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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Endstufenreperatur IMG STA800

  • zegi
  • 29. Dezember 2017 um 17:42
  • mslr
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    • 30. Dezember 2017 um 09:24
    • #21

    Also wenn ich die Leiterplatte anschaue müssten es Entstörkondensatoren sein um die Störabstrahlung der Schaltspitzen des Gleichrichters in den Griff zu bekommen.

    Ich würde empfehlen alle erst einmal auszulöten um die Werte ablesen zu können. Der einzelne Kondensator an der gegenüberliegenden Seite des abgebrannten müsste der gleiche sein.

    Dann Leiterplatte reinigen ggfs. schwarze Stellen (die sind leitfähig) abfräsen. Ohne Kondensatoren wieder anschließen und schauen ob nach Zusammenbau die Feinsicherungen halten.

    Dann Kondensatoren durch Neue ersetzen. Zur Auswahl der Ersatztypen gerne hier ein Bild des Aufdrucks der Kondensatoren einstellen. Dann sieht man ob es nicht doch Varistoren sind.

  • zegi
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    • 30. Dezember 2017 um 10:53
    • #22

    Vielleicht bringen ein paar Bilder Licht ins Dunkle:

    Beim ersten Bild ist anzumerken, dass die Sicherungen und das verbratene Teil auf den Lüftungskanälen von mir dort platziert wurde, um es nicht zu verlieren.

    image.jpg

    image.jpg


    image.jpg

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 30. Dezember 2017 um 11:17
    • #23

    Eindeutig 100nF Kondensatoren.

    Das riecht nach Überspannung. Ob diese ursächlich oder die Folge eines anderen Fehlers ist, lässt sich schlecht abschätzen.

    Die Kondensatoren kannst du auf jeden Fall mal alle rauslöten und nachmessen. Funktionieren muss die Endstufe auch ohne.

    Den Gleichrichter überrüfst du am besten (ausgelötet) mit einem Multimeter im Diodentest. Dabei musst du von jedem Eingangspin ca. 0,6V zum Plus messen, und rückwärts unendlich. Das selbe vom Minus, nur umgekehrte Polarität.

  • HenrySalayne
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    • 30. Dezember 2017 um 13:20
    • #24
    Zitat von floger

    Den Gleichrichter überrüfst du am besten (ausgelötet) mit einem Multimeter im Diodentest. Dabei musst du von jedem Eingangspin ca. 0,6V zum Plus messen, und rückwärts unendlich. Das selbe vom Minus, nur umgekehrte Polarität.

    Wenn ein Kanal einwandfrei funktioniert würde ich vermuten, dass der Gleichrichter noch das macht, was er soll.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • floger
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    • 30. Dezember 2017 um 14:07
    • #25

    Es war ja noch nicht abschließend geklärt, wie viele Gleichrichter da drin sind. Auf dem Foto sieht es aber so aus, also ob es tatsächlich nur einen gibt.

    Zegi hatte was von Mono geschrieben. Aber es sieht nicht so aus, als ob er jemals getestet hat, ob eine Hälfte noch geht. Hängt ja alles irgendwie an einer Leitung.

  • zegi
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    • 30. Dezember 2017 um 14:11
    • #26

    Doch, ein Kanal läuft völlig unauffällig. Der Kanal A ist scheinbar intakt, klingt ganz normal. Der Kanal B ist komplett weg.

    Wenn der kleine Würfel mit den verbratenen Teilen ein Gleichrichter ist, dann ist es der einzige in der Endstufe. Es gibt zumindest sonst kein Teil, das ähnlich aussehen würde.

    Der Ton macht die Musik.

  • TomyN
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    • 30. Dezember 2017 um 14:23
    • #27

    Hi,

    miss mal bei ausgeschalteter Endstufe den Widerstand zwischen dem Lautsprcherausgang (+) der defekten Endstufenseite und dem, der Endstufe zugewandten Teil der Sicherungshalter.

    Ich persönlich vermute, dass die Entstörkondensatoren nicht kausal mit dem aktuellen Problem zusammenhängen. Wahrscheinlich gab's mal zuviel Störung (Generatorbetrieb o.ä.)

