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MP3 Titel

  • mafu
  • 22. November 2005 um 16:38
  • MarkusZ
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    • 24. März 2006 um 13:35
    • #21
    Zitat von "mediennutte"

    ich selber mache viele demotapes für junge bands, und ich archiviere das ganze, nur wenn ich immer alle 24 spuren im wave format komprimieren würde wäre es schlichtweg unmöglich.

    Der kritische Punkt ist in meinen Augen der, dass der Codec ja nicht wissen kann, wie du die Spuren bei einer allfälligen Neumischung zusammenstellst. Entsprechend kann auch nicht vorausgesagt werden, wie sich welche Maskierungseffekte auswirken werden. Aber wenn du von Demos sprichst, mag es manchmal schwierig sein Wirtschaftlichkeit und Qualitätsanspruch unter einen Hut zu bringen. Im professionellen Sektor halte ich es für ausgeschlossen, Datenreduzierte (nicht Datenkomprimierte!) Formate zu archivieren. Der Trend geht da auch eindeutig in die entgegengesetzte Richtung (z.B. möglichst hochbitig zu archivieren).

    Zitat von "wora"

    diese aussage wurde vor jahren durch einen PP test widerlegt, bei dem man die formate 44,1/16, 48/24 und 96/24 miteinander verglich.
    dabei haben im blindvergleich fast alle testteilnehmer das 44,1/16 format als schlechter klingend identifiziert.

    Es ist natürlich schwierig das aus der Ferne zu beurteilen, ohne die genauen Hintergründe zu kennen und ich will diese Untersuchung oder deine Aussage auch gar nicht in Zweifel ziehen. Gerade im Bereich Digitaltechnik sollte man allerdings sehr vorsichtig mit Erfahrungen oder Daten sein, welche mehrere Jahre zurück liegen.

    Ausserdem stütze ich mich anstatt auf PP-Berichte lieber auf andere Quellen, wenn es um (Doppel-)Blindstudien geht, welche Ansprch auf Wissenschaftlichkeit erheben. Auch dies ist aber lediglich eine allgemeine Bemerkung und soll nicht Kritik am erwähnten Bericht sein, den ich ja gar nicht kenne. Vielleicht könntest du den Artikel ja mal ins Netz stellen - interessieren würde es mich schon.

    Bei solchen Tests ist natürlich auch unbedingt zu beachten, dass man vom hochwertigsten Format ausgeht und dann rein mathematisch dezimiert. Sobald z.B. unterschiedliche DACs oder unterschiedliche DAC-Schaltung innerhalb des selben Gerätes beteiligt sind, ist jeder Vergleich völlig sinnlos! Deshalb ist es auch keineswegs trivial solche Tests durchzuführen, sie sind meist sehr aufwändig und kostspielig.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • Christian Engel
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    • 24. März 2006 um 14:36
    • #22

    mediennutte:

    Verlustbehaftete Archivierung? Nicht ernsthaft, oder? Wave in 24bit und 48kHz beansprucht zugegebenermaßen viel Speicherplatz, aber zumindest mit Lossless Kompression à la FLAC drückt man den Bedarf auf etwa 60-70%. Ab auf DVD und gut...

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • wora
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    • 24. März 2006 um 15:33
    • #23

    hallo markusZ,

    der angesprochene test wurde nicht von PP durchgeführt, sondern (soweit ich mich erinnern kann) von einer hochschule. die testteilnehmer waren ausschliesslich toningenieure (mit ausgebildeten ohren ;) ).
    PP berichtete lediglich darüber. allerdings habe ich das heft nicht mehr, es müsste so schätzungsweise um das jahr 2000 gewesen sein...
    damals wollte man vor allem herausfinden, ob 96kHz wirklich so viel besser als 48kHz ist, wie es die hersteller behaupteten.
    und als nebenerkenntniss kam eben heraus, das das CD format nicht der weisheit letzter schluss sein kann (was wir als vinyl-liebhaber ja schon immer wussten :D )

    natürlich sollte man testergebnisse immer mit der gegebenen zurückhaltung bewerten, aber hier hatte man damals wirklich ernsthaft und nach wissentschaftlichen methoden gearbeitet.

    aber das ist hier jetzt erstmal nicht so wichtig, die frage lautete ja anders. und ich denke sie wurde von den meisten einstimmig so beantwortet, das das mp3 format je nach anwendung nicht unbedingt schlecht ist, man kann es aber duchaus schlecht einsetzen und bekommt dann die entsprechenden ergebnisse.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 24. März 2006 um 19:34
    • #24

    schönes schlußwort wora, damit kann sich glaube ich jeder anfreunden, es kommt wie immer nur auf den verwendungszweck an.

