Guten Tag zusammen,
wir planen für ein Festival die o.g. Endstufe einzusetzen (2 Subs & 2 Topteile)
Bei den Subs handelt es sich um 18" Selbstbau Pappen (RCF LF18G401), die Topteile sind irgendwleche JBL JRX125 aus dem Keller.
Nun haben wir uns für die o.g. Endstufe aus vielen Gründen entschieden, müssen sie zumindest für die JBL limitieren. Die Subwoofer können ruhig die volle Dröhnung kriegen, wir stehen drauf (Dubstep, Trance & sowas), das ist auch von den Leistungsangaben der Endstufe kein Problem.
Jedoch leistet die Endstufe an 4 Ohm fast das doppelte als das, was die JBL lt. Datenblatt vertragen (860W zu 500W). Einen Limiter/DSP (aka DCX o.ä.) besitze ich nicht & werde ich für ne Camp-Party auf nem Festival auch nicht anschaffen. Wir haben lediglich einen Standard-Mixer, der eine clipping Anzeige für den Main-Out hat. Der Main-Out geht dann in die Endstufe.
Nun folgende Idee Schritt für Schritt:
- 500W an 4 Ohm sind was bei 43V Ausgangsspannung (Vrms)
- Die Eingangsspannung der Endstufe wird durch die clipping/VU-Anzeige des Mischpults "genormt"
1. Man nehme einen Ton-Generator & stelle ihn auf 50 Hz
2. Man drehe das Mischpult so weit auf, bis kurz vor erleuchten der clipping LED
3. Man nehme ein Multimeter & messe die Ausgangsspannung an der Endstufe, dreht den Gain-Regler des jeweiligen Kanals an der Endstufe so hoch, bis 43V Ausgangsspannung anliegen.
Somit würde - wenn der Main-Out des Mischpults kurz vorm clippen ist, die Ausgangsleistung der Endstufe an 4 Ohm bei 500W RMS liegen, korrekt?
Mir ist bewusst, dass das keine professionellen Messungen sind, es geht hier lediglich um einen näherungsweise verlässlichen Wert, von dem man mit Sicherheitsabschlag die Lautsprecher verlässlich betrieben kann, ohne sie zu grillen.
Auch ist mir bewusst, dass ein Sinus-Ton nicht die Realität abbildet, schon gar nicht bei Peaks o.ä., das wäre dann über einen Sicherheitsabschlag herauszurechnen.
Vielleicht gibt es ja jemanden, der diese Idee für den Einsatzzweck befürwortet. Danke!