Zitat... man mit 20v aus dem amp ... pappe bewegt sich nach vorne, steht ...
Genau die Situation wird sich mit Rechteck aus Pult (oder wo immer her) eben nicht an einem Sub bei nicht clippender Endstufe (und das war in zuvor zitierten Beispiel so dargestellt ) einstellen. Der Sub wird über Weiche angesteuert und hat dazu sogar noch einen eigenen Phasengang. Ein eventueller Low-Cut macht nochmal Phasengang. Beim Beispiel von 40Hz Rechteck machen schon 30° Phasendrehung bei 40Hz eine so komplett andere Kurvenform in der Signalsumme, dass hier keiner mehr als Ursprungssignal Rechteckt vermuten würde.
Ich setz sogar noch einen oben drauf, selbst bei clippender Endstufe, wird sich kein "Stehenbleiben" einstellen. Wg des Phasenverhaltens des Subs, BR hier noch deutlicher als CB, wird sich zwischen Grundfrequenz und den weiteren Harmonischen aufgrund der Phasenverschiebung keine deckende Summierung dieser einstellen. Es kann auch anders ausgedrückt werden, die Sprungantwort mit ihren Überschwingern hat schon jeder gesehen, der selber entwirft, dies aber unter Endstufe im geregelten Bereich, also mit voller Dämpfung. Eine clippende Endstufe verliert ihre Dämpfung massiv, was insbesondere BR-Systeme dann mächtig nach-/überschwingen läßt.
Von daher sollte klar sein, dass eine Endstufe nie und never clippen sollte. Maximale Leistungsanforderung thermisch gepaart mit eigentlich mechanischer Überforderung. Clippender Ausgang einer Vorstufe sollte möglichst auch nicht sein, gut eingepegelter Controller mit Limiter und passender Releasezeiten machts möglich.
Grüße
Mattias