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Digitales Live Pult

  • simon&garfunkel
  • 13. Oktober 2005 um 09:03
  • MarkusZ
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    • 19. Oktober 2005 um 09:20
    • #21
    Zitat von "wora"

    was sich mittlerweile herauskristallisiert ist die bedienung über einen einzelnen komplett ausgestatteten kanalzug und anwahl des entsprechenden kanals per taster.

    Das mag im Moment noch so sein, aber mittelfristig werden nur noch preisgünstige Pulte eine zentrale Steuerung aufweisen.

    Eine Bedienung innerhalb der einzelnen Channelstrips ist schneller, übersichtlicher und hat mehr Sex. Diesen Umstand werden sich Hersteller zunutze machen, welche in den Markt dringen und die heutigen Platzhirsche verdrängen wollen.

    Wer auf einer solchen Konsole gearbeitet hat, möchte nur schwerlich wieder an die "Select-Krücke" zurück, weshalb nach und nach auch die heute etablierten Hersteller zum Nachziehen gezwungen werden.

    Zitat von "wora"


    auf "das optimale pult" wird man also doch noch ein bisschen warten müssen.

    Genau. Warten wir's ab.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • Mister.Lange
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    • 19. Oktober 2005 um 13:15
    • #22

    Das wird sicher in größeren Preisregionen nachzuvollziehen sein. Allerdings in der bezahlbaren Region, ist halt wirklich dass Problem des Preises. Mal davon abgesehen, dass ein Pult wie die PM5D dann bei seiner Ausstattung unwarscheinlich groß und schwer werden würde.

  • guma
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    • 19. Oktober 2005 um 14:39
    • #23

    Obwohl ich ein großer Analogfan bin glaube ich nicht, zukünftige Lösungen einfach wieder "analog" aussehen was die "Knöppe" angeht.

    Ein gewisses Maß an Reduktion der Bedienelemente halte ich sogar für sinnvoll, da z.B. über eine geschickte Anordnung von "Schirmelementen" Pultoberflächen denkbar sind, die sehr wohl übersichtlicher als z.B. ein Midas H 3000 oder ein PM 5000 sind.

    Die Frage um die es hierbei ( schon seit einigen Jahren ) geht, ist sozusagen die "ideale Redundanz". :wink:

  • kater
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    • 19. Oktober 2005 um 15:06
    • #24
    Zitat von "MP"

    Leider nichts!

    bla bla bla ...

    Nachdem nun das Budget genannt wurde könnte man jetzt den Wettkampf um die idealsten Idealvorstellungen von einem Digitalenpult beenden, sich dem eigentlichen Thema zuwenden und sagen dass es einige Firmen gibt die das Yamaha 02R für eben solche Jobs nutzen und es dafür durchaus tauglich ist. Und Preislich passts auch.

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Seven
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    • 19. Oktober 2005 um 15:30
    • #25

    Ist halt die Frage ob der ganze Frontplatz 10.000 kosten darf oder ob 10.000 rein für das Pult da sind. Was wird an Outboard noch gebraucht? ist der Frontplatz vom Monitormix entbunden oder brauch ich eventuell noch 6 Terzbandeqs am FoH, die auch im Budget enthalten sein müssen?

    Je nachdem, was noch an Geld für sonstiges Outboard anfällt würde ich wählen:
    - 02R96
    - DM 1000
    - 01V96

    Bei dem Preis für das 01V96 bleibt halt noch schön Platz im Budget für ein paar nette EQs (zb 966er) und einen richtigen schönes Hall (zb gebrauchtes M5000 zb) und ein schönes Tap Delay (zb D-2) und dann noch einen externen Preamp, der vom Niveau über dem oft genutzten ADA vom Uli liegt.


    Dann hab ich einen eigentlich recht schönen kompakten Frontplatz. Wenn ich die 70 Shows mit einer Band hätte, wäre mir das lieber als die 32er GL 3300 mit dem Standard Kühlschranksiderack.

