es ist aber auf der internen to-do liste, dass diese lösung mit einem zukünftigen update kommen wird.

    im moment ist es aber noch nicht so, pro mixrack gibt es also eine surface. wer also systeme mit mehreren bedienteilen realisieren möchte, sollte auch entsprechend viele mixracks parat haben und diese dann miteinader verkoppeln (analog oder digital)

    eine nette nebenwirkung davon ist aber, dass sich damit dann auch entsprechend viele einzelveranstaltungen realisieren lassen.



    noch eine weitere info zum thema steuerungen:

    an ein dLive system können bis zu 40(!) TCP verbindungen angeschlossen werden. das sind dann steuerungen auf "Director", "Mixpad" und "Onemix" ebene.

    es lassen sich also bis zu 40 laptops oder iPads anschliessen!


    zusätzlich gibt es auch noch die hardwarecontroller IP6 und IP8.

    das IP8 bietet 8 motorfader und das IP6 sechs potis, die jeweils mit mehreren faderebenen programmiert werden können.

    pro mixrack und pro surface können 16 dieser steuerungen angeschlossen werden, also insgesamt 32!


    das system wurde also in sachen steuermöglichkeiten sehr umfangreich geplant. und damit sollte es dann auch einigermaßen "zukunftssicher" sein ;-)

  • Das ist schick, wenn nur der Editor noch ein bisschen bedienfreundlicher werden würde:rolleyes:

    du gehörst doch auch zu der fraktion, die sich eine große ähnlichkeit von pult und editor wünscht. das wird im "director" ja ziemlich genau umgesetzt... es fehlen im prinzip nur ein paar kleinigkeiten, insgesamt funktioniert das aber genau wie das pult.


    ich wünschte mir dagegen schon immer eher sowas wie den iLive editor, also eine viel mehr auf computerbedienung zugeschnittene oberfläche. aber da konnte ich mich alleine irgendwie nicht durchsetzen8o

  • na ja, soo schlecht ist die konkurrenz ja nun auch nicht aufgestellt, oder? ;-)


    aber ein gewisses suchtpotential entdecke ich bei der dLive schon... es macht einfach freude damit zu arbeiten :saint:

    ich bin ja "early adopter" und nutze sie nun schon über ein jahr. das system wächst ganz allmählich und wird dadurch stets besser. die updates kommen momentan halbjährlich und beeinhalten immer deutliche verbesserungen. ok, es ist ja auch ein ganz neues system. aber es ist schon beeindruckend, was deren ingenieure da so raushauen.


    ich freue mich schon sehr auf das kommende update, denn dann gibt es z.b. auch kanalprozessoren mit dynamic-EQ und multiband-kompressor - und das in bis zu 64kanälen gleichzeitig.

    es ist zwar extremst unwahrscheinlich, dass ich jemals so viele dieser tools brauchen werde. ich schätze mehr als zwei oder drei werde ich nie brauchen. aber es ist doch gut zu wissen das es diese möglichkeiten gibt, ohne extra effektmaschinen in die inserts der kanäle routen zu müssen wie bisher.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • du gehörst doch auch zu der fraktion, die sich eine große ähnlichkeit von pult und editor wünscht. das wird im "director" ja ziemlich genau umgesetzt... es fehlen im prinzip nur ein paar kleinigkeiten, insgesamt funktioniert das aber genau wie das pult.


    Ja, Du hast Recht. Ich sehe das jedoch nicht mehr ganz so dogmatisch, seit ich verstanden habe, dass es bei einem anderen Hersteller auch die Kombination "exzellenter Editor - bescheidene Pult-Oberfläche" geben kann. Das kannte ich vorher nicht. Ich korrigiere mich daher dahingehend, dass es "best of both worlds" sein sollte. :)

  • Stimmt, das hatte ich gar nicht gesehen. Mich ärgern solche Sachen ja immer ein bisschen, vor allen Dingen, weil die Potis bei den Kosten den Kohl nicht fett machen würden. Bauform, Option-Slots, Netzteil-Redundanz - sehe ich alles ein...aber Potis & Fader...hab ich schon gesagt, dass ich bei der 3500er 4 Fader vermissen werde? :-)


    Diejenigen die die S-Serie bereits gut kennen.. meint ihr man kommt ohne Q-Parameter bei der C-Serie als seperaten Knopf aus?

    Das die ganzen linken Knöpfe fehlen, find ich nicht so tragisch. Anklicken einmal einstellen und gut. Aber am EQ bin ich bei anderen Mischpulten immer an allen 3 Parametern am "hantieren" und mag es das sie haptisch nah bei einander sind zum blind bedienen.