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Mackie ProFX10v3+

  • zegi
  • 9. August 2026 um 10:22
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    zegi
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    • 9. August 2026 um 10:22
    • #1

    Moin

    Da alle anderen Mischgeräte der Kategorie gerade "on Tour" sind, brauchte ich auf die Schnelle einen kleinen Mixer. Gekauft habe ich den ProFX10v3+ von Mackie. Ein günstiges Gerät, das imho perfekt geeignet ist für die Rubrik "Wir wollen etwas Musik laufen lassen und dann brauchen wir noch zwei Mikrofone".

    Schön ist, dass es für zwei Mikrofone einen simplen Kompressor gibt. Die Drehpotis sind in meinen Augen auch ein Vorteil für diese Mixer, da sie weniger empfindlich gegen Staub und Verschmutzung sind. Der integrierte Bluetooth-Empfänger funktioniert perfekt und ist selbsterklärend. Wenn man das fix verkabelt, die Kanäle mit Edding oder P-Touch beschriftet, sollten damit auch totale Laien zurecht kommen.

    Dank der integrierten Effektengine könnte man das Pult auch noch für eine Singer/Songwriter Nummer einsetzen. Da es aber keinen Monitormix gibt, könnte man schnell an Grenzen stossen. Das Pult wurde wohl für Streaminganwendungen entwickelt - so setze ich es nicht ein. Insofern ist meine Beurteilung des Pults unvollständig mit dem Fokus für kleine Jobs mit Musik und Sprache [für Streaming gäbe es noch das eine oder andere Schmankerl zu berichten]

    In Kürze

    Positiv

    - kompakt und leicht

    - relativ günstig

    - 2 Kanäle mit Kompressor

    - integrierte Effekte (mit vielen editierbaren Parametern)

    - Bluetooth

    - USB-C

    - 10x Line-Input (3 davon stereo) also evtl. auch als Submixer für Tasten geeignet

    - Main-Out Ausgänge als XLR und Klinke verfügbar

    Neutral

    - drehpotis könnten mehr haptische Qualität haben

    Negativ

    - keine PFL Funktion (nur global)

    - keine Aux/Monitor Ausgänge

    - externes Netzteil mit sehr dünnem Kabel

    - keine sinnvolle Kanal-Pegelanzeige


    Das Pult hat seine Premiere bei einem Anlass, wo 2 Funkstrecken laut gemacht werden sollen. Da ziehe ich es dem Wing Compact vor, das für den Job zu gross und teuer wäre.

    Der Ton macht die Musik.

  • test
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    • 9. August 2026 um 12:54
    • #2

    Ein Flow von Behringer kann das auch alles.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
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    • 9. August 2026 um 13:29
    • #3
    Zitat von test

    Ein Flow von Behringer kann das auch alles.

    Und mit "kann das auch alles" meinst du, dass es ein völlig anderes Konzept verfolgt?

    Flow vs. ProFX

    digital vs. analog

    8 Kanäle vs. 10 Kanäle

    Fader vs. Drehpotis

    USB-B und Micro-USB vs USB-C und Netzteil

    braucht eine App und ein Tablet/Telefon für vollen Zugriff vs. alle Bedienelemente auf dem Pult

    2 Monitorwege und 2 Effektwege vs. 1 Effektweg

    24-Bit, 48kHz vs. 24-Bit, 192kHz

    Bluetooth für App und Sound-Input vs. bidirektionales Bluetooth


    Fazit - keines der Pulte kann "das alles auch", was das andere kann.

    Ich hatte ein Flow8 und es hält immer noch den Rekord des Gerätes, das am schnellsten kaputt war. Micro-USB Buchse futsch, Mixer futsch. Das Konzept des Flow würde mir auch heute noch zusagen, aber solange da kein Hardware-Update kommt, werde ich es nicht mehr kaufen.

    Der Ton macht die Musik.

  • test
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    • 9. August 2026 um 13:49
    • #4

    das problem mit der usb buchse habe ich mit einem zwischen adapter gelöst.

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  • mycrobit
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    • 9. August 2026 um 14:29
    • #5

    Für solche kleinen Sachen eignet sich das DIGIPAD 8 von PROEL super. Besonders gefällt mir die Möglichkeit, auch gleich mit dem Tablet hantieren zu können.

  • secluded
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    • 10. August 2026 um 09:27
    • #6
    Zitat von mycrobit

    Für solche kleinen Sachen eignet sich das DIGIPAD 8 von PROEL super. Besonders gefällt mir die Möglichkeit, auch gleich mit dem Tablet hantieren zu können.