    Wenn mir die internen FX des 02R96 ausreichen und das Budget wirklich nur für das Pult drauf geht, dann geht natürlich auch so ein schönes Gerät.

  • mp
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    • 20. Oktober 2005 um 09:45
    • #26
    Zitat von "kater"

    bla bla bla ...

    Na ja, die Frage war ja nach einem digitalen LIVE-Pult und das sind 02R und DM1000 erstmal nicht. Natürlich kann man sie dazu "zweckentfremden". Spaß macht das auf jeden Fall nicht.
    Aber im richtigen "Live-Pult" Bereich gibt es meines Wissens (außer dieser Mackie-Konsole, die ich nicht kenne) in der Preisklasse noch nichts.
    Das Problem ist doch auch, dass für Beschallungs-Digitalpulte noch kein richtiger Gebrauchtmarkt exisitiert, wenn das mal soweit ist, bekommt man für das Budget auch was vernünftiges.

    Grüße

    Martin

  • Uew
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    • 20. Oktober 2005 um 10:08
    • #27
    Zitat von "MP"

    ... digitalen LIVE-Pult und das sind 02R und DM1000 erstmal nicht. Natürlich kann man sie dazu "zweckentfremden". Spaß macht das auf jeden Fall nicht.

    Das würde ich so verbissen nicht sehen. Ein DM1000 macht Live schon mal erheblich mehr Spaß als ein 01v96 (z.B. wegen Dreh-Encoder pro Fader) und ein 02R96 fänd ich sogar sehr tauglich. Hat immerhin schon separate Encoder für alle EQ-Bänder samt numerischer Anzeige und auch Encoder für die Dynamics. Dazu die vier Encoder unterhalb des Displays. Mit dem Pult kann man wirlich flott arbeiten. Würde mir als Live-Pult sehr gut gefallen. Andererseits fehlen natürlich echte Live-Funktionen wie Delay auf den Kopfhörer-Ausgang und so Späße, die man aber für übliche Club-Gigs nun nicht wirklich braucht...

    Gruß UWE

  • bemi
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    • 20. Oktober 2005 um 11:40
    • #28
    Zitat von "Uew"

    Andererseits fehlen natürlich echte Live-Funktionen wie Delay auf den Kopfhörer-Ausgang und so Späße, die man aber für übliche Club-Gigs nun nicht wirklich braucht...

    Wahrscheinlich habe ich noch nie richtig grosse gigs gemischt, bin aber immer ohne Delay im Kopfhoerer ausgekommen. Wenn ich fuer den Kopfhoerer ein Delay braeuchte, wuerde ich ueber einen Bus oder Aux abhoeren. Da gibt's dann Delay. Das 02R96 find ich live auf jeden Fall ganz gut. Ich arbeite gerne damit, v.a. seit die V2-SW drauf ist und ich mir die 24 Fader frei belegen kann, z.B. Solisten ganz links und Gruppen ganz rechts, dazwischen dynamisch wechselnde Fader, je nach Song ... Wenn man sich dann noch ein paar Kanaele roh einstellt und abspeichert (z.B. mag ich lieber den Typ2-EQ) und sich die UserDefinedKeys schlau belegt (Copy/Paste usw.), dann hat man das Pult sehr schnell eingestellt.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • wora
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    • 20. Oktober 2005 um 13:02
    • #29

    also das DM1000 ist für den livebetrieb nur bedingt geeignet. es ist eben ein studiopult.

    und wenn die bedienung schon besser ist als beim 01V96, will ich für mich hoffen niemals mit so einem pult arbeiten zu müssen.

    mit dem 1000er habe ich schon ein paar gigs gemacht, wenn es die remote-layer nicht gäbe, wäre es sicher bei nur einem einzigen gig geblieben.
    ich finde die bedienung eine zumutung, vor allem wenn es schnell gehen muss. man merkt doch recht schnell, das es dafür nicht konzipiert ist.
    natürlich geht es trotzdem "irgendwie", die frage war aber nach einem tauglichen pult. und eine besondere tauglichkeit für den livebetrieb kann ich da leider nicht erkennen...
    vor allem fehlt der ANSCHLUSS FÜR NE PULTLAMPE! :D

    in der tat sieht es im genannten preisbereich mit wirklich livetauglichen digitalpulten im moment noch seeehr schlecht aus...