    Grüße

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • floger
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    • 30. Dezember 2017 um 14:24
    • #28
    Zitat von zegi

    Doch, ein Kanal läuft völlig unauffällig. Der Kanal A ist scheinbar intakt, klingt ganz normal. Der Kanal B ist komplett weg.

    Jetzt bin ich verwirrt. Mit ohne Sicherung geht Kanal A? Gibt's da getrennte Sicherungen auf der Netzteilplatine? Müssten dann ja insgesamt vier Stück sein.

    Zitat von zegi

    Wenn der kleine Würfel mit den verbratenen Teilen ein Gleichrichter ist,

    Ja ist er.

  • zegi
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    • 30. Dezember 2017 um 14:29
    • #29

    Die beiden fehlenden Sicherungen hat es durchgeschmolzen. Und ja, der Rest der Endstufe läuft ohne diese zwei Sicherungen auf einem Kanal weiter.


    image.jpg


    image.jpg

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
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    • 30. Dezember 2017 um 14:47
    • #30
    Zitat von TomyN

    Hi,

    miss mal bei ausgeschalteter Endstufe den Widerstand zwischen dem Lautsprcherausgang (+) der defekten Endstufenseite und dem, der Endstufe zugewandten Teil der Sicherungshalter.

    Hab' mal den Widerstand zu messen versucht. Wenn ich die Messspitze am Ausgang anlege und die andere am Sicherungshalter, zeigt es mir "unendlich" an. Das passiert zwischen dem Lautsprecherausgang und allen 4 Sicherungshaltern. Also auch bei denen, die noch ihren Dienst tun.

    Ich habe dann noch wahllos an einigen anderen Punkten den Widerstand zum Ausgang geprüft, ohne je einen Widerstand gemessen zu haben.

    Der Ton macht die Musik.

  • HenrySalayne
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    • 30. Dezember 2017 um 14:54
    • #31

    Der Widerstand über den Sicherungshalter müsste bei der defekten Seite im Vergleich zur gesunden Seite (ohne Sicherung natürlich) sehr klein sein (sonst würde die Sicherung ja nicht auslösen).

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • floger
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    • 30. Dezember 2017 um 14:56
    • #32
    Zitat von zegi

    Hab' mal den Widerstand zu messen versucht. Wenn ich die Messspitze am Ausgang anlege und die andere am Sicherungshalter, zeigt es mir "unendlich" an.

    Ist ja auch irgendwie logisch. Da sitzt ein Relais zwischen Endstufe und LS-Ausgang.

    Du müsstest einen Punkt hinter, bzw. vor dem Relais finden.

  • e-on
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    • 31. Dezember 2017 um 02:24
    • #33
    Zitat von e-on

    Na, dann würde ich erstmal die blauen Kondensatoren abknipsen,

    4 ptc oder varistoren parallel zu den 4 Dioden im Gleichrichter machen doch überhaupt kein Sinn. 100nF ist bei Enstörkondensatoren der Standartwert und solche sollten auch direkt neben jedem IC an der Spannungszuführung verbaut sein. Übrigens seh ich das wie Tomy. Die Kondensatoren haben nichts mit dem eigentichen Problem zu tun und müssen vorher schon mal geknallt haben. Komisch nur, dass sich nach mehrmaligen Transport noch die Granatsplitter angefunden haben.

    Eine Seite geht ja noch. Das ist gut, da kannst du Vergleichsmessungen machen. Dann nimm doch dIe Schnellmethode.

    1. nimm alle 4 sicherungen raus

    2. nimm den + von deinem Messgerät und halte den gegen Bein 1 vom 1. Endstufentransistor des heilen Kanals und den - gegen Bein 2. Jetzt vertauscht du die Messspitzen um misst nochmal, also - gegen Bein 1 und + gegen Bein 2. Merke dir beide Wiederstandswerte.

    3. mach das an allen Endtransistoren von beiden Endstufen

    4. sind auf der anderen Seite des Kühlkörpers auch welche ? Dann da auch.

    5. mess jetzt genau so alle anderen Beine. 2 gegen 3 und 1 gegen 3

    6. spätestens jetzt müssen dir an der def. Endst. gravierende Unterschiede auffallen.

    7. schreib die Bezeichnung der Endtransistoren hier rein

    1a. Wähle den richtigen Messbereich, 2 k oder 20 kOhm

    7a. Oder schmeiß das Ding in die Ecke und geh saufen. Heut ist Silvester.

