neue Nackenbügelmikros kaufen

  • Bei so was wäre es wirklich interessant zu wissen um welches Headset es sich genau handelte. Dass die Hersteller quer durch alle Preisklassen bei manchen Modellen mechanisch tief ins Klo gegriffen haben während andere sehr robust sind ist jetzt ja auch nix neues.

  • 4188/4166 geht gar nicht wegen besagter "Schnecken-"Ohrbügel. Kann ich absolut nachvollziehen dass ihr davon weg wollt.

    Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich find diese "Schnecken" Ohrbügel super und sehr einfach anzulegen, Brillenträger sollte ja generell kurz die Brille beim Aufsetzen abnehmen. Und viele Redner haben die Rückmeldung gegeben, das sie das Tragegefühl sehr angenehm finden.


    Vom Klang müssen wir wohl nicht reden, bei Sprachbeschallung in schwierigen Hallen und bei Klassik bestehe ich inzwischen auf die DFine Nieren, für mich bei weitem das best klingenste Nierenheadset. Da schaltet selbst der öffentlich rechtliche Tonmeister von seinen Schoeps Colette heimlich rüber ... ;-))

  • Wenn man Musical mit 30 mal 4066 jeden Abend gemacht hat, dann wird man ziemlich gut darin Zugentlastungen an den entscheidenden Stellen anzubringen.


    Kabelbruch oben am Übergang zum starren Drahtende ist nicht reparierbar. Dort mit dem Kabel eine Schlaufe bilden und mit dem starren Drahtende verkleben -> Leukoplast (nich' Hansaplast, des beppt ned gscheid).


    Unten am Stecker kann man auf gleiche Weise das Kabel mit dem Stecker verkleben. Wird trotzdem früher oder später kaputt gehen, dann kann man aber einen neuen Stecker dranlöten. Für Lemo und Microdot braucht man halt eine ruhige Hand.


    Die werten Darstellerinnen und Darsteller zerstören aber auch mal das Kabel an sich. Dann darf man sich das Mikro auf den Kopfhörer geben und das Kabel von vorne nach hinten durchkneten bis es kracht :rolleyes:

    Wenn die defekte Stelle gefunden ist, dann abschneiden, neuen Stecker dran und das Mikro für die Kinderdarsteller hernehmen :saint:


    Und wenn dann irgendwann die Kapsel verreckt... Insolvenz anmelden.


    Auch immer spannend ab und zu mal unterm Kopfhörer eine alte Kapsel mit einer fabrikneuen zu vergleichen ;)

  • Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich find diese "Schnecken" Ohrbügel super und sehr einfach anzulegen, Brillenträger sollte ja generell kurz die Brille beim Aufsetzen abnehmen. Und viele Redner haben die Rückmeldung gegeben, das sie das Tragegefühl sehr angenehm finden.


    Vom Klang müssen wir wohl nicht reden, bei Sprachbeschallung in schwierigen Hallen und bei Klassik bestehe ich inzwischen auf die DFine Nieren, für mich bei weitem das best klingenste Nierenheadset. Da schaltet selbst der öffentlich rechtliche Tonmeister von seinen Schoeps Colette heimlich rüber ... ;-))

    in punkto klang hab ich schon ein paar kleine kritikpunkte. mir gefällt insbesondere die höhenwiedergabe der niere nicht so gut, vor allem wenn die person ein höhenbetontes "s" liefert. bei anderen ist die wiedergabe dagegen sehr dumpf. im direkten vergleich zu rednern mit handmikro (und shure 87er kapsel) ist die mittenwiedergabe aber in der tat sehr sauber.


    die ohrbefestigung mit diesen "sauschwänzle" ist bei personen (vor allem damen) mit langen, dichten haaren ein richtiges gefummel. oder bei leuten mit wirklich großem kopf (auf die bezeichnung fett verzichte ich hier ausdrücklich)... da finde ich starre bügel einfach viel praktischer.

    aber irgendwas is ja immer ;-)



    Kabelbruch oben am Übergang zum starren Drahtende ist nicht reparierbar. Dort mit dem Kabel eine Schlaufe bilden und mit dem starren Drahtende verkleben -> Leukoplast (nich' Hansaplast, des beppt ned gscheid).


    Unten am Stecker kann man auf gleiche Weise das Kabel mit dem Stecker verkleben. Wird trotzdem früher oder später kaputt gehen, dann kann man aber einen neuen Stecker dranlöten. Für Lemo und Microdot braucht man halt eine ruhige Hand.

    hättest du dazu vielleicht ein foto? ich kann mir nämlich im moment nicht vorstellen, wie du das meinst.

  • in punkto klang hab ich schon ein paar kleine kritikpunkte. mir gefällt insbesondere die höhenwiedergabe der niere nicht so gut, vor allem wenn die person ein höhenbetontes "s" liefert.

    Das fällt bei Sennheiser Strecken aber mehr auf als bei Shure und bei Analog mehr als bei digital.

    Obwohl die Sennheiser in der Funkstrecke robuster sind ist ihr Kompandersystem richtig Kacke.

    Shure ist in der Summe für mich die bessere Wahl und dann klingen auch die DPAs in den Höhen gut.

  • wir benutzen die DPAs mit shure funkstrecken.

    leider nur die SLX klasse, weil die dinger schon vor meinem eintritt in die firma angeschafft wurden. der händler aus der nächsten größeren stadt hatte versprochen, dass es sich um "absolut amtliche funktrecken" handelt...

    na ja, wir kommen damit sowweit klar, aber der SWR bringt jetzt immer seine eigenen strecken mit, wenn er mitschnitte macht. im Ü-wagen hörte man mit den SLX einfach zu viele seltsame störgeräusche ... ;-)


    Hm ... gerade bei großen älteren Herren hatte ich damit drei Tage lang Probleme.

    dieses problem kenne ich auch. das ist bei richtig großen männern mit "stiernacken" definitiv ein problem.

    allerdings kenne ich das problem ebenso bei den 4066ern.


    und bei zierlichen frauen hatte ich mit den 4188 schon das problem, dass die kapseln zu weit vorne waren, weil sich der schiebemechanismus nicht weit genug nach hinten schieben ließ...

  • hättest du dazu vielleicht ein foto? ich kann mir nämlich im moment nicht vorstellen, wie du das meinst.

    Jetzt konnte ich endlich mal Fotos machen.


    Das Innenleben des Steckers kann man bei härterer Gangart (Tanzerei, Unachtsamkeit...) etwas schonen, indem man das Käbelchen mit den Steckergehäuse verbeppt:


    Das hält gut genug, dass man den Sender mal am Kabel mit hochheben kann. Aber das machen wir ja niemals, wenn wir Personen mit Weste/Sakko... mikrofonieren :P


    Die Headsetseite simuliere ich für das Foto mal mit einem Countryman, das macht natürlich keinen Sinn, weil das Kabel bei diesem Modell gesteckt ist und ausgetauscht werden kann:

    Bei einem angepassten Headset (Musical) kann man das Käbelchen mit dem Bügel verkleben. Bei Wanderheadsets (Vortrag) lässt sich solch eine Zugentlastung schlecht umsetzen.

    Pragmatisch. Praktisch. Gut.

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