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Behringer NX6000 limitieren/messen /einpegeln

  • Dido
  • 26. Juni 2024 um 14:19
  • Dido
    Beiträge
    10
    • 26. Juni 2024 um 14:19
    • #1

    Guten Tag zusammen,

    wir planen für ein Festival die o.g. Endstufe einzusetzen (2 Subs & 2 Topteile)

    Bei den Subs handelt es sich um 18" Selbstbau Pappen (RCF LF18G401), die Topteile sind irgendwleche JBL JRX125 aus dem Keller.

    Nun haben wir uns für die o.g. Endstufe aus vielen Gründen entschieden, müssen sie zumindest für die JBL limitieren. Die Subwoofer können ruhig die volle Dröhnung kriegen, wir stehen drauf (Dubstep, Trance & sowas), das ist auch von den Leistungsangaben der Endstufe kein Problem.

    Jedoch leistet die Endstufe an 4 Ohm fast das doppelte als das, was die JBL lt. Datenblatt vertragen (860W zu 500W). Einen Limiter/DSP (aka DCX o.ä.) besitze ich nicht & werde ich für ne Camp-Party auf nem Festival auch nicht anschaffen. Wir haben lediglich einen Standard-Mixer, der eine clipping Anzeige für den Main-Out hat. Der Main-Out geht dann in die Endstufe.

    Nun folgende Idee Schritt für Schritt:

    - 500W an 4 Ohm sind was bei 43V Ausgangsspannung (Vrms)

    - Die Eingangsspannung der Endstufe wird durch die clipping/VU-Anzeige des Mischpults "genormt"

    1. Man nehme einen Ton-Generator & stelle ihn auf 50 Hz

    2. Man drehe das Mischpult so weit auf, bis kurz vor erleuchten der clipping LED

    3. Man nehme ein Multimeter & messe die Ausgangsspannung an der Endstufe, dreht den Gain-Regler des jeweiligen Kanals an der Endstufe so hoch, bis 43V Ausgangsspannung anliegen.

    Somit würde - wenn der Main-Out des Mischpults kurz vorm clippen ist, die Ausgangsleistung der Endstufe an 4 Ohm bei 500W RMS liegen, korrekt?


    Mir ist bewusst, dass das keine professionellen Messungen sind, es geht hier lediglich um einen näherungsweise verlässlichen Wert, von dem man mit Sicherheitsabschlag die Lautsprecher verlässlich betrieben kann, ohne sie zu grillen.

    Auch ist mir bewusst, dass ein Sinus-Ton nicht die Realität abbildet, schon gar nicht bei Peaks o.ä., das wäre dann über einen Sicherheitsabschlag herauszurechnen.

    Vielleicht gibt es ja jemanden, der diese Idee für den Einsatzzweck befürwortet. Danke!

  • Zur hilfreichsten Antwort springen
  • hell&dunkel 26. Juni 2024 um 16:07

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • marce
    Reaktionen
    1.535
    Beiträge
    2.242
    • 26. Juni 2024 um 17:03
    • #2

    wie plant ihr denn die Trennung von Tops und Subs zu realisieren, wenn ihr keinen DSP habt?

    Abgesehen davon - nehmt eure Ohren als Reverenz - wenn's anfängt unschön zu klingen, leiser machen - das "Experiment" von üben dürfte keinen brauchbaren Schutz für irgendwas liefern, dazu sind zu viele immer noch variablen Faktoren im Spiel.

  • Dido
    Beiträge
    10
    • 26. Juni 2024 um 17:20
    • #3

    marce danke für die Antwort. Trennung läuft über ne passive Weiche (oder ggfs. über die Endstufe, bei der wir noch nicht wissen, wie sie trennt, weil im Handbuch keine richtige Info dazu..)

    Von welchen variablen Faktoren sprichst du? Kann man die Eingrenzen?

  • Dido
    Beiträge
    10
    • 26. Juni 2024 um 17:23
    • #4

    Ich meine natürlich eine Aktive, sorry für den Schreibfehler..

  • DevFelix
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    Beiträge
    124
    • 26. Juni 2024 um 17:33
    • #5

    Ich befürchte, dass dies dennoch nicht klappen wird.
    Musik ist dynamisch und hat auch peaks. Wenn überhaupt müsste man ein Burst statt ein Sinus Signal draufgeben um es so zu lösen. Dann nutzt man allerdings die Peak Leistung der Bässe nicht mit.

