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Einpegeln - aber wie???

  • Wurst Werner
  • 2. Dezember 2002 um 08:43
  • Wurst Werner
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    4.615
    • 2. Dezember 2002 um 08:43
    • #1

    Seit Jahr und Tag pegel ich meine Mikrosignale mit Solo-Taster und Kopfhörer ein. Schön so um die 0 dB und die Kanal Fader knapp unter der 0 dB Markierung. Auf den letzten zwei Jobs jedoch brachten Bands eigene Mischer mit, zwei davon machten das wie folgt:

    Masterfader auf + 5 dB, alle Fader auf 0 - dB und die Lautstärke einfach per Ohr mit den Gains geregelt. Solo abgehört haben die überhaupt nicht. Und das Beste: Es klang wirklich gut, hat funktioniert. Wie macht Ihr das? Ist Solo jetzt >uncool< geworden, oder gehen Mikrokabel einfach nicht mehr kaputt :wink: ?

    Gruß W-Werner

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Kracky
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    • 2. Dezember 2002 um 14:22
    • #2

    Also im Normalfall mache ich es Ähnlich, nur das ich den Master erst mal zu lasse und über Kopfhörer meine Signale vorhöre, dann Kanalregler auf 0 dB und Master vorerst auch auf 0dB und dann den Gain hoch so laut ich es brauche. Sollte ich dann etwas mehr Leistung brauchen hebe ich den Master noch etwas an, wieviel ist Teilweise Mischpult abhängig.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • PA-Peter
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    • 2. Dezember 2002 um 14:45
    • #3

    Also, falls ich Abhöre dabei habe, höre ich mir natürlich die Signale über die Abhöre an...
    Wenn nicht, wird der Master "gnadenlos" aufgezogen :wink:
    Mit Kopfhörer ist mir das eigentlich zu anstrengend (zu mal ich momentan auch keinen guten Kopfhörer habe :sad:)...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • tonzwerg
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    • 2. Dezember 2002 um 14:46
    • #4

    Es macht natürlich recht wenig Sinn, die Vorverstärkung im Kanal auf 0dB einzupegeln und dann mit dem Kanalfader das Ganze wieder auf z.B. -20 dB zurückzuschieben. Insofern macht die beschriebene Vorgehensweise durchaus Sinn. Problematisch ist es jedoch bei Kanälen mit Inserts (Compressoren, Gates), da deren Arbeitspunkt natürlich mit dem Gain ebenfalls verändert wird.
    Ich selbst benutze beide Methoden.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: tonzwerg am 2002-12-02 14:46 ]</font>

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Seven
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    • 2. Dezember 2002 um 15:04
    • #5

    Ich pegel normal den Gain gegen 0 db ein, die Kanalfader eher gegen -6 db und Master eben soweit, dass ich gescheit was höre. Kopfhörer hab ich früher immer zuerst genommen, aber das kostet mich meist zu viel Zeit. Es sind oft Bands mit relativ gutem Equipment, so dass hier keine Probleme auftreten. Wenns allerdings ne Nachwuchsband mit Nachwuchssound ist, dann nehm ich schon mal nen Kopfhörer. Check geht bei mir eigentlich superschnell, ich mache doch eigentlich immer Monitor von unten und kurbel dann solange bis der Bühnensound steht, nach unten checke ich nur grob. In ner leeren Halle ist das eh imho meist für die Katz, und Zeit für nen richtig ausgiebigen Check hatte ich schon lange nicht mehr. Wie auch, wenn die Bands meistens gegen 1930 antanzen und die Türen um 2030 aufgehen.

    gruß
    Seven

  • wora
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    • 2. Dezember 2002 um 18:29
    • #6

    wenn ich das pult nicht kenne, nehme ich mir ein gesangsmikro und setz den kopfhörer auf.
    dann dereh ich den hörer leise und höre per PFL in den kanal und drehe den gain soweit auf bis es zerrt. dann weiss ich schonmal, ab wann es kritisch ist.
    danach sing ich dann richtig laut ins mikro und stelle den pegel so ein, das noch 3 bis 6 dB bis zu verzerrungsgrenze bleiben. somit habe ich den kanal optimal genutzt, was das signal/rauschverhältniss angeht. dafür ist der gainregler schliesslich da.
    was ich danach aus dem pult rausschicke, kommt auf anlage, raum und sonstwas an...
    wenn genügend zeit ist, passe ich noch die pegel der controller bzw. amps an, fertig.
    und wenn die anlage dann nicht gerade ein großer müllhaufen ist, rauscht da überhaupt nix mehr.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tthorsten
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    • 2. Dezember 2002 um 19:14
    • #7

    Ich setzte am Kanalzug den Gain auf 12uhr.

    wenn da ein sm58 dran hängt udn du normale signale hast, dann ist der pegel meis bei ca. -3dB

    das gilt bei A&H und SC auf alle Fälle.

    beim XL 200 sit das anders.

    aber ist ein guter ausgangs punkt.


