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Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

  • Martin2003
  • 2. September 2022 um 13:58
  • ThoSchu
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    • 11. September 2022 um 20:48
    • #81

    IDN: Kritik in allen Ehren, aber wer nichts anderes als Kritik zum Thema beizutragen hat:

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  • secluded
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    • 11. September 2022 um 23:13
    • #82

    ... ist geklaut vom Linux-Tux :)

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    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Fränkie
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    • 12. September 2022 um 09:44
    • #83
    Zitat von zegi

    Nun ja. Verglichen mit Flugreisen, einem Skiurlaub oder langen Autofahrten ins Grüne, ist so eine Objektbeleuchtung zu vernachlässigen.

    Bei uns in den Nachrichten wurde das eine oder andere mal vorgerechnet, wieviel Strom es zum Betrieb eines Skigebiets braucht. Die Bahnen, künstliche Beschneiung und auch die ganzen Spezialfahrzeuge verbrauchen absurd viel Energie für etwas, was niemand "braucht".

    Man wird sich künftig fragen müssen, wie wir die Prioritäten setzen wollen. Die Lösung wäre wohl am einfachsten, wenn Energie teurer würde. So würde der Verbrauch sinken und alle können selber entscheiden, welche Art von Luxus ihnen das Geld noch wert ist.

    Wir könnten mit den Events also noch relativ gut wegkommen. Wenn man regionale Events besucht, ist das ein relativ harmloses Vergnügen.

    Wie immer und überall, gibt es keine ultimativ-universelle Lösung. Und es gibt ganz sicher Dinge die schlimmer sind und mehr Energie verbrauchen, und vermeintlich blödsinniger sind. Der Knackpunkt ist aber wie immer das eben auch viele kleine Schritte helfen.

    In Dresden (ich wohn nun mal hier) fallen mit aufn Schlag 20 Gebäude ein die Nacht angeleuchtet werden, nicht überall sind LED verbaut. ich denke 2 KW pro Gebäude ist nicht übertrieben. wenn man nun zwischen 0 und 5 abschaltet, wären das pro tag und Gebäude 10 kwh also schon mal 200KWH pro Tag...oder 73000 KWh... das is jetzt eher vorsichtig gerechnet und nicht Nichts.

    Objektbeleuchtung nachts abzuschalten tut (fast) niemandem weh, ein Skigebiet abzuschalten hingegen schon. Ich brauche das nicht, aber der Ski-lift-Betreiber und die Angeschlossenen Bumms-Discos und deren Disco-Techniker werden das anders sehen....

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • Fränkie
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    • 12. September 2022 um 09:50
    • #84
    Zitat von Christian S.

    siehe:

    Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (ja, das Ding heißt so...)

    Ach jetzt kommt der auch noch mit Fakten..... das macht doch jede Polemisierung zunichte.... ;)

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • Fränkie
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    • 12. September 2022 um 11:01
    • #85
    Zitat von yamaha4711

    Zum Thema Kernkraft mit dem schlagenden Argument: 6% der Energie aus Atomkraft. Klar, nur die Folgen für diese 6% (und es sind mehr, Stichwort Stromverbundnetz EU) sind mit einem sehr hohen Risiko behaftet und erzeugen Abfallstoffe, welche auf Jahrzehnte nicht zu kontrollieren sind. Daher lehne ich dieses Argument vehemment ab. Da muss definitiv der Stecker gezogen werden, weltweit. Kernenergie ist nicht kontrollierbar und so gesehen eines der dümmsten Dinge, welche die Menschheit erfunden hat.

    Woran machst du das hohe Risiko fest? Gemessen an den Toten pro TWh ist die Kernkraft gar nicht so schlimm.

    Schaut man sich die Abläufe von Kern-Kraftwerks- und Strahlen-Unfällen an so ist immer menschliches Fehlverhalten der Grund. Tschernobyl, Reaktor wurde weit außerhalb des zulässigen Bereich gefahren, das wussten auch alle Beteiligten. Fukushima, die Notstromer waren von Überflutung bedroht, das wusste man auch schon sehr lange vor dem Tsunami.

