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Neue Digital Pulte (A&H, Yamaha)

  • Peter Jehle
  • 11. September 2005 um 22:41
  • Peter Jehle
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    • 11. September 2005 um 22:41
    • #1

    Auf der Plasa in London soll das neue Yamaha M7Cl stehen,gibs in 32 +48
    Kanal ,preislich zwischen DM 2000 und Pm5d.
    Und das A&H digital Pult,sozusagen von der Optik ein D5 für arme Verleiher wie wir :lol: ,soll bei 21000 € liegen.
    Info von Yamaha auf der Yamaha Pro-Seite,A&H auf http://www.ilive-digital.com
    wann kommt endlich das MIDAS Digital :?:, wird wohl dann etwas teurer
    wie obige Pulte :D


    mfg Peter

  • Markus Verza
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    • 11. September 2005 um 23:40
    • #2

    Was ich echt nicht in den Kopf bekomme, warum müssen die mit jeder neuen Console ein neues Bediener Konzept erfinden. Die sollten mal bei MA "klauen" 1 Konzept, 4 Pultgrößen

  • KREISS
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    • 11. September 2005 um 23:44
    • #3
    Zitat von "Peter Jehle"


    wann kommt endlich das MIDAS Digital :?:, wird wohl dann etwas teurer
    wie obige Pulte :D

    Hab was munkeln gehört von "deutlich mehr als PM1D oder D5" - also wohl eher in der 200k€ + Region.
    Leider ist sonst noch nicht viel darüber zu erfahren.

  • Oliver Derks
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    • 12. September 2005 um 00:44
    • #4

    Das Allen & Heath gefällt mir nach Durchsicht der Internetseite aber sehr gut.
    Wann soll es in D vorgestellt werden?

  • utzr
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    • 12. September 2005 um 01:13
    • #5

    Die M7 Yamaha Oberfläche ist wirklich nicht Yamaha - typisch.

    Zitat

    einfach belegte Bedienelemente und die Tatsache, dass alle Funktionen von zwei Hauptfenstern aus sofort fokussiert und direkt erreicht werden können. Unterm Strich kann die gesamte Konsole mit ihren 32- oder 48 Kanälen ganz einfach allein von der 44,2 Zentimeter großen Centralogic™-Sektion gesteuert werden

    Genau das macht Innovason schon immer so. Sicherlich hat das M7 einige andere Features, aber die grundsätzliche Ergonomie basiert auf den GrandLive Consolen :wink:

  • Oliver Derks
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    • 12. September 2005 um 02:25
    • #6

    Nettes Filmchen zur M7CL:

    http://www.yamaha-europe.com/yamaha_europe/…sh_300k_wmv.wmv

  • Oliver Derks
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    • 12. September 2005 um 15:09
    • #7

    Hi,
    da ich im profi bereich leider nicht posten darf würd ich dich bitten dieses für mich weiter zu leiten:

    Das AH gefällt mir sehr gut, ich glaube das es von der bedienung auch sehr gelungen sein könnte. Man muß sich ja immer vor augen halten das AH schon vor jahren (zwar nicht sehr erfolgreich) ein relativ gutes kompaktes digitalpult hatten, die icon serie DL und DP 1000.
    Die waren eigentlich eine gute otion für kleine geschichten, aber noch nicht ausgereift und falsch platziert.

    zum thema benienkonzepte:

    ich selber bin sehr froh darüber das es noch so ist das es ständig neuentwicklungen gibt. wäre die entwicklung bei dem PM1D stehen geblieben hätte es meiner meinung nach noch läner gedauert bis sich digitale pulte so weit verbreitet hätten.

    Das das konzept der Yamaha ein wenig an inovason erinnert läßt ja die hoffnung aufkommen das man in zukunft auch digitale pulte bedienen kann wie es bei anlaogne ist, einfach dahinter stellen, und mischen. zumindest solange es um die basisfunktionen geht.

    Midas: es wird langsam zeit, es wundert mich das die so viel marktanteil verschenken, wenn sich erstmal Yamaha, AH, etabliert haben wird es auch für Midas schwer dazwischen zu funken, unsere branche gehört ja zu denen die in weiten teilen gerne am bewährten festhalten.


    gruß,

    Karel Noon
    Mediennutte

  • MarkusZ
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    • 12. September 2005 um 20:31
    • #8
    Zitat von "Markus Verza"

    Was ich echt nicht in den Kopf bekomme, warum müssen die mit jeder neuen Console ein neues Bediener Konzept erfinden.


    Weil sie bis heute noch kein vernünftiges Bedienkonzept haben und schon lange nicht mehr wissen, wo sie eigentlich hin wollen. Wie man bei diesen Pulten von Ergonomie oder gar Analog-Feeling sprechen kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Naja, jetzt haben sie's wenigstens mal geschafft, die Aussteuerungsanzeigen exakt über den Kanälen zu platzieren.

