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Funksystem mit Richtantennen gesucht

  • ThomasMann
  • 22. Juni 2025 um 17:53
  • Hanseat
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    • 24. Juni 2025 um 21:42
    • #21
    Zitat von robert müller

    823-832MHz (LTE-Mittenlücke, überlaufen, derzeit zugeteilt bis Ende 2025, Verlängerung ungewiss)

    Weil ich gerade darüber gestolpert bin: Gibt es irgendwelche Hintergrundinformationen / Glaskugel-Deutungen hinsichtlich der Frage, ob eine Verlängerung der Frequenzen in der LTE-Mittenlücke unwahrscheinlich oder eher wahrscheinlich ist?

  • floger
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    • 24. Juni 2025 um 22:07
    • #22

    Nix offizielles. Die Google KI lügt sich zwar was von 2032 zusammen. Aber das stimmt nicht. Mich würde es auch.

  • niggles
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    • 25. Juni 2025 um 00:07
    • #23

    - Empfänger aufdoppeln, sonst wird das nix mit Diversity auf 2x 100m.

    - ((Aktiv-)Richtantennen hoch in die Luft.

    - mindestens 50mW Sendeleistung verwenden (ew G4), auf die Entfernung ist die Dämpfung in Luft schon recht hoch

    - "in ordentlich" geht das mit der 250 mW-Version, die gibts aber in UHF analog nur noch als Taschensender. Die Handsender-Variante existiert, ist aber extrem selten und war u.U. auch ein Sonderbau, die hab ich nie in irgend einem Katalog gefunden. Beim Fernsehen wurde da im Stadion meistens noch VHF verwendet, die gab es standardmässig ab Werk auch mit 250mW.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • pegler
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    • 25. Juni 2025 um 00:14
    • #24

    Beim nochmaligen Lesen des Eingangspostes haben sich mir dann doch noch ein paar Fragen aufgeworfen:

    Warum soll jetzt für wenig Geld gekauft werden, wenn vorher gemietet wurde?

    Wurde früher auch nur die Funkstrecke an sich gemietet und der Verein(?) hatte die Antennen schon immer?

    Woher stammen die vorhandenen Richantennen und für welchen Frequenzbereich sind diese?

    Warum gibts die Funkstrecken nicht mehr? Denn wie schon hier bemerkt:

    Zitat von madmax

    Warum leiht ihr euch nicht dasselbe Setup, was immer funktioniert hat, einfach woanders?

    Hat doch jede bessere PA-Bude im Lager.

    sollte so eine Mietsache eigentlich kein Problem sein. Auch der Versand selbiger Technik stellt heutzutage kein großes Problem mehr dar, falls es in der näheren Umgebung des TE tatsächlich keine PA-Bude mehr geben sollte.

  • pegler
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    • 25. Juni 2025 um 00:21
    • #25
    Zitat von niggles

    "in ordentlich" geht das mit der 250 mW-Version, die gibts aber in UHF analog nur noch als Taschensender. Die Handsender-Variante existiert, ist aber extrem selten und war u.U. auch ein Sonderbau, die hab ich nie in irgend einem Katalog gefunden. Beim Fernsehen wurde da im Stadion meistens noch VHF verwendet, die gab es standardmässig ab Werk auch mit 250mW.

    Von Wisycom gäbs zumindest ein Handsender für deren System, der mit 100mW senden kann.

    Obacht ThomasMann : Die Allgemeinzuteilung für die drahtlose Mikrofonie erlaubt maximal 50mW. Alles was drüber hinausgeht braucht da was von der Bundesnetzagentur.

  • HenrySalayne
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    • 25. Juni 2025 um 08:08
    • #26

    Die Diskussion über 30 mW oder 50 mW ist etwas akademisch. Das sind etwa 2 dB mehr Rauschabstand und hilft damit nur im Grenzbereich ein bisschen. Die Sendeleistung sollte bei der Maßnahmenhierarchie recht weit unten stehen.

    Am wichtigsten ist mit Abstand die Position der Antenne (und Empfänger) und wie viel auf der Frequenz los ist. Die RF SNR muss empfangsseitig groß genug sein, damit noch ein Nutzsignal ausgewertet werden kann.

    Die digitalen und analogen Systeme geben sich in der RF-Empfindlichkeit nicht allzu viel. Sennheiser gibt bei der EW500 G4 eine minimale Empfindlichkeit von -99 dBm für 52 dB Audio-SNR bei maximalen Hub an, Shure bei SLXD oder QLXD - 97 dBm für eine Bit Error Rate von weniger als 10^-5 - weil digital aber mit voller Qualität.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • niggles
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    • 25. Juni 2025 um 09:21
    • #27
    Zitat von HenrySalayne

    Die Diskussion über 30 mW oder 50 mW ist etwas akademisch. Das sind etwa 2 dB mehr Rauschabstand und hilft damit nur im Grenzbereich ein bisschen.

