Adapter von denen ich nicht dachte, dass ich sie vermissen würde

  • Gestern hatte ich die Chance mal wieder ein MuCo vom Haus nutzen zu können.

    Prima für den Abbau, dann bleibt das Stage Rack halt beim FOH, auch gut.

    Blöd nur, wenn 4 Returns 6.3mm/sym sind.

    Grübel, ach ja, nimmst halt die KlinkenOuts und routest dir 4 Wege da drauf. Geht ja auch.

    Ich baue mir jetzt trotzdem noch Adapter XLR-female <> 6.3mm-femal in symmetrisch. Haben ist besser als brauchen.

  • Hmm…. ich hätte XLR Female auf Klinke Female gedacht. Wobei ich bei Klinke Female immer Bauchschmerzen habe. Diese Kabelbuchsen waren für mich immer Quell ständigen Ärgers ...

  • Ich nutze seit fast 40 Jahre keine Adapter mit Klinken-Kabelkupplungen wegen der vor Jahrzehnten ebenfalls festgestellten Unzuverlässigkeit und habe die seither eigentlich nicht vermisst.

    Seit einigen Jahren habe ich aber in Pulten mit nur einer Kopfhörerbuchse einen y-Adapter für zwei Kopfhörer von Cordial. Der funzt erstaunlich zuverlässig (kein Neutrik). Vielleicht die Kupplungen, wenns schon sein muss, bei denen kaufen?

  • Vielleicht die Kupplungen, wenns schon sein muss, bei denen kaufen?

    Ja, es muss was packendes sein.


    Wenn ich das jetzt nochmal so reflektiere, wüsste ich auch nicht, wann mir so eine Situation schon mal unter gekommen ist, aber, man hat ja nicht immer Pulte mit Klinken-Outs dabei. Anderen Falls hatte ich halt Strom und Netzwerk ziehen müssen.

    Hm, beim Aufbau schon an den Abbau denken :)

  • Die Adapterkiste ist bei mir immer dabei. In den Anfängen waren da noch eine Adapterkassette und DIN-Kupplungen dabei. Nach 10 Jahren ohne einen Einsatz, hatte ich die dann mal ausgemustert. Die meist benutzten Exemplare sind nach der Stereominiklinke auf RCA, XLR MALE auf RCA, XLR FEMALE auf RCA, Klinke auf RCA. Die können mit einem Cinchkabel in alle Variationen verwandelt werden. Etwas weniger oft kommen Male-Male, Female-Female, Klinke Female auf XLR Male und DMX 3 auf 5 Pol zum Einsatz.

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  • Also sexchanger, MaleMale, FemaleFemale, benutze ich doch mal hin und wieder um fehlende Kanäle umzudrehen. ClubJobs bieten auch nach 20 Jahren immer wieder Überraschungen.

    Meine Adapter haben aber alle ein Stück flexible Leitung dazwischen. Die mechanische Last auf den Buchsen der Endgeräte ist echt nicht zu unterschätzen, wenn dann noch ein Kabel dran hängt können wir uns das mit dem Hebelgesetz aus der siebten Klasse herleiten. :)

  • Die mechanische Last auf den Buchsen der Endgeräte ist echt nicht zu unterschätzen, wenn dann noch ein Kabel dran hängt können wir uns das mit dem Hebelgesetz aus der siebten Klasse herleiten.

    Das kommt bei mir auch quasi nicht vor. Ich kann mich nicht erinnern, dass je eine Kupplung in einem Endgerät steckte. Die kommen dazwischen irgendwo zum EInsatz. Einzige Ausnahme ist der Klinke auf RCA. Aber dort ist die Belastung des Adapterkabels auf die Buchse eher geringer, als mit einem standard Klinkenkabel.

  • Also sexchanger, MaleMale, FemaleFemale, benutze ich doch mal hin und wieder um fehlende Kanäle umzudrehen. ClubJobs bieten auch nach 20 Jahren immer wieder Überraschungen.

    Meine Adapter haben aber alle ein Stück flexible Leitung dazwischen. Die mechanische Last auf den Buchsen der Endgeräte ist echt nicht zu unterschätzen, wenn dann noch ein Kabel dran hängt können wir uns das mit dem Hebelgesetz aus der siebten Klasse herleiten. :)

    Hey Ulf,

    ich hatte früher immer par Z Kabel dabei die ich mir selber zusammen gelötet habe, sprich 2mal XLR/M auf 2mal XLR/F ;-)

  • Y-Splits, TRS (sym. Klinke) - XLR male, TRS - XLR female, gender changer, miniklinke auf alles. Das sind so die üblichen.


    Danach wird es Jobspezifisch. Die Quantität ist auch Job spezifisch.

    Wenn ich weiß dass DJs zu betreuen sind gibt es mehr TRS-XM und ein paar stereo Cinchkabel.


    Ist es ein lahmer Industriejob bei dem die Videoabteilung alle Zuspieler ab Laptop Miniklinke Out bereitstellt gibt es eben mehr Miniklinke -> Cinch oder Klinke, mit ein paar Stereo DIs und einer handvoll USB DIs.


    Ist es ein leicht untervorbereiteter Job mit haufenweise altem Analog gerödel und verteilten Signalen: 14 Y-Splits sind nicht übertrieben.


    Plane ich kabelgebundenes IEM durch die Bühnenunterverteilung schicken? Genderchangers.

  • Das beduetet du benutzt kein aktuelles professionelles Beschallungsequipment

    ?

    bedeutet das etwa, dass nur powercon professionell sein soll? das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Schuko kann ich sogar unter last ziehen und stecken, das ist mit Powercon bekanntermaßen nicht erlaubt. für mich ist Schuko nach wie vor eine funktionelle lösung, außerdem gibt es da so gut wie nie kompatibilitätsprobleme.


    Schuko auf was? Doch nicht etwa Kaltgeräte?

    wo liegt das problem?


    früher, so vor 30 jahren, als es weder powercon noch verriegelnde kaltgerätestecker gab, hab ich die stromkabel in meinen racks stets so zugentlastet, dass da nix passieren konnte. in meinem falle hat das auch immer geklappt, mir ist noch nie ein kaltgerätekabel aus einer buchse gerutscht. ich habe das nur von anderen leuten gehört. und heute, seit es diese teile mit der verriegelung gibt, stellt sich die pro+contra frage für mich ohnehn nicht mehr.


    ich habe zwei boxen mit powercon, da muss ich immer dran denken die passenden kabel mitzunehmen.


    im moment bin ich dabei, mir ein neues kombikabel zusammen zu bauen. da mach ich jetzt mal zum ausprobieren diese neuen Powercon dran, die man auch im betrieb stecken kann (diese gelb-schwarzen). der einzige grund dafür: am FOH hab ich dann eine kebeltrommel mit dieser speziellen buchse. und wenn dann wieder einer kommt und "hast du mal nen strom für mein handy?" sagt, dann zeige ich ihm die buchse und sage: hier, da kannst du mal versuchen dein netzteil draufzustecken...

    ansonsten brauch ich es wirklich nicht.

  • Powercon hat sich halt als Standard für abnehmbare Kabel durchgesetzt. Verriegelbar, >16A, kompakt, stabil, Spritzwassergeschützt,...

    Als Zuführung und Verteilung spricht ja auch nichts gegen Schuko.


    Und mir sind schon Kaltgerätekabel aus der Buchse gerutscht. Seither hab ich alles auf IEC-Lock umgerüstet.