    Sorry, das ich so bissig drauf bin. Aber diese Bedienkonzepte sind einfach hinten und vorne nicht durchdacht und ich frage mich, wer diese Oberflächen in der Praxis testet, bevor sie auf den Markt geschmissen werden. Vermutlich doch niemand, oder?

    [provokation]Das Konzept der zentralen Kanalbedienung hat sich ohnehin überlebt. Es stammt aus einer Zeit, als es undenkbar war, mehrere (Touch-)Bildschirme in eine Konsole zu integrieren.[/provokation]

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • guma
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    • 12. September 2005 um 22:56
    • #9

    Nein, der M7CL ist keine Inovasonadaptation, sondern hier passiert noch etwas viel paradoxeres aber eigentlich zu erwartendes:

    Bei genauer Betrachtung ist das Bedienkonzept mit dem Touchscreen und der aufgeräumteren Oberfläche sowie der strikten "fast track" Zugänglichkeit sogar schon dem PM5D voraus, ist im gegenüber allerdings für den angestrebten Markt aus Kostengründen in den Features deutlich reduziert. So wünscht man sich natürlich sofort eine "Mischung" aus beiden.

    Hält man sich das A&H Konzept noch daneben, kann der geneigte Leser sofort erkennen, das GUMAS Voraussagen in den letzten Jahren über die Weiterentwicklung der Digitalpultoberflächen 100% zutreffen. :wink:

    Was noch fehlt ist die "Mehrschirmigkeit" ala LAWO, Studer, Stagetec Aurus oder Digico.

    Einmal editiert, zuletzt von guma (12. September 2005 um 23:01)

  • KREISS
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    • 12. September 2005 um 23:00
    • #10

    Erstaunlich ist auch, das man von Soundcraft gar nichts hört was digitale Entwicklungen angeht - schließlich hat man da ja schon Erfahrungen mit den mittlerweile nicht mehr hergestellten Broadway und dem kleinen 328 sammlen können (oder ist das der Grund weshalb es so still ist...)!?
    Know How ist doch im Konzern in den verschiedenen Bereichen vorhanden (SC, Lexicon, BSS, Studer etc.)und könnte zusammengebracht durchaus für aufsehen sorgen.

    Einmal editiert, zuletzt von KREISS (16. September 2005 um 13:16)

  • wora
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    • 12. September 2005 um 23:20
    • #11

    ich denke, das sich dieses (meines wissens von InnovaSon kommende) bedienkonzept gerade in der liga der bezahlbaren digi-pulte etablieren wird.
    mehrere touchpanels im pult sind auch heute noch eine viel zu teure angelegenheit, als das sich sowas in absehbarer zeit in größeren mengen verkaufen könnte.

    immerhin hat das neue Yamaha-pult auch so ein touchpanel, was eine wesentlich inuitivere bedienung zulässt.
    wenn es sowas schon vor 15 jahren gegeben hätte, dann wäre das mit sicherheit auch im MA Scancommander verbaut gewesen ;)

    es fehlen mir hier die beschriftbaren displays für die kanalbelegung, aber das würde den preis vermutlich wieder deutlich nach oben treiben.
    so können die hersteller von beschriftungsband also noch mal aufatmen...

    was ich toll finde:
    es gibt für JEDEN kanal auch einen fader, das erleichtert den zugriff enorm.
    wenn es jetzt pro kanal neben der signalanzeige noch eine dynamik-kontrollanzeige gäbe, wäre ich viel zufriedener... das hatte ich neulich mal an einem Digidesign Venue und fand es superklasse.

    wenn ich es richtig sehe, hat es im gegensatz zum PM5D doch keinen direktzugriff auf die ausspielwege. das fände ich auch noch ein wichtiges feature, vor allem für monitoranwendungen.

    ich bin auf das neue yamaha jedenfalls gespannt.
    vor allem wie es sich in sachen sound und bedienbarkeit so schlägt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 12. September 2005 um 23:30
    • #12
    Zitat von "wora"

    mehrere touchpanels im pult sind auch heute noch eine viel zu teure angelegenheit,

    Inzwischen nicht mehr.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Oliver Derks
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    • 13. September 2005 um 03:55
    • #13

    Man sollte sich auch die Frage stellen, ob es für Firmen wie t.c. oder BSS (Ok - BSS gehört zu einem Firmenverbund...) nicht interessant sein sollte Digipulte zu bauen.

    Das start-up Know-How sollte aufgrund der vorhanden Produkte schon da sein.
    In der digitalen Zukunft wird es wohl so sein, dass hochwertiges Outbord immer überflüssiger werden wird.

