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Multi-Channel Audio für Drehscheibe

  • HenrySalayne
  • 1. Juli 2026 um 07:42
  • Felix_
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    • 4. Juli 2026 um 11:27
    • #41

    Ich werfe mal noch folgende Lösung in den Ring:

    Eine einzelne Simplex-Glasfaser mittig über der Drehbühne nach oben führen. Oben und unten jeweils ein Switch oder Medienwandler mit passenden BiDi-GBICs (paarweise bestellen!). Geht auf jeden Fall für Dante; SLink/GigaACE kann bei passender Konfiguration auch gehen.

    Die Simplex-Leitung dafür kann man sich z.B. auf fs.com passend konfigurieren, gibt's in schwarz mit 0,9/1,2/1,6/2/3mm Außen(!)durchmesser. Welcher Durchmesser der passende Kompromiss aus Stabilität und "Unsichtbarkeit" ist, kann ich nicht beurteilen. Aber auch 2mm sollte aus 7-10m Entfernung schon untergehen. Vielleicht ist hier im Forum jemand mit mehr Expertise in Sachen Glas, der oder die das den Durchmesser besser beurteilen kann.

  • Online
    HenrySalayne
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    • 5. Juli 2026 um 12:42
    • #42
    Zitat von Stofferl2003

    ...gibt es keine Möglichkeit die Glasfasern neu zu spleissen?

    Die Glasfaser geht nicht in die Drehscheibe, sondern endet an der Drehscheibe. Wahrscheinlich war der ursprüngliche Plan Glasfaser in die Drehscheibe zu integrieren und das wurde aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen verworfen. :|

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  • skyper
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    • 5. Juli 2026 um 12:51
    • #43

    FORJ wäre das Suchwort für einen optischen Schleifkontakt/Drehkupplung, gibt es auch für mehrere Fasern.

    Bei einer senkrecht herunter gespannten Faser hätte ich nur Angst dass jemand szenisch bedingt versehentlich dran hängenbleibt, dann wäre unrettbar alles aus.

    Vermutlich ist AliExpress die finanziell harmloseste Anlaufadresse für diese Schleifkontakte, das geht sonst ziemlich schnell sportlich ins Geld...

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    Einmal editiert, zuletzt von skyper (5. Juli 2026 um 13:07)

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    HenrySalayne
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    • 5. Juli 2026 um 12:53
    • #44
    Zitat von Felix_

    Ich werfe mal noch folgende Lösung in den Ring:

    Eine einzelne Simplex-Glasfaser mittig über der Drehbühne nach oben führen. Oben und unten jeweils ein Switch oder Medienwandler mit passenden BiDi-GBICs (paarweise bestellen!). Geht auf jeden Fall für Dante; SLink/GigaACE kann bei passender Konfiguration auch gehen.

    Es braucht an der Stelle trotzdem irgendeine Drehkupplung, die für Glasfasern nicht günstig sind. Erschwerend kommt dazu, dass die Torsion der Glasfaserleitung bei 8 m freier Leitungslänge wahrscheinlich nicht ausreicht, die Drehkupplung zu drehen - es wäre also eine aktive Lagekorrektur der Drehkupplung notwendig.

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  • audiobo
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    • 5. Juli 2026 um 13:56
    • #45
    Zitat von HenrySalayne
    Spoiler anzeigen

    Dante über eine 802.11ay 60 GHz Funkverbindung. Transceiver können ohne Abschattungen durch Equipment oder Bühnenbildteile installiert werden.

    Funktioniert das überhaupt und hat das jemand schon einmal ausprobiert? Gibt es andere Multi-Channel Funklösungen?

    Noch mal zu dem Thema:

    Warum nicht einen Spezialisten fragen? Es gibt einige Firmen, die bieten solche Bridgesysteme zur Miete oder als Installationsdienstleistung an. Für Signalübertragung bewegter Quellen/Senken ist Funk heutzutage eine sehr potente und auch sichere Übertragungsform wenn es richtig gemacht wird. Da würde ich gar nicht mehr gross mit Schleifkontakten und deren mechanischer Anfälligkeit herumdoktern wollen...

