1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungssicherheit

Brand in Discothek, Nordmazedonien

  • zegi
  • 16. März 2025 um 10:26
  • zegi
    Verifiziert
    Reaktionen
    2.030
    Beiträge
    7.226
    Marktplatz Einträge
    2
    • 16. März 2025 um 10:26
    • #1

    Gemäss Medienberichten kam es vermutlich zu einem Brand durch pyrotechnische Effekte (Quelle Innenministerium) oder Lichteffekte (Quelle lokaler Fernsehsender)? Vermutlich wird es hier noch genauere Angaben geben.

    Der Club war überfüllt und es gab offenbar mindestens 50 tote.

    Nordmazedonien - Feuer in Nachtklub fordert mindestens 50 Tote
    In der Nacht von Samstag auf Sonntag brach in einer Diskothek im Osten von Nordmazedonien ein Feuer aus.
    www.srf.ch

    Erinnert mich an die Brandkatastrophe im Station Club in den USA vor vielen Jahren.

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
    Verifiziert
    Reaktionen
    2.030
    Beiträge
    7.226
    Marktplatz Einträge
    2
    • 16. März 2025 um 15:30
    • #2

    Auf den Bilder/Videos im Internet sieht man, wie eine Art Funkenfontäne in die Höhe schiesst und sich danach die Decke entzündet. Deshalb scheint die Pyro-Theorie zu stimmen.

    Der Ton macht die Musik.

  • falcocgn
    Profi
    Reaktionen
    273
    Beiträge
    1.251
    • 16. März 2025 um 15:41
    • #3

    Nach neueren Berichten war es ein Kaltfunkengerät. In der Kombi mit allem anderen kann es dann zu sowas kommen. In den letzten Wochen hatte ich immer wieder Erlebnisse mit Künstlern, die die Dinger einfach mal eben mitgebracht haben, ohne sich um die Inhalte der Bedienungsanleitung zu kümmern.

    Da steht dann sowas wie "3m Radius Sicherheitsabstand", Löschmittel Sand oder Feuerlöscher gegen Metallbrände und noch ein bisschen mehr. Und dann stellen die Techniker die Dinger ohne Anmeldung einfach auf die Bühnenvorderkante...

    Kocani, Nordmazedonien: 59 Tote bei Brand in Diskothek während DNK-Konzert
    In der nordmazedonischen Kleinstadt Kocani ist ein Nachtklub in Flammen aufgegangen – mit verheerenden Folgen. Die Katastrophe wäre vermutlich leicht…
    www.spiegel.de

    - DAS Fachbuch für die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera…technik/60877-1

  • morn
    Beiträge
    84
    • 17. März 2025 um 01:15
    • #4

    Wie kann denn das sein, wenn die Funken angeblich nur 60-80 Grad haben?🤔

    ...Don't worry, buddy. I already fucked up bigger shows than yours!!!...

  • Online
    Jürgen Klingel
    Reaktionen
    506
    Beiträge
    4.854
    • 17. März 2025 um 02:04
    • #5

    "Cold Spark" hin, oder her: Da findet eine schlagartige Oxidation von Metallpulver statt - was wir als helle Funken sehen, ist Pulver, was bei >1000 Grad verbrennt.

    Als "sicher" gelten diese Effekt-Geräte, weil die Funken wenig Energie enthalten, das Pulver ist entsprechend fein und bringt nicht genug Wärmekapazität mit, um zum Beispiel auf unserer Haut schwere Verbrennungen zu verursachen.

    Ähnliches passiert, wenn wir kohlenstoffreichen Stahl mit der einer Schleifscheibe bearbeiten - die dabei entstehenden Funken "kitzeln" mehr, als Schaden anzurichten. Brandlöcher in den Klamotten, oder wenn es doch schmerzt, kommen dann eher von den größeren, glühenden Bröckchen, die es beim Schleifen mit rausreißt.

