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Pohoda Festival Slowakei

  • ThoSchu
  • 13. Juli 2024 um 14:59
  • simonstpauli
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    • 21. Juli 2024 um 19:38
    • #101
    Zitat von karel noon

    Mein Handy sagt mir per Software wie viel Prozent Akku Leistung noch zur Verfügung stehen, ich wage mal das können e Autos auch.

    Immer diese uralt Märchen

    Die SoH-Abschätzung bei einem Elektroauto-Akku ist einigermaßen genau, gerade bei LFP-Chemie ist aber eine externe Bestimmung sinnvoll, um einen genaueren Wert zu bekommen. Der Akku-Doktor hat gerade ein Video dazu gepostet, wo er auch eine Software vorstellt.
    Dann gibt es auch noch kommerzielle Tests, bei denen man den Akku zykliert, damit Daten erzeugt werden, die ausgewertet werden können. Für 99€ bekomme ich ein Akku-Gutachten. Das wird beim E-Auto-Verkauf wahrscheinlich bald Standard werden.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • audiobo
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    • 21. Juli 2024 um 21:17
    • #102
    Zitat von wora

    fakt:

    verbrennergetriebene fahrzeuge haben wirkungsgrade um die 25-30%, holen also aus dem treibstoff ein viertel der energie für die fortbewegung heraus - der rest ist abwärme, die nur im winter zu einem kleinen teil genutzt werden kann.

    Auch gerne "vergessen": Der Energieaufwand für Öltransport und Raffination. Das schlammige Zeug fliegt ja nicht von allein schön aufbereitet in unsere Tanks.

  • wora
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    • 21. Juli 2024 um 21:45
    • #103
    Zitat von audiobo

    Auch gerne "vergessen": Der Energieaufwand für Öltransport und Raffination. Das schlammige Zeug fliegt ja nicht von allein schön aufbereitet in unsere Tanks.

    richtig.

    der strom für die e-autos muss zwar auch irgendwie erzeugt und transportiert werden, allerdings braucht man dafür keine riesigen schiffe auf den meeren, die für sich selber schon ein enormes risiko für die umwelt darstellen.

    man denke nur mal an die Exxon Valdez.

    Zitat von skyper

    Man kann sich alles aus jeder Sicht schön oder schlecht rechnen.

    Am Ende wäre für den Erhalt der Menschheit Verzicht das einzige Mittel, aber das will dann auch wieder keiner so richtig.

    (Auch wenn man in vielen kleinen Schritten durchaus was bewirken könnte ohne große persönliche Einbußen.)

    das ist ein sehr guter punkt!

    über "weniger verbrauchen" redet in dem zusammenhang tatsächlich so gut wie niemand, das ist mir auch schon lange aufgefallen. auch im kollegen- und freundeskreis ist das seltenst ein thema.

    und wenn ich in der halle darauf hinweise, dass lichtschalter auch zum ausmachen von licht verwendet werden können, werde ich schief angeschaut.

    wenn ich ganz ehrlich bin, tun mir die nachfolgenden generationen schon ein bisschen leid. denn wer jung ist und immernoch viel hoffnung hat, das sich das problem von alleine verbessern wird, der wird womöglich einfach mehr leid ertragen müssen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • coach200
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    • 21. Juli 2024 um 22:15
    • #104
    Zitat von Licht_01

    Oder in Sinvollen sachen anfangen.

    Verbrenner endlich weg.

    Tempolimit

    Möglichst wenige Rohstofe verbrennen (Heizung, Strom usw)

    Auch bei Großveranstaltungen bzw. eher bei Veranstaltungen aller Art endlich mal aufhören das Material quer durch die Republik zu gurken und endlich wieder Lokal anmieten.

    Zitat von karel noon

    Wollte gestern in meiner Heimat mal ein wenig der elektrischen Laute lauschen, aber auch da wurde es abends plötzlich ungemütlich…

    https://www.waz.de/kultur/article…ei-kreator.html


    Das beste was wir machen können, dabei bleibe ich, ist jeden davon zu überzeugen das wir weniger c02 ausstoßen müssen.

    Jedes zehntel grad zählt ☝️

    Aber doch nicht mit der FDP!

    Warum haben wir immer nur Deppen in diesem Ministerium? Doofrind, der Andi und jetzt diese <X

    Ob da mal was vernünftiges kommt :?: :?:

    Nicht weit von dort, wo WERDER spielt!!

