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Nachrüstung Rackverteiler mit Amperemeter

  • Franziskus
  • 18. August 2021 um 21:45
  • Franziskus
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    7
    • 18. August 2021 um 21:45
    • #1

    Servus in die Runde,

    Ich will hier mein kleines Projekt mit euch teilen, da ich nichts vergleichbares bei Google gefunden habe.

    Zum Ausgangsproblem: Letzte Woche haben wir spontan eine Party im Grünen veranstaltet. Bei dieser kamen zwei Inverter-Stromerzeuger zum Einsatz. Bis wir eine sinnvolle Lastverteilung erreicht hatten kam das rote Aggregat einmal in die Überlast. Ständig mit Strommesszange und Messadapter herumzubasteln war zwar umständlich, aber eine sinnvolle Lastverteilung musste her. Während dem Betrieb war das Bauchgefühl auch nie gut, auch wenn wir mit 7A auf dem roten Endress gut hingekommen sind. Kurzum: Es ging, aber schön war das nicht.

    Eine kontinuierliche Stromüberwachung direkt im Rack musste her.

    XY3L5Fg

    B4QyDxF

    Ich bin Ingenieur, ich schätze ungern. Rackverteiler zerlegt. Rechts ist noch Platz, und garnicht einmal so wenig.

    Ab an den Rechner: Ebay spuckt viele bezahlbare Messwerke aus. Ich habe mich gegen eine elektronische Messung entschieden, da mich vor allem die Stromspitzen der Endstufen interessieren. Gerade im Sektor der günstigen Messtechnik traue ich einem Dreheisenmesswerk mehr als einer Elektronik mit unbekannter Abtastrate.

    Ein 20A-Dreheisenmesswerk 72 x 72mm für 12€ war innerhalb von 2 Tagen geliefert. Rackverteiler zerlegt, ausgeschnitten und eingesetzt. Ich zeige an dieser Stelle nicht die Verdrahtung, das sollte jeder hinbekommen der das ernsthaft vorhat.

    Anschließend noch der Genauigkeitsvergleich mit der 600€-Leckstromzange bei Heizlüfterbetrieb 1, 2 und 3kW. Abweichung unter 0.5A, das reicht für meine Zwecke als Schätzeisen voll aus. Das Messwerk reagiert recht flink, ich kann meinem Heißluftföhn beim regeln zusehen.

    Ich bin zufrieden, freue mich schon auf den ersten Einsatz damit. ^^

    Y8TDnL1

    wy3QcVf

    tsykmC3

    WPtVC4L

  • hell&dunkel 23. August 2021 um 17:49

    Hat das Thema aus dem Forum Strom nach Selbstbau Technik verschoben.
  • hell&dunkel 23. August 2021 um 17:49

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • marce
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    • 24. August 2021 um 09:55
    • #2

    ok, und dann stellst Du den Abend jemand ab, der dauerhaft auf das Messgerät schaut?

    ... und wo soll bei dem Rack bitte eine Überlast herkommen? Oder fehlen so ein paar andere irrelevante Fakten, wie was sonst noch so alles irgendwie verteilt auf die beiden Aggregate dran hing?

    ... und Stromverteiler mit Lastanzeige - auch gerne mit "Peak hold" gibt's wie Sand am Meer...

  • billbo
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    • 24. August 2021 um 10:29
    • #3

    8| Eine technische Lösung, die einfach nur funktioniert? Ohne Microprozessor, Betriebssystem, Netzwerkanschluss, regelmäßig notwendige Firmwareupdates, Online-App? Und ohne magische Buchstaben auf einem Gitter, einer Frontplatte oder einem Typenschild? Damit wirst du dir unter PA- Technikern wenig Freunde machen.

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • HenrySalayne
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    • 24. August 2021 um 11:59
    • #4
    Zitat von billbo

    Ohne Microprozessor, Betriebssystem, Netzwerkanschluss, regelmäßig notwendige Firmwareupdates, Online-App?