    Wenn man mal ein wenig im Netz sucht findet man schnell auch positive Beiträge zu dem Thema Dante über "AirBridge". (Da ich nicht weiter ins Detail gegangen bin, spare ich mir jetzt mal die Links dazu)

    Wobei der pragmatische Ansatz "Mixer-auf-der-Bühne" wäre, aber es gibt ja immer Situationen für die dieser Ansatz halt nicht passt.

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    HenrySalayne
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    • 6. Juli 2026 um 06:20
    • #46

    Vielen Dank für den ganzen Input, ich fasse die Vorschläge und Überlegungen kurz zusammen:

    • Stage Connect über bestehenden Schleifring: wird ausprobiert, auf Grund der ungeschirmten Leitungen im Schleifring potentiell problematisch
    • D-LAN über bestehenden Schleifring: klang erst einmal vielversprechend, D-LAN scheint aber auf Grund von Latenz und Jitter für die Übertragung von Multi-Channel-Audio eher ungeeignet zu sein
    • 2-Draht-Ethernet über bestehenden Schleifring: ähnliches Prinzip wie D-LAN aber verwendet exklusive Leitungen. Latenz scheint bei einigen Lösungen im Sub-ms-Bereich zu sein. Klingt vielversprechend und wird wahrscheinlich ausprobiert.
    • Nachrüstung von Ethernet-Schleifringen: wenn das technisch und wirtschaftlich umsetztbar ist, wahrscheinlich die beste Lösung.
    • Dante via 802.11ay 60 GHz: dazu scheint es keine Erfahrungen zu geben - auf Grund der überschaubaren Kosten aber wahrscheinlich einen Versuch wert.
    • Alle Signale via Funkstrecken übertragen: ziemliche Materialschlacht, aber wahrscheinlich möglich.
    • Signale in eine Videofunkstrecke einbetten: dazu habe ich gar keine Erfahrungen. Es gibt SDI-Funk mit Latenzen im Millisekunden-Bereich und theoretisch kann SDI 16 embedded Kanäle übertragen. Ist das quasi Echtzeit? Gibt es dazu Erfahrungsberichte?
    • Mix-Engine auf der Drehscheibe mit WiFi-Remote: grundsätzlich möglich, aber dann keine Integration in L-ISA und festen FoH im Saal - daher eher Notlösung.
    • Schleppleitung mit Begrenzung der Drehmöglichkeiten: auch eine (Not-) Lösung.

    Jetzt kommt erst einmal die Sommerpause. Ich melde mich, wenn es neue Erkenntnisse gibt.

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  • Online
    HenrySalayne
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    • 6. Juli 2026 um 06:24
    • #47
    Zitat von audiobo

    Warum nicht einen Spezialisten fragen?

    Scherzkeks! Deswegen gibt es doch diesen Thread. ^^

    Zitat von audiobo

    Wenn man mal ein wenig im Netz sucht findet man schnell auch positive Beiträge zu dem Thema Dante über "AirBridge". (Da ich nicht weiter ins Detail gegangen bin, spare ich mir jetzt mal die Links dazu)

    Falls du dazu Links hast, gerne her damit. Weil mehr als ein paar Einzeiler in Forenposts, dass das funktionieren könne, habe ich nicht gefunden.

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  • secluded
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    • 6. Juli 2026 um 08:09
    • #48
    Zitat von HenrySalayne

    Vielen Dank für den ganzen Input, ich fasse die Vorschläge und Überlegungen kurz zusammen:

    • Mix-Engine auf der Drehscheibe mit WiFi-Remote: grundsätzlich möglich, aber dann keine Integration in L-ISA und festen FoH im Saal - daher eher Notlösung.

    irgendwie schon:

    Du könntest IM Mixrack das IEM für die Musiker mischen und das dazugehörige Funkrack mit auf die Bühne stellen,

    sowie

    die fertige Mische via 2x Funk an Dein Haus "rüberfunken" - falls was vom Haus IN Richtung Drehscheibe muß, kannste das ja auch via Funk und Empfänger auf der Drehscheibe lösen

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • robert müller
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    • 6. Juli 2026 um 08:56
    • #49

    Und wie integriert sich das dann ins L-ISA?

  • audiobo
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    • 6. Juli 2026 um 09:25
    • #50
    Zitat von HenrySalayne

    Scherzkeks! Deswegen gibt es doch diesen Thread. ^^

    Falls du dazu Links hast, gerne her damit. Weil mehr als ein paar Einzeiler in Forenposts, dass das funktionieren könne, habe ich nicht gefunden.

    die Welt dreht sich halt nicht nur ums PAforum 😉

    Links habe ich keine, bin nur drüber geflogen. Bei YouTube gibt es einen längeren Laberbeitrag zu dem Thema, da hatte ich dann aber keine Zeit und keine Nerven für.

    Ich würde vermutlich in DE mal bei Kölnton anfragen ob die da Erfahrungen haben. Oder einer Bude die regelmässig Grossevents umsetzt.

    Oder einem IT-Dienstleister der so was im Portfolio hat, zu Testzwecken…

    Oder mal beim Felusch anfragen, der dürfte doch auch mit der Frage schon konfrontiert worden sein.

  • pfeiffe
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    • 7. Juli 2026 um 17:47
    • #51
    Zitat von test

    Es ist bis jetzt noch unbekannt wie groß der drehbereich ist. 180 oder 360 oder 359?

    Das ist Theater...

    Bei der ersten technischen Besprechnung wird besprochen, dass sich die Bühne nur um max 60° nach links und rechts dreht, und zwar mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20%.

    Der Regisseur findet es dann total toll die Bühne wärend des ganzen Stücks drehen zu lassen und zwar mit ständig ansteigender Geschwindigkeit.

    In der ersten Hauptprobe verfängt sich dann einer der Hauptdarsteller mit seinem ausladenden Kostüm in der Mechanik und die Drehung der Bühne wird bis auf eine Effektstelle komplett gestrichen.

    In der Generalprobe dann gibt's riesen Stress weil das Stück an allen Enden nicht funktioniert und die Bühnendrehung wird mit 200% Geschwindigkeit im Randomisierten Modus in alle erdenklichen Richtungen...

    Das Feuilleton ist anschließend voll des Lobes - mal wieder alles richtig gemacht ass

  • secluded
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    • 7. Juli 2026 um 19:00
    • #52

    Wir fassen dann mal zusammen:

    Zitat von pfeiffe

    Das ist Theater...

    Bei der ersten technischen Besprechnung wird besprochen, dass sich die Bühne nur um max 60° nach links und rechts dreht, und zwar mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20%.

    Der Regisseur findet es dann total toll die Bühne wärend des ganzen Stücks drehen zu lassen und zwar mit ständig ansteigender Geschwindigkeit.

    In der ersten Hauptprobe verfängt sich dann einer der Hauptdarsteller mit seinem ausladenden Kostüm in der Mechanik und die Drehung der Bühne wird bis auf eine Effektstelle komplett gestrichen.

    In der Generalprobe dann gibt's riesen Stress weil das Stück an allen Enden nicht funktioniert und die Bühnendrehung wird mit 200% Geschwindigkeit im Randomisierten Modus in alle erdenklichen Richtungen...