    Trotzdem sprühen die Cold-Spark-Geräte "heißes brennendes Metall" und ich würde wetten, dass geeignetes, trockenes, zündfähiges Material (z.B. Textilfasern, Staub, Dekowatte, Holzwolle...) mit großer Oberfläche damit problemlos in Brand gesteckt werden kann.

    Es ist furchtbar, was erst wieder passieren musste =O

    Also bitte, immer schön Vorsicht mit den Geräten und dem Spark-Granulat walten lassen - der schönste Effekt ist keine Menschenleben wert!

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • zegi
    Verifiziert
    Reaktionen
    2.030
    Beiträge
    7.226
    Marktplatz Einträge
    2
    • 17. März 2025 um 07:31
    • #6

    Ich kann mir vorstellen, dass eine Staubschicht, die sich ja in vielen Locations im Gebälk ansammelt, sich relativ einfach entzünden lässt. Gibt es dazu Erfahrungswerte?

    Abgesehen von der Ursache für den Brand waren hier sicher auch die Fluchtwege ein Problem. Scheinbar war dieser Club jahrelang illegal, bevor man dann ohne weitere Prüfungen oder eine Abnahme eine Bewilligung erteilte.


    Am Wochenende hatten wir hier auch wieder 3mal Show. Wenn ich sehe, wieviel Zeit es braucht, bis 450 Personen aus einem Saal raus sind (2 Ebenen, 4 reguläre Türen, teilweise über eine Treppe, am Ende sind es 3 Hauptausgänge aus dem Gebäude) - und das ohne Panik, ohne Sichtbehinderung durch Rauch, ohne Einschränkungen der Wege...

    Da frage ich mich schon, ob das gut gehen würde, wenn jetzt im Saal plötzlich ein relativ grosser Brand ausbrechen würde. Es gäbe dann natürlich noch Notausgänge auf zwei anderen Saalseiten, aber ob das der grosse "Gamechanger" bei der Evakuuierung wäre...?

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
    Verifiziert
    Reaktionen
    2.078
    Beiträge
    5.989
    Marktplatz Einträge
    2
    • 17. März 2025 um 08:56
    • #7
    Zitat von zegi

    Ich kann mir vorstellen, dass eine Staubschicht, die sich ja in vielen Locations im Gebälk ansammelt, sich relativ einfach entzünden lässt. Gibt es dazu Erfahrungswerte?

    In diesem Fall sieht es so aus, als ob Stoffbahnen über der Bühne in Brand geraten sind.

    Zitat von zegi

    Da frage ich mich schon, ob das gut gehen würde, wenn jetzt im Saal plötzlich ein relativ grosser Brand ausbrechen würde.

    Ziel ist ja den Saal zu räumen, bevor der Brand groß ist. Das geht ja normalerweise nicht schlagartig. Durch großzügige Fluchtwege nimmt man einfach den Druck aus der Menschenmasse. Wenn man das Gefühl hat, es bewegt sich etwas, bricht nicht so leicht Panik aus.

    Einmal editiert, zuletzt von floger (17. März 2025 um 11:06)

  • steffenr
    Profi
    Reaktionen
    376
    Beiträge
    1.671
    • 17. März 2025 um 10:36
    • #8
    Zitat von zegi

    Es gäbe dann natürlich noch Notausgänge auf zwei anderen Saalseiten, aber ob das der grosse "Gamechanger" bei der Evakuuierung wäre...?

    Wenn das nicht der Gamechanger wäre, müsste man sich mal was überlegen.

    Als erstes und einfachstes Mittel sind Personalschulungen angebracht.

    Vielleicht hilft das Personal dann in Zukunft mit die Notausgänge zu benutzen.

  • zegi
    Verifiziert
    Reaktionen
    2.030
    Beiträge
    7.226
    Marktplatz Einträge
    2
    • 17. März 2025 um 10:46
    • #9

    Es ist bereits so, dass 100% des Personals eine Schulung bekommt. Es werden alle Notausgänge gezeigt, die Zufahrten für Feuerwehr und Rettung, etc..