    Der DCX2496 bietet sich ja geradezu dafür an, die primärseitige Stromaufnahme des Racks mit einem Arduino oder Raspy durch Limiter- und Lautstärkeanpassungen nachzuführen. ;)

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • verstärkerberserker
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    • 24. August 2021 um 12:28
    • #5
    Zitat von Franziskus

    Ich habe mich gegen eine elektronische Messung entschieden, da mich vor allem die Stromspitzen der Endstufen interessieren.

    Wenn die Stromspitzen zum Problem werden, ist es leider schon zu spät, wenn man sie misst. Die müssen vorher in die Reserve eingerechnet werden.

    Mit dem Dreheisen hast Du bei dem kleinen Verteiler schon mal nichts verkehrt gemacht. Am Zucken des Zeigers, kann man mindestens mal deuten, wo die Last her kommt. Das geht mit den in der T Preisklasse verbauten digigtalen Geräten nicht.

    Wenn man die Stromaufnahme aber mal (geht nicht zu 100% Echtzeit) genau analysiert, gehen gerade auch beim Ton die echten Spitzen noch in der Trägheit unter.

    Ich habe mich da vor Jahren (aus anderen Gründen) mal mit befasst. Da wo der Zeiger auf ca. 60A gezuckt ist, war die digitale Anzeige noch bei ca. 25A. Die Analyse mit eine Janitza Hutschienen Gerät kam aber auf kurzfristige Spitzen von über 130A.

    Das mag das Netz ja abpuffern - der Gernator tut sich da schweer und gerade die Inverter mögen das nicht.

    Von daher finde ich den Ansatz gut. Erforschen, welche Ströme reel fließen und dann entsprechend dimensionieren.

    ...Holz ist braun!

  • Jürgen Klingel
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    • 24. August 2021 um 12:47
    • #6
    Zitat von HenrySalayne

    Der DCX2496 bietet sich ja geradezu dafür an, die primärseitige Stromaufnahme des Racks mit einem Arduino oder Raspy durch Limiter- und Lautstärkeanpassungen nachzuführen. ;)

    ...quasi ein "Ampère-Ducker" :P Wenn der Bierkühler startet, wird die Mucke leiser, puhhh *finger

    Also, wenn die Verstärkerei die Aggregate schlussendlich zum "kotzen" bringt, würde ich an anderer Stelle ansetzen: Ein stärkeres Aggregat muss her, oder der Rotstift streicht weitere Verbraucher...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • treibsand
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    1
    • 24. August 2021 um 13:08
    • #7
    Zitat von billbo

    8| Eine technische Lösung, die einfach nur funktioniert? Ohne Microprozessor, Betriebssystem, Netzwerkanschluss, regelmäßig notwendige Firmwareupdates, Online-App? Und ohne magische Buchstaben auf einem Gitter, einer Frontplatte oder einem Typenschild?

    ...war vermutlich kein Witschafts-/Vertriebsingenieur am Werk... :P


    Zitat von Jürgen Klingel

    ...quasi ein "Ampère-Ducker" :P Wenn der Bierkühler startet, wird die Mucke leiser, puhhh *finger

    Also, wenn die Verstärkerei die Aggregate schlussendlich zum "kotzen" bringt, würde ich an anderer Stelle ansetzen: Ein stärkeres Aggregat muss her, oder der Rotstift streicht weitere Verbraucher...

    Nee, klar.

    Alles Experten.

    Was bitteschön is denn wichtiger: daß die Musik den Pegel halten kann, oder daß das Bier kalt ist?????

    a) laute Mucke & warmes Bier

    b) irgendeine Mucke, lautes Gebrüll & kaltes Bier

    c) die KKKK-Regel (Kein KaltesBier - Keine Kundschaft)???

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Franziskus
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    • 25. August 2021 um 16:59
    • #8
    Zitat von marce

    ok, und dann stellst Du den Abend jemand ab, der dauerhaft auf das Messgerät schaut?

    ... und wo soll bei dem Rack bitte eine Überlast herkommen? Oder fehlen so ein paar andere irrelevante Fakten, wie was sonst noch so alles irgendwie verteilt auf die beiden Aggregate dran hing?