  • wora
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    • 22. Juli 2024 um 00:10
    • #105
    Zitat von coach200

    Aber doch nicht mit der FDP!

    Warum haben wir immer nur Deppen in diesem Ministerium? Doofrind, der Andi und jetzt diese <X

    Ob da mal was vernünftiges kommt :?: :?:

    nun ja, die werden leider von uns, also dem volk, gewählt. man könnte also sagen: wir sind selber schuld, wenn wir sie wählen.

    andererseits wird die öffentliche meinung durch auflagenstarke "meinungsbildungs-blätter" ja sehr stark beeinflusst, was auch die besitzer dieser blätter sehr genau wissen - und das auch ausnutzen.

    weißt ja:"please, stärke die FDP" und so...

    und dann gibt es noch die vielzitierten "sozialen medien", mit denen man sprichwörtlich jeden mist verbreiten kann - und das wird auch sehr ausgiebig macht.

    es gibt ja durchaus alternativen... aber man darf dabei nicht auf die namensgebung einer partei hereinfallen, die diesbezüglich noch viel extremer ist und wissenschaftliche erkennisse einfach wegleugnet... damit kommt die menschheit definitiv nicht weiter.

    ich empfehle vor wahlen ja immer diesen wahl-o-mat. das ist eine ganz nette idee, über die man auch auf durchaus interessante alternativen stoßen kann.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Lampenschubser
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    • 22. Juli 2024 um 08:42
    • #106

    Irgendwie entgleitet das Thema.

    Im Prinzip kann es eigentlich nur eine vernünftige Folgerung für uns als Anwender/Praktiker geben:

    Man muss in Zukunft noch Wettersicherer bauen.

    Und das gilt nicht nur für Großveranstaltungen, sondern auch für die Geburtstagsparty in Nachbars Garten. Selbst der umherfliegende Pavilion oder eine umfliegende 12/2er auf einem billigen Stativ kann ernste Verletzungen herbei führen.

  • test
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    • 22. Juli 2024 um 08:49
    • #107

    wir brauchen als gesellschaft eine resilienz. das bedeutet das wir einfach lernen fehlertolerantre zu leben. dazu gehört z. b. das ich mir gedanken mache, ob mein zelt wegfliegen kann oder nicht. das ich mir selbständig den wettrbericht ansehe und dann schaue ob es gfeährlich wird und nicht darauf warte ob da wer von der bühne eine ansage macht. die muß auch kommen, aber da sollte ich schon vorbereitet sein.

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  • skyworker
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    • 22. Juli 2024 um 11:02
    • #108
    Zitat von skyper

    Die Entsorgung von abgenutzten Rotorblättern ist ein bisher komplett ungelöstes Problem (und ist alle ca 20 Jahre fällig)

    Das ist jetzt kein Angriff auf dich - sondern allgemein zu verstehen: dieses "Argument" ist an Lächerlichkeit nicht zu toppen! Wir haben noch mindestens 60 Jahre Zeit, uns mit diesem Problem auseinanderzusetzen - denn seit rund 70 Jahren gibt es AKW und vom Tag 1 an macht sich keine Sau ehrlich Gedanken darüber, wo die Scheiße hin soll. Genau das macht ja die Atomenergie so sexy - billig weil subventioniert und sauber, weil einfach keiner drüber nachdenkt, was man in den nächsten 200.000 Jahren mit dem Dreck so machen könnte... Da bricht einem beim Gedanken an so ein Stück GFK mit ein paar Extras schon der Angstschweiß aus...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Marian Humann
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    • 22. Juli 2024 um 11:18
    • #109

    Ich komme mir hier irgendwie vor wie an einem schlechten Dorfkneipen-Stammtisch.

  • karel noon
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    • 22. Juli 2024 um 11:42
    • #110
    Zitat von Lampenschubser

    Irgendwie entgleitet das Thema.

    Im Prinzip kann es eigentlich nur eine vernünftige Folgerung für uns als Anwender/Praktiker geben:

    Man muss in Zukunft noch Wettersicherer bauen.

    Und das gilt nicht nur für Großveranstaltungen, sondern auch für die Geburtstagsparty in Nachbars Garten. Selbst der umherfliegende Pavilion oder eine umfliegende 12/2er auf einem billigen Stativ kann ernste Verletzungen herbei führen.

