Reeperbahn Festival 2020 unter Corona-Bedingungen

  • Gerade gefunden :

    https://www.ndr.de/fernsehen/D…dingungen,hamj100126.html


    Laut Interview hat der Bund 800.000 Euro beigesteuert, vielleicht motiviert das ja auch andere Kommunen und Veranstalter sich um Zuschüsse für größere Kulturveranstaltungen zu bemühen, und so der Branche wieder etwas Rückenwind zu verschaffen.

    In meinen Augen auf jeden Fall ein guter Weg um das Geschäft für mehrere Gewerbezweige wieder etwas in Gang zu bekommen, statt nur auf selektive Geldgeschenke für einzelne Unternehmen zu setzen. Am Ende ist so eine Veranstaltung ja doch ein gewisser Katalysator, um den einzelnen Besucher zum Geldausgeben auch abseits des Ticketkaufes zu animieren.


    Von mir :thumbup:für den Mut der Veranstalter, und den genehmigenden Behörden. Wenn das alles safe durchgeführt wird und sich die Gäste an die Spielregeln halten eine tolle Sache!


    Da kann sich meine Heimatstadt mit ihrer Bewerbung um die Kulturhauptstadt 2025 mal eine dicke Scheibe abschneiden.

  • In München gibt es den "Sommer in der Stadt", von der Stadt mit 950.000 € unterstützt. Dafür sind die Veranstaltungen leider alle umsonst, was die uns allen sicher bekannten Probleme von "Umsonst-Veranstaltungen" mit sich bringt.

    Ausserdem finde ich es ein ganz falsches Signal für die Wertigkeit von Kultur und einen Schlag ins Gesicht von Veranstaltern, die mit eigenen Mitteln versuchen etwas zu reissen....


    Da gefällt mir das Hamburger Konzept wesentlich besser!

  • Dafür sind die Veranstaltungen leider alle umsonst, was die uns allen sicher bekannten Probleme von "Umsonst-Veranstaltungen" mit sich bringt.

    Ausserdem finde ich es ein ganz falsches Signal für die Wertigkeit von Kultur und einen Schlag ins Gesicht von Veranstaltern, die mit eigenen Mitteln versuchen etwas zu reissen....

    :thumbup::thumbup::thumbup:


    kann ich Dir nur Zustimmen !

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ..ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

  • Naja, mit 275 genehmigten Besuchern ist das aber auch nur ein Tröpfchen auf den heißen Stein.

    Wenn man sonst alleine mit den vier großen "umsonst und draußen" - Wochenendveranstaltungen mehrtausendfache Besucherzahlen aus dem Kulturetat bespaßt bekommt finde ich das für eine potentielle "Kulturhauptstadt" nur bedingt repräsentativ.

  • Ich hab es gerade hinter mir, das Reeperbahn Festival.

    Meine Stamm-Location hat dieses Mal nicht mitgespielt, weil zu klein. Stattdessen war ich auf einer Outdoor-Bühne. Die Umsetzung der Hygiene-Maßnahmen hat sowohl auf der Bühne als auch im Publikum ganz gut funktioniert, so jedenfalls mein Eindruck. Einige Künstler hatten echte Probleme, mit dieser Situation klarzukommen, Publikum so weit weg und so ausgedünnt. Dafür die Krankamera auf Tuchfühlung. Und ich musste damit klarkommen, daß wir nur 3 Acts am Tag hatten, die hatte ich sonst schon zum frühen Nachmittag durch.

    Insgesamt ein Segen, daß dieses Festival stattgefunden hat. 1. gibt es mir und vielen Anderen etwas Hoffnung und 2. werden wir wertvolle Erkenntnisse gewinnen.


  • Insgesamt ein Segen, daß dieses Festival stattgefunden hat. 1. gibt es mir und vielen Anderen etwas Hoffnung und 2. werden wir wertvolle Erkenntnisse gewinnen.


    Ja hoffen wir !! Mein Arbeitsplatz im Indra war dieses jahr leider komplett gestrichen, aber ich hpffe auf nächstes Jahr ... und dann schaffen wir das auch irgendwann mit dem Bier .. ;-))