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Universal-Instrumentenmikro gesucht

  • Schnet
  • 21. Dezember 2011 um 11:24
  • Schnet
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    91
    • 21. Dezember 2011 um 11:24
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe hier schön öfters super Tipps bekommen und würde mich auch diesmal wieder gerne auf Euren Rat verlassen ;)
    Ich suche für ein kleineres Cafe (max. 120 Leute) 2 Instrumentenmikros für unterschiedlichste Situtationen. Zu ca. 80% haben wir hier so Singersongwriter/Akustik-Bands. Daraus ergibt sich dann auch der Einsatzzweck.

    Die Mikros würde ich verwenden für z.B.
    Saiteninstrumenten -> Banjo, Mandoline, Okulele, Gitarre ...
    Streichinstrumente -> Geige, Cello ...
    Tasteninstrumente -> Harmonium, alte Synthis ...
    Verstärker -> eher kleinere Gitarrenverstärker (sind im Normalfall eher leise eingestellt)
    Schlagwerk -> mal ne Trommel oder so
    Blasinstrumente -> Klarinette, Trompete, Posaune ...
    Sonstiges -> Xylophon, Glockenspiel, Schellenkranz ...

    Mir ist absolut bewußt, dass es sinnvoller wäre verschiedene Mikros für unterschiedliche Szenarien zu haben, aber das ist leider finanziell nicht drin. Ein Mikro darf bis ca. 200€ kosten.

    Bisher dachte ich z.B. an ein e905 oder M201.

    Habt Ihr Tipps für mich? Wie sind Eure Erfahrungen?
    Herzlichen Dank schonmal für Eure Hilfe!

  • Sebastian Giese
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    • 21. Dezember 2011 um 11:42
    • #2

    AKG C460 oder 391, sind aber glaub ich ein bisschen (50€ oder so) teurer als dein Budget.

  • hermste
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    • 21. Dezember 2011 um 12:32
    • #3

    Bis auf die Gitarrenamps klare Empfehlung für ein hochwertiges Kleinmembran-Kondensatormikrofon.
    Luxusklasse: Schoeps CMC6+MK4, ...
    Günstige Klasse: Rode NT5, Oktava MC012, ...

    Grüße,
    Hermann

  • tufkamar
    Gast
    • 21. Dezember 2011 um 13:09
    • #4

    je nach dem, welche Imstrumentierung öfters vorkommt - könnte auch ein MD421 (gebraucht) im Budget liegen und passend sein...

    Ansonsten machst Du denke ich mit dem NT5 nichts falsch in der Preisklasse...

  • karel noon
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    • 21. Dezember 2011 um 14:08
    • #5

    Legt am preis noch war drauf, und ihr müßt "fast" keine kompromisse eingehen,
    von Gesang bis geige über egitarre, mit einem AKG C535 geht fast alles :)
    und wenn ich schon mal AKG empfehle dann hat das auch was zu sagen :lol:

    Spontane google suche landet bei 249, evtl schafft man das ja sogar innerhalb des budgets.

    die normalen "kleinmebraner" werden am gitarrenamp etwas weniger gut sein, und für gesang gehen die gar nicht,
    und diesen Bonus würde ich doch mitnehmen.

    Das von dir angedachte M201 sollte aber auch gehen.
    noch günstiger wäre ein Beta57 das geht auch für fast alles.

    meine empfehlung ist aber das AKG

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Schnet
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    • 21. Dezember 2011 um 14:50
    • #6
    Zitat

    Bis auf die Gitarrenamps klare Empfehlung für ein hochwertiges Kleinmembran-Kondensatormikrofon.


    Leider kommt dieser Fall, also der der Gitarrenamps recht häufig vor :( Ist das grundsätzlich ein Problem mit Kleinmembran-Kondensatormikros oder lediglich bei höheren Schalldruckpegeln? Denn Letztere kommen wie gesagt auch bei Gitarrenamps nicht vor.

    Zitat

    je nach dem, welche Imstrumentierung öfters vorkommt - könnte auch ein MD421 (gebraucht) im Budget liegen und passend sein...


    das sieht mir irgendwie ein wenig groß aus. Die Bühne ist oft sehr zugebaut da Sie nicht so groß ist, dann könnte das schonmal ein klarer Nachteil werden...

    Zitat

    die normalen "kleinmebraner" werden am gitarrenamp etwas weniger gut sein, und für gesang gehen die gar nicht,
    und diesen Bonus würde ich doch mitnehmen.


    das hört sich schon nicht schlecht an, denn ab und zu hat man lediglich Gesang mit Gitarre und könnte dann beides schön abgreifen. Für Gesang hab ich bis jetzt nämlich nur 2 SM58er...

  • yamaha4711
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    • 21. Dezember 2011 um 15:04
    • #7

    Tacho!

    Ich würde das M88-TG als gutmütiges Allroundmikro vorschlagen. Es kann alles was verlangt ist und verkraftet auch einen hohen Schalldruck. Vorteil: es ist eben ein dynamisches Mikro und doch klanglich sehr sehr nahe an Kondensor.
    Gerade bei Stimme, Blasinstrumente und Percussion/Schlagzeug macht es eine sehr gute Figur.

    Evtl. bekommst du das gebraucht für dein Budget. Als Neuware muß man ein bisschen mehr investieren, aber es lohnt sich.

    Ansonsten fällt mir spontan noch das MD441 ein.

    Warum soll ein Kleinmembraner am Gitarrenamp nicht funktionieren. Ich nehme dafür immer wieder mal ein C1000S. In jedem Fall besser als ein schnödes SM57.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • wora
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    • 21. Dezember 2011 um 15:06
    • #8

    ein extrem flexibles multitalent unter den instrumentenmikrofonen ist das AE3000 von audio-technica. von der abnahme klassischer instrumente über percussion bis zu lauten gitarrenstacks(-10dB schalter) macht es überall einen guten job.
    durch die seitliche einsprache lässt es sich wirklich platzsparend unterbringen und macht auch optisch eine gute figur.
    einziger wermutstropfen: manche techniker bringen das mikro aus versehen falsch herum an, was die funktion natürlich beieinträchtigen kann ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 4Art
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    • 21. Dezember 2011 um 15:27
    • #9

    Der kleinmembranige Bruder des AE3000: ATM350. Das ist wirklich ein hammerstück Mikrophon für den Preis und kann alles das, was es bei Dir können muss. Wir haben von dem Ding mittlerweile etwa ein Dutzend im Einsatz.

  • Schnet
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    • 21. Dezember 2011 um 15:33
    • #10

    Wie sieht es denn mit den ganzen hier angesprochenen Kondensatormikros mit Rückkopplungsanfälligkeit aus?

  • wora
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    • 21. Dezember 2011 um 15:54
    • #11

    wie meinst du das?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 21. Dezember 2011 um 16:00
    • #12

    Wir sollten noch ein bisschen über die Beschallungssituation wissen. Welche Lautsprecher, welche Amps, welches Pult mit welchen EQs.

    Grundsätzlich finde ich die Idee mit den beyerdynamic M201 ganz gut so als robuster Kompromiß, der sich passabel eqen lässt.
    Zu den bisher gemachten Vorschlägen ist zu sagen, dass sie zum großen Teil den Preisrahmen sprengen.
    Als Kondensatormikro würde ich ein Kleinmembranmodell empfehlen, da diese die konstanteste Richtcharakteristik aufweisen und ein normales Stäbchen, da die Clipmodelle sich nicht überall befestigen lassen und ein Kleinmembranstäbchen mit Popschutz zur Not auch mal als Gesangsmikro geht.
    Das Problem mit der Ampabahme lässt sich darüber lösen, dass man ein Modell wählt, in dem man im Impedanzwandler eine schaltbare Vordämpfung hat, am besten -10dB und -20dB schaltbar. Dann gibt es auch vor lauten Quellen kein Problem mit Verzerrungen und mit ein bisschen Kanal-EQ klingt auch das gut.

    Empfehlen würde ich das Rode NT55 und wenn das zu teuer ist, das t.bone SC140.