    und damit Christian Engel: ich sprach ja von demotapes, in der regel von anfängern, und archiviert zur persönlichen erinnerung, die meisten bands gibts nach zwei jahren eh nicht mehr :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Hubert Barth
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    • 6. April 2006 um 16:59
    • #25
    Zitat von "MarkusZ"

    ..wobei mir gerade noch einfällt: Vielleicht ist es ja auch nur so, dass ich durch das psychoakustische Massen-Raster falle, dem die Codecs zugrunde liegen. Ich würde das in dem Falle dann als Kompliment verstehen :D

    Das ist jetzt bitte nicht als Angriff auf Dich zu verstehen, aber das wäre für mich eher ein Hinweis auf einen Hörschaden :(
    Die Psychoakustik funktioniert schon zuverlässig, aber wenn Du z.B. eine ausgeprägte Senke bei einer Frequenz hast funktioniert dort die Verdeckung nicht mehr.
    Bei Tests haben Personen mit Hörschäden die datenreduzierten Beispiele in deutlich höherem Maße identifizieren können als Probanden mit gesundem Gehör.

  • laolu
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    • 10. April 2006 um 06:09
    • #26

    Also mal ehrlich, reduziert wird doch immer und überall bei digitalen Medien. Bei DVD und DTV und was weiss ich noch - und leider auch bei der CD. Ein bisserl weniger dann bei der DVD-A und SACD, aber selbst da. Und ganz gewaltig eben bei MP3.

    Ich behaupte nicht, dass ich das berühmte Gras wachsen höre. Ich habe aber folgende Geschichte beizutragen:
    Ich arbeite als Tontechniker an einer Uni in Taiwan. Unsere Studenten singen für´s Leben gern Karaoke, und dazu ziehen sie sich eine meistens miserable MP3 Version ihres Lieblingssongs aus dem Netz und brennen sie im .wav-Format auf CD. Was ich normalerweise mache, wenn sie keine Kara-Version beibringen, ist einen Stereo-Kanal invertieren und zum anderen dazu addieren - fertig ist die Karaoke-Version. Bei den meisten komerziellen CDs geht das auch erstaunlich gut: die Lead-Stimme ist so gut wie weg (sowie alles andere was in die Mitte gemixt wurde, aber das stört die Kids nicht sehr). Nun mache ich dasselbe mit einer CD die von besagter MP3 Version rübertransferiert wurde. Was da rauskommt ist oft nur unverständliches Gebrabbel und Gezischel. Wie gesagt, der selbe Song! Aber vom Song keine Spur mehr.
    Also, versucht das mal und der Unterschied wird sogar durch´s Telefon hörbar! :lol:

    Cheers,


    Norbert

  • doclike
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    • 10. April 2006 um 12:36
    • #27

    Hallo,
    Ich habe schon diverse MP3s bzw. kopiergeschützte WMAs von online Börsen gekauft.
    Leider spielt mein Player die geschützten Sachen überhaupt nicht ab,... die Lizenzen der WMAs müssen zusätzlich bei jedem Formatieren neu lizensiert werden, was mittlerweile bei manchen nicht mehr funktioniert, da keine Verbindung zum Server hergestellt werden kann.
    Meine CDs habe ich mit 192kbit gerippt. Ich verwende den legendären LAME 3.92. Einfach der Beste Encoder ! Keine Sprünge, keine Hänger o.ä. und die Qualität ist auf CD Niveau.
    Achja... Live hab ich bei unserem letzten Gig auch nen MP3 Player verwendet. Funktioniert wunderbar und man spart sich den PC mitzuschleppen ;)

    mfg doc

  • Fränkie
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    • 12. April 2006 um 15:23
    • #28

    Das Problem worüber wir hier diskutieren haben wir doch nurweil irgendwelche unwissenden Tanzgruppenleiter MP3s die mit 64 KB/ codiert wurden mit zum Stadtfest bringen.
    Die wünschen sich dann das Ihre Tanzgruppe zu der Musik tanz und alle greifen sich an den schädel wie Schlecht das klingt.
    Schild ist natürlich erst mal die Anlage des Beschallers.
    wenn man die Gelegenheit hat sich zu erklären schaen die Leute einen An wie ein UFO wenn man Von Bitraten erzählt.

    Ich versuche immer ein wenig Aufklärungsarbeit zu betreiben, wenn sich solche Muggen ankündigen schreibe ich immer einen Kleinen text an den Veranstalter in dem erklärt wird das er die Künstler bitte die CD nicht aus decodierten MP3en zuerstellen und die Cd nicht schneller als 4 mal zu brennen.
    Ein wenig hilft das, aber unter diesem Gesichtspunkt betrachtet bin ich über die Erfindung der MP3 erher verbitter als erfreut.

    In Radiostationen wird 256kbit/s verwendet, das scheint mit ein brauchbarer Kompromiss zwischen Speicherökonomie und Klangqualität zu sein.

    Fränkie


    btw: was heist kopiergeschützt?
    so lange ich ein File abspielen kann kann ich es auch kopieren.
    In Samplitude (gibts für 5€ in deraktuellen Keys) kann ich auch wma laden und aus Samplitude kann ich es dann auch brennen.

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • doclike
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    • 12. April 2006 um 17:09
    • #29

    Hallo,

    das mit dem 4-fach brennen hab ich auch schon gehört. Das halte ich aber für Quatsch. Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme mit meinen 52-fach gebrannten Rohlingen.
    Wenn man sich nicht gerade den schlechtesten Brenner kauft und den dann noch mit inkompatiblen Rohlingen betreibt.

    Aber wie du schon sagtest,...
    Viele wissen überhaupt nicht was Bitrate usw. bedeutet. Ich hab auch schon Leute gehabt, die nicht gehört haben, dass die Höhen bei 64kbit einfach total verwaschen und schlecht klingen.

    mfg doc

  • wora
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    • 12. April 2006 um 18:49
    • #30

    ich habe auch schlechte erfahrungen gemacht, wenn irgendwelche tanzgruppen ihre selbstgebrannten CDs (nicht mal mp3) mitgebracht haben.
    es kam schon häufig vor, das diese dann im player nicht laufen wollten.
    das argument der selbstbrenner: "also ich hab sie zuhause getestet, da lief sie einwandfrei"
    und wenn man dann nachgefragt hat, mit welcher geschwindigkeit das brennen erfolgte, kam meist die antwort: "weiss nicht, so schnell wie möglich eben".
    dagegen liefen die selbstgebrannten, die mit niedrigerer geschwindigkeit gebrannt wurden so gut wie immer problemlos.
    also ich denke, es hat schon auch was mit der brenngeschwindigkeit zu tun.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rbp-duo
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    • 12. April 2006 um 20:02
    • #31

    Ich habe einen Audio CD Recorder und dieser brennt mit 1-fach.
    Und die CDs, die ich auf diesem Teil erstellte, sind schon 5 Jahre alt und funktionieren wunderbar.
    Leider kann ich nirgendwo weniger als 4 fach einstellen.
    Am besten ist MiniDisk, der Datenträger ist vor Berühren geschützt, die Abspielgeräte sind spezialisiert, ist noch immer beliebt bei Leuten, die viel mit Playback arbeiten.

  • oton
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    • 13. April 2006 um 00:03
    • #32
    Zitat von "Fränkie"

    In Radiostationen wird 256kbit/s verwendet, das scheint mit ein brauchbarer Kompromiss zwischen Speicherökonomie und Klangqualität zu sein.

    auch das hört man noch .. im Bassbereich. alle "normalen" Frequenzen sind so ab 160 kbits/s ok, nur im Bassbereich hört man es über eine richtige PA trotzdem ... also keine MP3 zum Einhören ...ein paar CD´s müssen doch in den Koffer !!

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • rbp-duo
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    • 13. April 2006 um 00:11
    • #33

    Meinst Du jetzt bei den Radioprogrammen oder bei MP3s generell?
    Bei den Radioprogrammen kann es ja sein, dass sie ganz bewusst Tiefbässe ausfiltern, damit die kleineren Lautsprecher keinen Schaden nehmen.
    Ich denke, zum Einmessen müsste man auch recht gut gemachte Aufnahmen nehmen, die ein wenig audiophil sein dürfen.

  • oton
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    • 13. April 2006 um 15:34
    • #34
    Zitat von "RBP-Duo"

    Meinst Du jetzt bei den Radioprogrammen oder bei MP3s generell?

    Generell. Der SWR benutzt bei seine DJ Konsolen auch 256 kbits, aber auch da hört man es, es ist nich so dass der Bass schwächer wird, aber er verschwimmt und wird matschig.