    Gitareen und und Keys immer niedriger pegeln.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • sachsensound
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    • 2. Dezember 2002 um 23:57
    • #8

    Ich bin schon dafür, daß man die Eingangsempfindlichkeit sehr genau nimmt. Nehme aber auch die Becken und die HH nur auf -10db, aber das ist Geschmackssache.

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • Anonymous
    Gast
    • 3. Dezember 2002 um 15:15
    • #9

    Man kann auch garnicht pegeln !

    Und sich dann wundern warums nicht funktioniert HAHAHAHAHAH !

    Für was gibts denn ne GAINSTRUKTUR ??

    Bloss mall als anmerkung

    gitarrre 1 -15dB
    gitarre 2 +3dB

    und jetzt will der Keyboarder beide gleich laut aufn Monitor .

    ich mein man kann das schon ohne PFL Machen, isklar

    alle busse auf null, dann ist der master pegel gleich dem PFL pegel

    Da hab ich ihm dann inden oberen Mitten so bei 400HZ richtig die ohren weggerissen.

    Ach ja ne LED kette am Amp muss sein

    ach ja Bruce Springstein ist mit Behringer Unterwegs.
    Als PA nimmt der im übrigen Concert Audio

  • Anonymous
    Gast
    • 3. Dezember 2002 um 21:48
    • #10

    also dann hab i mal ne ganz dumme frage...ihr diskutiert hier nur über analoge sachen odr?? weil wenn i dann mal meine was weiß ich wie große bandbreite hab aber schon im gain alles wegnehm dann ist doch, zumindest bei billigen pulten, au der volle umfang meiner wortbreite nemme gegeben-----> schlechterer sound
    oder bin i hier jetzt ganz falsch gewickelt

  • Spindl
    Beiträge
    59
    • 3. Dezember 2002 um 22:03
    • #11

    Ähm, saacht mal, wie siehts eigentlich hiermit aus.....
    mit PFL alle Kanäle auf +-0dB einpegeln, die Mischung mit den Kanalfadern machen und die Gesamtlautstärke mit dem Master????
    Die Methode hab ich hier kein einziges mal gelesen. Ich kann doch nicht der einzige sein, der das so macht. Oder ist das grundlegend was falsch drann???

    Gruß
    Andreas

  • Sven M
    Profi
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    • 3. Dezember 2002 um 22:46
    • #12

    Nein, das ist eigentlich die, so behaupte ich gängibe Methode, da hier die optimale Ausnutzung der Eingangsstufe betrieben wird. Und bei einer Optimalen Band und PA können alle Fader danach bei 0dB bleiben..:smile:

    Aber was das Posting darüber sagen will, verstehe ich nicht ganz...was hat Gain mit wortbreite zu tun??

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Anonymous
    Gast
    • 3. Dezember 2002 um 23:07
    • #13

    also i han mal gelesen dass der gain noch vor a/d wandler kommt u somit ja den pegel no auf eine einfache(analoge) art u weiße reduziert wird. u wenn ein wandler schwache signale bekommt dann schöpft man nunmal nich mehr seine wortbreit aus?! hoff mal des han i no richtig im hirn....
    aber werde nat gerne eines besseren belehrt

  • wora
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    • 4. Dezember 2002 um 00:35
    • #14

    do hasch rechd!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bassmanjan
    Beiträge
    194
    • 4. Dezember 2002 um 09:10
    • #15

    sollte doch aber bei analogem pult auch besser sein, wegen signal-rauschabstand oder täusch ich mich da?

    hat mir mal n SAE-ler erzählt.

    muss also stimmen:-)