    Das Feuilleton ist anschließend voll des Lobes - mal wieder alles richtig gemacht ass

    Alles anzeigen
    Zitat von secluded

    ...ich will ja nix beschreien, aber ich hab' auch schon viel erlebt, was im Theater so passiert ;)

    ...am Schluß dreht sich die Bühne höchstens um 135 Grad, weil der Regisseur oder die Dramaturgie doch 'ne andere Idee hatte... ^^  ^^ ^^

    ...oder der Drehteller wird abgebaut, oder mit Winkeln und Flacheisen festgespaxxt auf dem Boden, weil der dann doch zu sehr wackelt :D

    ...kann aber auch vorkommen, daß der Teller kontinuierlich 2 Stunden lang nur linksrum dreht, weil das jemand toll findet, der was zu entscheiden hat :S

    ...man wei0 es halt noch nicht, man ist aber generell als Techniker am Theater schon so bissi auf ALLES vorbereitet, bzw. so kreativ, daß man schnell 'ne Lösung findet 8)

    ...als Theatertechniker hat mal vieles zu erzählen ^^

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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    HenrySalayne
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    • 7. Juli 2026 um 19:10
    • #53
    Zitat von audiobo

    die Welt dreht sich halt nicht nur ums PAforum 😉

    Blasphemie! dagegen*

    Zitat von audiobo

    Ich würde vermutlich in DE mal bei Kölnton anfragen ob die da Erfahrungen haben. Oder einer Bude die regelmässig Grossevents umsetzt.

    Oder einem IT-Dienstleister der so was im Portfolio hat, zu Testzwecken…

    Oder mal beim Felusch anfragen, der dürfte doch auch mit der Frage schon konfrontiert worden sein.

    Da werde ich mich mal umhören. Dass im Netz aber kein Tutorial oder sonst ein Erfahrungsbericht zu finden ist, macht mich an der Stelle allerdings vorsichtig pessimistisch.

    Als ich die Pressemeldung

    Aurora Multimedia Introduces Dante/AES67 Over Wi-Fi

    gelesen hatte, keimte bereits Hoffnung in mir auf. Das ist aber leider auch nur Pillepalle und hat mit Multi-Channel-Audio nichts zu tun.

    Zitat von pfeiffe

    Das ist Theater...


    Bei der ersten technischen Besprechnung wird besprochen, dass sich die Bühne nur um max 60° nach links und rechts dreht, und zwar mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20%.


    Der Regisseur findet es dann total toll die Bühne wärend des ganzen Stücks drehen zu lassen und zwar mit ständig ansteigender Geschwindigkeit.


    In der ersten Hauptprobe verfängt sich dann einer der Hauptdarsteller mit seinem ausladenden Kostüm in der Mechanik und die Drehung der Bühne wird bis auf eine Effektstelle komplett gestrichen.


    In der Generalprobe dann gibt's riesen Stress weil das Stück an allen Enden nicht funktioniert und die Bühnendrehung wird mit 200% Geschwindigkeit im Randomisierten Modus in alle erdenklichen Richtungen...


    Das Feuilleton ist anschließend voll des Lobes - mal wieder alles richtig gemacht ass

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    Du triffst den Nagel auf den Kopf. ^^ Deswegen sind alle Lösungen ohne Drehwinkelbegrenzung auch zu bevorzugen. Es kommt nämlich immer anders und immer anders als gedacht.

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  • MBelle
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    • 7. Juli 2026 um 20:38
    • #54

    Wie gesagt, ich wäre immer noch Team herkömmliche Funktechnik, falls die entsprechende Anzahl an Strecken vorhanden ist (lässt sich ja aber auch leicht für den Zeitraum zumieten)

    Manche Musiker sollen vielleicht sowieso mobil sein (hätten eh nen DPA4099 o.ä. dran) , sollen auch mal von der Drehscheibe runter etc.

    Wenn etwas Probleme macht, ist es dann immer nur ein einzelner Kanal. Der Rest spielt weiter.

    Bei einer Dante over Wifi Lösung oder Ähnlichem hat man bei Ausfall Riesenstress, weil gar nichts mehr kommt.

