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Bühnenlicht für Anfänger

  • coach200
  • 24. Juni 2026 um 17:58
  • coach200
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    • 24. Juni 2026 um 17:58
    • #1

    Moin,

    ich bin zwar schon etwas älter, mische aber immer mal wieder eine Jazzband.

    Von Licht habe ich nahezu keine Ahnung und habe versucht , mich hier schlau zu machen. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich.

    Gleich vorab, ich will mir nichts dazumieten, sonder einfach Leuchten (Chinaknaller?) kaufen, gern auch gebraucht.

    Hin und wieder spielen wir in Lokalen, wo überhaupt keine Bühnenbeleuchtung vorhanden ist.

    Meine Idee:

    4er Bar bunte LED von hinten. (ist vorhanden)

    rechts und links je eine LED-Bar (weiß?) auf den Fußboden

    von vorne 2 LED-Scheinwerfer farbig irgendwie hoch bringen (auf die Top-Teile?)

    alles per DMX ansteuern.

    Was sagt ihr dazu?

    Ist es besser/ flexibler Moving Heads vorne einzusetzen?

    welche Leistung müssten die haben?

    welche Leistung die LED-Bar?

    oder wäre es besser je eine 4er Led-Bar rechts und links zu haben?

    Welches Pult zur Steuerung ist sinnvoll?

    Ist das ein Ansatz, mit dem man leben könnte :?:

    Der Aufwand manuell und finanziell sollte überschaubar sein, da nicht so viele Auftritte anstehen und davon nur einige "eigenes Zeug" benötigen.

    Sonnige Grüße aus dem Werderland 8)

    Udo

    Nicht weit von dort, wo WERDER spielt!!

  • pegler
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    • 24. Juni 2026 um 19:35
    • #2

    Bei Jazz würd ich nach dem KISS Prinzip arbeiten (Keep it Simple & Stupid) also nichts mit wildem Geblinke oder auch kein farbiges Frontlicht (wobei ich solches nie machen würd).

    Ich wär eher bei ein paar 6-10 Floorspots die dir den Hintergrund irgendwie schön atmosphärisch bunt machen und zwei halbwegs ordentlichen Weißlichtscheinwerfern von vorne für die Gesichter.

    Wenn deine Topteile Gewindebuchsen für Flughardware haben und du dieses nicht nutzt, ist das sicher eine Möglichkeit entsprechende Scheinwerfer auf Höhe zu bekommen. Alternativ gibts auch so Doppelgabelteile dass du den Scheinwerfer neben dein Topteil bekommst oder du stellst das Frontlicht auf seperate Stative.

    Bei meiner vorgeschlagenen Lösung reicht dir eigentlich ein 0815 Faderpult für die Basisbedienung.

    Wenn du unbedingt Movingheads willst solltest du auch in ein entsprechendes Pult investieren, weil du sonst so wirklich keinen Spaß haben wirst.

  • TomyN
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    • 24. Juni 2026 um 19:56
    • #3

    Für den Hintergrund finde ich die Root Par 6 sehr gut, evtl. reichen für 'schummrige Jazzclubs' auch die Root Par 4.

    Front würde ich zuerst die Aufstellmöglichkeiten überlegen, und dann entsprechend die Scheinwerfer aussuchen. Eventuell auch überlegen, inwieweit man mit Lüftergeräuschen leben kann.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • pegler
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    • 24. Juni 2026 um 20:01
    • #4
    Zitat von TomyN

    Root Par 6

    +1 für die Root PAR6

    Dazu die Cameo TS100 WW oder Elation KL WW (Leistungsklasse je nach dem wie weit weg du sein wirst) als Frontlicht.

    Gegen Movingheads spricht vor allem der höhere finanzielle Invest. Für einen Movobeam 100, eine Kiste, die nun nicht wirklich viel kann, bekommst du 5-6 Root Par 6 und dann hast du noch keine vernünftige Steuerung dazu.

  • ERICH
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    • 24. Juni 2026 um 20:28
    • #5

    Eine Frontlichtaufbau mittels Inteferenzgestänge hab ich hier mal dokumentiert:

    Beitrag

    RE: Frontlicht in kleinen Kneipen

    Soooo ... gestern war es wieder soweit.

    Konzert in einer sehr engen Kneipe / Café.

    Überrascht davon, das wir diesmal komplett wo anders aufbauen mussten, als die vorherigen male, hat sich dann doch noch eine Lösung finden lassen, mit der alle am ende halbwegs glücklich waren.

    Hier das angepasste Inteferenzgestänge mit geneigtem Boxenflansch und Mini- T-Bar Aufnahme:



    Dazu die passende Mini T-Bar mit 2x Par30 100W mit narrow Spot Leuchtmitteln (das passt sehr gut, um die 2 Musiker auf kleinen…
    ERICH
    14. September 2024 um 10:25

    Von vorn gern Halogen. Das ist günstig zu bekommen und sieht immer gut aus.

    Weißlicht LEDs sind halt gerade im unteren Preisbereich halt oft sehr unnatürlich anzusehen.