    Es hat BMA, Feuerlöscher, Notausgänge, ...

    Es wurde auch im Haus alles abgenommen und entspricht den Vorschriften.

    Aber man macht sich halt doch Gedanken, wenn man sieht, wie etwas mit Panik und (teils) unvorhersehbaren Situationen enden kann.

    Der Ton macht die Musik.

  • steffenr
    Profi
    Reaktionen
    376
    Beiträge
    1.671
    • 17. März 2025 um 12:29
    • #10
    Zitat von zegi

    Es wurde auch im Haus alles abgenommen und entspricht den Vorschriften.

    Es war nicht meine Absicht, das anzuzweifeln.

    Zitat von zegi

    Aber man macht sich halt doch Gedanken, wenn man sieht, wie etwas mit Panik und (teils) unvorhersehbaren Situationen enden kann.

    Das ist doch gut.

    Ab und an mal über Besuchersicherheit nachzudenken, ist bestimmt nicht das Schlechteste.

  • niggles
    Profi
    Reaktionen
    842
    Beiträge
    4.310
    • 17. März 2025 um 14:10
    • #11

    Diese Sparkular-Teile gehören meiner Ansicht nach schon lange als ganz normale Bühnenpyrotechnik eingestuft. Sicher sind diese Metallpulvergebläse nur in einem Umfeld das den gängigen Brandschutzvorschriften entspricht (Stoffe B1, keine leicht entzündlichen Materialien im Umfeld, Sicherheitsabstände einhalten...).

    In der Praxis werden die immer mehr von DJs, Bands und Eventplanern "statt Pyro" unkontrolliert eingesetzt. Das musste irgendwann mal irgendwo schief gehen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • morn
    Beiträge
    84
    • 17. März 2025 um 16:10
    • #12

    Ich würde jetzt auch mal sagen, dass Staub o.ä. die einzige für mich logische Erklärung dafür sein kann.

    Ich gehe mal davon aus, dass ein Betreiber, der sich eine Betriebsgenehmigung kaufen muss und seine Stätte um offenbar bis zu Faktor 6 überbelegt, nicht gerade regelmäßig größere Reinigungsarbeiten in seinem Betrieb durchführt.

    Ich tippe darauf, dass die Deckendekoration zum einen nicht B1 und zum anderen massiv verstaubt war. Die Funken entzünden den Staub, der Staub in Folge die Deko.

    Die massive Überbelegung verursacht Panik und verhindert eine schnelle Entfluchtung mit dem bekannten schrecklichen Ergebnis.

    ...Don't worry, buddy. I already fucked up bigger shows than yours!!!...

  • morn
    Beiträge
    84
    • 17. März 2025 um 16:21
    • #13

    niggles Wie kann man es DJs, Bands, Planern, etc. verübeln. Die Dinger werden ja auch genau so beworben. "Keine Pyrotechnik, absolut ungefährlich, keine Anmeldung/Genehmigung, etc. erforderlich, usw."

    ...Don't worry, buddy. I already fucked up bigger shows than yours!!!...

  • TomyN
    Profi
    Reaktionen
    1.751
    Beiträge
    6.775
    Termine
    26
    Marktplatz Einträge
    2
    • 17. März 2025 um 16:21
    • #14

    Wenn mal wieder über den vorbeugenden Brandschutz gejammert wird ...

    Leider halt immer wieder das gleiche Muster:

    • Leicht entflammbares Material als Deko
    • Überbelegung
    • Blockierte Notausgänge

    Irgendwie will man einfach nicht lernen...

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • verstärkerberserker
    Verifiziert
    Reaktionen
    184
    Beiträge
    1.082
    Termine
    6
    • 17. März 2025 um 17:16
    • #15
    Zitat von niggles

    Diese Sparkular-Teile gehören meiner Ansicht nach schon lange als ganz normale Bühnenpyrotechnik eingestuft.