    100m sind halt in der Praxis bei diesen Leistungen auch bei Sichtverbindung Grenzbereich. Diese Leistungsgrenzen wurden bewusst so gesetzt dass nach 50-60m bzw. an der Außenwand des Gebäudes Schluss ist um gegenseitige Störungen zu minimieren. Da macht es schon Sinn um jedes dBm zu kämpfen das mehr in die Luft kommt wenn man nicht eh gleich auf Sondergeräte mit mehr als 50mW ausweicht.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • floger
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    • 25. Juni 2025 um 10:09
    • #28

    Darf ich kurz anmerken, dass ich mit SKM1072 (30mW) schon 80m überbrückt habe? Mit Stummelantenne am EM3032 auf Bauchnabelhöhe. Viele Leute drumrum. Das ging so mit Aussetzern.

    Rückweg zu einer Aktivbox auch ca 80m SK50 (50mW) auf EM1031 mit Stummelantenne. Beides auf ca 2m Höhe.

    Ich würde jetzt also behaupten, dass das mit Pedals auf Höhe und 50mW funktionieren sollte.

    Und ich möchte nochmal erwähnen:

    1. Es ging ja schon. Also wirds wohl auch wieder funktionieren, wenn man nicht den größten Schrott nimmt.

    2. Auslöschungen sind bei Sicht auf der freien Fläche eigentlich kein Problem. Von wegen Diversity.

  • niggles
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    • 25. Juni 2025 um 13:08
    • #29
    Zitat von floger

    2. Auslöschungen sind bei Sicht auf der freien Fläche eigentlich kein Problem. Von wegen Diversity

    Wirklich freie Fläche hast du selten, da stehen eigentlich immer irgendwo Gebäude, Bühnen, Tribünen, Foodtrucks, Klowagen... am Rand, fahren Lkws vorbei etc. Und schon haben wir wieder eine wunderbare Multipath-Situation.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • HenrySalayne
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    • 25. Juni 2025 um 17:51
    • #30
    Zitat von niggles

    100m sind halt in der Praxis bei diesen Leistungen auch bei Sichtverbindung Grenzbereich. Diese Leistungsgrenzen wurden bewusst so gesetzt dass nach 50-60m bzw. an der Außenwand des Gebäudes Schluss ist um gegenseitige Störungen zu minimieren. Da macht es schon Sinn um jedes dBm zu kämpfen das mehr in die Luft kommt wenn man nicht eh gleich auf Sondergeräte mit mehr als 50mW ausweicht.

    Jain. Wie schon gesagt, hilft ein Mehr an Sendeleistubg definitiv ein bisschen. Aus professioneller Sicht ist das absolut der Weg, um die Übertragungssicherheit der Strecke zu maximieren. Global gesehen ist aber bei einer Handkeule je nach Ausrichtung des Mikros, Position der Hand und Orientierung der haltenden Person, darum stehender Menschen und Hindernissen bzw. Reflektoren die Varianz des Empfangspegels sowieso bei über deutlich 20 dB. Gerade im semiprofessionellen Bereich mit limitiertem Budget würde ich persönlich daher dem Unterschied zwischen 30 mW und 50 mW nicht zu viel Bedeutung beimessen. Hinzu kommt auch noch, dass die EW G3 Empfänger gegenüber dem EW G4 Empfänger mit einer 2 dB besseren HF-Empfindlichkeit angegeben sind. Ob die G3 wirklich besser sind, weiß ich natürlich nicht. Aber damit wäre der Unterschied zwischen 30 mW bei G3 und 50 mW bei G4 schon wieder weg. ;)

    Zitat von floger

    2. Auslöschungen sind bei Sicht auf der freien Fläche eigentlich kein Problem. Von wegen Diversity.

    Was auch Nachteile hat. Eine Reflektion an irgendwelchen Strukturen kann bei einer Abschattung der direkten Strecke schon wieder helfen. :)

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • robert müller
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    • 25. Juni 2025 um 18:44
    • #31
    Zitat von HenrySalayne

    Hinzu kommt auch noch, dass die EW G3 Empfänger gegenüber dem EW G4 Empfänger mit einer 2 dB besseren HF-Empfindlichkeit angegeben sind. Ob die G3 wirklich besser sind, weiß ich natürlich nicht. Aber damit wäre der Unterschied zwischen 30 mW bei G3 und 50 mW bei G4 schon wieder weg. ;)

    Ergo: Am besten G4 Sender an G3 Empfänger nehmen. 😁

  • wora
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    • 25. Juni 2025 um 18:52
    • #32
    Zitat von floger

    Die Google KI lügt sich zwar was von 2032 zusammen. Aber das stimmt nicht.

    so langsam müsste es sich doch mal herumgesprochen haben, dass KI infos öfter mal frei erfunden sind...

    und die KI wird beim lügen auch nicht rot, die ist sich da keinerlei schuld bewusst.

    insofern ziehe ich solche tools überhaupt nicht in betracht.

    alles was eine KI für mich machen darf, ist texte schöner machen... das kann sie gut.

    und jetzt eine info:

    in meinen unterlagen steht zur Duplexlücke I (823-832MHz):

    "Allgemeinzuteilung: Vfg. 2/2015, Befristung bis Ende 2025"

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • steffenr
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    • 25. Juni 2025 um 20:11
    • #33
    Zitat von niggles

    100m sind halt in der Praxis bei diesen Leistungen auch bei Sichtverbindung Grenzbereich.

    Das ist absoluter Quatsch, das Signal kommt unter sehr günstigen Umständen über 500m weit.

    Ich habe mal eine Übertragung über einen See realisiert (ew G2), geschätzt 400m und die Antennen des Empfängers standen noch ca. 20m im Wald. Zugegeben ich hatte Glück, das es alles funktioniert hat.

    IEM Sender und stationärer Empfänger. Aber eben 30mW Sender.

  • floger
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    • 25. Juni 2025 um 20:16
    • #34
    Zitat von wora

    und jetzt eine info:

    in meinen unterlagen steht zur Duplexlücke I (823-832MHz):

    "Allgemeinzuteilung: Vfg. 2/2015, Befristung bis Ende 2025"

    Das ist allgemein bekannt. Nur wäre für die Planung mal langsam eine Info fällig, wie es mit der Lücke weitergeht.

  • steffenr
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    • 25. Juni 2025 um 20:51
    • #35

    Oder waren es 35mW? Kann mich da nicht mehr genau an die G2 erinnern. So lange her, etwa 25 Jahre...

  • lisa f.
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    • 25. Juni 2025 um 21:55
    • #36

    steffenr vor 25 Jahren war das Funk-Spektrum auch noch etwas leerer.

    Das Problem mir Funk ist dass es divers mal funktioniert wenn es eigentlich nicht funktionieren sollte. Inspite, not because.

    Zuverlässig 100m Abdecken ist was anderes als 100m Abdecken. Klar kann das gehen, mit 30mW und Stummelantennen, v.a. Wenn man ein paar, oder ein paar mehr Aussetzer hin nimmt.

    Ich mache keine VAs wo das akzeptabel ist, deswegen versuche ich meine Systeme so zu gestalten dass ich das ohne Aussetzer haben kann. Und aus der Erfahrung raus kann ich sagen, dass es definitiv einen Unterschied macht ob ich einen Handsender mit 30 oder 50mW Leistung hernehme.

  • steffenr
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    • 25. Juni 2025 um 22:52
    • #37
    Zitat von lisa f.

    vor 25 Jahren war das Funk-Spektrum auch noch etwas leerer

    An genau dieser Stelle der Welt hat sich nicht viel verändert. Der See ist da immernoch...
    Obwohl es in der Stadt ist.
    Und Stummelantennen hab ich nicht verwendet.

    Ich pflichte dir bei, dass es schwierig ist, sowas vorauszusagen. Deswegen habe ich das vorher ausprobiert. Auch schon vor 25 Jahren.
    Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass man nicht pauschal sagen kann, wie weit sowas geht, es hängt von einigen Faktoren ab.

    Sendeleistung, Antennen, Antennenkabel, Frequenzbereich, Umgebung (zufällige Reihenfolge).

    Probieren geht über Studieren. Im Festival "infield" hätte ich das so nicht gemacht.

  • lisa f.
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    • 26. Juni 2025 um 03:16
    • #38

    Die „Stummelantenne“ bezog sich auf den Kollegen, der damit 80m gemacht hat.

    Natürlich hängt das von einigen Faktoren ab, inkl. Wetter. Alles richtig gemacht und ein bißchen Glück da geht einiges. Aber dazu muß man ein bißchen was an Hintergrund Wissen haben.

  • chris216
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    • 26. Juni 2025 um 07:47
    • #39
    Zitat von steffen r

    Ich habe mal eine Übertragung über einen See realisiert (ew G2), geschätzt 400m und die Antennen des Empfängers standen noch ca. 20m im Wald. Zugegeben ich hatte Glück, das es alles funktioniert hat.

    IEM Sender und stationärer Empfänger. Aber eben 30mW Sender.

    Dann hattest du am IEM Sender vermutlich auch ein Paddel, oder? Das macht schon einen klitzekleinen Unterschied zur Handkeule...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • steffenr
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    • 26. Juni 2025 um 09:49
    • #40
    Zitat von chris216

    Dann hattest du am IEM Sender vermutlich auch ein Paddel

    Ich hatte 2 Richtantennen und 2 Rundstrahlantennen zur Verfügung. Was an welcher Position zum Einsatz kam weiß ich nicht mehr.

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