    ...das Teil hatte ich auch mal im Auge, aber nachdem ich da nix gefunden habe, außer daß es einen 4-Kanal-E pro Kanal gibt (und anscheinend nicht mehr), hab' ich den schnell wieder verworfen und das doppelte für 'n Mackie DLZ Creator ausgegeben. Da gibt's wenigstens noch 'n Kompressor, 'ne Gate, 'n Deesser und halbwegs gute Effekte drinne.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

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    • 10. August 2026 um 09:43
    • #7

    Das DLZ Creator sieht auch sehr brauchbar aus. Ist das auch über ein Tablet fernsteuerbar?

    Beim ProFx gefällt mir übrigens auch das Manual. Es ist gut geschrieben, einfach erklärt und zwischendurch sogar mit etwas Humor bereichert (ohne doof zu werden).

    Der Ton macht die Musik.

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    • 10. August 2026 um 11:47
    • #8
    Zitat von zegi

    Das DLZ Creator sieht auch sehr brauchbar aus. Ist das auch über ein Tablet fernsteuerbar?

    Beim ProFx gefällt mir übrigens auch das Manual. Es ist gut geschrieben, einfach erklärt und zwischendurch sogar mit etwas Humor bereichert (ohne doof zu werden).

    den gibt's auch als XS-variante für fast 300€ weniger. hat halt keine Fader, statdessen Ddrehpotis, und nur 2 statt 4 XLR-Combo-inputs, aber an sonsten isses das gleiche.

    Remote geht über den Browser - mußt nur das Tablet / ipad / Laptop im gleichen Netzwerk haben, wie den DLZ. Also klassischer Aufbau mit Router am Pult mit WLAN z.B. - der DLZ kann nur DHCP (warumauchimmer man im DLZ keine feste IP eingeben kann :/ ), das heißt entweder schauste im Mackie DLZ nach, welche IP der gerade bekommen hat vom Router, oder Dein Router vergibt dem Mackie immer 'ne feste IP.

    da kannste halt nix in Echtzeit erwarten (bissi Latenz ist halt drinne - aber nicht störend), aber immerhin Remote :S - die Fader sind ja auch keine Motorisierten, also laufen die dann auch nicht mit.

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    • 10. August 2026 um 12:17
    • #9

    zegi : vielen Dank für die Vorstellung! Ich finde so kleine Mischer genau für den Zweck, den du beschrieben hast, optimal.

    Wie oft hat man kleine VAs wo man 1-2 Mikros und ein bisschen Hintergrundmucke.

    Und wenn man dann noch für jeden Kanal + Main einen separaten Regler hat, kommen alle damit klar.

    Ich habe schon seit Jahren ein Yamaha MG10 XU. Dem fehlt leider ein Blauzahn-Empfänger und würde ich heute nur noch mit kaufen.
    Ansonsten ist das auch ein tolles keines Mixerchen für solche Aufgaben.

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    • 10. August 2026 um 12:37
    • #10

    ...und genau für so kleine Sachen, hab' ich mir den DLZ zugelegt. BT5.0 für die klassischen "kannste mal mein Handy-Spotify-Sonstwas auf die PA legen"-Zeugs, sowie akzeptable Mic-Eingänge und einfache, aber dennoch gute Möglichkeit der Klangbearbeitung. Reicht für kleine Podiumsdiskussionen, Alleinunterhalter, Kleinst-Kapelle (z.B. Piano + Akku-Git + Vox) Hintergrundgedudel + 1 oder 2 Mics für Ansprachen, oder Zuspieler jeglicher Art...

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    • 10. August 2026 um 12:42
    • #11

    Kannst du damit auch einen (oder mehrere) Monitormix machen?

    Der Ton macht die Musik.

  • secluded
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    • 10. August 2026 um 13:00
    • #12
    Zitat von zegi

    Kannst du damit auch einen (oder mehrere) Monitormix machen?

    man kann im "Pro-Mode" (des Pultes) die 4 Kopfhörerausgänge mit 4 Mixes beschicken (Custom klicken), ja - und das ist die Crux am ganzen - es sind halt "nur Kopfhörerausgänge" - Stereo mit Kopfhörer-Pegel - ohne Line-Box und Summierer oder ähnlichem kommste da halt nicht direkt in 'nen Amp für 'n Floor-Monitor z.B.

    edit: der XS (die kleine Variante) hat 2 Kopfhörerausgänge - die Creator (große Variante mit Fadern) hat 4 Kopfhörerausgänge.

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  • ioTon
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    • 10. August 2026 um 14:29
    • #13
    Zitat von secluded

    4 Mixes beschicken (Custom klicken), ja - und das ist die Crux am ganzen - es sind halt "nur Kopfhörerausgänge" - Stereo mit Kopfhörer-Pegel - ohne Line-Box und Summierer oder ähnlichem kommste da halt nicht direkt in 'nen Amp

    Zusätzliche Ausspielwege für irgendwas brauche ich oft bis immer. Klassischer Monitor, Aktivbox im Extra Zimmer, Hausanlage,....