    Und wie schon erwähnt: alle Kanäle im Hauptpult zu haben, in dem auch sämtliche Snapshots gefahren werden, hat mMn. deutliche Vorteile.

  • marcoboy
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    • 16. Juli 2026 um 20:32
    • #55

    Bei Fahrgeschäften oder der Industrie suchen.

    Schleifring 100Mbit - 1Gbit alternativ Schleifring sehr kompakt

    Also das Problem hat auch die Industrie, Lösungen gibt es und man muss eben schauen wie man den Datenschleifring mit drauf gebaut bekommt.

    Glasfaser geht auch mit Hohlwellen, aber vermutlich von den Kosten nicht interessant. Schleifring für Glasfaser, Medien oder Strom

    Deutscher Vertrieb hilft bestimmt weiter das Problem zu lösen.

  • wora
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    • 17. Juli 2026 um 01:25
    • #56

    also eine Glasfaserstrecke müsste doch eigentlich mit zwei Linsen, die sich gegenüberstehen und nicht berühren, machbar sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 17. Juli 2026 um 06:55
    • #57

    Aber nur, wenn das Teil genau im Mittelpunkt der Scheibe positioniert ist.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • skyper
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    • 17. Juli 2026 um 07:37
    • #58
    Zitat von wora

    also eine Glasfaserstrecke müsste doch eigentlich mit zwei Linsen, die sich gegenüberstehen und nicht berühren, machbar sein.

    Grau ist alle Theorie... Die Fasern haben zwischen 9 und 62,5 Mikrometern Durchmesser, das ist vorsichtig optimistisch ausgedrückt herausfordernd die auf Achse zu bekommen, selbst wenn sich nix dreht und bewegt. Und der Winkel muss auch stimmen, schon wenige Grad abweichung aus der senkrechten machen das Prinzip LWL zunichte.

    Ohne direkten Kontakt wird das auch extrem schwierig. Nicht umsonst kostet ein ordentlicher Linsenstecker mehr als so manches komplette Analogmulticore...

    Ist auch die Frage wie "rund" die Drehscheibe wirklich dreht

    Gefühlt vielversprechender wäre es dann einen led-streifen entlang der Außenkante zu setzen, und per Fototransistoren abzufragen, das geht dann aber nur in eine Richtung, und leuchtet halt immer 😄

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    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

    2 Mal editiert, zuletzt von skyper (17. Juli 2026 um 09:05)

  • Online
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    • 17. Juli 2026 um 09:29
    • #59
    Zitat von NicNic

    Oder, falls tatsächlich TCP/IP im Spiel ist und Sicht besteht, eine MikroTik-Richtfunkstrecke.

    Gerade "gebraucht - wie neu" für 180 € zu haben:

    https://www.amazon.de/dp/B077992GG3


    Das nächstgrößere Modell "CubeG-5ac60aypair" hab ich mal installiert; phänomenal. Anbei ein Foto, ein 3-Gbps-Link (brutto) bei 33 m.

    (Das Ding hat nur GbE aber der Overhead ist ne gute Reserve.)

    Ich habe deinen Beitrag aus einem anderen Thread zitiert.

    Die Mikrotik Richtfunkstrecken hatte ich auch schon auf den Zettel. Du hast nicht zufälligerweise schon mal Dante über die Richtfunkstrecke gejagt? Falls ja, wie gut hat das geklappt, wie viele Kanäle waren möglich?

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  • marcoboy
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    • 17. Juli 2026 um 09:36
    • #60

    Das Hauptproblem ist die PTP stabil zu übertragen zu bekommen. Der Rest ist auf IP Ebene alternativ Tolerant. Weiteres Hindernis könnte die MTU Länge sein, verständlich ist diese bei Funk kürzer um das band nicht zu stark zu belegen.

    Die Schleifringe verursachen auch Störungen die aber eine PHY gut in den Griff bekommt.

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