    zum kopfhörerausgang:
    delay auf dem kopfhörer habe ich auch noch nie gebraucht.
    im gegenteil, so kann ich auch bei größeren gigs einen effekt auf ein einzelnes wort setzen ohne wegen der schallaufzeit diesen punkt immer zu verpassen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MarkusZ
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    • 21. Oktober 2005 um 11:23
    • #30
    Zitat von "Mister.Lange"

    Das wird sicher in größeren Preisregionen nachzuvollziehen sein. Allerdings in der bezahlbaren Region, ist halt wirklich dass Problem des Preises. Mal davon abgesehen, dass ein Pult wie die PM5D dann bei seiner Ausstattung unwarscheinlich groß und schwer werden würde.


    Nein, keineswegs. Es geht hier nicht darum, dass für jede Funktion ein Regler oder ein Encoder vorhanden sein soll, sondern darum, dass die Zentralsteuerung durch eine Anzeige und Reglung direkt in den einzelnen Eingangszügen abgelöst werden wird.

    Dieser Trend ist in digitalen Studiokonsolen schon länger zu beobachten. Sogar verhältnismässig günstige Produkte wie "Mackie Digital X Bus" machen das ja bereits so. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das auch im Live-Bereich kommen wird.

    Aber am besten unterhalten wir uns in drei bis fünf Jahren nochmal darüber. Dann werden Dinge die heute einigen als unmöglich erscheinen ganz selbstverstädnlich sein. :wink:

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • Mister.Lange
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    • 21. Oktober 2005 um 11:39
    • #31

    Wenn nicht für jeden Kanal ausreichend Encoder da sind, Du aber mit den vorhandenen eines jeden Kanals alles einstellst. Dann bedeutet dass doch ein selektieren der Funktion an Stelle des selektieren eines Kanals. Dann ist natürlich die Frage ob sich das durchsetzt. :?

  • MarkusZ
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    • 21. Oktober 2005 um 12:27
    • #32
    Zitat von "Mister.Lange"

    Wenn nicht für jeden Kanal ausreichend Encoder da sind, Du aber mit den vorhandenen eines jeden Kanals alles einstellst. Dann bedeutet dass doch ein selektieren der Funktion an Stelle des selektieren eines Kanals.


    Wie sieht denn die Praxis aus? Ist es wichtig, jederzeit gleichzeitig auf alle Parameter eines Kanals zugreifen zu können? Oder ist es nicht viel sinnvoller einzelne Funktionen zu selektieren und diese dann komfortabel, übersichtlich und schnell bedienen zu können?

    Vermutlich wird jemand mit der Auffassung "ich stelle beim Soundcheck meine Kanäle ein und rühre dann nichts mehr an" mit einer Zentralbedienung tatsächlich besser fahren. Wenn aber aktiv an einem Mix gearbeitet wird, ist eine Zentralsteuerung mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss.

    Viele Funktionen werden während eines Mixes nur noch selten bis nie gebraucht (Gains, Aux-Sends, Noisegate-Parameter, Panorama, Routing), während man auf andere ständig zugreifen muss (EQs, Kompressor-Parameter). (Je nach Arbeitsweise und Anforderungen kann die Gewichtung durchaus unterschiedlich ausfallen). Ist es im Computerzeitalter tatsächlich sinnvoll, mehr als die Hälfte der verfügbaren Encoder, Taster, Displays, LEDs etc. für fixe Funktionen zu reservieren, die kaum gebraucht werden? Ist das wirtschaftlich? Macht das ein Pult presigünstiger?

    Der Verzicht auf eine Zentralsteuerung muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass mehr Encoders verwendet werden. Sie müssen aber "intelligenter" eingesetzt werden. Und da ist der Weg für einige Hersteller noch sehr lang.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • Mister.Lange
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    • 21. Oktober 2005 um 12:44
    • #33

    Ich kann das schon gut nachvollziehen. Aber selbst um in jedem Kanal den EQ anbieten zu können, steigt doch die Zahl der Encoder erheblich. Beispielsweise die 24AUX der PM5D wären auch einfach unrealistisch, dass ist schon klar. Man könnte vielleicht so Dinge entwickeln wie einen Encoder, der bei leichtem Druck auf selbigen zwischen 2 Funktionen hin und her springt. Z.B. zwischen Frequenz und Gain.
    Allerdings könnte ich mir gut eine erhöhte Anzahl Encode vorstellen. Für die Arbeit sicherlich sehr Angenehm. Darstellung könnte dann wahlweise EQ/PAN oder eben 10 AUX sends sein, was für Monitormix sicher eine sehr entspannte Angelegenheit wäre. Durch Verknüpfung eines AUX mit einem im nächsten Layer würde diese Variante bei Monitor Mix nahezu vollen Zugriff erlauben (auf jeden Fall in den meisten Fällen)

  • simon&garfunkel
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    • 24. Oktober 2005 um 10:27
    • #34

    Hallo!!

    Was sagt Ihr denn zu dem Mixer hier,

    TASCAM DM-24 - Digitalmischpult 24-Bit/96-kHz

    Ich find den recht interessant!

    Hat schon mal jemand das Vergnügen gehabt mit diesem Mixer, oder einem änlichen?


    MFG

    S&G

  • Peet
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    • 24. Oktober 2005 um 11:31
    • #35
    Zitat von "simon&garfunkel"

    Hallo!!

    Was sagt Ihr denn zu dem Mixer hier,

    TASCAM DM-24 - Digitalmischpult 24-Bit/96-kHz

    Ich find den recht interessant!

    Hat schon mal jemand das Vergnügen gehabt mit diesem Mixer, oder einem änlichen?


    MFG

    S&G

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    Arbeiten wir schon 2 jahre mit im live-circuit. :


    Forteile:
    2x DM-24 im cascade gibt 32 channel..... fur: c.a. 4000,00 / gebraucht
    bedienung: einfach und mit stabiele software
    sound: absolut "analoog"
    Nachteile:
    fehlt pultlampe ansluss
    Keine EQ auf dem outputs (mit eine kleine trick zu anderen auf dem master-out)
    Nicht genugend gain fur leise instrumente (fur normale gebrauch keine probleme)
    Keine unterstutzung mehr (DM-24 wird nicht mehr gemacht)

    greetings,
    Peet

    Without properly trained technicians, you can deliver a truckload of equally useless digital or analog crap.

  • wora
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    • 24. Oktober 2005 um 13:15
    • #36

    simon&garfunkel:
    könntest du das bild bitte etwas kleiner machen?
    das sprengt ja echt den bildschirm, dann muss man bei nachfolgenden antworten die ohne zeilenumbruch geschrieben sind immer den bildausschnitt in der horizontalen verschieben. das ist echt lästig :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simon&garfunkel
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    64
    • 24. Oktober 2005 um 13:55
    • #37
    Zitat von "wora"

    simon&garfunkel:
    könntest du das bild bitte etwas kleiner machen?
    das sprengt ja echt den bildschirm, dann muss man bei nachfolgenden antworten die ohne zeilenumbruch geschrieben sind immer den bildausschnitt in der horizontalen verschieben. das ist echt lästig :D

    No Problem!!! :lol:
    Aber ich hab son Groooßen Bildschirm, und ich dachte dann kann man
    auch alles sehen!

    MFG

    S&G

    Einmal editiert, zuletzt von simon&garfunkel (24. Oktober 2005 um 14:10)

  • simon&garfunkel
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    64
    • 24. Oktober 2005 um 14:08
    • #38
    Zitat von "simon&garfunkel"

    No Problem!!! :lol:
    Aber ich hab son Groooßen Bildschirm, und ich dachte dann kann man
    auch alles sehen!

    MFG

    S&G


    ...mmh! :roll: :?::(
    Irgendwie scheint das garnicht so einfach zu sein! Aber ich abreite daran...

    ...wenn jemand weiß wie man ein Bild hier ohne "http://..." einfügen kann,
    er möge mir helfen!!!

    Bitte nicht vergessen, wäre über Berichte mit diesem Pult dankbar!!

    MFG

    S&G

  • nudelhirsch
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    • 24. Oktober 2005 um 14:38
    • #39

    Digital habe ich Erfahrung auf Yamaha, 01V, PM5, PM1, und lese momentan ueber das M7CL.

    Von allen erscheint mir das PM5 als das beste Pult (wenn Groesse mal keine Rolle spielen sollte...) weil da IMO die Bedienung am idealsten ist.

    01V: umstaendlich... fuer kleine Angelegenheiten sicher eine interessante Loesung, aber nicht wirklich handlich...

    PM1: hat viele Regler und Knoepfe, vor allem liegen die Mixe (Aux, Matrix) und die Channel Strips dicht beinander, das ist nicht sehr uebersichtlich. In der Kapazitaet gibt es vermutlich nicht mal eine analoge Alternative, aber die Bedienung koennte besser sein...

    PM5: eigentlich ideal - das war auch mein Einstieg in die digitale Welt. Die Bedienung ist intuitiv und uebersichtlich, die Channelstrips sind ein grosser Block neben dem Display, die Mixes ein weiterer Block, man kann in den Utilities einstellen, ob man den Kanal angewaehlt haben will, sobald man den Fader beruehrt, ansonsten hat man den handlichen Select-Button und schon ist der KAnal gewaehlt. Alle Parameter sind gleich erreichbar, die wirklich wichtigen Funktionen schnell erreichbar.
    Touchscreen? Nein, braucht man aber nicht wirklich. Das PM5 bietet schon genug Wege, einem die Arbeit handlich zu gestalten. Die meiste Klickerei hat man wohl beim Patchen, aber zum Henker, mach das doch vorher in der Studiomanager-Software und spiel das dann drauf... Fuer die normalen Funktionen ist das Display nicht mal wichtig, nur eine gute und umfangreiche Ergaenzung.

    Das PM5 ist ja von der Bedienbarkeit eine Weiterentwicklung des PM1, das M7CL hab ich noch nicht mal gesehen, aber die Bilder ueberzeugen mich nicht...
    Das PM5 bietet einen idealen Mix aus analoger Eingabe (Knoepfe, Regler, ...) und digitaler Eingabe (Display-gestuetzt...) und den netten Digi-Features (Comps und co, FX, Scenes, ...)...
    Eigentlich bin ich eingefleischter Analogist, aber das PM5 ist wirklich ein herrliches Pult.

    Was mich wundert ist, dass alle eine intuitive Bedienung wollen, die es ja im Analogen eigentlich gibt - alles schoen logisch... Wenn dann ein Digitisch das nachahmt, ist es nicht recht, muss also alles super-digitalisiert sein? Wozu Touchscreen? Das lenkt nur ab... Ich hab auf dem PM5 mehrere Mixe gleichzeitig gebaut, inclusive einem Feed fuer eine Fernsehdoku, und das ohne nennenswerte Displayfunktionen, habe lediglich Scenes verwendet und gemixt, mehr nicht. Verlassen tu ich mich eh auf die Meterbridge, das Display zeigt meine Scenes, also, weshalb Touchscreen...

    Wer hat schon wieder das Gaffa geklaut?

  • wora
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    • 24. Oktober 2005 um 18:21
    • #40

    wieso touchpanel?

    also ich arbeite nun schon fast 10 jahre mit touchpanels (AMX im konferenzbereich) und rege mich mittlerweile immer auf, wenn man im display gezeigte funktionen ausserhalb auf den knöpfchen suchen muss. es ist ein gewöhnungsfaktor, die bedienung ist wirklich schneller und inuitiver.
    am schnellsten wäre vermutlich ein encoderrad an der einen hand und per finger der anderen hand am bildschirm die passende funktion dazu auszuwählen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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