  • Online
    julian-k
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    • 24. Juni 2026 um 20:28
    • #6

    Wenn es überhaupt kein Licht gibt wären weiße Fresnellscheinwerfer für die Aufhellung von vorn meine erste Anschaffung. Dann ein paar Root PAR6 am Boden und auf Stativen für Effektlicht, Buntes Licht von vorn fällt komplett raus. Mit zwei bis vier LED Bars kann man nette Gasseneffekte oder senkrecht an Stativen montiert auch im Gegenlicht arbeiten.

    Dazu ein paar Gravity LS 431 B (Budget) oder K&M 24651 Stative und eventuell ERICH s Interferenzgestänge.

    Steuern muss es halt jemand.

    Fürs Frontlicht tun es zwei bis vier Arri 650, die kosten gebraucht kein Geld, machen hell und passen zu viert mit einigem LED Kram noch immer auf eine Phase.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

    Einmal editiert, zuletzt von julian-k (24. Juni 2026 um 20:59)

  • test
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    • 24. Juni 2026 um 21:46
    • #7

    Was spricht denn gegen einmal mieten zum testen? Da könntest du doch einfach Dinge ausprobieren?

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

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    • 24. Juni 2026 um 21:56
    • #8

    Für Farbe:

    - Root Par 6 kann ich empfehlen, habe ich selber - machen schöne Farben und können auch weiß, uv ist spielerei ...

    - 2x LED 4er Bar auf Stativ ist die schnellste Aufbau Lösung. Synchron laufend und mit Fussschalter für Programmwechsel.

    - Als Hintergrundbeleuchtung/Effekt auch die "Vintage Bowl" von Stairville oder der "Retro Blinder" von Varyte, bei Jazz nett finde ich...

    - Movingheads würde ich im ersten Schritt komplett weglassen ...

    Für Frontlicht:

    Arri 650 ... wurde schon genannt oder zur Not LED (Warm)Weiß Licht aus China ;)

  • Lampenschubser
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    • 24. Juni 2026 um 23:59
    • #9

    Erst mal zwei Manfrottostative mit Stangenbedienbaren 650er Arris o.ä. Einem kleinen Dimmer wie den billigen Stairville dazu ein paar LED Floorpötte (Am besten Wetterfest, für den flexiblen Einsatz) und wenn Stimmung gemacht werden soll und das Publikum animiert werden soll, dann helfen Blinder immer.

    Kostet gebraucht alles nix und hält gefühlt ewig. Für die Bedienung dann einen Camsys DMX Dongle.

    Damit kann man dann schon recht viel Stimmung erzeugen und man bleibt vermutlich sogar unter 1000€ gebraucht.

  • wora
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    • 25. Juni 2026 um 00:18
    • #10

    für die ganz kleinen Kneipengigs habe ich zwei 2er LED-Bars auf Stativen rechts und Links hinter den Boxen. Damit mache ich farbige Gasse für die Front-Musiker und farbige Ausleuchtung der hinteren Musiker.

    Vorne montiere ich noch zwei kleine LED Fresnel-Scheinwerfer mit Flansch an die Boxenstative oder mittels M10 Gewinde in den Boxen oben drauf.

    Manchmal stelle ich hinten noch 2-4 LED Lampen auf dem Boden.

    Ansteuerung erfolgt mit einem USB-Adapter und einem Steuerprogramm auf dem Bühnen-PC.

    Die Farb-LEDs bekommen ein langsam änderndes Farbspiel, das war´s.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 25. Juni 2026 um 08:43
    • #11

    ...hier wird viel in der Größenordnung "Kneipengig mit 30qm Bühne" mit Licht bestückt geplant...

    Mag's ja auch geben, wird aber wohl nicht immer der Fall sein...

    Ich bin bei der Front auch für 2 bis 4 entweder gebrauchte Stufenlinsen in der 650W-Klasse - dazu eigenen Handdimmer mit DMX-Eingang (kannste dann auch mal benutzen, um generell Hell zu machen, wenn Du keinen Lichtler dabei hast oder die DMX-Verkabelung schwierig wird), oder in der LED-Größenordnung Eurolite THA-60 oder THY-100. Dazu gerne 4 Superclamps. Festmachen kannste die dann an allem Möglichen, was sich so findet: Glasregal über dem Tresen, Stahlstangen, Vollholz-Ablagebrettern, die unter Zuhilfenahme von viel Dekogerümpel den Staub sammeln, damit der nicht in Deinem Weizenbier landet, Dartautomat, usw...

    Für's Bunt reichen eigentlich 2 LED-Bars. die gerne hinten links und hinten Rechts (oder links und rechts) der Musiker auf Stative stellen - dann bissi Bunt auf die Bühne, fertig. Floors sehen immer gut aus - aber in Kneipen mit beengtem Platz biste als Musiker froh um jeden Schritt, den man auf kleinen Bühnen mehr machen kann um's Drum rum, auf dem Weg auf die Bühne, Platz für Schutzhüllen hinter Amps zum Verstauen, etc.pp.

    Arg viel Wickel-Wackel im Licht is eh nur nervig - vor allem bei Jazz,,, - lieber statisch eine, max. 2 Farben auf der Bühne. Vielelicht 'n laaaaaaaaannnnggssaaaaaaaaameeer Chhhaaaaaaase, aber auch nicht mehr.