    Zitat von "RBP-Duo"

    Bei den Radioprogrammen kann es ja sein, dass sie ganz bewusst Tiefbässe ausfiltern, damit die kleineren Lautsprecher keinen Schaden nehmen.

    neee neee die prozessen die Sachen nur zu Tode ... :D

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  • audiobo
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    • 15. April 2006 um 13:44
    • #35

    oton:

    Hast du einen bewussten 1:1 CD/256kBits Vergleich mit dem gleichen Song vom SWR?
    Das die Bässe im Radio matschig klingen ist nämlich i.d.R. auf das Processing zurückzuführen. Da werden Lieder abgespielt, die in einem Masteringstudio schon mehr oder noch mehr plattgequetscht wurden mit Hilfe von Multibandkompressoren, Multibandlimitern, darauf eine mehr oder minder kräftige Präsenzanhebung, damit´s lauter klingt, am Ende noch ein Summenkompressor und damit sich an der Pegelanzeige auch gar nichts mehr rührt einen Brickwall-Limiter ála Waves L2. Das Ganze wird veröffentlicht, landet beim Radiosender und wird über weitere dynamikeinschränkende Prozessoren (heutzutage alles ebenfalls Multiband-Zeugs) on air geschickt. Das im Bassbereich dann lediglich ein einziger grosser Müllhaufen entsteht, dürfte eigentlich einleuchtend sein.

    Wenn man sich etwas mehr damit auseinandersetzt, merkt man, dass jeder Radiosender seinen eigenen "Sound" hat.

    Zu den anderen Themen:

    CD´s sollte man, wenn man sicher gehen will, möglichst langsam brennen. Ein Rohling wird immer leichte Unebenheiten haben, die der Brenner mit der Laser-Führung beim Brennen ausgleichen muss. Je schneller der Brennvorgang abläuft, desto schwieriger ist dies, da auch so ein Brennkopf physikalischen Gesetzen wie der Trägheit folgen muss.
    D.h.: je schneller, desto unpräziser. Bei neueren CD-Playern mit einer guten Fehlerkorrektur fällt dies weniger ins Gewicht, als bei alten Kisten, die womöglich auch öfter mal transportiert werden.

    MD´s haben übrigens den Vorteil der MOD (MagnetoOpticalDisc): Da der Schreibvorgang aus einer Kombination von Erhitzung durch Laser (ähnlich CD-RW) und Beschreibung durch Magnetfeld (wie Diskette) besteht, ist der Datenträger sowohl Sonnenlicht- wie Magnetfeld-resistent.


    P.S.: Gebt der Dynamik `ne Chance :D

  • Hubert Barth
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    • 15. April 2006 um 17:13
    • #36
    Zitat von "oTon"

    Generell. Der SWR benutzt bei seine DJ Konsolen auch 256 kbits, aber auch da hört man es, es ist nich so dass der Bass schwächer wird, aber er verschwimmt und wird matschig.


    Mir wäre neu daß beim SWR auch mp3 benutzt wird, eigentlich ist in der ARD Musicam1/Layer2 mit 384 oder 256 kBit/s der etablierte Standard.

  • rbp-duo
    Beiträge
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    • 15. April 2006 um 23:12
    • #37

    Also ich habe beim (nicht mehr existierenden) Radiosender "Hundert,6" beim Tag der offenen Tür gefragt, in welchem Format die Musik auf dem Server ist, es ist Mp3 mit 192 kB/s.
    Beim Radio ist ja eh der Ferquenzgang eingeengt, da ist bei 15 kHz Schluss.
    Und beim Digitalradio ist bei DVBT meist 192 kB/s (aber nicht MP3, sondern der schlechtere Vorläufer) und im iNet-Radio kann man froh sein, wenn es 128 kB/s ist, manche Stationen quälen einen mit 64 kB/s, die an alte, abgenutzte Cassetten erinnern (wobei diese oft besser klingen).
    Ich erinnere mich an Berichte über Tests, bei denen komprimierte und unkomprimierte Tonformate verglichen wurden (ohne dass die Testpersonen wussten, was sie da hören) und manchen gefiel die datenreduzierte Version sogar besser.
    Also, für mich spricht nichts dagegen, mit maßvoll komprimierter Musik (also 192 kB/s und mehr) Disco zu machen, denn es geht ja nicht so sehr um audiophilen Klang und auch nicht um Musikstile, bei denen absolute klangliche Originaltreue A und O ist.
    Gut, zum Einmessen unkomprimiert, am besten sogar eine audiophile CD, weil man sonst versucht, auch die klanglichen Fehler der Aufnahme zu korrigieren.

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