PA fü klassischen Gesang

  • Gute Tag!


    ich habe drei Angebote für Verstärkung von klassischem Gesang bei Konzerten draussen für 50 bis 200 Besucher. Als Mikrofon wähle ich Neumann KM184. Anlage:


    1.

    2 st PL-Audio TS-41


    1 st PL-Audio B 12 DSP Bashögtalare


    1 st PL-Audio B 12 passiv Bashögtalare

    2. dB Technologies Ingenia IG3T Set containing (sb Ingenia, IG3T, 2 way Activspeaker + dB Technologies Sub 918, Active 18" bass-reflex subwoofer + dB Technologies Ingenia IG2T, 2 way Activspeaker)

    2. 2 LD Systems Maui 44 G2 + 2 LD Systems Stinger 282A G3

    Welche der drei Anlagen würdet ihr empfehlen? Welche ist für den mobilen Einsatz besser geeignet, welche liefert den besten Ton.

    Danke für die Hilfe!


  • hell&dunkel

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Die genannten Schallwandler gehen bis 50 max. 80 PAX. 100 PAX ist schon sportlich und 200 PAX never.


    Es fehlen essentielle Randparameter:

    Budget

    Indoor/Outdoor

    Wie weit ist der entfernteste Zuschauer


    Wozu braucht es die Subwoofer? Kommst du mit deiner Stimme unter 100 Hz oder überhaupt in die Nähe?


    Wenn überhaupt, dann die db technologies. Könnte gar für 150 PAX reichen, wenn das nicht zu weit nach hinten muss. Allerdings hat man das geschleppe mit den Subs.


    Ich bin da bei floger

    Allerdings würden wohl auch 10" reichen. Evtl. Doppel 10" mit gutem HT Horn. Davon würde ich dann allerdings 4 nehmen wollen, damit man eine Delayline bauen kann. Damit gehen dann auch 200 PAX, ohne dass die vordere Reihe zu viel Pegel bekommt und die hinteren Reihen nix mehr.


    Guter Ton... hmm... kenne keine dieser Anlagen. Daher halte ich mich da raus.

    Hier hilf auch nur selbst hören.


    Transportabel sind die alle im Kombi oder evtl auch in der Golfklasse. Die Subs brauchen halt Stauraum.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Ich bin da bei floger

    Allerdings würden wohl auch 10" reichen. Evtl. Doppel 10" mit gutem HT Horn. Davon würde ich dann allerdings 4 nehmen wollen, damit man eine Delayline bauen kann. Damit gehen dann auch 200 PAX, ohne dass die vordere Reihe zu viel Pegel bekommt und die hinteren Reihen nix mehr.

    Zitat

    2. dB Technologies Ingenia IG3T Set containing (sb Ingenia, IG3T, 2 way Activspeaker + dB Technologies Sub 918, Active 18" bass-reflex subwoofer + dB Technologies Ingenia IG2T, 2 way Activspeaker)

    Wäre doch genau dein Vorschlag...

  • Nicht ganz, ausser man ersetzt die 2 Bässe gegen 2 weitere Topteile.


    Allerdings weiß ich nicht wie die Dinger klingen. db gehört mit zu RCF, doch rangiert wohl unterhalb von RCF.


    Da wir auch das Budget nicht kennen lass ich weitere Empfehlungen. Bringt ja nix.


    Nachtrag: Da stehen ja noch die zwei IGT2 auf dem Zettel... ja dann.

    Subs weg und gut ist. Allerdings vorher anhören ob das passt.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Guten Morgen in die Runde.


    Ich habe ein paar mal Promo-Auftritte für die Presse mit Musical-Darstellern gemacht. Wir hatten zu diesem Zweck immer 4, 6 oder 8 D&B E1 im Einsatz (Je nachdem wie der Raum war. Hat zu allseitiger Zufriedenheit funktioniert. Daher glaube ich auch nicht das du Bässe benötigst.


    P.S. Bei einer klassische ausgebildeten Gesangsstimme bezweifle ich ehrlich dass du da viel verstärken musst bis vielleicht auf die Ansagen - Ich durfte einige Opern-Sänger_innen "kennenlernen" - da wäre es bei 200 Leuten indoor definitiv nicht nötig gewesen einen Lautsprecher zu verwenden...

  • Vorsicht bei den Hochtönern: habe schon oft bei "Preiswert-Lautsprechern" eine unmögliche Schärfe, speziell bei Sopranstimmen gehört. Klingt dann im Obertonbereich verzerrt, bzw. mit viel Klirr. Also, lieber weniger Leistung und weich klingende Hochtöner.

  • Deswegen anhören unbedingt anhören und auf einer VA testen.


    Ansonsten sind wir recht schnell halt bei L'Acoustics, d&b oder Meyer. Gerade Meyer mit der UPA/UPJ machen im HT einen sehr guten Job.


    Die RCFs (sind wohl auch mit hoher Wahrscheinlichkeit) in den IGTs verbaut, können oftmals "scharf" klingen.


    d&b E1 oder E3 gehen hierfür immer. E1 hat halt kein Hörnchen sondern Ringstrahler und klingt deswegen sehr HiFi. Ist halt ne Kostenfrage.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Ich finde ja, das um einen sinnvollen Rat zu geben, etwas mehr Informationen her müssten..


    Spielt ein Orchester live mit oder ist ein Playback im Spiel?

    Können Lautsprecher geflogen werden?

    Sitzen die Zuhörer_innen auf fixen Plätzen oder geht´s um z.B. Cocktailempfänge?

    Gehobenes Volksfest oder konzertante Aufführung?


    All diese Faktoren befähigen entweder Lautsprecher-Modelle oder nehmen sie - mehr oder minder sofort - aus dem Rennen...

  • Egal ob nun db, d&b, Ritterbusch, KS, harmonic design, L'Acoustics oder welcher Möbelhersteller sonst noch auf dieser Welt.


    Ohne fehlende Randparamter bringt das nix.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Als Mikrofon wähle ich Neumann KM184.

    Das Niveau des Mikrofons liegt deutlich über dem der angedachten Anlagen.


    Tendenziell würde ich das umgekehrt machen: Das Kritische, gerade bei klassischer Musik, ist die Anlage. Dass das Qualitätsproblem vom Mikrofon kommt, muss man erst mal schaffen (jetzt ein ernst zu nehmendes Mic unterstellt und nichts für 9,99 vom Grabbeltisch im Kaufhaus)


    Ohnehin, Mikrofon: Wie soll das den abgenommen werden? Das KM184 ist eigentlich ein Recording-Mic. Soll das der Sänger oder die Sängerin in die Hand nehmen? Stativ? Von der Bühne abgehangen?


    (Ja, und die ganzen anderen Fragen auch, die hier gestellt wurden...)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess