uiii... an mixbussen hatte ich bisher noch keinen mangel
Ich muß ja leider noch etwas System-Controlling im Pult machen und die Surround-Experimente fressen sich auch durch die Ressourcen. Da sind dann 8 Stereo- und 4 Monomatrizzen allein weg.
uiii... an mixbussen hatte ich bisher noch keinen mangel
Ich muß ja leider noch etwas System-Controlling im Pult machen und die Surround-Experimente fressen sich auch durch die Ressourcen. Da sind dann 8 Stereo- und 4 Monomatrizzen allein weg.
uiii... an mixbussen hatte ich bisher noch keinen mangel
ich immer - egal welche Konsole ![]()
also bei meinem 16 Kanal Peavey Mixer hätte ich doch manchmal gern ein paar Auxe mehr gehabt ![]()
Bisher bin ich noch immer ausgekommen, es gibt aber Projekte, wo ich genau an der Grenze bin. Ein Gast mit Monitor ist dann schon schwierig. Da würden ein paar freie Wege helfen.
erstaunlich... meine standard-konfiguration ist:
4 stereo-subgruppen
8 mono Aux
2 stereo Aux
4 mono Matrix
1 stereo Matrix
1 PAFL Bus
1 LR Main Bus
die alten FX Busse lasse ich bei 8 (obwohl ich davon im moment nur noch max 4 nutze)
die neuen FX zählen nicht dazu
... dann sind bei mir noch 26 busse und 8 FX übrig ![]()
OT, aber gerade bei größeren Setups mit zweiter Person auf der Bühne (2. PAFL), und in Kombination mit ME-1 war da nicht so viel Reserve:
12x Stereo Gruppen - Drums, Instrumente, Solisten, FX, 4x Chorstimmen, Chor Overheads, Chorsumme, Streicher, Sonstiges
2x Mono Gruppe
2x Stereo Matrix
8x Mono Aux
8x Mono Matrix (4x für Sub, Outfill, Delay, 4x für weitere Regelung von Monitorwegen)
5x Stereo Aux (Auxe zum Füttern der ME1, teilweise auch nochmal ein InEar ohne ME-1)
2x PAFL
1x LR
Da bleiben dann noch 3 Stereo-Busse für FX.
Daher freue ich mich schon, wenn die UFX da nicht dazu zählen ![]()
klar, 12 stereo Subgruppen sind ja schon allein 24 Busse...
klar, 12 stereo Subgruppen sind ja schon allein 24 Busse...
hab's gerade mehrfach nachgerechnet und kann das mathematische Ergebnis "24" bestätigen ![]()
- sorry - harter und langer Montag führt zu überschwänglicher Ironie ![]()
klar, 12 stereo Subgruppen sind ja schon allein 24 Busse...
Interessant, das relativiert die große Anzahl Busse die man erstmal im Webshop oder auf der Homepage so sieht ja wieder. Beim SQ bleiben 12 Busse oder Auxe auch 12, egal ob Mono oder Stereo - muss man halt nur bei den physikalischen Ausgängen bedenken. Wundert mich ja fast ein wenig, dass man das bei der D-Live eher wieder "altmodisch" löst. Aber gut zu wissen, das hatte ich bislang gar nicht auf dem Schirm. Auch wenn ich wahrscheinlich nie hinter so einem Pult stehen werde... ![]()
Außerdem möchte ich A&H nochmal ankreiden, warum sie ihre FX-Karte unbedingt UFX nennen mussten. Jedes Mal wenn ich UFX lese muss ich zuerst an RME denken ![]()
Was macht ihr mit in den vielen Gruppen?
Kann man nicht vieles auch mit DCA's erschlagen`?
Wobei bei einer Veranstaltung war ich mit der iLive auch immer am Limit...
nochmal zur den 12 Stereogruppen. mich würde auch interessieren, was der beweggrund dafür war.
Naja wurde ja eigentlich direkt im Beitrag erklärt, oder?
Verschiedene Signale sollen in Gruppen zusammengemischt und als Gruppe bearbeitet werden. Bei Chor spare ich persönlich mir meistens die Audiogruppe für die einzelnen Stimmlagen (das geht dann auch über eine DCA, bei der dLive gibt es ja auch ganz gute Ganging Möglichkeiten) und gehe mit den Mikrofonen direkt auf eine Chorgruppe, aber den Rest fand ich jetzt durchaus sinnvoll.
Naja wurde ja eigentlich direkt im Beitrag erklärt, oder?
stimmt, hab ich beim ersten lesen nicht richtig zusammengerechnet...
ich mache nicht so viele chorgeschichten und gestalte mir das deshalb einfacher, vor allem der übersicht wegen. so packe ich mir die verschiedenen stimmlagen tatsächlich immer auf DCAs und mache das EQing für die stimmen einfach in den kanälen. an das ganging hab ich dabei noch gar nicht gedacht, sondern mach das einfach mit copy/paste.
Was macht ihr mit in den vielen Gruppen?
Kann man nicht vieles auch mit DCA's erschlagen`?Wobei bei einer Veranstaltung war ich mit der iLive auch immer am Limit...
Alles folgende gilt eher für fixe Projekte.
Kein Kanal geht direkt an LR. Selbst wenn ich nur einen Bass Kanal habe, geht der in eine Bass Gruppe. Vocal Gruppen gehen gar nicht an LR, sondern direkt in die Matrizen. LR ist also ein reiner Musik Mix.
Input Channels bearbeite ich ausschließlich am Headphone. Normalerweise greife ich die Input Channels nach der Einrichtungsprobe mit der Band im Studio gar nicht mehr an. Ausnahme ist natürlich, wenn Instrumente oder Mics/DIs gewechselt werden. In den Gruppen wird dann ans Venue angepasst.
Vorteil ist, dass die IEMs immer exakt gleich klingen und man so beim Soundcheck auch irre schnell ist, normal bin ich nach dem Aufbau und einem 10min Linecheck fertig. Einfach im PEQ oder GEQ das raus ziehen, was in diesem Venue Mist klingt, bzw. der System Mensch verkackt hat. ![]()
Auch praktisch ist, dass es quasi zwei Ebenen gibt. Dreh ich die Gruppen ab, ist die Band an der PA tot im IEM aber nicht.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man alles, inkl. FX, in diesen Gruppen zusammen fassen kann. In die Vocal Gruppe kommen Vocals samt deren Reverbs, Chorus, Delay, whatever. Fahr ich die Gruppe hoch, gehen alle zugehörigen FX Returns (!) mit. Via DCA schickst du weniger in den Send, was ich nicht so mag.
Zu guter Letzt find ich es einfach sauberer. Wenns da ein paar Inputs in Gruppen und ein paar ohne gäbe, würde das meinen inneren Monk auf die Palme bringen. 😂
nochmal zur den 12 Stereogruppen. mich würde auch interessieren, was der beweggrund dafür war.
Die vielen Gruppen haben bei mir mehrere Gründe.
Klangbearbeitung und Zusammenfassen für dynamische EQs
Wenn ich z.B. bei den Sopranstimmen 20 Handmikros habe, nutze ich einen DCA für den schnellen Zugriff, oder den Soundcheck. Bei den Mikros gibts pro Kanal nur Lowcut, grobe Klangbearbeitung (vielleicht ein EQ-Band, falls es mal eine störende Frequenz bei der Stimme gibt), und den Notfallkompressor). Dazu werden die Stimmen im Panorama etwas verteilt
Ich route aber alle Mikros durch eine Gruppe Sopran, und mache da drin die Klangbearbeitung der ganzen Stimme. In die Einzelmikros höre ich beim Konzert vielleicht noch ein mal im Schnelldurchgang, außer mir fällt etwas grobes auf.
Dann gehen die 4 Gruppen wieder in die Haupt-Chorgruppe.
Bei anderen Instrumenten und Stimmen (Drums, Instrumente, Solisten, ...) gehts dann um das Zusammenfassen. Man kann im EQ doch leichter mal für Stimmen Platz schaffen, oder schneller reagieren als durch mehrere Einzelsignale durchzugehen.
ME-1
Die Gruppen werden auch fürs Monitoring oder das Beschicken der ME-1 InEar Mischer genutzt. In einem der Setups macht der Chor das Monitoring über ein iPad selbst. Fürs Monitoring des Chores werden dann auch die Gruppen genutzt.
Delaylines, Nearfill, Recording
Die Hauptgruppen nutze ich dazu noch, um bei Nearfills oder auch dem Recording die Verteilung der Signale anzupassen. Je nach Monitoring brauche ich im Nearfill weniger Solisten, ich kann den FX anders aufs Recording schicken, etc.
Das geht mit den Gruppen auch einfacher.
Genau, Dyn8 in den Gruppen ist auch eine sehr mächtiges Tool! 👍
Da das doch ein Pult übergreifendes Thema ist gerne hier weiter. ![]()
Da das doch ein Pult übergreifendes Thema ist gerne hier weiter.
![]()
Bei mir sieht's so aus:
Die Chormikros (ca. 30 - 37) gehen auf eine gemeinsame Gruppe, dort findet ein leichtes Prozessing statt, dazu jede Stimme auf einem DCA. Ich hab schon viele Varianten probiert u.a. auch Kompression in den Eingängen etc.., der aktuelle Status hat sich für mich als der beste erwiesen.
Ich habe 16 Fader (+ 1 Master) als Hardware, da liegt die Band auf 1-7, dann 3 Solo, die vier Chor - DCAs und noch der Return des Chorhalls und des Solohalls. Damit arbeite ich auch 95% der Zeit, nur ab und zu muss ich zu einem Eingang springen.
Dazu noch 6 Monitorwege.
- Chor 1 Bus
- 6 Fx Sends -> 6 Busse
- 6 Mon Sends -> 6 Busse
- L/R -> 1 Bus
- Subwoofer -> 1 Bus
(ggf. Delayline -> 1 Bus)
Aber ich meine, es ist eine Sache der individuellen Arbeitsweise.
Es ist ja auch einfach mal so, dass es heute gerade in den hochpreisigen Digitalmischkisten Busse in einer Menge gibt, an die früher im analogen Zeitalter nicht mal ansatzweise zu denken war.
Selbst eine Wing mit ihren 16 Stereo-Bussen übersteigt schon die Möglichkeiten der meisten analogen Dickschiffe.
Dadurch werden heute natürlich auch Arbeitsweisen ermöglicht, die früher einfach überhaupt nicht realisierbar gewesen wären. Wer hatten denn damals ein Pult, in dem man 4 Stereogruppen für Chorstimmen verballern konnte, plus dann nochmal eine Hauptgruppe, wo der Chor zusammengefasst wird? Da war einfach bei vielen das Pult schon alleine damit voll, was die Busse angeht.
Insofern hängt es einfach daran, wie "analog" man heute noch an das Thema Routing und Signalverarbeitung rangeht. Sobald man da neue Wege geht oder vielleicht sogar gehen muss, braucht es auch die Pulte mit mehr Bussen als Eingänge. ![]()
Hat schon jemand Surround/Immersive/Ortungsgruppen gerufen?