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Partyband Rider PA Angaben

  • britishmgb
  • 11. September 2024 um 21:43
  • yamaha4711
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    • 13. September 2024 um 10:22
    • #21

    Ich bin immer noch der Meinung, dass dies eine Fangfrage war, ist und bleibt. Das ganze ist zu 90% so herrlich sinnfrei.

    Die Act bringt alles bis auf Front PA und Licht mit.

    Die erste Frage die sich stellt ist wer zu welchem Anlass das ausrichtet und welches Budget da ist. Allein hier stellen sich die Weichen und das zugesandte Papier des Acts ist vollkommen wirkungslos. Wunschdenken.

    Bisher wurde auch nur die Tonabteilung beackert. Soll die Band im dunkeln Spielen?

    Man darf gerne das Pferd von der anderen Seite her aufzäumen, also den Veranstalter fragen wen er denn als lokalen Dienstleister an der Hand hätte, um dann dort anzurufen oder eine eMail dahin zu schicken, damit man mal die Fahrtrichtung hat.

    Letztendlich geht es beim Ton nur um die Ansage, dass da ordentliches Material steht, welches eben nicht am Limit betrieben wird und die Zuschauerfläche ausreichend abdeckt. Allein bei letztem sind die Diskrepanzen zwischen Vorstellung Veranstalter und Act oftmals signifikant. Wenn das ein Festival ist, dann steht das was da eben steht. Fair ist es von beiden Seiten dies klar zu kommunizieren und Papier ist eben sehr geduldig.

    Beim Licht würde ich in jedem Fall primär eine sauber, warmweiß, möglichst blendfrei und hell ausgeleuchtete Bühne fordern. Dies eben mit Stufenlinsen.

    Wenn da eine geplante Show dahinter steht, dann wäre ein Lichtplan an dieser Stelle sinnvoll. Ansonsten eben der Wunsch, dass Effektlicht von hinten und/oder Seite gegeben sein darf mit dem Hinweis, dass der Operator möglichst die Stimmung der Stücke transportieren soll. Bei einem Festival hat man da eh wenig Einfluß, ausser man ist eben der gebuchte Hauptact.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Online
    hans-peter berger
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    • 13. September 2024 um 11:04
    • #22

    Das Telefonieren mit den Dienstleistern, Veranstaltern etc. übernehme ich pro-aktiv. Hat sich einfach bewährt! Das passiert aber z.T. erst wesentlich später, als der Gig von unserem Booker vereinbart wird. Deshalb die Bühnenanweisung. Das die nur selten gelesen wird, ist mir persönlich auch klar. Die Formulierung ist vage gehalten, auch dem Umstand geschuldet, dass wir eine sehr große Bandbreite an VA-Formaten bedienen, und da vom Mini Biermuseum in München bis zum großen Festzelt / Open Air diese Saison alles dabei war.

    Ich bin mittlerweile auch ein Fan vom Festival- oder Location Rider: Wir haben das und das, wollt Ihr bei uns spielen? - Okay, wir bringen das und das selbst mit, damit wir uns auf der Bühne wohl fühlen. Okay, dann haben wir ne schon mal ne Show (geklaut vom Kollegen Martin Heining :) )

  • kob1
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    • 13. September 2024 um 11:07
    • #23

    Grob hab ich zwei Kategorien VAs -mit vielen Unterkategorien natürlich- bei denen ich Rider lesen muss:

    A) Publikum kommt/zahlt wegen des Acts

    B) Act ist auch auf der VA, als Dienstleister, so wie ich.

    Zu welcher Kat zählt sich der TO?

  • britishmgb
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    • 13. September 2024 um 22:15
    • #24

    Danke euch für die vielen Ideen. Ich denke die Richtung, in der wir beschreiben was wir machen und wie es etwa klingen soll ist sicher vernünftig. Telefoniert wird im voraus immer um die letzten Details zu klären.

    Und nein, es ist immer noch keine Fangfrage. Eigentlich wollen wir ganz unkomplizierte Angaben machen, da wir weder in der Position sind nur mit diesen oder jenen Boxen zu spielen noch wollen wir es unnötig teuer oder kompliziert machen. Auf der anderen Seite soll aber auch nicht irgendwelcher Selbstbau oder sonstiges stehen was dann ev. nur Ärger macht.

    Das Licht ist natürlich auch wichtig. Aber aus meiner Sicht einfacher zu beschreiben wie von yamaha4711 ausgeführt. Hell, blendfrei, sauber ausgeleuchtet mit Effektlicht.