    Die größten Emittenten von Radioaktivität sind lustigerweise Kohlekraftwerke, in den Millionen Tonnen Kohle die da verheizt werden, werden in der Kraftwerksasche radioaktive Spurenelemente aufkonzentriert... Ich gehe soweit zu behaupten dass Kernkraft sehr wohl Kontrollierbar ist, nur stehen der Sicherheit der Kraftwerke dem die Gier der Kraftwerksbetreiber entgegen, das Problem ist eher ein Philosophisches, ist der Mensch reif genug mit so einer gefährlichen Technologie umzugehen. ...

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • robert müller
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    • 12. September 2022 um 11:11
    • #86
    Zitat von Fränkie

    Woran machst du das hohe Risiko fest?

    Das Risiko besteht bei KKWs nicht nur im Hier und Jetzt, sondern auch lange lange in der Zukunft (okay, das Zukunftsrisiko ist strenggenommen ein anderes). Der Abfall aus den Kraftwerken (und sogar Teile der Kraftwerke selbst, nachdem Teile ersetzt wurden bzw. das Kraftwerk stillgelegt wurde) müssen über sehr sehr lange Zeiträume sicher gelagert werden. Das würde ich schon als nicht zu vernachlässigenden Faktor sehen. Je länger ein Risiko besteht, desto höher ist auch die Eintrittswahrscheinlichkeit.

    Aktuell schafft die Menschheit es ja nicht mal, noch laufende Kraftwerke sicher zu halten (siehe Saporischschja).

  • treibsand
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    • 12. September 2022 um 11:18
    • #87
    Zitat von Fränkie

    Woran machst du das hohe Risiko fest? Gemessen an den Toten pro TWh ist die Kernkraft gar nicht so schlimm.

    ...is das nicht ein wenig verfrüht abgerechnet? Der Restmüll strahlt noch ein paar Tage höchst effizient vor sich hin und solange nicht geklärt ist, ob jeder Verbraucher da ein kleines Döschen zum Selbstverscharren im eigenen Vorgarten abbekommt, würd' ich in den nächsten Jahrhunderten noch von ein paar zusätzlichen Todesfällen (und anderem Ärgernis) ausgehen...!


    Hach, da hat mein browser länger nicht aktualisiert & Robert war schneller.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 12. September 2022 um 12:30
    • #88

    ich sehe das mit der energiegewinnung aus der kernkraft sehr ähnlich.

    zunächst muss man das lagerproblem ansprechen. das sind enorme giftmengen entstanden (und entstehen weiterhin), die wir gerade den zukünftigen generationen aufbürden - und zwar für hunderttausende von jahren!

    das sind geradezu unvorstellbare zeiträume. und niemand kann garantieren, in welche richtungen sich die erdplatten in zukunft bewegen werden.

    ja, das ist tatsächlich ein thema. der rheingraben entstand vor, geologisch gesehen, relativ kurzer zeit. er ist das ergebnis aus enormen kräften, welche die afrikanische kontinentplatte auf die europäische schieben.
    vorgestern gab es übrigens auch mal wieder ein erdbeben, weches wir hier zuhause gespürt und gehört haben - obwohl das epizentrum über 150km entfernt war. der graben ist also weiterhin aktiv.
    nun möchte man z.b. ausgerechnet im angrenzenden gebiet auf schweizerischer seite ein endlager in die erde setzen. aber niemand kann die garantie geben, dass sich da in 100.000 jahren kein graben auffaltet und der müll wieder herausgespült wird.

    das ist ein krasses beispiel, ja.

    aber ist es komplett unrealistisch? nein.

    die sache mit dem atommüll ist ein viel größeres problem, als die verantwortlichen zugeben möchten. diese denken vermutlich: nach mir die sintflut. ist mir doch egal was zukünftige genaerationen über mich denken, ich will jetzt ein schönes leben haben. anders kann ich mir das nicht erklären.