    Das sehe ich nicht so. Da wir die Geräte seit mehreren Jahren nutzen, kann ich erklären, dass der Einsatz in ganz Deutschland genau so eingestuft werden, wie wir das handhaben, nämlich als feuergefährliche Handlung. Genau da gehören die meiner Meinung nach auch hin.

    Zitat von niggles

    in der Praxis werden die immer mehr von DJs, Bands und Eventplanern "statt Pyro" unkontrolliert eingesetzt. Das musste irgendwann mal irgendwo schief gehen.

    Da ist ein großer Teil des Problems:

    -es wird beim Kauf mit suggeriert, dass die nicht gefährlich sind

    -die Tatsache, dass man im Betrieb problemlos die Hand in den Funkenstrahl halten kann unterstreicht das noch

    -gerade da, wo DJs, Bands.... die Teile mit bringen, gibt es wahrscheinlich keine Anzeige feuergefährlicher Handlungen, keine Abnahme, kein sachkundiges Personal

    -die Wahrscheinlichkeit, dass diese Nutzergruppe die einfach mit bringt und nutzt ist hoch. Mir auch schon passiert

    -gerade in dieser Anwendergruppe fehlt die Sensibilisierung für mögliche Gefahren

    -außerdem ist hier das Potential zur missbräuchlichen Nutzung am höchsten (wir haben das "Original". Es gibt da ein aufwändiges System, damit nur das original Granulat verwendet wird. Klar wollen die das verkaufen. Bei anderen Systemen gibt es da nicht was den Weg einfach macht, da was anderes rein zu schütten. Ich gehe davon aus, dass sich schon hier im Forum eine Ideensammlung erstellen ließe. Späne aus der Metallverabeitung wäre da nicht so abwägig - mit entsprechenden Folgen)

    Brennbares Material (übrigens brennt auch B1 hervorragend) und v.a. ein Staubschicht sind für mich die naheliegendsten Ursachen.

    Wenn es schlechten Brandschutz bei uns gibt, wieso dann nicht auch in anderen Ländern. Dass da einiges nicht gepasst hat, wird sich sicher raus stellen.

    Zurück zu den Geräten:

    Wie fast überall, nicht gefährlich wenn man weis was man tut.

    ...Holz ist braun!

  • Online
    Herr Nink
    Reaktionen
    1.684
    Beiträge
    1.776
    Marktplatz Einträge
    3
    • 17. März 2025 um 17:29
    • #16
    Zitat von verstärkerberserker

    gerade da, wo DJs, Bands.... die Teile mit bringen, gibt es wahrscheinlich keine Anzeige feuergefährlicher Handlungen, keine Abnahme, kein sachkundiges Personal

    Letztes Jahr erst 3 mal gesehen - ohne jede Bedenken vor der Bühne im Publikumsbereich aufgestellt

  • Dr.Bass
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    67
    • 17. März 2025 um 17:33
    • #17

    Das Schlimmste daran: ein geistesgegenwärter sofortiger Griff zum Pulverlöcher hätte das alles verhindern können...

  • Pyrotechniker
    Verifiziert
    Reaktionen
    30
    Beiträge
    43
    • 17. März 2025 um 17:34
    • #18

    Ja genau. Da es keinen Oxidator gibt, gelten diese Geräte nicht als Pyrotechnik, und das Granulat hat auch keine Gefahrengutklasse und kann ohne besondere Vorkehrungen gelagert werden.

    Die brennenden Funken sind aber genau so brennend wie bei einer traditionellen Fontäne, und im bezug auf die Schutzabstände muss man diese Geräte auch gleich behandeln.

    "Kalte Funken" gibt es nicht wirklich, sie enthalten aufgrund der geringen Korngrösse nur nicht genug Energie, um einen Menschen ernsthaft zu verletzen (ausser man entzündet damit die Deko... ).

  • niggles
    Profi
    Reaktionen
    842
    Beiträge
    4.310
    • 17. März 2025 um 18:00
    • #19
    Zitat von Pyrotechniker

    Die brennenden Funken sind aber genau so brennend wie bei einer traditionellen Fontäne, und im bezug auf die Schutzabstände muss man diese Geräte auch gleich behandeln.