  • wora
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    • 13. September 2024 um 23:50
    • #25
    Zitat von britishmgb

    blendfrei

    das ist die erste illusion, die scheitern wird. wenn man auf der bühne steht, wird man von lampen angestrahlt, damit man vom publikum gesehen wird. es gibt da höchstens "blendarm", aber blendfrei gibt es da nicht.

    ansonsten sagt mir meine langjährige erfahrung:

    auch die "teuersten" herstellernamen schützen nicht vor einer schlecht ausgebildeten mannschaft vor ort. nur ist die wahrscheinlichkeit, an irgendwelche pfuscher zu geraten, niedriger. aber ausschließen kann man es leider nicht - und am telefon sind alle nur profis ;)
    was dagegen helfen kann, ist gutes eigenes personal, das vor ort in der lage ist, das beste aus dem gestellten material herauszuholen.

    der tipp, im rider möglichst genau die musikart und die pegelanforderungen zu beschreiben, ist daher für meinen geschmack der hilfreichste. dann kann sich der geübte beschaller am ehesten etwas drunter vorstellen, was auf ihn zukommt.

    scharlatane gibt es da draußen aber trotzdem genug ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • uchrisu
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    • 14. September 2024 um 00:11
    • #26

    Ja, wenn die Ausnahme nicht immer die Regel bestätigen würde, wäre das alles sehr viel einfacher.

    So muss ich ab und zu in einer Location mischen, wo es mal das tolle Nexo-Linearray gibt welchen von einer renommierten Firma eingerichtet wurde oder auch mal eine Selbstbau-PA steht.

    Ich sag mal so: Wenn ich die Wahl habe, nehme ich immer die Selbstbau-PA, die wirklich sehr gut entwickelt wurde und sinnvoll platziert wird. Es ist zumindest um Welten besser als das Nexo System, welches jeden Meter in der Halle anders klingt und mindestens die Hälfte der Energie einfach direkt an die Rückwand der Halle wirft.

  • test
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    • 14. September 2024 um 01:14
    • #27

    das man hier mal locker die din besucherschutz einhalten muß, scheint hier so ein bißchen unterzugehen.

    die aussage das es etwas lauter werden kann ist da leider nicht hilfreich!!

    außerdem sollten wir mal von dem roß runterkommen, das man immer nur katastrophenbaustellen erlebt. so klingt das hier zumindest stellen weise.

    es schreibt keiner das man auch mal gute erfahrungen gemacht hat.

    jeder hier macht fehler und hat mal einen schlechten tag oder es kommen mal so richtig pech und unglück zusammen.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • hp
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    • 14. September 2024 um 10:47
    • #28
    Zitat von test

    jeder hier macht fehler und hat mal einen schlechten tag oder es kommen mal so richtig pech und unglück zusammen.

    Jou , und an solchen Tagen bin dann immer ich zufällig als Gast vor Ort ...

    Und gerade eine derartige Baustelle , wie Backline und Frontplatz

    an eine "fremde" PA , liefert gute Voraussetzungen für solch einen Tag .

    Warum mietet ihr eigentlich nicht selbst die Anlage , welche ihr bevorzugt ?

    Dann wisst ihr , was ihr bekommt und die Kosten sind die gleichen .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • robert müller
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    • 14. September 2024 um 11:25
    • #29
    Zitat von hp

    Jou , und an solchen Tagen bin dann immer ich zufällig als Gast vor Ort ...

    Mach doch ein Geschäft draus und lass dich von Veranstaltern dafür bezahlen, dass du ihre Konzerte *nicht* besuchst. 😁

  • test
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    • 14. September 2024 um 11:45
    • #30

    um das mal weiter zu spinnen:

    wenn jemand als tech irgendwo hin kommt, dann klappt es nie. wenn jemand als Techniker aber vor Ort die pa betreut, was ja auch vor kommt, dann ist alles super.

    finde den Fehler ;)

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  • Volker
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    • 14. September 2024 um 12:42
    • #31

    Wenn der Rider viel zu umfangreich ist, dann wird die Kapelle im Zweifel nicht gebucht. Daher empfiehlt es sich immer auf dem Teppich zu bleiben…

  • robert müller
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    • 14. September 2024 um 12:46
    • #32
    Zitat von Volker

    Wenn der Rider viel zu umfangreich ist, dann wird die Kapelle im Zweifel nicht gebucht. Daher empfiehlt es sich immer auf dem Teppich zu bleiben…

    Deswegen beschreiben, was man braucht, und darauf vertrauen, dass das Gegenüber seine Arbeit korrekt erledigt. Das kann man ja durch vorherige telefonische Kontaktaufnahme versuchen rauszufinden.

    Letzten Endes kann der Rider nicht zuverlässig davor schützen, dass man auf ne Kackbaustelle gerät. Es kann sinnvollerweise nur Arbeitsgrundlage für vernünftig zusammenarbeitende Parteien sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

  • hp
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    • 14. September 2024 um 13:05
    • #33

    Robert und test

    Yes , you made my day

    aber ... ich bin auch mal als Gast da , wenn es super läuft , was dann ? :)

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • robert müller
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    • 14. September 2024 um 13:52
    • #34
    Zitat von hp

    aber ... ich bin auch mal als Gast da , wenn es super läuft , was dann ? :)

    Das nennt man dann wohl Kollateralschaden. ;)

  • slaytalix
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    • 14. September 2024 um 15:54
    • #35

    "no garage companies" ist auch gut. Bin ich streng genommen aber auch.

    Weißt Du, wie viele Läden leer stehen ? Große Läger oder Ladenpräsenzen sind extrem teuer.

    ASC Frankfurt ist auch geschlossen worden. Der Rest ist dann gerettet nach der Insolvenz in B & HH.