    dann kommt noch die bedrohung für das hier und jetzt:

    unsere verbliebenen kernkraftwerke waren bisher auch deshalb so relativ sicher, weil man sie ständig, in festen intervallen, streng überprüft hat. doch die großen prüfungen hat man nun mehrere jahre nicht mehr gemacht - weil man sagte: diese meiler werden ende 2022 ohnehin abgeschaltet. wieso sollte man dann noch aufwändige tests machen, die für den weiterbetrieb unerlässlich sind - wo es doch gar keinen weiterbetrieb geben wird.

    und jetzt gibt es leute, die einfach davon ausgehen, dass die deutschen meiler weiterhin mit zu den sichersten dieser welt gehören. nein, dazu gehören sie eben nicht mehr, denn die dazu nötigen sicherheitsüberprüfungen wurden ja schlichtweg ausgelassen.

    das risiko von fehlfunktionen wie z.b. brüchen von wichtigen leitungen ist gegeben - und zwar höher als früher.

    ganz ehrlich: gegen einen weiterbetrieb von ein paar monaten zur abfederung der gegenwärtigen energiekrise habe ich wirklich nichts einzuwenden.
    aber danach muss doch definitiv schluss sein mit dieser extrem teuren und risikobehafteten energiegewinnung.

    wer heute noch ensthaft den neubau von kernkraftwerken fordert, kann doch nur komplett beSCHEUERt sein.
    und das fordern gerade vor allem entscheidungsträger aus bayern, ein land, das die suche nach einem endlager auf ihrer gemarkung kategorisch ausgeschlossen hat. dieser zynismus ist rekordverdächtig, da kann selbst Putin nicht mithalten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Online
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    • 12. September 2022 um 13:02
    • #89
    Zitat von wora

    für hunderttausende von jahren!

    das sind geradezu unvorstellbare zeiträume.

    Das wird einem auch dann bewusst wenn man hört, dass eines der Probleme ist, wie man die Endlager markiert und beschriftet, damit in all den Jahren niemand versehentlich mit dem Restmüll in Kontakt kommt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass man unsere Schrift in dieser Zukunft nicht mehr lesen kann, dass sie nicht mehr verstanden wird.

    Vergleicht man das mit den alten Ägyptern, sind wir ja nur einen Wimpernschlag von dieser Zeit entfernt und dennoch versteht die Allgemeinheit die alten Schriftzeichen aus dieser Zeit nicht mehr. Wie soll das dann in 100'000 Jahren aussehen? Wer weiss, in welche Richtung sich die Menschheit entwickeln wird? Vielleicht sind wir aus der Zukunftsperspektive eine sehr primitive Epoche. Vielleicht beginnt die Menschheit auch wieder relativ am Anfang (wir scheinen ja hart daran zu arbeiten, dass dieses Szenario eintritt).

    Klar ist nur, in der Zeit, in der atomarer Abfall für Mensch und Natur ein Problem darstellt, wird extrem viel passieren. Stellt man die Nutzungsdauer und die "Problemdauer" einander gegenüber wird klar, dass das keine Lösung ist. Unter diesem Gesichtspunkt wäre vielleicht sogar die Kohle weniger problematisch und dort ist auch allen klar, dass es keine Lösung ist.

    Der Ton macht die Musik.

  • Online
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    • 12. September 2022 um 13:22
    • #90

    Habe kurz gegoogelt:

    Brennstäbe können ca. 4-7 Jahre genutzt werden (https://www.ensi.ch/de/2011/08/25/…elagert-werden/)

    Die Abfälle sind bis 1'000'000 Jahre eine Gefahr für Mensch und Umwelt (https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/ve…e-abfaelle.html)

    Man könnte schon von einem Missverhältnis sprechen...

    Der Ton macht die Musik.

  • a.wild
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    • 12. September 2022 um 13:29
    • #91

    Bin ich naiv zu glauben man müsste es nur lagern um es innerhalb der nächsten 300 Jahre ins Weltall zu entsorgen?

  • wora
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    • 12. September 2022 um 13:51
    • #92

    einen guten vergleich über die zeiträume, über die man da nachdenken muss, fand ich auch den rückblick:

    was war der mensch vor 1 million jahren?