    Das Argument mag zwar in der direkten Praxis gelten, ich sehe da aber ein Problem:

    Sicherer bauen macht das Ganze teurer, wenn ein Gewitter kommt muss man vermutlich trotzdem abbrechen, das finanzielle Risiko für Veranstalter und/oder Versicherer steigt also.

    Ob das unserer Branche zuträglich ist bezweifle ich.

    Prävention war schon immer die beste und oft auch billigste Lösung, in jedem mit bekannten Metier.

    Wir brauchen weniger heftige Stürme, und das geht nur durch Reduzierung der Temperatur.

    Alle Argumente warum das ein oder andere dafür nicht ausreicht oder ein anderes Problem mit sich bringt hilft dabei nicht.

    Veranstaltungen werden auch co2 neutraler werden müssen, aber da ist die Branche glaube ich schon teilweise am Start, bei der EM wurde das ja auch stark versucht, mit leider nur mittelmäßigem Erfolg.

    Coldplay fällt mir da ein, und auch die Strom Firmen haben da schon Konzepte, noch sind die teurer als Diesel, aber das wird sich schnell ändern denke ich.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • simonstpauli
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    • 22. Juli 2024 um 12:38
    • #111
    Zitat von karel noon

    Das Argument mag zwar in der direkten Praxis gelten, ich sehe da aber ein Problem:

    Sicherer bauen macht das Ganze teurer, wenn ein Gewitter kommt muss man vermutlich trotzdem abbrechen, das finanzielle Risiko für Veranstalter und/oder Versicherer steigt also.

    Ob das unserer Branche zuträglich ist bezweifle ich.

    Prävention war schon immer die beste und oft auch billigste Lösung, in jedem mit bekannten Metier.

    Wir brauchen weniger heftige Stürme, und das geht nur durch Reduzierung der Temperatur.

    Alle Argumente warum das ein oder andere dafür nicht ausreicht oder ein anderes Problem mit sich bringt hilft dabei nicht.

    Veranstaltungen werden auch co2 neutraler werden müssen, aber da ist die Branche glaube ich schon teilweise am Start, bei der EM wurde das ja auch stark versucht, mit leider nur mittelmäßigem Erfolg.

    Coldplay fällt mir da ein, und auch die Strom Firmen haben da schon Konzepte, noch sind die teurer als Diesel, aber das wird sich schnell ändern denke ich.

    Alles anzeigen


    Bei der EM weiß ich nicht, ob das Konzept wirklich aufgegangen ist, wenn die Reisen der Teilnehmer und Besucher hinzugerechnet werden. Dabei müssen nicht nur Skandalmeldungen herhalten, sondern ich sehe auf das Ganze und ich sehe viele Menschen, die anreisen, um Spiele zu sehen.

    Wir werden als Branche durch diesen simplen Fakt ja niemals CO2-neutral. Genauso wenig wie die Menschheit das schaffen würde. Dann müssten wir aufhören, zu atmen.

    Was wir schaffen können und anstreben sollten: Reduzierung des Impacts unserer Existenz. Das funktioniert in einer Marktwirtschaft durch Schaffung von Marktbedingungen, die einen verringerten Impact belohnen. Von diesen Bedingungen sind wir sehr weit entfernt. Wir müssen uns dafür einsetzen, daß sich das Schritt für Schritt ändert, bis zu dem Punkt, an dem Tourproduktionen anfangen, darüber nachzudenken, ob man unbedingt eine eigene PA mitnehmen muß.
    Im täglichen Leben würde das bedeuten, daß es keine Äpfel aus Neuseeland mehr gibt, die billiger sind als Äpfel aus dem Alten Land um die Ecke.
    Ebenfalls würde es bedeuten, daß reparieren wieder in Mode kommt, weil neue Dinge sehr viel teurer werden.

    Was nicht funktioniert: Appellieren an einzelne Menschen, ihren Impact zu reduzieren (siehe CO2-Fußabdruck als Lobby-Kampagne der Fossil-Industrie). Die paar tausend reiche Menschen, denen das völlig egal ist, verursachen so viel Schaden, daß es Milliarden anderer Menschen nicht kompensieren können. Diese Menschen bezahlen aber auch die Kampagnen, die täglich dafür sorgen, daß politisch nicht viel passiert. Siehe aktuell die Debatte gegen das vermeintliche Verbrenner-Verbot 2035. Das wirft uns in Deutschland wieder um Jahre zurück. Auch wirtschaftlich. Derweil erreicht China seine Ziele von 2030 bei den Erneuerbaren Energien diesen Monat.