    Ein DSP muss heutzutage nicht teuer sein. Den 4x4 Mini von Thomann benutze ich selber für meine PA. Hat das nötigste, allerdings auch nur einen RMS Limiter. Der nächste Schritt wäre der DSP 206 auch von Thomann.

    Falls ihr wirklich keinen DSP anschaffen wollt, ist ersteres bestimmt die beste Lösung. Wie die Trennung von Top/Bass verlaufen soll bleibt mir ebenfalls offen.

    PS: Wie marce es schon gepredigt hat - Die Ohren lügen nicht :)

    Felix

  • Dido
    Beiträge
    10
    • 26. Juni 2024 um 18:10
    • #6

    DevFelix danke, warum genau einen Burst? M.E. wird das erst relevant, wenn man die maximale Ausgangsleistung der Endstufe messen möchte.

    Mit Sinus finde ich ist man eher auf der sicheren Seite wenn’s um die Thermische Last geht, gerade wenn’s um Thema Limiter geht👍🏻

    Die Trennung von Subs und Tops erfolgt über eine aktive Weiche (LD Systems, Einsteigerklasse)

  • zegi
    Verifiziert
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    2
    • 26. Juni 2024 um 20:48
    • Hilfreichste Antwort
    • #7
    Zitat von marce

    nehmt eure Ohren als Reverenz - wenn's anfängt unschön zu klingen, leiser machen

    Dieses Setup wird leider von Anfang an unschön klingen... corn*

    Der Ton macht die Musik.

  • Dido
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    10
    • 26. Juni 2024 um 20:51
    • #8

    zegi ich glaube die Musik, die wir darauf pumpen, wäre für klangliche High-End Set-Ups mehr eine Beleidigung 🤡

  • tonsound
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    270
    • 26. Juni 2024 um 21:13
    • #9

    nehmt die nx4-6000, die hat wenigstens 'ne Weichenfunktion. Das geht dann schon irgendwie. Gib nach der Trennung (switche auf der Rückseite für Höhen und Bässe) einzeln in den Kanälen Rosa Rauschen drauf und messe dann.

    tonsound.de

  • DevFelix
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    124
    • 26. Juni 2024 um 22:26
    • #10
    Zitat von Dido

    danke, warum genau einen Burst? M.E. wird das erst relevant, wenn man die maximale Ausgangsleistung der Endstufe messen möchte.

    Mit Sinus finde ich ist man eher auf der sicheren Seite wenn’s um die Thermische Last geht, gerade wenn’s um Thema Limiter geht👍🏻

    Die Trennung von Subs und Tops erfolgt über eine aktive Weiche (LD Systems, Einsteigerklasse)

    Kommt halt auf die Subs an. Am besten durch ne Simu hauen und schauen ob die eher Xmax oder thermal limited sind.

  • Dido
    Beiträge
    10
    • 26. Juni 2024 um 22:30
    • #11

    DevFelix wir haben bei den Subs zum Glück gute Leistungsreserven, Problem sind leider die Topteile bzw. genauer die Hochtöner, bei denen ich Sorge habe die zu zerlegen

  • DevFelix
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    • 27. Juni 2024 um 09:27
    • #12

    Dann würde ich es wie folgt machen:

    Endstufen voll aufdrehen und beim Mixer so viel Gain geben, bis zu bei deiner Schmerzensgrenze bei Top und Sub bist.
    Bzw. zum einpegeln anschließend die Tops/Bässe so zurückziehen, dass es sich einigermaßen anhört.

    Zufrieden wäre ich damit aber nicht. Ist kein wirklich brauchbarer Schutz. Eigentlich eher zum scheitern verurteilt.

    Eher DSP: DSP 4x4 Mini , oder wenns extra günstig sein soll: DSP Board APM2 Da musst du dich aber ordentlich reinlesen. + Ein Di-Box dazwischen wäre sinnvoll.

  • mattias bost
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    • 27. Juni 2024 um 10:48
    • #13

    Moin,

    letzterer Vorschlag erschließt sich mir nicht. Eine mit voll aufgedrehtem Eingang genutzte Endstufe ist mit nahezu allen Quellen komplett ins Clipping zu treiben. Was soll da begrenzen?