    Homo Erectus.

    ihm werden erste feuerstellen zugesprochen...

    Homo Sapiens tauchte erst 700.000 jahre später auf.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • yamaha4711
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    • 12. September 2022 um 14:02
    • #93
    Zitat von Fränkie

    Woran machst du das hohe Risiko fest?

    Das potentielle Risiko besteht in

    a) aktuem Risiko beim Betrieb

    b) langfristiges Risiko: Abfälle/Endprodukte, Abbau/Rückbau

    c) Faktor Mensch

    Das akute Risiko ist generell vorhanden, egal wie "sicher" so ein KKW sein will.

    Ob nun ein Bedienungsfehler gemacht wird oder ob ein Terroranschlag verübt wird, auf das KKW geschossen wird (wie aktuell) oder ein tragischer Unfall geschieht (Tsunamie, Erdbeben, Flugzeugabsturz, such es dir aus). Wenn so ein Ding durchgeht, dann geht es durch und die Folgen sind dann nicht nur lokal begrenzt und dauern 6-10 Wochen an, nein sie sind global und hängen uns über Jahrzehnte an der Backe. Wenn das kein Risiko ist, dann weiß ich auch nicht.

    Die Technik ist nicht beherrschbar und die Gier der Konzerne sorgt dafür, dass gewisse Sicherheitsstandards eben unterspült werden. War in den 80ern schon Thema, selbst in den USA. Filmempfehlung: Das Chinasyndrom.

    Über die langfristigen Probleme wollen wir nicht reden. CO2 Austausch beim KKW = 0, schön. Dafür gibt es Endprodukte, welche Jahrhunderte strahlen und sicher gelagert werden wollen. Wer macht da für die Nachwelt den Sicherheitspapper druf? Auf jedem Schei... Suppenwürfel stehen heute Romane drauf was und wie es zu verzehren ist, was zu beachten ist. Naja, auf so einem Brennstab... aber egal.

    Ich weiß das ist überspitzt, doch in die Realität ist dies sicherlich nicht so weit weg, zumindest in Relation zu einem ollen Suppenwürfel.

    Ja, die Kohlehalde strahlt auch vor sich hin und vor allem die Abfallprodukte (Stäube, Asche), doch was ist das für eine Strahlung? Alphateilchen wohl meist und die werden in Luft gut abgeschirmt. Man muss ja nicht direkt 30 cm neben der Kohlehalde schlafen.

    Betastrahler haben ein paar m in Luft, doch die Kohlehalden sind doch ein paar m auch entfernt.

    Gammaquanten sind da weniger am Werk und Neutronen?

    https://www.bund-nrw.de/fileadmin/nrw/dokumente/braunkohle/2008_11_BUNDhintergrund_Radioaktivitaet_aus_Kohlekraftwerken.pdf

    Kohle per se ist eine natürliche Strahlenquelle im Gegensatz zu den aufkonzentrierten Brennstäben und dem nuklearen Abbrand. Und wie sieht es bei dem Abbrand und den aktivierten Hilfsmaterialien aus?

    Da haben wir sehr wohl eine hohe Gammadosis und Neutronenemissionen. Lässt sich nur schwer abschirmen und die Dosen sind eben deutlich höher ohne entsprechendes Kontainment.

    Der Faktor Mensch ist die größte Gefahr dabei. Egal ob nun durch Unachtsamkeit, Bedienfehler oder mutwillige Maßnahmen. Wenn der Reaktor durchgeht, dann hat dies weitereichende und vor allem auch globale Folgen mit sehr langen Wirkzeiten.