    Aber wie heißt es so schön: "There's no glory in prevention". Hoffnung habe ich dennoch.

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  • HenrySalayne
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    • 22. Juli 2024 um 13:12
    • #112
    Zitat von karel noon

    Coldplay

    Nichts gegen Coldplay und ihren Versuch der nachhaltigen Tour, aber das Nachhaltigkeitskonzept war / ist an vielen Stellen leider nur übelstes Greenwashing.

    Music of the Spheres World Tour: Sustainability
    We are making our Music Of The Spheres Tour as sustainable and low-carbon as possible, guided by three key principles:
    sustainability.coldplay.com
    Zitat

    "We have reduced wristband production by 80% through collecting, sterilising and recharging them after every show."

    Zitat

    We have a number of other batteries in use that we can charge from multiple sources including renewable diesel made from waste, such as used cooking oil, solar energy and even kinetic energy from the fans.

    Zitat

    Confetti used during the show is 100% biodegradable and requires considerably less compressed gas for ignition than on previous tours.

    We are using a new generation of sustainable pyrotechnics that have less explosive charge and new formulas that greatly reduce or eliminate harmful chemicals. All tubing and holders are either biodegradable or recyclable.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • VTLS
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    • 22. Juli 2024 um 13:24
    • #113
    Zitat von Marian Humann

    Ich komme mir hier irgendwie vor wie an einem schlechten Dorfkneipen-Stammtisch.

    ich komme mir vor wie an einem guten Dorfkneipen Stammtisch. die Diskussion Ist freundlich und Konstruktiv.

    Gruß Luca

  • VTLS
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    • 22. Juli 2024 um 13:25
    • #114
    Zitat von HenrySalayne

    Nichts gegen Coldplay und ihren Versuch der nachhaltigen Tour, aber das Nachhaltigkeitskonzept war / ist an vielen Stellen leider nur übelstes Greenwashing.

    https://sustainability.coldplay.com/

    LOL. lasst den scheiß halt einfach weg

    Gruß Luca

  • falcocgn
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    • 22. Juli 2024 um 13:47
    • #115
    Zitat von skyworker

    Das ist jetzt kein Angriff auf dich - sondern allgemein zu verstehen: dieses "Argument" ist an Lächerlichkeit nicht zu toppen! Wir haben noch mindestens 60 Jahre Zeit, uns mit diesem Problem auseinanderzusetzen - denn seit rund 70 Jahren gibt es AKW und vom Tag 1 an macht sich keine Sau ehrlich Gedanken darüber, wo die Scheiße hin soll. Genau das macht ja die Atomenergie so sexy - billig weil subventioniert und sauber, weil einfach keiner drüber nachdenkt, was man in den nächsten 200.000 Jahren mit dem Dreck so machen könnte... Da bricht einem beim Gedanken an so ein Stück GFK mit ein paar Extras schon der Angstschweiß aus...

    Das mit den Rotorblättern ist ja auch so eine Fakemeldung, die immer wieder aufgewärmt wird. Das Problem gibt es so wohl nur in USA https://www.mimikama.org/begrabene-roto…ndkraftanlagen/

    - DAS Fachbuch für die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera…technik/60877-1

  • test
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    • 22. Juli 2024 um 16:34
    • #116

    wir sollten zu unserem Kerngeschäft zurückkehren.

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    • 22. Juli 2024 um 17:22
    • #117
    Zitat von falcocgn

    Das mit den Rotorblättern ist ja auch so eine Fakemeldung, die immer wieder aufgewärmt wird. Das Problem gibt es so wohl nur in USA https://www.mimikama.org/begrabene-roto…ndkraftanlagen/

    70.000 Tonnen Sondermüll pro Jahr finde ich jetzt nicht so fake, und glaube die eine oder andere Kommune wäre ganz froh wenn der Krempel nach dem Tausch nicht einfach in der Nähe der Spargel abgelegt würde.

    Und thermische Verwertung im Zementwerk heißt im Klartext Verbrennung der GFK Verbundwerkstoffe Seite an Seite mit Altreifen, Chemikalien, Klärschlämmen und sonstigen Leckereien...

