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Vi1 oder SD9

  • blitzfritz
  • 1. April 2011 um 16:08
  • blitzfritz
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    247
    • 1. April 2011 um 16:08
    • #1

    Liebes Forum,
    ja, wir sind noch immer auf der Suche nach einem kleinen guten Digital Pult - drum hab ich ja vor kurzem einen sehr ähnlichen Thread gestartet...(ILive vs. SD9)
    Sorry, will euch nicht auf die Nerven gehen, aber mich würden einfach wieder einmal eure Meinungen konkret zum Vi1 interessieren.
    Ich finde das Vi1 einen ganz guten Kompromiss zw. ILive und SD9 - beim SD9 hab ich einfach die Sorge, daß die Bedienung unter stressigen Bedingungen zu fummelig wird (& Sonnenlicht machts auch nicht gerade einfacher...), beim ILive ist mir hingegen die ganze Szenen Geschichte ein wenig zu kurz geraten...
    Beim Vi1 bin ich der Meinung, daß folgende Punkte alle zutreffend sind:
    Hohe Akzeptanz bei Fremdtechnikern
    Guter Sound & gute Effekte
    Sehr übersichtliches Bedienkonzept
    Ausreichende Optionen bei Szenen - Überblendzeit einstellbar, schnelles Speichern & Abrufen
    Zuverlässigkeit - wobei das eher eine Hoffnung meinerseits ist...

    Was am Vi1 noch ganz praktisch ist, is die Erweiterungsmöglichkeit nach unten mit der Si Compact Serie - die können sich die gleiche Stagebox teilen (im Verleihbetrieb) und das Pult ist keine schlechte Alternative zu z.B. einem LS9-32 für diverse Live-Geschichten - hab da schon einige positive Meldungen gehört.

    Meine Frage also - wer von euch würd ein Vi1 dem SD9 vorziehen bzw. umgekehrt und warum?
    Vielen Dank wieder einmal für eure Inputs!

  • bemi
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    • 1. April 2011 um 18:36
    • #2

    Hi,


    sobald finanzierbar kommt bei uns ein Vi1 da passend zum vorhandenen Vi4, FX nach meinem Geschmack. Vorteile des SD9 sind der dynamische EQ und die völlig freie Konfiguration (was aber immer Vorarbeit erfordert). Mit Vi4 habe ich jetzt einige Jobs hinter mir, alle ohne vorgefertigte Files und mit durchschnittlicher Länge des Soundchecks (nicht länger als analog). Letztes Wochenende hatte ich einen Job mit einer iLive; lief alles hervorragend, war sehr zufrieden, mag das Pult, jedoch passten für mich die Standardsetups nicht. So musste ich 90min vorprogrammieren. Das ginge inzwischen sicher auch schneller aber so ganz ohne würde ich mich nicht trauen ...


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • tufkaklto
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    • 1. April 2011 um 18:47
    • #3

    Ich mach jetz viel mit der Vi Serie und hab die Pulte lieben gelernt.
    Natürlich eine rein subjektive Betrachtung, aber meine Erlebnisse bezüglich Akzeptanz usw waren eine sehr gute.
    Und läßt sich mit Rocknetkarte auch günstig erweitern

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  • SSF
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    • 2. April 2011 um 00:31
    • #4

    Hi Blitzfritz.
    Ich stand vor genau der gleichen Entscheidung SD9 oder VI1 oder Ilive T80.

    Es ist ein VI1 geworden!
    Von der Bedienung her einfach die Spur analoger und schneller.

    Was mir noch fehlt ist der einstellbare Abgreifpunkt für die AUX-Wege (Pre-Processing) wie beim Ilive.
    Wenn jemand eine praktikable Lösung fürs VI1 hat her damit :D
    Soll laut Vertrieb mit einem späteren Softwareupdate kommen.
    Ist natürlich für VI4/VI6 keine Problem da beim Einsatz der Pulte da in der Regel wohl ein seperates Monitorpult
    zum Einsatz kommt.