    Ist die Weiche ne LD System X223? Wäre für weitere Vorschläge sinnvoll zu wissen. Im Grunde war bei den begrenzten Mitteln die eingangs angedachte Methode nicht ganz falsch, nur sollte das Messignal im im Bereich der Topteile liegen, z.B. 500Hz, da spielen die meisten Multimeter noch ausreichend genau.

    Sind Weiche und Endstufen vor Fremdzugriff im Betrieb gesichert? Sobald da jemand an den Potis für Gain (Weiche wie Endstufe) drehen kann, wirds kriminell.

    Genauere Tipp nach Beantwortung obiger Fragen, Grüße

    Mattias

  • yamaha4711
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    • 27. Juni 2024 um 10:55
    • #14

    Ich denke der TS möchte einfach nur die Absolution und unser Amen, dass dies alles so korrekt und super ist, auch wenn keine Weiche verwendet wird, egal ob nun analog oder digital. Darf halt nix kosten: KKKK.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • secluded 27. Juni 2024 um 11:23

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • robert müller
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    • 27. Juni 2024 um 15:01
    • #15

    Naja, so ganz blöd ist der Erstansatz doch nicht, wenn schon kein Limiter vorhanden ist. Wenn ichs das richtig verstehe, geht's ja drum, dass man an den Clip-Leds am Pult-Master sieht, dass jetzt Ende ist.

    Das hilft nix gegen die Fraktion "Die roten Lämpchen am Mixer sind auch bezahlt, also sollen sie auch leuchten!". Ich glaube es geht hier eher um eine Möglichkeit der Selbstkontrolle.

    Klar, kann man "sicher" nur betreiben, wenn sich alle auch dran halten.

  • marce
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    • 27. Juni 2024 um 16:04
    • #16

    Genau. Wenn sich alle dran halten. Vielleicht.

    ... und dann muss trotzdem nur einer auf die Idee kommen "hey. Master runter, dafür aber Kanal-Gain auf Rechts-Anschlag" - dann blinkt da vielleicht keine Clip-LED am Master-Fader aber das Signal ist trotzdem so ranzig, dass die Tops trotzdem dank Klirr-Faktor das Zeitliche segnen.

  • Fux
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    • 27. Juni 2024 um 22:33
    • #17

    Mein Ansatz wäre am (analog)Pult erstmal die Gainstruktur vernünftig einstellen und dann den Master soweit hochziehen, dass die Peaks maximal +3 dB hoch sind.

    Dann die Endstufen so weit zudrehen, das diese gerade nicht clippen und diese aus dem Einflußbereich Unbefugter entfernen.

    Zum Schluß das Allerwichtigste:

    Nur jemand ans Pult lassen, der auch alle Sinne beieinander hat und einen "kotzenden" Lautsprecher nicht "voll geil krass" findet...

    Wer aber so überhaupt nicht erkennen kann, wenn ein Lautsprecher einfach belastungstechnisch am Ende ist und nur noch um Gnade bettelt, der ist bei der Beschallungstechnik eh am falschen Platz.

    Er könnte ja dann aber evtl. Licht machen....

    o.k. das mit dem Licht war böse, ich nehme es sofort zurück! ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • madmax
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    • 28. Juni 2024 um 13:42
    • #18

    Alles Blödsinn.

    Was soll das werden?

    Die Tops an einem Kanal, die Bässe am anderen?

    Ein Top / 1 Bass parallel an je einem Kanal? Mit einer analogen Weiche im Bass?

    Besorg' dir einen passenden 4K-Amp mit DSP.

    Oder noch einen 2. + einfachem DSP.

    Sonst nix laut Party.

    Mir persönlich gefällt für solche Sachen auch das einfache Crown-Zeug.

    Ohne LoCut an Bass und Top ist der Kram bei heutiger Musik nach 'ner halben Stunde kaputt.

    Da hilft auch kein Limiter.

    Wobei es bei der schwachbrüstigen Endstufe auch was länger halten könnte. ^^

    Never stop a running System

  • test
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    • 18. Juli 2024 um 11:35
    • #19

    die bässe wird er mit dem amp nicht kaputt bekommen. aber das ganze ist ja so nur mono!

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • DiGiCo Live Mixing Lab: S-Series & Quantum – From Setup to Showtime

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 08:00 – Mittwoch, 28. Oktober 2026, 20:00
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00

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