    ... und Stromverteiler mit Lastanzeige - auch gerne mit "Peak hold" gibt's wie Sand am Meer...

    Servus,

    zur 1.: Das Rack befindet sich direkt in meinem Sichtbereich, von daher kann ich da locker ab und zu draufschauen ob der aktuelle Stromverbrauch mit meinen Schätzungen zusammenpasst.

    zu 2.: Naja, das abgebildete Rack war ja nicht der einzige Verbraucher. Insgesamt hingen da ca. 5kW Endstufenleistung und ein Teil vom Licht drauf.

    Ich möchte hier keine Energieverteilungsdiskussion, ich zeige hier meine Lösung. Als Elektroingenieur mit Elektrikerlehre beim Energieversorger sollte ich das eigenständig hinbekommen ;) .

    zu 3.: Klar kann man das alles kaufen, aber nicht für 12€ ;) .

  • Franziskus
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    • 25. August 2021 um 17:45
    • #9
    Zitat von verstärkerberserker

    Wenn die Stromspitzen zum Problem werden, ist es leider schon zu spät, wenn man sie misst. Die müssen vorher in die Reserve eingerechnet werden.

    Mit dem Dreheisen hast Du bei dem kleinen Verteiler schon mal nichts verkehrt gemacht. Am Zucken des Zeigers, kann man mindestens mal deuten, wo die Last her kommt. Das geht mit den in der T Preisklasse verbauten digigtalen Geräten nicht.

    Wenn man die Stromaufnahme aber mal (geht nicht zu 100% Echtzeit) genau analysiert, gehen gerade auch beim Ton die echten Spitzen noch in der Trägheit unter.

    Ich habe mich da vor Jahren (aus anderen Gründen) mal mit befasst. Da wo der Zeiger auf ca. 60A gezuckt ist, war die digitale Anzeige noch bei ca. 25A. Die Analyse mit eine Janitza Hutschienen Gerät kam aber auf kurzfristige Spitzen von über 130A.

    Das mag das Netz ja abpuffern - der Gernator tut sich da schweer und gerade die Inverter mögen das nicht.

    Von daher finde ich den Ansatz gut. Erforschen, welche Ströme reel fließen und dann entsprechend dimensionieren.

    Alles anzeigen

    Danke für den Input, so war mein Gedanke auch.

    Mein Ziel ist das Bauchgefühl mit Daten zu unterlegen. Wenn das Analoge Messgeräte bei etwa 2/3-Last ist sollte noch genug Raum für kurze Lastspitzen sein. Gerade bei den Endstufen kann man den aktuellen Leistungsverbrauch schwer schätzen.

    Ich habe daheim Messtechnik im Wert eines Kleinwagens, mein Oszi kann das sehr genau darstellen. Diese Technik will ich nicht mit in den Wald schleppen, aber es lohnt sich vermutlich den zeitlichen Stromverlauf des Verstärkers genauer anzusehen.


    Zitat von billbo

    8| Eine technische Lösung, die einfach nur funktioniert? Ohne Microprozessor, Betriebssystem, Netzwerkanschluss, regelmäßig notwendige Firmwareupdates, Online-App? Und ohne magische Buchstaben auf einem Gitter, einer Frontplatte oder einem Typenschild? Damit wirst du dir unter PA- Technikern wenig Freunde machen.

    Ich bau euch alles, Geld scheint ja keine Rolle zu spielen ;)

    Zitat von treibsand

    Was bitteschön is denn wichtiger: daß die Musik den Pegel halten kann, oder daß das Bier kalt ist?????

    Das Bier hält der Bach wunderbar kalt, ganz umweltfreundlich. Somit hält Musik und Publikum den Pegel ^^

  • TomyN
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    • 25. August 2021 um 18:41
    • #10

    Hi,

    :) Wenns zu viel wird, dann hört man die Meter kloppfen :) (Hatte ich einmal, inkl. eines Elektromeisters, der die Verteilung angebrüllt hat: ' Bleibt drin'. Sie blieben drin).