    :?:

    Einmal editiert, zuletzt von e-on (31. Dezember 2017 um 02:30)

  • mslr
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    • 31. Dezember 2017 um 09:10
    • #34

    Wenn ich das Bild richtig interpretiere:

    Endstufe hat gemeinsamen Gleichrichter und gemeinsame Siebung mit den dicken Elkos.

    Mit je einer Sicherung für die plus (rot) und minus (blau) Rails sind die Endstufen angebunden.

    Beide Sicherungen der defekten Seite sind ausgelöst. Relativ sicher fetter Kurzschluss durch defekte Ausgangstransistoren. Möglicherweise auch die Vorstufen mitgerissen.

    Kann man reparieren wenn man sonst nix zu tun hat oder es ist ein Liebhaberstück an dem man hängt.

    (Über diese Endstufe haben wir zum ersten Mal unser Lied gehört....)

    Vermutlich sind die Preise für die Ersatzteile, wenn man als Privatmann kauft, in der Größenordnung einer gebrauchten intakten Endstufe gleichen Typs aus der Bucht.

  • zegi
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    • 31. Dezember 2017 um 12:03
    • #35
    Zitat von mslr

    Wenn ich das Bild richtig interpretiere:

    Endstufe hat gemeinsamen Gleichrichter und gemeinsame Siebung mit den dicken Elkos.

    Mit je einer Sicherung für die plus (rot) und minus (blau) Rails sind die Endstufen angebunden.

    Beide Sicherungen der defekten Seite sind ausgelöst. Relativ sicher fetter Kurzschluss durch defekte Ausgangstransistoren. Möglicherweise auch die Vorstufen mitgerissen.

    Kann man reparieren wenn man sonst nix zu tun hat oder es ist ein Liebhaberstück an dem man hängt.

    (Über diese Endstufe haben wir zum ersten Mal unser Lied gehört....)

    Vermutlich sind die Preise für die Ersatzteile, wenn man als Privatmann kauft, in der Größenordnung einer gebrauchten intakten Endstufe gleichen Typs aus der Bucht.

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    Danke für die Einschätzung. Emotionalen Wert hat die Endstufe 0. Wenn ich für +/- 10-15 Euro das Ding hätte reparieren können, hätte ich es gemacht. Aber so schraube ich sie lieber zusammen und nehme sie als Monoendstufe für Lowbudget-Sachen.

    Der Ton macht die Musik.

  • treibsand
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    • 31. Dezember 2017 um 16:58
    • #36

    Bau die kleinen Tantalkondensatoren aber komplett raus. ?

    Prost Neujahr.?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • zegi
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    • 31. Dezember 2017 um 17:34
    • #37
    Zitat von treibsand

    Bau die kleinen Tantalkondensatoren aber komplett raus. ?

    Prost Neujahr.?

    Das sagst du jetzt, nachdem ich sie wieder zusammengeschraubt habe? ||^^^^

    Es heisst doch, never change a running... Also gut. Bringt es was, wenn ich die Dinger rauslöte? Du sprichst von den blauen Smarties?


    Danke euch allen, dass ihr euch Zeit genommen habt, obwohl es hier nicht um Leben oder Tod gegangen ist!

    Ich wünsche euch einen guten Rutsch und eine bunte Mischung aus guten Erlebnissen, die euch im neuen Jahr erwartet!

    Der Ton macht die Musik.

  • marcoboy
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    • 31. Dezember 2017 um 19:11
    • #38

    sieht aus wie SA1386/SC3519 die gibt es als Kopie von Tante Reichelt....

  • e-on
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    • 2. Januar 2018 um 00:56
    • #39

    Du willst ihm doch wohl nicht wirklich diese Peacemaker empfehlen =O

    Leute, Leute..... Nur weil die kleinen Dinger ein ungewöhnliches Blau haben sind das weder Tantal noch PTC's noch VDR's. Das sind keramische Kondensatoren.

    :?:

  • Jürgen Klingel
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    • 2. Januar 2018 um 02:17
    • #40

    Genau, und die sind für ein paar Cent neu zu haben.

    Der Gleichrichter macht aber auch ohne diese Kondensatoren seinen Job.

    Der eigentliche Fehler dürfte in zerschossenen End-Transistoren zu finden sein.

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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