    Auf der Messe wird die Software 4.5 vorgestellt.
    Hier kann man über HIQ-Net den Status der AKG Sendestrecken oben im Preamp anzeigen lassen.

    Ich denke man hätte besser die Entwicklungszeit in die noch fehlenden Features
    und die ON/Offline Software für das VI1 investiert.
    Update Zyklen von einem Jahr sind schon recht lang.

    Gruß
    Thorsten

  • oton
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    • 2. April 2011 um 01:02
    • #5
    Zitat

    Ich denke man hätte besser die Entwicklungszeit in die noch fehlenden Features
    und die ON/Offline Software für das VI1 investiert.
    Update Zyklen von einem Jahr sind schon recht lang.

    Ich bin leider ganz deiner Meinung.

    ich stehe gerade selber bei einer Installation vor der Frage VI1 oder SD9, und obwohl ich das Bedienkonzept der VI Serien immer noch für ungeschlagen halte, ist die fehlende Software und vor allem die fehlenden Dynamic Eq´s ein echtes Manko, auf die Fernsteuerung von AKG Sendestrecken könnte ich dagegen erst einmal verzichten .... hallo halloooo Soundcraft !!!

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • tufkaklto
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    • 2. April 2011 um 08:24
    • #6

    Ich habe gehört, das da einiges geplant ist an wirklich sinnigen Features, die ich für äusserst interessant halte.

    Das Update mit den AKG Sendern ist das Letzte, was ich benötige.
    Einerseits, weil ich kaum mit den Strecken arbeite, andererseits, weil ich jetzt als FOH Mann auch noch dafür verantwortlich bin, welchen Batteriestatus die haben usw.
    Das mag für einen Kleinjob interessant sein, für größere Jobs halte ich das sogar für einen Rückschritt.
    Noch mehr Bürde für den FOH Mann, Danke

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  • wora
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    • 2. April 2011 um 08:50
    • #7

    ich habe bislang je einen job auf SD9 und auf VI1 gemacht.
    und vom bedienkonzept gefällt mir letztere wesentlich besser!
    das es offenbar keine offline software gibt, finde ich aber gar nicht gut. gerade bei digitalpulten ist es eine grosse hilfe, wenn man seine szenen in ruhe zu hause vorbereiten kann.
    wenn man die oberfläche der Vi mit der logischen funktionalität der iLive verbinden könnte, wäre das für mich DAS pult.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Online
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    • 2. April 2011 um 09:32
    • #8

    Hallo,

    Offline gibts ja, nur nicht parallel Online. Mit der Software für Vi 4/6 kann man
    die Vi1 vorbereiten! Man sollte sich an die Beschränkung mit 24 Bussen und nur 4 x FX halten und
    bei 64 Kanälen bleiben.

    Gruß

    Marcus Holzapfel

    Gruß
    Marcus

  • SSF
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    • 2. April 2011 um 09:37
    • #9

    wora

    Keine Offline Software stimmt ja so nicht!
    Man kann die Offline Software vom VI6 benutzen.
    Das funktioniert zum Setup erstellen und einlesen ins Vi1.

    Die Oberfläche sieht halt ein wenig anders aus.

    Nur online das geht beim Vi1 noch nicht.

    Marcus war schneller :D

  • thieloliver
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    • 2. April 2011 um 09:58
    • #10

    Naja, das mit der nicht vorhandenen Offline-Software stimmt ja so auch nicht.
    Man kann sich seine Shows auch prima auf dem VI6 oder VI4 Editor vorbereiten.
    Einziges Manko: man muss sich dann vor Ort die Input-Userlayer noch zusammenstellen.
    Und das geht bei der VI1 wirklich Ratz Fatz.
    Was die Dynamic EQs angeht, hat man ja einen komplett durchstimmbaren Deesser.
    Ist zwar nur 1 Band - aber mehr hätt ich bis jetzt noch nicht gebraucht.
    Das AKG Funken Feature ist für Installationen wo die Empfänger in nem extra Raum stehen schon recht sinnvoll.
    Als alter Kontrollfreak (sind wir das nicht alle an den Pulten) find ich das toll... :wink:
    Was ich mir wünschen würde, wär die Möglichkeit auf die Outputfaderbank noch ein paar Inputs legen zu können.
    Ich brauch da während der Show keine 8 Outputfader - aber FX Returns und evtl Zuspieler wären wichtig.
    Ich finds immer schade dafür VCAs verballern zu müssen.
    Ansonsten bin ich mit meinem VI1 echt zufrieden.
    SD9 hatte ich abgewählt wegen der 40 Flexichannels und der kleinen Stagebox(zur VI1 hab ich mir ne große VI Stagebox geholt) - Das war mir einfach zu wenig