    Einmal editiert, zuletzt von Oliver Derks (13. September 2005 um 07:52)

  • Online
    TomyN
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    • 13. September 2005 um 07:47
    • #14

    Hi,

    ich denke in Zukunft wird es immer mehr um Know How gehen. Ein Digipult physikalisch zu bauen, ist keine Kunst mehr.
    Vielleicht gibt es ja mal ne offene Architektur, d.h. man kann wie beim PC Effektalgorithmen laden.
    Darauf bin ich gespannt, auch auf die Entwicklung der Oberfläche sowie auf das Behringer live Digitalpult.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • guessi
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    • 13. September 2005 um 12:56
    • #15
    Zitat

    immerhin hat das neue Yamaha-pult auch so ein touchpanel, was eine wesentlich inuitivere bedienung zulässt.

    das halte ich wiederum für einen irrtum - gerade für ein live-pult, welches auch unter eher widrigen umständen benutzt wird: bspw. staub, feuchtigkeit, dreckige finger, schweiß, ...

    alles, was ich da bislang in der studioliga gesehen habe (digico, mackie, ...), halte ich für nicht praxisgerecht, da man nach 2 versuchen sowieso wieder die echten drehregler und knöpfe benutzt.

  • Michel
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    • 13. September 2005 um 14:17
    • #16
    Zitat

    das halte ich wiederum für einen irrtum - gerade für ein live-pult, welches auch unter eher widrigen umständen benutzt wird: bspw. staub, feuchtigkeit, dreckige finger, schweiß, ...

    Wobei jedoch die Kollegen vom Licht täglich vormachen daß Touchscreens durchaus Rn´R tauglich sein können.

    Gut, ein wenig mehr "Pulthygiene" ist evtl. erforderlich, aber ein echtes Gegenargument kann ich hier nicht erkennen.

    Gruß Michel

  • bertz
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    • 13. September 2005 um 15:24
    • #17

    Tach,

    ich finde es irgendwie sinnlos, sich über Bedienbarkeit und Praxisnähe zu unterhalten, bis nicht der ein oder andere das Pult mal unter den Fingern hatte. Beim PM5D war ich auch anfangs skeptisch. Aber nach einer kleinen Eingewöhnungszeit war es ein Traum. Die Info's auf der Yamaha Homepage sind ja auch wenig dienlich, wenn es um das Feeling geht, was hinter dem M7CL entsteht, oder auch nicht. :roll:

    Auf jeden fall sehe ich rein konzeptionell eine Umsetzung der Beschwerden von 01V96, DM1000, DM2000 - Usern die Bedienbarkeit betreffend und einen positiven Schritt in Richtung "Das kann auch ein Fremdtech bedienen, auch wenn er's vorher noch nie gesehn hat." (Was beim PM5D nicht immer einfach ist...)

    so long,

    Bert

    http://www.klanggeschaeft.de

  • MarkusZ
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    • 13. September 2005 um 16:48
    • #18
    Zitat von "TomyN"

    Vielleicht gibt es ja mal ne offene Architektur, d.h. man kann wie beim PC Effektalgorithmen laden.


    Gibt's doch schon
    http://digidesign.com/products/venue/

    Zitat von "bertZ"

    Auf jeden fall sehe ich rein konzeptionell eine Umsetzung der Beschwerden von 01V96, DM1000, DM2000 - Usern die Bedienbarkeit betreffend und einen positiven Schritt in Richtung


    Genau da setzt meine Kritik ja an. Weshalb braucht es dazu drei Gerätegenerationen?

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • bertz
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    • 13. September 2005 um 16:55
    • #19
    Zitat


    Genau da setzt meine Kritik ja an. Weshalb braucht es dazu drei Gerätegenerationen?

    ich denke (ohne jemand in schutz nehmen zu wollen), dass die ersten digipulte von yamaha für studioanwendungen konzipiert waren und mehr oder weniger ungewollt in den live sektor schlugen. die zweite generation war imho der versuch beides unter einen hut zu bekommen. jetzt in der dritten werden endlich studio und live wieder getrennt...[/quote]

    http://www.klanggeschaeft.de

  • MarkusZ
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    • 13. September 2005 um 18:09
    • #20
    Zitat von "bertZ"

    ich denke (ohne jemand in schutz nehmen zu wollen), dass die ersten digipulte von yamaha für studioanwendungen konzipiert waren und mehr oder weniger ungewollt in den live sektor schlugen. die zweite generation war imho der versuch beides unter einen hut zu bekommen. jetzt in der dritten werden endlich studio und live wieder getrennt...


    Was die Features betrifft, ja gut. Aber die Ansprüche an die Ergonomie ändern sich doch nicht wesentlich, ob ich den Tisch nun im Studio oder Live einsetze.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

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