    Der "Veranstalter" vergibt die Gewerke Licht & Ton an Firmen der Veranstaltungstechnik. Wer soll das zahlen ? Der Veranstalter (private Gastgeber für Hochzeiten) ? Abgesehen von Stadtfesten etc

    Eine Partyband sollte dann zumind. auch eine PA für 300-500 Pax haben. Ihr bringt dann auch FOH-Monitor, IEM, Mics mit.

    Die Party Band mietet die PA & Licht & preist das ein. Die Gagenforderungen sind hoch im 4-5 stelligen Bereich für solche Bands.

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • wora
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    • 14. September 2024 um 17:04
    • #36
    Zitat von test

    außerdem sollten wir mal von dem roß runterkommen, das man immer nur katastrophenbaustellen erlebt. so klingt das hier zumindest stellen weise.

    es schreibt keiner das man auch mal gute erfahrungen gemacht hat.

    jeder hier macht fehler und hat mal einen schlechten tag oder es kommen mal so richtig pech und unglück zusammen.

    das jeder mal einen schlechten tag hat ist natürlich richtig.

    aber es gibt einfach ein paar handwerkliche regeln, die man auch an schlechten tagen beachten kann...

    meiner erfahrung nach, als ich noch als bandtechniker durch deutschland und die angrenzenden länder unterwegs war, verhielt sich das etwa so:

    in etwa 50% der fälle gab es etwas an der gestellten anlage zu beanstanden: entweder waren die boxen nicht sinnvoll ausgerichtet, die pegelverhältnisse zueinander unpassend, delayzeiten nicht gut gewählt, waren lautsprecher kaputt ... in der häufigkeit etwa in dieser reihenfolge. meistens waren das einfach zu lösende dinge, aber manchmal war es auch einfach nur grober pfusch.

    ich kann mir nicht vorstellen, dass alle diese leute gerade zufällig einen schlechten tag hatten, als wir bei ihnen zu gast waren?

    die anderen 50% waren dagegen in wirklich ordnung - der prozenzwert der wirklich hervorragend funktionierenden anlagen war aber sicher einstellig.

    es scheint also keineswegs so zu sein, dass die meisten beschallungsanlagen tadellos arbeiten. und deshalb gibt es da auch immer wieder berechtigte kritik an unserer arbeit.

    was an deiner aussage aber wirklich nicht stimmt, ist dass hier niemand über gute erfahrungen schreibt. schau dir doch mal den thread "i want more of..." an. 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • test
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    • 14. September 2024 um 17:16
    • #37

    es ging mir hier im speziellen darum, das sich der Eindruck vermittelt, das alles immer Mist ist. das kann es ja keineswegs sein.

    das ne pappe defekt ist, ist dann allerdings schon ein grober Schnitzer

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  • wora
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    • 14. September 2024 um 17:21
    • #38

    grobe schnitzer sind aber nicht nur kaputte lautsprecher - sondern auch falsch aufgebaute, bzw falsch ausgerichtete. das wissen darum gehört eigentlich zum handwerk

    aber ja, wie ich auch schrieb: es sind nicht alle beschallungen schlecht gemacht.

    und wenn du mal lob lesen willst, kannst du das im entsprechenden thread nachlesen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hp
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    • 14. September 2024 um 18:08
    • #39

    Die erheblich gesunkene Markteinstiegsbarriere bei Einsteigern und Semi Pro

    haben oft negativen Auswirkungen auf den Qualitätsstandard in diesem Sektor.

    Ich nehme das so wahr , natürlich will ich dies weder verallgemeinern

    noch jemandem auf den Schlips treten .

    Vor 3-4 Jahrzehnten war selbst im untersten Bereich erheblicher Invest nötig .

    Wer damals damit begann , hat das auch mit entsprechend Herzblut betrieben .

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  • uchrisu
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    • 15. September 2024 um 00:51
    • #40

    Oft ist es doch einfach durch mangelndes Budget zu begründen. Komme gerade von einem Stadtfest. Der Veranstalter sagt: Die Leute kaufen bei A***** und nicht mehr bei den kleinen Geschäften. Woher sollen die (als Werbegemeinschaft Stadt XY) noch das Geld für eine top ausgestattete Bühne haben?

    Dann gibt es eben paar Schnitze Array weniger. Oder für das Infill ist halt kein Budget mehr da. Achja, ordentliche Befestigungen für die Topteile zum fliegen sind auch zu teuer, also Grundstack und entsprechend die paar Bässe, die noch im Budget sind auch in L/R-Aufstellung.

    Aber nicht nur auf Stadtfesten fehlt das Geld. Gerade als professionelle Firma muss man dann auch sagen: Was nicht bezahlt wird, kann ich auch nicht mitbringen (zumindest nicht in diesem Maße). Und schon hat man da eine nicht optimale PA stehen, obwohl die Firma es bei ordentlichem Budget sicherlich besser könnte. So kommt es mir zumindest manchmal vor.

    Oder aber es wurde aus Budgetgründen die günstigere Firma genommen, die es eben nicht kann ;)

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