    Oh das mit der Offlinesoftware haben auch schon andere gemerkt...

  • wora
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    • 2. April 2011 um 12:26
    • #11

    ok ok ok... nach 3 antworten zur offline-software weiss ich nun auch bescheid.
    ich hatte das aus den vorangegangenen nachrichten so rausgelesen, das es das nicht gibt.
    für ein digipult ist das zwingend!

    die idee mit der batterie- und mutestatusanzeige des senders im kanal finde ich gut!
    allerdings muss man sich dazu die passenden AKG strecken kaufen.
    ich behelfe mir seit langem mit einem laptop, das neben dem pult steht und dort eine statusanzeige (mit HF-pegelanzeigen) bietet. das ist auch eine gute lösung und die ist dann herstellerunabhängig.
    aber wie gesagt: die idee ist gut.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 2. April 2011 um 12:29
    • #12
    Zitat von "bemi"

    ...Letztes Wochenende hatte ich einen Job mit einer iLive; lief alles hervorragend, war sehr zufrieden, mag das Pult, jedoch passten für mich die Standardsetups nicht. So musste ich 90min vorprogrammieren...


    90min?? :shock: :roll:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 2. April 2011 um 13:50
    • #13

    90 minuten? was macht man in der zeit?

    was das Vi1 Betrifft kann ich auch nur sagen das es doch recht lange dauert bis upates kommen, ich habe zwar keine praxiserfahrung mit dem teil, aber
    es fehtl doch noch einiges an funktionen, fängt bei den F tasten an, der rest steht auf einer list bei der befreundeten firma im lager.
    also aausgereifter würde ich das ilive system schon nennen, aper funktionieren tut das Vi schon.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • hiandreas
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    • 2. April 2011 um 19:09
    • #14

    Also bei uns war auch die Frage SD9 (8) oder Vi.
    Nun haben wir zur Vi4 noch ne Vi1 bekommen.
    Mit der Software denke ich da wird noch so einiges kommen, hoffe ich!
    Immerhin ist STUDER ja mit in der Gruppe, und die haben schon so einiges umgesetzt.

    Daher haben wir uns entschieden auf die Hardware zu setzen, Visonics Bildschirme, STUDER PreAmps ....
    Ich warte gerne, denn so fehlt mir erstmal nichts extrem Wichtiges, denn es soll ja auch Richtig Funktionieren.

    Ich meine aufgeschnappt zu haben, das an Editoren gearbeitet wird, aber bitte nicht festnageln!!
    Wünschen würde ich mir es!!

    HiQNet haben wir HD5000 im Netzwerk mit Vi1 und Vi4 getestet.
    Beim Kurzschluss eines Kanals am AMP erscheint eine kleine Meldung im Vi Screen mit ID vom Amp.

    Ich hoffe da kommt noch einiges.

    Ich hab jetzt letztens mal mit dem SD9 Editor getestet, weil mich das Pult auch begeistert hat, aber nun muss ich sagen, bin ich doch froh das Chef Vi gekauft hat!

    Letztes WE hatten Kollegen T112 oder so von AH mit, das fand ich Persönlich nicht so gut vom Sound.
    (Der MIX war super, nicht der MIX, der Sound)
    Unsere PA, deren Pult, aber ich war nicht alleine, ich hatte meinen Mund gehalten weil die Jungs echt sehr gute und nette Techniker waren, aber bei der Heimfahrt brach mein Arbeitskollege das schweigen und fragte "Wie fandest du den Klang? nicht den MIX?".
    Als ich dann lockte "Geil, Dynamisch, Fett, warum?" sagte er nur "Echt? Klar besser wie unsere alte M7. aber fandest du nicht das die Anlage an einer Vi besser klingt?"