    Für mich ist dies unverantwortlich und grob fahrlässig zugleich. Und bei momentan 6% von wegen Grundlast, dann kann zumindest Deutschland darauf verzichten. Bei anderen Sachen machen wir ja immer noch fleissig mit und fahren in einem Fahrwasser, welches andere Länder mitunter ad acta gelegt haben.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • wora
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    • 12. September 2022 um 14:03
    • #94
    Zitat von a.wild

    Bin ich naiv zu glauben man müsste es nur lagern um es innerhalb der nächsten 300 Jahre ins Weltall zu entsorgen?

    dazu braucht man erstmal den fahrstuhl ins weltall. die ideen dazu gibt es ja schon länger, das würde auch funktionieren. man muss dazu nur das aufzug-seil in den weltraum hängen. wenn es lange genug ist, strafft es sich durch die fliehkraft selbst. also der wahre "siemens lufthaken" ;)

    problem daran: es gibt keinen stoff, der stabil genug ist, sein eigengewicht zu halten.

    das ist vielleicht ein ansatz, den zukünftige generationen gehen können. wer weiß, in 300 jahren hat man diese technologie vielleicht.

    aber sollte man sich darauf verlassen? ich denke nein.
    die denkweise "das machen die anderen dann schon" finde ich durchaus überheblich und bescheibt für mich die denke: "nach mir die sintflut".

    so können wir doch nicht weiter machen, denn genau das hat uns doch in die dauerkrisen geführt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • yamaha4711
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    • 12. September 2022 um 14:23
    • #95

    Hmmm....

    Aufzug ist nicht schlecht, zumindest unter der Prämisse, dass ein mit nuklearabfall bestücktes Orbitaltransportmittel explodieren könnte und den ganzen Mist großflächig verteilt. Keine schöne Vorstellung.

    Ebenso behagt mir der Gedanke nicht, dass der ganze Dreck wieder aufgrund der Gravitation auf die Erde stürzen kann. Wenn das Zeug in der Atmosphäre verglüht, dann Prost Mahlzeit.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • wora
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    • 12. September 2022 um 14:27
    • #96

    ja, es gibt durchaus gute gründe, warum man davon bisher abstand gehalten hat.

    wenn das zeug mal in einer erdumlaufbahn ist, kann man das mit geschicken swing-by manövern aber durchaus so ins weltall befördern, dass es nie zurück kommt.

    aber das sind ja dann die sorgen unserer kinder und enkel ... (ironie off)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 12. September 2022 um 14:35
    • #97
    Zitat von wora

    wenn das zeug mal in einer erdumlaufbahn ist, kann man das mit geschicken swing-by manövern aber durchaus so ins weltall befördern, dass es nie zurück kommt.

    ...DANN sind es die Probleme der bösen Aliens ^^

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

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    • 12. September 2022 um 16:37
    • #98
    Zitat von wora

    das fordern gerade vor allem entscheidungsträger aus bayern, ein land, das die suche nach einem endlager auf ihrer gemarkung kategorisch ausgeschlossen hat. dieser zynismus ist rekordverdächtig, da kann selbst Putin nicht mithalten.

    Sehr, sehr schön gesagt!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • a.wild
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    • 12. September 2022 um 21:46
    • #99

    Ne im Ernst. Evtl klang das vor 20 Jahren als Humbug. Da hat die Technologie doch einen recht schicken Sprung nach vorne gemacht.

    Wenn die Raketen so zuverlässig sind das man damit Leute landen lässt, mehrere 1000 mal, warum dann nicht extra super duper sicher machen und ab dafür. So viel teurer als "Endlagern" ist das auch nicht. Und das Risiko ist beiderseits das jemand das Zeug freisetzt.

    Und ich meine damit auch nicht unbedingt noch ein paar Kraftwerke bauen. Aber wir werden sicher mehr Energie brauchen für sinnvolle Dinge, als wir sparen können mit "Licht ausschalten" . Auf Dauer wird der Verbrauch sehr krass ansteigen. Ob das so mit grünen erneuerbaren Energien und dem nötigen Netztausbau im richtigen Tempo möglich ist finde ich schwer zu bewerten...

  • TomyN
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    • 12. September 2022 um 22:09
    • #100

    Vorallem, ob wir genug Energie für kalte und windstille Winternächte (oder trübe, windstille Wintertage) speichern können.
    Aktuell wird ja in Spitzenzeiten Solarstrom 'weggeworfen' (und bezahlt!). Das wird bei mehr 'nicht kontinuierlichen' regenerativen Energieformen eher zunehmen.

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