hast Du auch so das innerliche Problem, daß Du alle paar Monate, spätestens nach 2 Jahren was neues basteln mußt ?
[Achtung Spoiler: positiv gemeint !
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Übersicht digitale Stageboxen und local racks
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Das mit den neuen Baustellen ergibt sich im Regelfall "leider" irgendwie von selber 😉
In meiner Schublade schlummern noch ganz andere Sachen, aber meine Zeit und Ressourcen sind endlich.
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Was ich tatsächlich gut fände, um Racks schnell und ordentlich zu verkabeln, wäre eine Blende mit acht CAT Eingängen auf der Vorderseite und acht CAT Ausgängen auf der Rückseite. Dazu Auflösungen CAT auf XLR mit 0,5m / 1m und 1,5 m um in die Stagebox zu kommen, gerne auch in verschiedenen Farben (eine Farbe pro Auflösung).
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Was ich standardmäßig machen kann sind Peitschen zum festen Einbau, vorne Ethercon und hinten 4x Kabel, Baugruppe im D-Serie Format, Damit bekommst Du bis zu 64 Kanäle auf einer HE unter,
Kabellängen und Farben anzupassen ist nicht das Problem. Nennt sich D-Kit-intern, fehlt noch das Bild auf der Homepage, steht erst seit gestern abend drauf.
https://www.cat-core.de/de/Produkte/D-Serie-Retrofit-I
Steckbare Kabelpeitschen (also Ethercon-Stecker auf 4x loses Kabel) bin ich noch nicht zu einer finalen Entscheidung gekommen, in welcher Kabel/Steckerkombination das so wird wie ich es cool finde. Das Material liegt auf der Werkbank, bis Hamburg werde ich eine spruchreife Entscheidung gefällt haben..
Du könntest dann für mximale Flexibilität auch einen NE8FF in die Blende schrauben, und verschieden lange Peitschen flexibel einsetzen. Machbar ist relativ viel
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stereo xlr.
??? Was ist da in diesem Zusammenhang gemeint?
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??? Was ist da in diesem Zusammenhang gemeint?
evtl. AES/EBU ?

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Sieht alles schick aus und hilft bestimmt mal in der Not. Auch ich hab einer 4er-Auflösung Cat/XLR in beide Richtungen dabei, um Brüllboxen oä zu versorgen.
Aber sensible Patchings in großer Zahl? Vielleicht noch an Amps hinter vibrierenden Subs? Wieviele Steckzyklen hat nochmal RJ45? Da stehen doch bei vielen Produktionen längst verteilte Stageboxen oder weiterhin die klassischen LK's. -
und genau da liegt für mich der Hase im Pfeffer: wie viele Zyklen hält der rj45 in der Praxis.
wir haben schon ein paar in midas pulten getauscht.
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Sieht alles schick aus und hilft bestimmt mal in der Not. Auch ich hab einer 4er-Auflösung Cat/XLR in beide Richtungen dabei, um Brüllboxen oä zu versorgen.
Aber sensible Patchings in großer Zahl? Vielleicht noch an Amps hinter vibrierenden Subs? Wieviele Steckzyklen hat nochmal RJ45? Da stehen doch bei vielen Produktionen längst verteilte Stageboxen oder weiterhin die klassischen LK's.Spielt Einwandfrei und wurde inzwischen gut 40 mal auf und abgebaut

Anschlußfeld und Platinen an den Amps kommen von Skyper

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Aber sensible Patchings in großer Zahl? Vielleicht noch an Amps hinter vibrierenden Subs? Wieviele Steckzyklen hat nochmal RJ45? Da stehen doch bei vielen Produktionen längst verteilte Stageboxen oder weiterhin die klassischen LK's.
Neutrik spezifiziert für Ethercon >1000 Steckzyklen. (Harting dd Kontakte sind dagegen beispielsweise nur mit >500 Steckzyklen spezifiziert - was bei lastfreier Verwendung natürlich nix aussagt.)
Keine Ahnung wie vibrationsempfindlich ein ordentlich gesteckter Ethercon ist, mMn ist da aber recht wenig Spiel, und die Kontakte sind federnd.
Ich hab immer wieder Kunden die mit eher kleinen Setups am Start sind, und bei denen es auf Rackspace und Gewicht ankommt, teils auch auf Zeit. (Z.b. Karneval)
Abgesehen von der preislichen Komponente, ein ordentliches lk-subcore-system ist ja schnell im mittleren fünfstelligen Bereich, und von Fluggepäcktauglich weit weg.
Aber ganz klar - es macht keinen Sinn gewaltsam ein Problem für eine Lösung zu suchen, das Werkzeug muss zur Aufgabe passen. Und man sollte die Stärken und schwächen seiner Systeme kennen.
(Beim lk kann man am falschen Ring drehen und die Adern abreißen oder das Gewinde mit sand festsetzen, beim Harting brechen gerne die Einsätze und sitzen schief im Gehäuse, Cat ist eher ein filigraner Stecker - perfekt in jeder Hinsicht ist davon nix)
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zum thema RJ45 möchte ich mal schreiben, dass ich da zu anfang auch erstmal sehr skeptisch war, diese im professionellen beschallungsbereich zu verwenden.
ich kannte diese stecker zwar schon länger aus der netzwerktechnik, dort sind die betriebsbedingungen aber in der regel deutlich harmloser.
ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie ich bei meiner ersten digitalkonsole mit digitalem "multicore" (A&H iLive ab 2008) bei den ersten gings immer ein bisschen angespannt war, ob diese dünnen kabel die belastungen durch die rauen bedingungen und den publikumsverkehr überhaupt aushalten. früher war man ja ziemlich dicke kabel gewohnt, die aber auch ganz schön robust waren - also nicht unbedingt die stecker, sondern die kabel!
aber es ist nie etwas negatives passiert - und im laufe der jahre habe ich mehr und mehr vertrauen in diese verbindungsleitungen bekommen.
ab etwa 2004 hab ich mir dann auch ein paar analoge subcores mit ethercon selber gebaut (also so ne art CatCore) - und die habe ich heute noch im einsatz!
jedenfalls habe ich schon seit vielen jahren keine bange mehr vor diesen steckverbindungen. sie haben sich gut bewährt.
und wenn ich mir anschaue, wie sorglos manche kollegen mit ihren netzwerkkabeln hantieren (oft werden die sogar ganz ohne steckerschutz durch den staub gezogen), dann muss ich feststellen: es ist doch erstaunlich, wie robust sich dieser stecker auch in unseren arbeitsbereichen darstellt.
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das kabel an sich ist auch eher weniger ein thema. ich habe schon einige pioneer player gehabt wo wieder ein profi den stecker falsch rum rein gedrückt hat