    Naja, Pulte sind wie Essen, vielleicht hatten wir auch nur einen schlechten Tag?
    Aber die Oberfläche fand ich schon cool, schick, auch mit dem iPad, cool cool!
    Hallo Soundcraft, das Wünsche ich mir auch!!!! Huhu

  • wora
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    • 3. April 2011 um 11:25
    • #15

    war es denn ein direkter (blind)vergleich?
    es gab auch schon direkte blindvergleiche mit Vi, bei der die iLive ebenso gleichauf lag wie bei den tests gegen SD8.
    ich halte diese aussage daher eher für wunschdenken.
    die iLive hat definitiv nur ein einziges problem: grosse vorurteile.

    na ja, aber hier solls ja nicht um Vi gegen iLive gehen, sondern gegen SD9.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 3. April 2011 um 13:28
    • #16

    Die VI1 kenne ich jetzt leider nicht so gut, war nur mal letztens mal bei einer Firma um die Ecke zur Produktvorführung anwesend. Allerdings schaffe ich es immer, zu Dingen Fragen zu Stellen bei denen die Vertriebsjungens irgendwann nicht mehr weiterwissen. :D

    Nach dem ersten Eindruck (zumindest haben wir uns damit dann auch kurz recht intensiv auseinandergesetzt) scheinen die Snapshotmöglichkeiten bei der SD-Serie wesentlich umfangreicher zu sein, wenn man einzelne Funktionen nur in bestimmten Kanälen aufrufen will - aber da lasse ich mich auch sehr gerne eines besseren belehren. Bei der VI1 sah das dann so aus, dass man mehrere Snapshots mit den unterschiedlichen Funktionen anlegen muss, die dann gekoppelt nacheinander automatisch abgerufen werden müssen. Ich weiß, klingt gerade kompliziert, so etwas ist in den meisten Situationen auch gar nicht nötig.

    Was die Bedienphilosophie angeht, sind das natürlich zwei verschiedene Konzepte, dass muss jeder für sich entscheiden - an der SD9 stehe ich recht häufig und komme gut damit klar, schon der erste Job war eine Monitornummer für eine fremde Band mit über 20 Kanälen und 10 Monitorwegen. Die Resonanz von Fremdmischern die dann mal davorstehen "müssen" fällt im großen und ganzen doch recht positiv aus, womit ich gar nicht mal unbedingt gerechnet habe.
    Sonnenlichterfahrung habe ich leider noch keine mit der Kiste sammeln können, da immer im Club verwendet.

    Negativ empfinde ich bei der VI1 die im Pult verbauten Preamps, bzw. eine Stagebox macht die Kiste im entsprechenden Vergleich halt wieder teurer. Die Aussage vom Vertrieb, dass man das Pult dann ja auch mit bereits fest installierten Multicores nutzen kann, habe ich dann auch mal gleich als Nonsens deklariert, da man eine Stagebox auch mit an den FoH stellen kann.

    Zum Sound kann ich leider nicht viel sagen, die Effekte in der SD klingen gut, wobei sie auch nicht ganz meinen Geschmack treffen, bei den Kompressoren muss man etwas aufpassen, die greifen sehr schnell sehr hart, Ducker gibt es leider immer noch keinen, ansonsten macht die Kiste einen sehr transparenten Eindruck.
    Die VI1 ist z.Z. als Monitorpult für Stromae mit auf Tour, laut Aussage des Monitormann sind wohl die Effekte nicht auf PCM90-Niveau, eher MPX, weshalb er noch ein M3000 mit im Rack verbaut hat. Ob das stimmt kann ich leider weder bestätigen noch widerlegen.

    Letzten Endes finde ich beides schöne Pulte in dem Preissegment jeweils mit individuellen Stärken und Schwächen.