    HIER IMMER mit Klinke - Klinke (noch dazu bei diesen filigranen Plastik Buchsen) und einem Transformer, wäre mit zu unsicher und eine vermeidbare Fehlerquelle...

    Heutzutage muss das XLR sein.

    Und die Kombo-Buchsen an den Inputs sind ebenso potentielle Fehlerquellen nach 50 Steckvorgängen...

  • secluded
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    • 10. August 2026 um 14:42
    • #14
    Zitat von ioTon

    Zusätzliche Ausspielwege für irgendwas brauche ich oft bis immer. Klassischer Monitor, Aktivbox im Extra Zimmer, Hausanlage,....

    dann nimmt man das Werkzeug der Wahl, was dazu passt. Ich sag# ja nicht, daß der DLZ der ultimative Mischer ist - Für Mini-Zeugs reicht der Allemal, wenn's größer wird, dann sollte das Arbeitsgerät dementsprechend natürlilch angepasst sein - näxxte Größe wäre für mich dann z.B. 'n Ui24 oder XR18 (für kleine Band-Geschichten mit PA + Monitorwege) oder so was in der Art - danach dann 01v96i, M32R, WingCompact...

    ...aber das ist ja dann schon weit über der Zielvorstellung für solche Klein(st)-Mischpulte...

    das DLZ tut's bei mir mit 'ner LD Systems Dave 8 - reicht vollkommen für das Kleinst-Zeugs - drüber kommt dann anderes Besteck

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  • schrottt
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    • 10. August 2026 um 17:07
    • #15

    Wär's nicht sinnvoll die Vorstellung des Mackie DLZ in einem eigenen Thread zu machen anstatt diesen Thread zum Mackie ProFX10v3+ zu kapern?

  • Alex K.
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    • 10. August 2026 um 20:20
    • #16

    Ich habe das pult seit ein paar wochen auch und bin damit für die genau von dir beschriebenen anwendungen sehr zufrieden. Was mir noch aufgefallen ist: bei sehr geringen ausgangspegeln sind an meinem pult die signalstärken von Main L und R nicht genau gleich allerdings in einem vertretbaren maaße und ich regel dies dann über den l/R Pan nach ansonsten mag ich vorallem die beleuchteten mute knöpfe das built-in bluetooth (reichweite ca. 10m) .

    Mir hätte die kleinere anwendung noch besser gepasst allerdings haben mir hier 3kanal eq auf dem Bluetooth kanal gefehlt damit kunden ohne betreuung damit klar kommen.

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    • 10. August 2026 um 20:42
    • #17

    So, heute war das zum ersten mal im Einsatz. Hat perfekt gefunzt. Setup hier war: 2x Handfunke, 3x Aktivbox für eine Ansprache.

    Sound war perfekt. Wie unschwer zu erkennen ist, war das eine sehr "einseitige" Sache (quasi mono), deshalb könnte ich jetzt auch nicht sagen, ob bei mir L/R auch ungleich laut waren.

    Vom Wetter her war es windig, 30°C im Schatten, teilweise volle Sonneneinstrahlung und dann wieder bewölkt mit Gewitterneigung. Im Notfall hätte ich das Pult kurzerhand in die Kiste gepackt - eine 3-Sekunden Übung.

    Der Ton macht die Musik.

  • lini
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    • 12. August 2026 um 21:19
    • #18

    Grundsätzlich ein super Pult für kleine Sachen, stimmt. Was ich aber sehr unschön finde, ist der nicht einstellbare Gain für die Stereoeingänge. Weder an den Kombieingängen, noch an den reinen Stereokanälen.

    Gruß
    Stefan Linhardt

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    • 12. August 2026 um 22:00
    • #19

    Ich finde es auch schade, dass es den nicht gibt. Beim Yamaha MG12XU, das ich etwa in der gleichen Kategorie sehe, ist das auch so gelöst. Vermutlich dachte man sich, dass bei einem Line-Signal die +10dB Verstärkung über den Fader/das Drehpoti genügt und es somit den Gain nicht mehr braucht.

    Das Pult ist nicht perfekt und kein Alleskönner.


    Nachtrag: Beim A&H ZED10FX und beim Soundcraft EPM12 haben die Stereokanäle zwar einen Gain-Regler, dafür nur je einen 2-Kanal EQ. Offenbar denken alle Hersteller, dass es für die Stereokanäle weniger Optionen braucht. Oder gibt es hier auch einen historischen Hintergrund dafür?

    Der Ton macht die Musik.

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    ERICH
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    • 12. August 2026 um 23:53
    • #20

    Das ist bei stereo Kanölen sehr oft so.

    Nur ein paar Bänder mit festen Frequenzen.

    Ich vermute mal, das das schaltungstechnisch analog günstiger zu bauen ist - vorallen durch weglassen der Semi Parametrik.

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