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Ich denke nicht, dass es sich hierbei um das gleiche Klientel handelt.
Und Kaputt bekommt man alles, wenn zu viel Kraft und zu wenig IQ zusammen treffen

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ich habe schon einige pioneer player gehabt wo wieder ein profi den stecker falsch rum rein gedrückt hat

RJ45 Stecker sind was für den Server Raum oder innerhalb eines Racks aber Kabel die jedesmal gesteckt werden müssen dann ausschliesslich Ethercon.
Keine Ausnahme!
Und es wird mindestens eine Spare Leitung mit gelegt.
Das Gleiche bei SDI/BNC Kabel.
Die gleichen Miststecker.
Ich verstehe einfach nicht warum man immer die billigsten Schrott Steckverbindungen als Standard her nehmen muss.
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billigsten
Genau darum

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Ich verstehe einfach nicht warum man immer die billigsten Schrott Steckverbindungen als Standard her nehmen muss.
Tja, dann solltest du dir mal anschauen, wo die ganze Technologie eigentlich herkommt. Nicht aus dem Landmaschinenbau - dann hätten wir heute schlammresistente IP65 Verbindungen,, sondern eben aus Telekommunikations- und Sendetechnik. Genauso wie im letzten Jahrtausend sehr beliebte Klinke. MADI, Dante und viele anderen heutigen Standards würden wahrscheinlich heute nicht existieren, wenn sie nicht breit verfügbare, generische Infrastruktur genutzt hätten.
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Sorry nochmal, ehrliches Interesse für die Hintergründe:
Du gehst aus einer A&H-Stagebox mit max. 16 XLR in eine 2 HE Blende, um von dort mit 4x Cat zu Deinem Amprack zu kommen (weitere Custom-Blende) und dann hinten am Amp eine Solitärlösung Cat auf Phoenix zu haben? D.h. wenn Dir diese letzte Verbindung zickt, dann ist der Ofen aus.
Und wenn unterwegs einer der Cat-Übergänge zickt, was dann? Mal eben direkt ziehen ist ja schon aufwendig. Und Gewicht und Rackspace spart man da doch nicht. Und die dünnen Cat-Adern direkt an fette LS-Kabel rangebammelt? -
Genauso wie im letzten Jahrtausend sehr beliebte Klinke.
Selbst die normale 6.35 Klinke ist military proof gegenüber RJ45 oder BNC. Von der Pro Variante TT ganz zu schweigen.
ZitatMADI, Dante und viele anderen heutigen Standards würden wahrscheinlich heute nicht existieren, wenn sie nicht breit verfügbare, generische Infrastruktur genutzt hätten.
Diese Übertragungsprotokolle sind in einer Zeit heraus gekommen wo "billig" noch keine Rolle spielte, Geiz ist geil war da noch nicht erfunden.
Madi war in den Anfangstagen so wie so ein Studio Standard und deshalb war BNC kein Hinderungsgrund. Diesen Standard aber in die VA Technik zu übernehmen war einfach dumm.
Zum Glück wurde/wird Madi gerne über FF übertragen wobei Neutrik ja gerne ihre billig LWL Lösung für extrem teuer Geld an den Mann bringen will.
Wie hat es DMX geschafft einigermassen robuste Stecker einzuführen? Da hätten sich die Anderen mal ein Beispiel nehmen sollen.
Aber der Zug ist leider abgefahren.
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Madi war in den Anfangstagen so wie so ein Studio Standard und deshalb war BNC kein Hinderungsgrund.
MADI nutze genauso wie (frühes) SDI die damals bestehende FBAS-Infrastuktur des Rundfunks. Deswegen hat sich MADI (und SDI) überhaupt durchgesetzt.
Die anderen Protokolle nutzen alle Ethernet-Standards als Basis und dementsprechend auch die Leitungen.Man kann wirklich nicht verwundert sein, welche Leitungen eingesetzt werden, wenn man sich zwei Minuten mit der Geschichte der verschiedenen digitalen Audioübertragungslösungen auseinandersetzt. ¯\_(ツ)_/¯
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Man kann wirklich nicht verwundert sein, welche Leitungen eingesetzt werden, wenn man sich zwei Minuten mit der Geschichte der verschiedenen digitalen Audioübertragungslösungen auseinandersetzt. ¯\_(ツ)_/¯
Ich bin mit dieser "Geschichte" gross geworden. Das diese Steckverbindungen damals benutzt wurden ist nur logisch da diese Stecker im Studio genauso wie im Server Raum selten neu gesteckt wurden und dadurch keine Probleme entstanden. Fahrlässig ist nur, das dieser Studio Standard auf die Strasse gebracht wurde.
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