    Zitat von verstärkerberserker
    Das sehe ich nicht so. Da wir die Geräte seit mehreren Jahren nutzen, kann ich erklären, dass der Einsatz in ganz Deutschland genau so eingestuft werden, wie wir das handhaben, nämlich als feuergefährliche Handlung. Genau da gehören die meiner Meinung nach auch hin.


    Die Hersteller nutzen hier eine Gesetzeslücke, das gilt ebenso für die beliebten Gasflammenprojektoren. Es ist nicht wirklich schwer diese Geräte sicher einzusetzen, aber bei völlig unreguliertem Verkauf wird immer ein gewisser Prozentsatz Anwender dabei sein die grundlegende physikalische Zusammenhänge nicht wahrhaben wollen oder können. Ich hatte schon echte, von komplettem Unverständnis geprägte Diskussionen warum man diese Effekte nicht in einem Saal einsetzen darf in dem die Decke grossflächig mit Ikea-Tüll (der garantiert nicht B1 ist) auf 4m Höhe abgehängt war...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • HenrySalayne
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.544
    Beiträge
    2.624
    • 17. März 2025 um 18:42
    • #20
    Zitat von niggles

    Diese Sparkular-Teile gehören meiner Ansicht nach schon lange als ganz normale Bühnenpyrotechnik eingestuft

    Bitte nicht. Es ist generell fraglich, ob Titangranulat als Pyrotechnik eingestuft werden kann (SprenG) und es will auch niemand, dass Titangranulat als Pyrotechnik eingestuft wird. Das würde die Anwendung maximal verkomplizieren ohne einen nennenswerten Sicherheitsgewinn zu erzielen.

    Zitat von Jürgen Klingel

    "Cold Spark" hin, oder her: Da findet eine schlagartige Oxidation von Metallpulver statt - was wir als helle Funken sehen, ist Pulver, was bei >1000 Grad verbrennt.


    Als "sicher" gelten diese Effekt-Geräte, weil die Funken wenig Energie enthalten, das Pulver ist entsprechend fein und bringt nicht genug Wärmekapazität mit, um zum Beispiel auf unserer Haut schwere Verbrennungen zu verursachen.

    Beim Titangranulat kommt zusätzlich noch eine poröse und isolierende Schicht aus Titandioxid hinzu, die die thermischen Effekte weiter reduziert. Ich habe vor einigen Jahren, als die Spakular zum ersten Mal auf den Markt kamen, ein wenig damit experimentiert. Wenige Zentimeter von der Austrittsöffnung entfernt ist der Funkenstrom unangenehm auf der Haut, in einem Meter Entfernung ist davon nichts mehr zu spüren. Auch ein Blatt Papier zeigte sich in einem Meter zur Austrittsöffnung vollkommen unbeeindruckt. Ob diese Erfahrungen auf andere Hersteller oder neuere Rezepturen übertragbar sind, kann man natürlich nicht sagen.

    Als problematisch erachte ich aber die Bedienungsanleitung der Spakular (mit anderen Herstellern habe ich mich nicht beschäftigt), die an keiner Stelle auf die Brandgefahr durch die Funken hinweißt, sondern nur in einem Punkt einen Abstand von 10 Fuß / 3 m zu Personen und brennbaren Materialien vorschreibt. Gilt das nur für das Gerät oder auch für die Fontäne? Unklar und nach Piktogramm nur in der Horizontalen. Laut Bedienungsanleitung scheint die größte Gefahr zu sein, dass sich das Granulat im Gerät entzündet oder das Gerät nass wird. X/

    Es ist auf jeden Fall sehr traurig, was in Nordmazedonien passiert ist. Vermutlich gibt es nicht den einen Grund, der hier zur Katastrophe geführt hat, sondern wieder eine Verkettung vieler Umstände, bei der das Ausbleiben eines einzigen die Folgen erheblich abgemildert hätte...

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™