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Chor live verstärken - wie viel Direktschall nutzen?

  • JeTo
  • 20. Juli 2026 um 01:09
  • guma
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    • 21. Juli 2026 um 18:04
    • #21
    Zitat von JeTo

    Beim letzten Einsatz hatte ich die Front eher als Fill gedacht - dementsprechend dort kleinere LS verwendet und stärker geneigt. Aber ich werde es beim nächsten Mal tauschen, also "normal" aufstellen. Der Unterschied zur "normalen" Beschallung liegt dann im Mix - und nicht in der Aufstellung.

    Schade eigentlich. Ich fand den Ansatz ohne Main-PA besonders gut. Wenn Deine Frontfill-Anordnung clever auf einen Bezugspunkt auf der Bühne delayed ist, kann man sie vom Delayline aus gesehen wie einen Teil der Bühne betrachten. Allerdings ist eine Links-Rechts-Anordnung mit geneigten Lautsprechern schlechter allignbar als eine echte Frontfillanordnung an der vorderen Bühnenkante.

  • mellotron
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    • 21. Juli 2026 um 18:55
    • #22

    Ich fand den Ansatz auch gut:
    1. am FOH die Delayline als Stereo-Summenmix, z.B. direkt in einen Stereomatrix.
    2. Dann setzt man sich in die 2. Reihe und mischt das gleich nochmal in eine andere Stereomatrix oä.
    3. Pegeländerungen kommen in beiden Matritzen an, da Post Fade.
    4. Auch mögliche Effektreturns können separat geschickt werden. Warum nicht vorn etwas mehr oder längeren Raum/Hall/etc und hinten weniger?

  • JeTo
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    • 22. Juli 2026 um 10:55
    • #23
    Zitat von guma

    Schade eigentlich. Ich fand den Ansatz ohne Main-PA besonders gut.

    Ah, das hatte ich anders verstanden. Dann würde ich das doch nochmal so machen.

    Zitat von guma

    Allerdings ist eine Links-Rechts-Anordnung mit geneigten Lautsprechern schlechter allignbar als eine echte Frontfillanordnung an der vorderen Bühnenkante.

    Die Bühne war für den Chor gestuft. Die unterste Stufe hatte nur 40cm. Daher hatten wir uns gegen ein Frontfill auf der Bühnenkante entschieden und es seitlich auf Stative gestellt.

  • guma
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    • 22. Juli 2026 um 11:22
    • #24

    Ah OK, dann ist Bühnenkante natürlich nicht sinnvoll. ;)

  • guma
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    • 22. Juli 2026 um 11:32
    • #25

    Das beste an 'Delayline als eigentliche Beschallung + Frontfill als Ergänzung für Keys, A-Git …' OHNE die Chormikros auf den Frontfills ist ja der große Lautsprecher/Chormikro-Abstand.

    Eine Portal-Main-PA würde, sobald der Chor da mit drauf muss, diesen Vorteil wieder zunichte machen und ist für viele Spielorte für Choranwendung auch nicht nötig.

  • secluded
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    • 23. Juli 2026 um 08:41
    • #26
    Zitat von guma

    Eine Portal-Main-PA würde, sobald der Chor da mit drauf muss, diesen Vorteil wieder zunichte machen und ist für viele Spielorte für Choranwendung auch nicht nötig.

    Nicht zwingend in meinen Augen. Wenn der Chor leicht verstärkt aus der Front kommt, aber mit haas'scher Verzögerung, ist die Ortung weiterhin vorhanden.

    Da gehe ich wie folgt vor:

    Ich höre mir den Chor im vorderen Drittel der VA-Stätte pur, unverstärkt an und "merke mir" die Lautheit des Ganzen, dann ins Mittlere Drittel, und gebe den Chor auf die PA leicht drauf (der Chor hat bis dato schon seinen eigene Summenbus und ist zur PA schon verzögert), bis sich die gefühlte Lautheit aus dem vorderen Drittel einstellt. Danach das gleiche für das hintere Drittel + die Delay-Line. Wenn das so halbwegs passt, den Fader gleich mal 3 bis 6 dBs runter (der Chor wird definitiv lauter sein bei der Show, als beim Soundchek). Jetzt kommt da noch 'n weiteres Delay drauf (Haas), bis die Ortbarkeit von den Lautsprechern wieder auf die Bühne wandert, aber kein Echo / hörbares Delay IN den Lautsprecchern verursacht. Fertig.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • marce
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    • 23. Juli 2026 um 09:10
    • #27
    Zitat von secluded

    Nicht zwingend in meinen Augen. Wenn der Chor leicht verstärkt aus der Front kommt, aber mit haas'scher Verzögerung, ist die Ortung weiterhin vorhanden

    Ich glaube, Guma ging's da nicht um die Ortung sonder einfach darum, dass, was nicht auf der Front-PA drauf ist auch nicht auf die Bühne zurückmüllen kann.