  • dolle
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    176
    • 4. Dezember 2002 um 11:54
    • #16

    hoppla da han i mich wohl 2mal nihc eigeloggt scheiß cookies!
    puh na dann bin i ja froh dass i nich komplett doof bin!
    naja die oben angesprochene möglichkeit über die einzelnen kanäle die mischung zu machen u dann mit m master die lautstärke scheint mir eig au die sinnvollste!!!
    aber so lange es gut klingt soll es am besten jeder so machen wie ers am liebsten mag!!

    alle rechtschreibfehler sind beabsichtigt u dienen zum ausdruck meiner individualität

  • wora
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    • 4. Dezember 2002 um 19:43
    • #17

    wenn man die antworten zur ursprünglichen frage so durchliest, muss man das gefühl bekommen, das einige leute nicht recht wissen für was der gain-regler überhaupt da ist.
    und das können wir doch so nicht stehen lassen, oder ?

    dieser regler macht also folgendes:
    die schaltung eines mischpultkanals hat einen gewissen dynamikumfang (S/N-Ratio bedeutet "signal to noise-ratio"), innerhalb dessen sich das audiosignal bewegen sollte. als noise bezeichnet man das unvermeidliche grundrauschen der schaltung (z.b.der transistoren), signal ist der maximal mögliche pegel, den die schaltung ohne verzerrung verarbeiten kann. dieser bereich ist nicht veränderbar.
    nun ist es ja so, das wir von den musikern sehr unterschiedliche pegel zur verfügung gestellt bekommen.
    nehmen wir beispielsweise zum einen die line-pegel vom keyboard und zum anderen sehr schwache mikrofonpegel.
    wenn man eine schaltung hat, die einen linepegel noch ohne verzerrung verarbeiten kann, dann hat diese schaltung den nachteil das wenn sie viel kleinere pegel verstärken soll auch ein erheblicher anteil an grundrauschen mitverstärkt wird, da mangels signalamplitude der mögliche dynamikbereich nicht ausgenutzt werden kann... soweit klar??
    kleines beispiel vielleicht:
    nehmen wir an, die eingangsempfindlichkeit ist 0dBu, das eingangssignal kommt mit -30dBu an. will man nun dieses signal um 30dB auf 0dBu per kanalschieberegler anheben (der am ende des kanalzuges - hinter der schaltung liegt), verstärkt man auch das grundrauschen um 30dB!!!

    hier behilft man sich mit dem sogenannten gain-regler, der den eingangsverstärker der schaltung an das ankommende signal anpassen kann. damit erhöht man die eingangsempfindlichkeit des kanals (in unserem beisp. um 30dB) für relativ schwache mikrofonsignale, um möglichst viel signal in die schaltung zu schicken, das weit über dem grundrauschen liegt. dann haben wir einen optimalen S/N-wert.
    und wenn viel pegel kommt, reduziert man eben die verstärkung um die schaltung nicht in die verzerrung zu fahren.
    der gain-regler eines kanals sollte also möglichst so eingestellt werden, das sich ein optimaler signal zu rauschabstand verwirklichen lässt.
    wenn man das nicht macht, verstärkt man definitiv unnötigerweise das rauschen der schaltungen und verschenkt dynamik.
    das dies nicht toll ist, sollte jedem einleuchten.
    dazu gehört natürlich auch ein bisschen gefühl und erfahrung für die gain-einstellung, aber das mussten die "alten hasen" ja auch irgendwann mal lernen... :smile:
    es ist auch völlig unerheblich, ob das nun eine analoge oder eine digitale schaltung ist, das problem ist das gleiche.

    ich hoffe, das ich das einigermassen verständlich hinbekommen habe...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • jimmy_punk
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    1
    • 4. Dezember 2002 um 21:37
    • #18

    sehr schoen gesagt.....

  • mischpultschorsch
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    • 4. Dezember 2002 um 21:48
    • #19
    Zitat


    ich hoffe, das ich das einigermassen verständlich hinbekommen habe...

    Supergut - wenn dieses Forum ne "Bewertungs" - Funktion hätte, dann würd ich Dir glatt die Höchstpunktzahl geben...

    Muss ich doch mal unsrem Praktikanten ausdrucken..... :grin:

  • dolle
    Beiträge
    176
    • 4. Dezember 2002 um 22:05
    • #20

    doch da kann i euch nur recht geben höchstpunktzahl!!!

    alle rechtschreibfehler sind beabsichtigt u dienen zum ausdruck meiner individualität

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