I don't need that, 2.0

  • Wenn aber in deiner Bestellübersicht auf Amazon, keine Rechnung als PDF-Download bereitsteht, gibt es immer den Button "Rechnung anfordern" und nach zwei weiteren Klicks geht eine Mail an den Drittanbieter raus.

    Bei mir kam in der Regel 1-2 Tage später eine ordentliche Rechnung per Mail oder der Hinweiß das die Rechnung der Lieferung beiliegt, was dann auch der Fall ist.

    das kann ich so leider nicht bestätigen.

    wie ich schon anmerkte, hatte ich 8 lieferanten genau mit der funktion "rechnung anfordern" angeschrieben (die rechnungen waren nicht in der lieferung - und auch erstmal nicht hinterlegt).

    leider waren davon 6 rechnungen aus china - und die waren allesamt ohne MwSt!

    ein lieferant hat gar nicht geantwortet.

    von 8 lieferungen habe ich dann letzendlich eine einzige ordentliche rechnung mit MwSt bekommen!


    deshalb, und weil es eben grundsätzlich oft mit mehrarbeit verbunden ist, werde ich bei amazon eben nix mehr bestellen.

    schön, wenn ihr da bisher mehr glück hattet...

  • Amazon Business ist neu. Mail habe ich auch bekommen, hat also nix mit dem Forum zu tun.

    Allerdings habe ich öfter schonmal bei Amazon oder anderen gemeckert weil keine Rechnung oder völlig unbrauchbarer oder auch völlig falscher kram kam.

    Eine steuerfreie Lieferung kann es bei einem aus einem "Versand durch Amazon" Deal und einem deutschen Versandlager nicht geben.

    Amazon dürfte das aber egal sein, die (vermeintliche) Steuerhinterziehung begehen ja die Verkäufer...


    Ich hatte auch schon USB Sticks, die angeblich aus der Schweiz waren, aber von einem deutschen Postamt verschickt und mit deutscher Rücksendeadresse... Aber solche Schlauberger fallen irgendwann auf und dann ist das Geschrei groß wenn der (vermeintliche) selbst erwirtschaftete Reichtum durch die Finanzverwaltung einkassiert wird.

    Wie stand doch mal in einem Bericht eines Insolvenzverwalters: "eine Fortführung des Betriebes kommt nicht in Betracht da das Unternehmen ohne Hinterziehung der Umsatzsteuer keinen Überschuss erwirtschaftet...". ;-)

  • Wenn aber in deiner Bestellübersicht auf Amazon, keine Rechnung als PDF-Download bereitsteht, gibt es immer den Button "Rechnung anfordern" und nach zwei weiteren Klicks geht eine Mail an den Drittanbieter raus.

    Bei mir kam in der Regel 1-2 Tage später eine ordentliche Rechnung per Mail oder der Hinweiß das die Rechnung der Lieferung beiliegt, was dann auch der Fall ist.

    Ja, aber es macht unnötig Arbeit, die Rechnung könnte ja auch gleich automatisiert per Email zugesendet werden.

    Zudem ist es mir einmal passiert, dass ich einen Beleg als Rechnung eingebucht hatte und mir der Steuerberater am Jahresende mitteilte, dass er nicht die Kriterien einer abzugsfähigen Rechnung erfüllte. Und dann 11 Monate später dem Drittanbieter wegen einer korrekten Rechnung hinterherzurennen, macht wenig Freude.

    Natürlich ist es mein Fehler, wenn ich einen nicht tauglichen Beleg einbuche. Aber es muss doch nicht sein...

  • ...könnte man ja fast das Amazon-Gekotze der Übersicht halber abtrennen ...

    wieso?

    das ist eindeutig ein IDN und es betrifft doch auch unsere arbeit (also zumindest den buchhaltungsteil).


    aber klar, wer mit der buchhaltung nix zu tun hat, für den ist es nicht weiter interessant.

    in diesem falle bitte einfach überlesen8)



    Natürlich ist es mein Fehler, wenn ich einen nicht tauglichen Beleg einbuche. Aber es muss doch nicht sein...

    so schaut´s aus!


    offenbar reagieret Amazon ja gerade auf diese missstände und bietet die buissness-version an. das ist ja immerhin mal ein schritt in die richtige richtung. kommt aber eigentlich reichlich spät...

  • ...


    offenbar reagieret Amazon ja gerade auf diese missstände und bietet die buissness-version an. das ist ja immerhin mal ein schritt in die richtige richtung. kommt aber eigentlich reichlich spät...

    Na ja, eine korrekte Reaktion wäre: jeder Amazon Marketplace Händler hat gefälligst unaufgefordert eine korrekte Rechnung beizulegen, wenn er in Deutschland verkauft. Und das nicht nur im B2B-Geschäft.

  • interessant ist, dass ich gerade gestern abend einen artikel in spiegelonline gelesen habe, dass unsere finanzbehörde offenbar gerade an einer neuen regelung gegen diesen massenhaften steuerbetrug vorgehen will. dazu soll es noch dieses jahr eine gesetzesvorlage geben, in dem verkaufsportale für die steuerhinterziehung ihrer händler haftbar gemacht werden können. daie konsequenzen sollen dann bis zur schliessung des jeweiligen verkaufsportales gehen.


    ich glaube DAS wäre dann der wirklich funktionierende schritt in die richtige richtung.

  • verkaufsportale für die steuerhinterziehung ihrer händler haftbar gemacht werden können.

    Das bedeutet, dass die Behörde, je nach Konzern, doch lieber den Schw... einkneift oder eben durch legale Trickserein dem doch nicht habhaft wäre.


    Es ist wie immer: die dicken Fischen bleiben im Teich und die kleinen werden eng an eng in die Konserve gepackt.


    Weil es auch dazu passt: Man hat mich wegen einer Beleuchtungsfrage um Unterstützung gebeten. Der geneigte Kunde möchte dies natürlich so billig wie möglich haben und hat mir diverse Lampen von diversen Händlern vorgeschlagen. Seltsam ist, dass die Lampen sich nicht nur sehr ähnlich sehen, sondern dass es diesselben Lampen sind und diese in diesem Fall hauptsächlich durch Händler auf der Amazonplattform angeboten werden.


    Die Preise die aufgerufen werden entsprechen bei weitem nicht dem was ein offizieller und seriöser Händler aufruft, liegt mehr als signifikant darunter. Ich Frage mich wie das gehen soll. Bei einer tieferen Bohrung (über Handelsregistereinträge) findet man dann heraus, dass es sich um Fernostdirektimportware handelt, das Vertriebsbüro ein Briefkasten ist und das Versandlager sich direkt im Cargobereich des Rhein-Main-Flughafens Frankfurt befindet.


    Im Handelsregister findet man dann auch den einzigen chinesischen Geschäftsführer und die Stammkaptialeinlage wird mit 100€ !!!!!! beziffert.