    Ich finde gerade den extra3 Beitrag nicht, die hatten das mal ganz anschaulich auseinandergelegt wie es so um die Abgasbehandlung in Zementwerken steht.

    Ohne zu Spoilern - klang nicht so richtig gut für Umwelt und Klima.

    Windräder: Recyclingideen für Rotorblätter | MDR.DE
    Laut Prognosen den Umweltbundesamtes fallen künftig rund 70.000 Tonnen alter Rotorblätter pro Jahr an.
    www.mdr.de

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

    Einmal editiert, zuletzt von skyper (22. Juli 2024 um 19:37)

  • simonstpauli
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    • 22. Juli 2024 um 21:08
    • #118
    Zitat von test

    wir sollten zu unserem Kerngeschäft zurückkehren.

    Stimmt.

    Was wäre mein Fazit? Da ich keine Erfahrung im Publikumsschutz habe, ziehe ich mal das STOP-Prinzip aus dem Arbeitsschutz heran, weil ich die Hierarchie der Maßnahmen gut finde und denke, daß sie auch hier passend ist. .

    Substitution:
    Z.B.: Kann die Veranstaltung in einem weniger windanfälligen Gebiet durchgeführt werden?

    technische Maßnahmen:
    Bühnen ausreichend sicher bauen. Technische Einrichtungen, um Windanfälligkeit zu reduzieren (z.B. Planenabwurfsysteme, die aber nur nutzen, wenn Gefahrenbereiche geräumt sind, damit keine Kollateralschaden auftreten)
    An- und Aufbauten ausreichend sichern.
    Publikumsinformation durch Alarmierungsanlage technisch sicherstellen
    Wetterinformationen aktiv einholen, mehrere Quellen, auf jeden Fall aber amtliche, wie DWD, Seewetteramt, je nach Location.

    Organisatorische Maßnahmen:
    Sicherstellen, daß bei Wetterwarnungen ein klares Entscheidungsschema vorhanden ist und befolgt wird.
    Wohin wird evakuiert?
    - Beispiel Festival auf Messeparkplatz, Evakuierung in eine Messehalle. Eine gute Lösung, finde ich.
    - Oder auf einem Festival in Zelte und PKW, Bitte an Gäste, an PKW, die noch freie Plätze haben, die Warnblinkanlage einzuschalten, damit möglichst viele Gäste in PKW kommen.
    - Womit ich Schwierigkeiten habe: Evakuierung vom Veranstaltungsgelände, dann egal, was passiert
    Wenn Evakuierung:
    Alarmierungsanlage nutzen
    Gebiet sichern

    Personelle Maßnahmen:
    PSA bei der Crew
    Ordner für Crowd Control

    Wie bereits geschrieben, bin ich nicht in dem Business der Veranstaltungssicherheit, das sind nur ein paar Gedanken. Vielleicht hat ja jemand Lust, darauf einzugehen, nach welchen Grundsätzen gehen Profis vor. falcocgn vielleicht?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • test
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    • 22. Juli 2024 um 22:30
    • #119

    die resilienz erfordert auch, das wir uns mit dem gedanken anfreunden, das es kein null risiko gibt!

    denn wer etwas macht, macht auch mist. nur wer nichts macht, macht auch keinen mist.

    richtig abgewöhnen sollten wir uns diese unsitte hinterher so sätze wie: das hätte ich nie getan oder`das habe ich gleich gewußt` uns grundsätzlich zu verkneifen.

    wenn ich mir so anschaue, was da so auf youtube öffentlich gepostet wird, dann kann man oft nur denken: da hamse glük gehabt. meine beiden hightlights:

    ein bunker rave mit fast 130db mit schätzeisen abgefilmt

    beim stacken von boxen auf feuchtem rasen, fällt der ganze turm mal um. liegt zum glück keiner drunter und die haben auch kein problem bewußtsein beim wieder aufbauen.

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  • Lampenschubser
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    • 23. Juli 2024 um 07:22
    • #120

    Und was auch immer interessant ist, dass bei uns immer dann auch ein Schuldiger gefunden werden muss. Es kann ja nicht einfach dumm gelaufen sein oder ein Gast einfach dumm gewesen sein. Nein der kann ja auch nicht selber denken, das es gefährlich ist Splinte von Traversen Abzuziehen oder an den Spindeln der Lifte zu drehen...

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