    Nach meiner Beobachtung gibt es bei Schaltnetzteilendstufen deutlich weniger Stromspitzen als bei einem konventionelle Trafo.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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    • 25. August 2021 um 20:27
    • #11

    Wie hast du denn das Meter eingebaut, dass dabei die Beschriftung so arg gelitten hat? :huh:

    Der Ton macht die Musik.

  • Dodi
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    • 25. August 2021 um 23:06
    • #12

    Das ist bestimmt Absicht. Paßt besser zur "alten" Messtechnik. ;)

    Preis Leistung ist natürlich sehr gut, nur der Platzverbrauch im Verhältniss zu groß.

  • secluded
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    • 26. August 2021 um 09:29
    • #13
    Zitat von billbo

    Damit wirst du dir unter PA- Technikern wenig Freunde machen.

    ...wenn "handcrafted" drauf stehen würde, gäb's dafür aber die Anerkennung bei Musikern :D

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Online
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    • 26. August 2021 um 10:58
    • #14

    Und es geht bis 40 und nicht "nur" bis 11 8)

  • robert müller
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    • 26. August 2021 um 14:41
    • #15

    So it's 30 louder?

  • secluded
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    • 26. August 2021 um 15:05
    • #16

    29

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Franziskus
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    • 26. August 2021 um 18:50
    • #17
    Zitat von TomyN

    Hi,

    :) Wenns zu viel wird, dann hört man die Meter kloppfen :) (Hatte ich einmal, inkl. eines Elektromeisters, der die Verteilung angebrüllt hat: ' Bleibt drin'. Sie blieben drin).


    Nach meiner Beobachtung gibt es bei Schaltnetzteilendstufen deutlich weniger Stromspitzen als bei einem konventionelle Trafo.

    Ja, die klopfenden Zeiger kenn ich wenn man beim Asynchronmotor mal wieder zu schnell von Stern auf Dreieck schaltet ^^ . Ich bin ja begeistert, dass sich die Sicherungen vom zornigen Meister einschüchtern haben lassen. Oder war es vielleicht doch ein anderer schmutziger Trick? :/

    Dass Schaltnetzteile die Stromspitzen abschwächen klingt sinnhaft, da wird der Gleichstromzwischenkreis mehr Kapazität haben.

    Zitat von zegi

    Wie hast du denn das Meter eingebaut, dass dabei die Beschriftung so arg gelitten hat? :huh:

    Schraubstock mit Holzklötzen, das Blech ist einseitig gekantet. Wer feilt braucht sauberen Halt, und die Beschriftung war mir gelinde egal.

    Zitat von Dodi

    Das ist bestimmt Absicht. Paßt besser zur "alten" Messtechnik. ;)

    Preis Leistung ist natürlich sehr gut, nur der Platzverbrauch im Verhältniss zu groß.

    Genau, Nostalgie ^^

    Naja mich interessiert überwiegend der Strom, der wirft LSS und lässt Aggregate kotzen. Wenn Spannung und Frequenz wackeln habe ich größere Probleme. Am Aggregat überwache ich natürlich Spannung, Strom, Wirkleistung, Energie, Frequenz und Power Factor, da sollte sich aber normal wenig tun.

    Ein gutes Janitza-Netzqualitätsmessgerät in einem 50€-Verteiler wäre wohl überzogen :D .

    Zitat von Herr Nink

    Und es geht bis 40 und nicht "nur" bis 11 8)

    Der reguläre Messbereich geht bis 20A. Wenn man an einem C16-Automaten hängt sind die 16A ja eher der grobe Mittelwert ;)

    Zitat von secluded

    ...wenn "handcrafted" drauf stehen würde, gäb's dafür aber die Anerkennung bei Musikern :D

    Interessante Spezies, diese Musiker :D .


    Ach ja, Dehn-Überspannungsschutz mit 10kA habe ich auch auch noch reingeschraubt, das Ding wird immer teurer... :S

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