  • guma
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    • 23. Juli 2026 um 09:13
    • #28

    Ja genau so. Der Vorteil es nicht zu haben überwiegt für mich den Nachteil es nicht zu nutzen.

  • robert müller
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    • 23. Juli 2026 um 10:11
    • #29

    In dem Zusammenhang ist es übrigens nicht verboten, als Ausgleich auch schon fürs zweite Saaledrittel eine Delay Line zu stellen.

  • secluded
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    • 23. Juli 2026 um 12:03
    • #30
    Zitat von robert müller

    In dem Zusammenhang ist es übrigens nicht verboten, als Ausgleich auch schon fürs zweite Saaledrittel eine Delay Line zu stellen.

    Das ist natürlich immer von der Front-PA und der Location abhängig.

    Mit 'nem guten Line-Array braucht's teilweise keine Delays, mit kleinen Quäkern als Front brauchts halt Delay-Line(s)...

    in meinem Beispiel gehe ich von einer Potenten Front aus, die "nur" im hinteren Drittel zur Optimierung einemal Delay benötigt.

    Ich hatte aber auch schon 'ne MuFu-Halle "nur mit Sprache" (Podiumsdiskusion), da gab's halt in der Front und als Delay-Lines insgesamt 8 Baugleiche kleine 8"/1"-Tröter - dann barucht's halt auch die paar Delay-Lines... (war aber auch der grottigen Akkustik geschuldet, daß ich das so gemacht hab - verhinderte schon mal von Grund auf das Anregen des Halleneigenen Echos / Halls)

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  • JeTo
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    • 23. Juli 2026 um 17:16
    • #31
    Zitat von robert müller

    In dem Zusammenhang ist es übrigens nicht verboten, als Ausgleich auch schon fürs zweite Saaledrittel eine Delay Line zu stellen.

    Im Sinne der "Nutzung des unverstärkten Signals von der Bühne" scheint mir die Delay-Line nach dem ersten Drittel sogar wichtiger zu sein als die nach dem zweiten Drittel. So kann man ab dem mittleren Drittel mit der Verstärkung des Chors beginnen. Je nach verwendeten Lautsprechern reicht das dann vielleicht auch schon für das hintere Drittel.

  • paranoize
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    • 23. Juli 2026 um 18:25
    • #32

    Das ganze hängt eben sehr davon ab wie groß so ein Drittel ist :S

  • robert müller
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    • 23. Juli 2026 um 18:33
    • #33

    Na ja, die Größenordnung hier sind ja ganz offenbar die gängigen Stadthallen. Im Eingangspost war von 100-400 Zuhörern die Rede. Ich würde das bis ca. 700er-Hallen so handhaben. Ab dann würde ich vierteln. ;)

  • wora
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    • 24. Juli 2026 um 11:33
    • #34

    also ich habe im Frühjahr genau so eine Chor-Veranstaltung gemacht.

    Dabei habe ich das in der Halle installierte db-technologies Linearray genutzt - und das hat hier sehr gut funktioniert, ich musste über eine Delayline gar nicht nachdenken.

    Was ich damit sagen möchte:

    es gibt hier keine allgemeingültige Lösung ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 27. Juli 2026 um 20:28
    • #35
    Zitat von secluded

    der Chor wird definitiv lauter sein bei der Show, als beim Soundcheck)

    Träum weiter....

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • secluded
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    • 28. Juli 2026 um 08:16
    • #36
    Zitat von TomyN

    Träum weiter....

    naja - so ist halt meine Erfahrung mit Sängern / Musikern / Schauspielern. Wenn die sich warmgemacht haben, ist mehr Stimme da.

    Klar gibt's Ausnahmen...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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