    Was die Sache mit der SI-Compact angeht - die wurde im Prinzip von den Meisten bei der Vorführung als unzureichendes Konzept abgewertet - klar gibt es ein paar schöne Sachen daran wie den direkten Zugriff auf alle Kanalparameter, aber solche Dinge wie fixe Shelvingfilter oder ein Ein/Aus-Schalter auf der Oberseite vom Pult sind für den allgemeinen Einsatz einfach nicht zeitgemäß bzw. auch relativ leichtsinnig (Ein Kollege hat sich dann einfach mal oben rechts am Pult mit der Hand abgestützt... :D ) - dann lieber eine LS9 und dazu noch ein hochwertiges Effektgerät.
    Als Bandpult wäre die Compact sicherlich ok, aber Tagungen etc. würde ich aufgrund der wenigen parametrischen Filter und der fixen Busstrukturen nicht machen wollen.

  • nepamo
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    • 4. August 2011 um 00:26
    • #17

    Hi,
    Bin eigentlich auf der Suche nach einer kleinen "all in one" Lösung. Vi1 oder Sd9 lautet die Frage.

    Ich komme aus der analogen Welt ( hoffe die anderen sind nicht ausgestorben) brauche jedoch was kleines gut transportfähiges für Jazz, Funk und Rock Bands, sowie live Aufnahmen (Madi klares + für die Sd9)

    Durch Zufall habe ich vor einiger Zeit eine Bigband auf einer Vi1 gemischt. Das Pult klingt gut, keine Frage, die Studer Preamps (Headroom ohne Ende) sind grandios, nur konnte ich mich an den vertikalen Eq nicht gewöhnen, da finde ich die Methode select und dann alle Knöpfe rechts in "analoger" Anordnung echt besser. Jeder schwört auf das enorm coole Handling der Vi Pulte, warum sind Preamp und Low bzw. High Cut in einer Gruppe und die 4 Band Parametric in der nächsten Sektion? Klanglich ist das Pult Top, keine Frage, doch vertikale Filter, nein danke! Stelle mir die Frage wie man 64 Kanal auf 4 Layern mit 16 Fadern mischen soll. (ok, die Vi kanns die Sd9 ist da eher in den maximalen Mischkanälen beschränkt (40), ist halt recording mässig doof wegen offtape-hören )

    Für ist die Vi wegen den vertikalen Eq's raus, was nicht heisst dass die Sd gewonnen hat. Da ich mir das Pult nur für Eigenbedarf zulege muss der Spassfaktor beim Arbeiten gegeben sein. Deshalb muss sich das Handling "analog" anfühlen.

  • wora
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    • 4. August 2011 um 01:15
    • #18

    das mit dem horizontalen EQ würde ich jetzt nicht überbewerten.
    daran gewöhnt man sich recht schnell, vor allem wenn man das pult besitzt und oft dran arbeitet ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 4. August 2011 um 07:32
    • #19

    Das mit den vertikalen EQ würde ich jetzt absolut nicht überbewerten.
    Das hat man wirklich sofort Intus.

    Klares Plus für mich auch in der Übersichtlichkeit der Auxen.

    Ich sehe aber auch kein Problem mit den Layern. An das wird man sich digital gewöhnen müßen, Pultunabhängig.
    Wer das nicht will, muß sich eben eine M7CL besorgen :D

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  • Online
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    • 4. August 2011 um 08:28
    • #20

    EQ´s vertikal zu haben, empfinde ich nicht als Nachteil, da ist eher das Gegenteil der Fall.

    Wenn man erst mal die Gang Funktion begriffen hat, ist die Vi extrem schnell "ready to Rock".

    Ebenso, flexible In + Outputlayer, Abhörsektion, Übersichtlichkeit der einzelnen Parameter eines Kanals (bzw. 16/24/32), gleichzeitig. Die FXe sind guter Durchschnitt, EQ und Compressor + DeEsser eher über Durchschnitt.
    Für alle! Outputs einen Grafik + Parametrischen Eq, nebst Comp u. Limiter zu haben, sehe ich auch als goßes Plus an.

    Diese Uhr :twisted:

    Grüsse

    Gruß
    Marcus

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