  • treibsand
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    • 21. Dezember 2011 um 17:12
    • #13

    Braucht es bei max. 120 Leuten wirklich eine Amp-Abnahme? Und lässt sich sowas nicht ggf. (da es ja anscheinend beim Budget enger zugeht) nicht auch durch 2 Kleinmembranen (NT5) machen, bei denen dann noch z.B. ein e606 ins Budget passt? Oder bist du zwangsweise auf maximal zwei Kanäle festgelegt?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Audiowerk
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    • 21. Dezember 2011 um 18:16
    • #14
    Zitat von "wora"

    ein extrem flexibles multitalent unter den instrumentenmikrofonen ist das AE3000 von audio-technica. [...]
    durch die seitliche einsprache lässt es sich wirklich platzsparend unterbringen und macht auch optisch eine gute figur.

    Das AE3300 (ein etwas anderes Teil) wäre meine Empfehlung gewesen - es ist verrückt, was man mit diesem Ding alles anfangen kann. Konzertgitarre, Geige (Clip war nicht gestattet... grummel) und Exoten wie Klarinette und Hackbrett, aber auch Backgroundgesang und Chöre habe ich damit schon durch, sogar am Rednerpult macht es eine gute Figur... wie das geht, weiß ich selbst nicht, aber es klingt immer super. Leider hat es echt seinen (stolzen) Preis.

    Budgetlösung wäre für mich einmal mehr NT5 gewesen. C391 würde ich nicht mehr empfehlen, das Rode-Teil klingt besser.

  • oton
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    • 22. Dezember 2011 um 01:39
    • #15

    also auch wenn ich gesteinigt werde ... 2x AKG C1000, universell einsetzbar, für alle deine Anwendungen zu gebrauchen, und gebraucht billigst zu bekommen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Jens Droessler
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    • 22. Dezember 2011 um 03:00
    • #16

    Ich finde, die C1000 klingen recht "blechig". Es sind für mich irgendwie die SM57 unter den Kondensatormikros^^

    Ich denke, mit zwei Mikros für alles werdet ihr nicht ganz glücklich. Ein Stereopaar Rode NT5 wäre ein guter Anfang, dazu würde ich zu ein oder zwei Sennheiser e609 greifen, die sind auch recht universell zu gebrauchen. Die e606 dagegen sind vom Frequenzgang recht auf Gitarre getrimmt. Leider gibts die 609 wohl nicht mehr ganz neu...

  • bemi
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    • 22. Dezember 2011 um 06:59
    • #17
    Zitat von "4Art"

    Der kleinmembranige Bruder des AE3000: ATM350. Das ist wirklich ein hammerstück Mikrophon für den Preis und kann alles das, was es bei Dir können muss. Wir haben von dem Ding mittlerweile etwa ein Dutzend im Einsatz.

    du meinst das 450, nicht wahr? 350 ist doch der Clip.


    /me hat die uebrigens auch alle. Überhaupt herrscht bei mir eine recht hohe AT-Dichte. Für die angefragte Situation fiel mir spontan aber auch das MD421 ein. Ist aber ausserhalb des Budgets ...


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • wora
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    • 22. Dezember 2011 um 09:15
    • #18
    Zitat von "oton"

    also auch wenn ich gesteinigt werde ... 2x AKG C1000, universell einsetzbar, für alle deine Anwendungen zu gebrauchen, und gebraucht billigst zu bekommen.


    also gut, du hast es nicht anders gewollt:
    igitt igitt 8)
    ich hätte nicht gedacht, das dieses sowohl hässliche als auch schlecht klingende mikro heute tatsächlich noch empfohlen wird. das auch hier öfter empfohlene NT5 klingt doch wirklich um welten besser als dieser klirrerzeuger.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 22. Dezember 2011 um 09:47
    • #19

    ehrlich gesagt empfinde ich das C1000 also längst nicht so schlimm wie es immer dargestellt wird ... ich habe, weil einfach zwei Stück da waren, in einer Studioproduktion einfach mal wieder den Vergleich gemacht ... und es ist zwar ein eher härter klingendes Mikrofon, aber nicht wirklich übermäßig hart. Nichts was sich mit einem EQ nicht lösen ließe. Den Vorteil sehe ich vor allem darin das es auch als Handheld gut funktioniert, vielleicht nicht ganz unwichtig für ein "Wollmilchsau" Mikro.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 22. Dezember 2011 um 10:15
    • #20

    also ich finde das C1000 genau so schlimm wie das Pro37 von AT... aber ich kann´s mir auch leisten, diese mikros nicht zu mögen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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