    Für die Lichtsteuerung reicht entweder 'n kleines Lichtpültchen, welches LED's steuern kann - aber beachten: Das Pult sollte mindestens eine DMX-Adressierung und DMX-Programmierung zulassen. So fertige Mischidinger, die fixe Adressen drinne haben sind ziemliche Grütze, wenn man mal was nicht aus der gleichen Reihe des Herstellers XY damit steuern will...

    Oder man nimmt 'n Tablet mit Steuersoftware und paar günstige WLAN-DMX-Empfänger. Da gibt#s heutzutage auch schon paar nette kombinationen für nicht so viel Geld. Spart den Verkabelungsaufwand schon enorm. Strom ran, anscchalten, Tablet-Steuersoftware starten, fertig.

    nur mal so mein Erguß ;)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • test
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    • 25. Juni 2026 um 11:50
    • #12

    ich habe hier noch eine light captain Empfänger rum liegen. bei Interesse gerne melden.

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  • yamaha4711
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    • 25. Juni 2026 um 12:52
    • #13

    Schließ mich da auch gerne an:

    Kein Bunt von vorne sondern richtig gutes Weißlicht, also Stufenlinsen.

    Das ganze bitte auf STABILE!!!! Windups (Manfrotto). Ja das ist Heavymetall, aber das schmeißt die niemand so schnell um und da wackelt nix. So ne Stufen hat halt auch Gewicht.

    Licht von unten (Bodenleuchten) ist zunächst keine gute Idee. Das kann man machen, wenn die Grundausleuchtung komplett da ist. Licht von oben/hinten ist besser und das ist ja anscheinend vorhanden.

    Alles DMX ist grundsätzlich ein muss.

    Ich hätte noch old school Licht, also Stufen, Profiler und auch Kannen inkl. Dimmer und Windups. Gerne anfragen.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • lisa f.
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    • 25. Juni 2026 um 13:13
    • #14

    Ne Arri 650 wiegt doch nix, oder doch?

    coach200 keine Wackellampen, Steuerung ist zu aufwendig.

    Ich bin da mit den Kollegen einer Meinung, die kleine Halogenfresnels am DMX Handdimmer und ein paar DMX fähige bunte LED PARs für Seite/hinten empfehlen. Kleines Faderpult, paar presets.

    Früher (damals) habe ich viel Ton + Licht im kleinen Club gemacht, da willste nix aufwendigeres. Wir hatten damals allerdings noch kleine PAR Kannen am 12 Kanal Dimmer und Farbfolien… hach…

  • Lampenschubser
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    • 25. Juni 2026 um 13:16
    • #15

    Licht von Unten ist völlig ok wenn man den Hintergrund oder die Bühnendeko Anleuchtet. Wahlweise kann auch die decke ein guter Reflektor sein. da braucht es dann auch keinen Hazer um ein schönes Bild zu machen.

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    • 25. Juni 2026 um 13:24
    • #16

    Windup für zwei Arris ist vollkommen übertrieben.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

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  • test
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    • 25. Juni 2026 um 13:51
    • #17

    ich habe da die Erfahrung gemacht: wind up mit martin 918 drauf, besoffener mit fuß drunter und das Stativ umgeworfen. ist zum glück nichts passiert.

    ich würde als Stativ in Richtung der gravity von oben gehen. die kann man gut hinter den boxen verstecken. also stahlplatte mit Stange drauf. die platte wiegt zwar was, aber das ist einfacher als wind up

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    • 25. Juni 2026 um 14:05
    • #18

    Also Manfrotto Wind Up ist schon deutlich stabiler als Gravity Bodenplatte mit Stange drauf ... Wenn ein Besoffener das Wind Up umreist dann steht es an der falschen Stelle !

    Die Bodenplatte/Stangen Lösung sieht natürlich schicker aus ...

  • secluded
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    • 25. Juni 2026 um 14:22
    • #19

    2 halbwegs brauchbare Stative für die 4er-Bars auf / seitlich der Bühne okay - aber in 'ner Kneipe mit 'nem Wirt diskutieren, daß man für 2 bis 4 Funzeln aus der Front dem Wirt dann noch 4 qm, 5 Sitzplätze oder 2 kleine Tische mit Bestuhlung wegnemhen soll, ist kontraproduktiv. Ich nin da 'n Freund der Superclamp in kleinen Läden - da findet man immer genug, wo die sauber ranpassen.

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  • coach200
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    • 25. Juni 2026 um 15:03
    • #20

    Vielen Dank @all bis hierher für den tollen Support! :)

    Ich werde mir die Geräte eurer Empfehlungen einzeln anschauen müssen, da ich mich da wenig auskenne.

    Fakt ist, die Band hat nicht sooo viele Gigs und oft ist ja Licht vorhanden .

    Daher will ich die Investition möglichst klein halten.

    Ich halte euch informiert, was es wird.

    ERICH, deine Aufhängung hatte und habe ich im Blick.

    Gruß aus dem Werderland

    Udo

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