Der grundsätzliche Unterschied im FX Routing zwischen X/M32 und Wing ist zunächst, dass der klassische “analoge” Send-Return Pfad 'Mix-Bus out -> FX -> Returnkanal in' entfällt und der FX immer einen 'insert' Punkt braucht.
Daraus ergeben sich drei mögliche Optionen für einen Bus-Effekt-Pfad:
1. Der Effekt wird in einen der Insertpunkte des Mix(send)busses inseriert und direkt zum Master geschickt. Es gibt gar keinen Returnkanal und dessen Regelmöglichkeiten entfallen. Das wäre also die Option, um Kanäle zu sparen oder es für einen Anfänger möglichst übersichtlich zu halten.
Um jetzt mit dem Effektsignal auf einen Monitorbus zu kommen, benötigt man tatsächlich das 'Bus to Bus' Routing.
2. Der Effekt wird in den Send-Bus insertiert und dessen output wird in den Input eines Aux Eingangs oder eines voll ausgestatteten Eingangskanals zurück geführt. Diese Option ist vorteilhaft, wenn man den “hintersten” insert Punkt wählt und damit vor und nach dem Effekt einen vollständigen Satz Kanalbearbeitung hat und wenn man bevorzugt den Sendbusstrip auf seinem Faderlayer oben hat. Optional kann man den select button des Sendbusstrips so einstellen, dass sich bei Doppelklick die insertierte FX Engine auf dem Schirm öffnet.
Um den FX zum Monitorweg zu schicken, dreht man einfach den entsprechenden send im Returnkanal auf. Man braucht KEIN Bus to Bus routing!
3. Der Send-Bus wird in den gewünschten Returnkanal geroutet und der Effekt wird in einen insert des Returnkanals insertiert. Das bietet zwar weniger Post FX Bearbeitungsmöglichkeiten, hat dafür aber die Option den FX mit Doppelklick auf den select des Returnkanals zu öffnen. Das möchte man, wenn man lieber mit den Returnfadern mixt und die am häufigsten “oben” hat.
Auch hier nix 'Bus to Bus' sondern einfach nur die Monitor sends im entsprechenden Returnkanal aufdrehen. ![]()